Jan 28

In kaum einem Alter wachsen Kinder schneller als in den ersten Jahren. Frischgebackene Eltern kennen dass, der Strampler der gestern noch gepasst hat, ist heute schon mindestens eine Nummer zu eng. Was bleibt ist die Kleidungsstücke entweder für eventuell noch kommende jüngere Geschwister aufzuheben, oder die Dinge an Freunde oder Familie weiterzugeben. So oder so, auf jeden Fall müssen dann auch neue Anziehsachen für den Nachwuchs geordert werden.

Aber warum eigentlich, es geht auch noch anders. Das Online-Portal kilenda beispielsweise verkauft Kindermode, Mode für werdende Mütter, aber auch Spielzeug nicht, sondern bietet die Produkte zur Vermietung an.

Das Prinzip ist schnell erklärt, die Eltern suchen sich auf der Webseite ein Produkt aus und bekommen es nach Hause geliefert. Dort können sie – bzw. der Nachwuchs – es solange nutzen, bis die Kleidung zu klein oder das Spielzeug langweilig geworden ist. Gezahlt werden muss eine Leihgebühr, die maximal aber dem Kaufpreis entspricht. Dabei versprechen die Macherinnen eine tagesgenaue Abrechnung.

Das sich hinter dem Grundsatz „Leihen, statt Kaufen“ natürlich auch der Nachhaltigkeitsgedanken versteckt, liegt auf der Hand. Kinderkleidung aus der die Sprösslinge herausgewachsen sind landet nicht auf dem Müll, sondern wird wiederverwendet. Die Macherinnen haben auch mal ausgerechnet, wie die Umwelt profitiert, wenn ein Kinder-T-shirt weniger produziert wird. Rund 6.300 Liter Wasser können eingespart werden, und ein einziges T-Shirt trägt am Ende mit knapp drei KG zum CO2-Ausstoss bei.

Für so viel Engagement geben wir 4 Stämmchen.

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