Dez 22

Die Orangen vom eigenen Baum zu essen, ist schon eine wunderbare Vorstellung. Mit Hilfe eines interessanten Crowdfarming-Projektes wird diese Vision auf einfache Weise in die Tat umgesetzt.

Wer einen Baum pflanzt, kann auch von ihm ernten. Crowdfarming ist eine Variante des nachhaltigen Anbaus und zeigt einen äußerst verantwortungsbewussten Umgang mit Lebensmitteln. Naranjas del Carmen bieten dem Verbraucher interessante Möglichkeiten.

Baum pflanzen und Ernte genießen

Für einen festen Betrag hat jeder die Möglichkeit, einen eigenen Orangenbaum auf der Plantage Naranjas del Carmen in Spanien zu pflanzen. Dieser Baum wird gepflegt, und sobald die ersten Früchte geerntet werden können, erhält der Besitzer des Baumes seine eigene Ernte nach Hause. Er selbst entscheidet, wie viele Kilo Orangen geliefert werden sollen.

Das ganze Prinzip nennt sich Crowdfarming und erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit.

Vorteile durch Crowdfarming

Mit Hilfe von Crowdfarming soll es gelingen, nur noch das zu produzieren, was auch tatsächlich verbraucht wird. Damit soll sich der Lebensmittelabfallberg, der Jahr für Jahr anfällt, deutlich reduzieren. Außerdem wird die Umwelt entlastet, da auch die CO2-Belastung verringert wird. Während im gängigen Prozess die Waren erst noch an ein Zwischenlager geliefert werden, wo wiederum auch Abfälle entstehen, lange Transportwege notwendig sind etc., gelangt die Ware beim Crowdfarming direkt zum Verbraucher. Es entfallen die Transportwege, was einen geringeren CO2-Ausstoß zur Folge hat. Der Verbraucher ordert nur das, was er tatsächlich verbrauchen will. Erst nach der Bestellung wird so viel geerntet, wie verlangt wurde und direkt zum Endverbraucher geliefert.

Naranjas del Carmen – der eigene Baum mit den eigenen Früchten

Das Crowdfarming-Konzept von Naranjas del Carmen ist sehr transparent gestaltet. Der Besitzer eines Orangenbaumes hat die Möglichkeit, den aktuellen Entwicklungsstand seines Baumes jederzeit online einzusehen. Dadurch ist das Projekt zusätzlich attraktiv. Und sobald die Erntezeit gekommen ist, entscheidet jeder selbst, welche Menge er wie oft zugeschickt bekommen möchte.

Außerdem bietet das Projekt auch die Adoption einer Bienenfamilie an.

Insgesamt betrachtet, ist Crowdfarming eine sehr interessante Möglichkeit, um der gigantischen Lebensmittelabfallberge einigermaßen Herr zu werden, sie zu reduzieren und die Umwelt zu entlasten.

Zitrusfarmer werden, ohne Farm? Warum nicht? Dafür gibt’s immerhin 3 Stämmchen.

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