Okt 11

Mit jeder Take-away Verpackung eines durchschnittlichen Essens fallen rund 40 g Abfall an. Wer regelmäßig Essen zum Mitnehmen ordert, der sammelt sich damit schnell einen großen Müllberg an. Um den Müll zu reduzieren gibt es seit 2015 das so genannte Tiffin Projekt.

Statt Einwegverpackung zu Mehrwegverpackungen zu greifen, das ist das Ziel des Tiffin Projekts. Hier haben Interessierte die Möglichkeit, sich über die gleichnamige Plattform einzuloggen und sich nach Restaurants umzuhören, die Tiffin Verpackungen anbieten. Hierbei handelt es sich um handliche Blechdosen, die sich immer wieder reinigen und wiederverwenden lassen. Pro Tag beträgt die Leihgebühr hierfür 50 Cent. Dabei ist es den Machern hinter Tiffin aber wichtig zu betonen, dass sie an den 50 Cent nichts verdienen. Das Geld dient lediglich dafür, kostendeckend arbeiten zu können und somit das Projekt noch lange weiterzuführen. Und bislang scheint der Erfolg den Machern Recht zu geben, denn Tiffin gibt es bereits seit 2015 und noch ist kein Ende abzusehen. Immer mehr Partner finden sich, um Tiffin zu unterstützen und ihren Kunden diese einzigartige Verpackungsform für ihr Essen anzubieten.

Für einen grünen Fußabdruck von Gastronom & Gast

12 Partner sind bereits gefunden, die sich durch Werbung und Ausgabe der Boxen aktiv beteiligen. Ziel ist es, bald deutschlandweit aktiv sein zu können. Jeder neue Teilnehmer erhält nach der Anmeldung zunächst 5 Euro als Startguthaben. Das kann er einlösen und den neuen Service testen. Neben dem Startguthaben lockt der Earth-Counter. Der zeigt an, wie viel Müll durch das Projekt eingespart werden konnte. Eine zusätzliche Motivation, selbst ein aktives Tiffin-Mitglied zu werden und den Umweltschutz aktiv voranzutreiben. Mehr Informationen zum Projekt selbst und den Möglichkeiten, sich einzubringen, die gibt es auf der Webseite unter: www.dastiffinprojekt.org.

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