Mrz 24

Eine interessante Kampagne erobert derzeit die Bäckereien und Cafés. Sie soll die Flut der Einmalbecher drastisch reduzieren. Mit Coffee-to-go-Again kann Jeder ein Zeichen setzen.

Umweltschutz lebt von innovativen Ideen. Coffee-to-go-Again ist eine Kampagne, die dazu animiert, vollständig auf Einmalbecher zu verzichten. Mitmachen kann Jeder – ein einfacher Schritt in die richtige Richtung.

Gründe für den Kampf gegen den Einmalbecher

Der Coffee-to-go ist fast schon schick und gehört für viele Menschen zum täglichen Morgenritual einfach dazu. Mit dem Becher in der Hand geht es zur Arbeit. Unterwegs beendet dieser in irgendeinem Mülleimer sein Dasein. Doch was bedeutet das für unsere Umwelt?

Die Gründerin der Kampagne Julia Post hat in eindrucksvollen Zahlen die Wahrheit um den Einmalbecher zusammengefasst. Schon allein die Vorstellung, dass stündlich rund 320.000 Coffee-to-go-Becher die Bäckereien und Cafés verlassen, sorgt für Entsetzen. Wer sich allerdings genauer mit den dafür verwendeten Ressourcen auseinandersetzt, wird wahrscheinlich ab sofort freiwillig auf dieses Trinkgefäß verzichten. Diese enorme Anzahl, die in jeder Stunde über die Ladentische wandert, hat einen CO2-Ausstoß von 111.111 Tonnen zur Folge.

Coffee-to-go-Again – so funktioniert’s

Wer sich an dieser Kampagne für mehr Nachhaltigkeit beteiligen möchte, nimmt über die Webseite von Julia Post Kontakt mit ihr auf. Es besteht die Möglichkeit entsprechende Materialien zur Kampagne zu ordern. Genauere Informationen gibt es ebenfalls auf der Webseite.

Mit einem Sticker an der Tür weisen Bäckereien und Cafés darauf hin, dass Kunden ab sofort auch eigene Trinkbecher mitbringen dürfen. Dadurch wird sich der Anteil der Einmalbecher deutlich senken. Eventuell können mit Hilfe kleiner Boni noch mehr Kunden animiert werden, zukünftig eigene Trinkbecher zu benutzen. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Mit Coffee-to-go-Again ist ein einfacher Weg aufgezeigt, um einen großen Beitrag zum Schutze der Umwelt zu leisten.

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