Feb 01

In vielen deutschen Städten herrscht sprichwörtliche dicke Luft. Luftverschmutzung, Feinstaub & Co. können einem das Wohnen in der Stadt oft vermiesen. Zwar verfügen die meisten Städte je nach Größe auch über eine oder mehrere Parkanlagen, wer allerdings nicht gerade einen Park in der Nachbarschaft hat, bekommt davon wenig mit.

Das Start-up Green City Solutions bietet dagegen eine Möglichkeit, die weit kleiner und flexibler als eine Parkanlage ist und die im Gegensatz zur Bepflanzung etwa mit Bäumen auch in kurzer Zeit zur Verfügung steht. Der sogenannte City Tree benötig schließlich weit weniger Zeit, bis er an Ort und Stelle zur Verfügung steht.

Dieses Begrünungssystem besteht im Wesentlichen aus mit speziellen Moosen bewachsenen Wand. Zwar kann man diese Pflanzenwand auch nicht gerade übersehen, dafür das sie laut Hersteller aber im Jahr so viel Feinstaubpartikel bindet wie 275 Bäume und etwa 30 kg Kohlendioxid, kommt die Wand dem Betrachter fast schon wieder klein vor. Und sie kann sozusagen für sich selbst sorgen und steuert sich automatisch. Sensoren für Luftqualität, Temperatur und Regenmenge sowie ein integrierter Regenwassertank mit Solarstrom-Pumpsystem versorgt die Moose automatisch mit der notwendigen Wassermenge.

Außerdem lassen sich die City Trees zu WLAN-Hotspots oder E-Bikeladestationen umfunktionieren. Ganz billig ist der Spaß allerdings nicht. Bei rund 20.000 Euro je City Tree dürften sich wohl eher wohlhabendere Städte für das Produkt interessieren.

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Eine Antwort zu “Ein City Tree ersetzt 275 Bäume”

  1. Kerstin sagt:

    Jippi, vertikale Flächen für Pflanzen nutzen, das ist so sinnvoll in dichter Bebauung! Wird diese Wall in D schon eingesetzt?

    Viele Grüße,
    Kerstin 🙂

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