Sep 27

Wer sorgsam mit seinen Lebensmitteln umgeht, der hat länger etwas davon und muss weniger in den Müll werfen. Damit das besser gelingt, hat eine Studentin nun ein Lagerungsmodul entwickelt. Das kommt direkt in die Küche und soll dafür sorgen, dass Kartoffeln und Co länger haltbar bleiben.

Das Lebensmittel am besten im Kühlschrank aufgehoben werden sollten, das ist ein Irrglaube, weiß Studentin Joana Schmitz. Zu kühle Temperaturen bewirken bei Bananen, Kartoffeln und Tomaten sogar das Gegenteil. Sie verderben schneller und landen somit auch schneller im Müll. So ergeht es Jahr für Jahr 82 Kilogramm an Obst, Gemüse und sonstigen Speisen und das pro Kopf. Das ist nicht nur aus ökologischen Gesichtspunkten ein großes Problem, damit verschwendet jeder Bundesbürger auch bares Geld. Dabei wussten schon die Großmütter, wie sich Gemüse gut lagern lässt.

Omas Rat ist Geld wert

Die Oma der Absolventin des Studiengangs Design wusste es da noch besser. Sie lagerte die Kartoffeln nicht nur an einem trockenen und dunklen Ort, sie legte auch stets einen Apfel dazu. Der sollte dafür sorgen, dass die Kartoffeln langsamer Keimen und tatsächlich, Versuche bestätigten die längere Haltbarkeit des Knollengemüses.

Davon angestachelt feilte die 23jährige an den unterschiedlichsten Lagerungsmethoden und konzipierte auf der Grundlage ihrer Erkenntnisse eine Lagerungsbox. Dabei ging es weniger um das Design, welches schlicht und praktisch gehalten ist, es geht um die tatsächliche Anwendung als wertvoller Küchenhelfer im Haushalt.

Noch ist das Projekt Lagerungskasten nicht in Serie gegangen, nach dem Abschluss und einem Praktikum möchte Joana Schmitz das aber ändern und ihr Projekt in den Handel bringen. Bis dahin hilft es, sich vielleicht bei den Großeltern zu erkundigen oder online zu recherchieren, wie Lebensmittel tatsächlich am besten gelagert werden können und dadurch viel länger als gedacht frisch bleiben. Das spart wertvolle Ressourcen und schont die Haushaltskasse.

Eine Gute Idee die uns 2 stabile Stämmchen wert ist.

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