Mrz 23

Klimaschutz als Schreckgespenst für die Wirtschaft? Im Gegenteil, das Thema entwickelt sich immer mehr zum Innovationstreiber. Auch in Nordrhein Westfalen, wo die Initiative „1.000 Schritte in die Zukunft“ einige besonders gelungene Projekte vorstellt.

Die ersten Schritte sind angeblich immer die schwersten, gerade wenn man sich in Sachen Klimaschutz ehrgeizige Ziele gesetzt hat. Mehr als 160 davon hat die Initiative „1.000 Schritte in die Zukunft“ der Klima.Expo NRW aber immerhin schon geschafft. Die 1.000 Schritte wollen die Macher bis zum Jahr 2022 erreicht haben, dafür suchen sie derzeit fleißig nach Projekten, Innovationen oder engagierten Personen rund um das Thema Klimaschutz.

Ihnen geht es dabei auch darum, dass alte Vorurteil zu widerlegen, Umweltschutz würde der Wirtschaft schaden. Schon die ersten erreichten Schritte scheinen aber eher zu belegen, wie wichtig Innovationen im Klimaschutz für die einheimische Wirtschaft sind. So konnten Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum etwa einen Katalysator entwickeln, der durch die Spaltung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff künftig dabei helfen soll überschüssigen Strom aus Windrädern oder Photovoltaikanlagen besser zu speichern. Kollegen an der gleiche Uni entwickelten ein Messsystem gegen die Überdünnung von Böden und helfen und helfen damit gleichzeitig Landwirten und der Umwelt.

Auszeichnung für besonders gelungene Klimaschutzprojekte

Allerdings ist Klimaschutz natürlich keine reine Aufgabe für die Wissenschaft, um das gemeinsame Ziel zu erreichen kann auch jeder Einzelne seinen Beitrag leisten. Das muss nicht gleich die aufwendige neue Dämmung für das Eigenheim sein, obwohl die Initiative auch hier auf eine Innovation auf ihrer Webseite verweisen kann. Der Klassiker ist es hierbei sicher im eigenen Unternehmen Fahrgemeinschaften zu organisieren.

Auch bei der Initiative „1.000 Schritte in die Zukunft“, kann übrigens jeder mitmachen. Mit ihrer Webseite und den Auftritten in diversen Social Media Kanälen möchten die Initiatoren eine zentrale Präsentationsplattform für innovative Ideen zum Klimaschutz schaffen. Die Projekte selbst werden zusätzlich von einem Expertenteam bewertet. Die besten Projekte werden dann von der Klima.Expo NRW öffentlich ausgezeichnet. Diese Projekte sollten dann aber besonders innovativ sein, nachhaltig wirken, und sowohl ökologische, wie ökonomische Vorteile bieten. Eine ausführliche Beschreibung der Bewertungskriterien, sowie die Kontaktdaten findet man auf der Webseite KlimaExpo.NRW.

Ganz nette Sache, 3 Stämmchen dafür.

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