Nov 25

Unter Nutzung des Verdunstungskälte-Effekts ist es einem Berliner Start-Up gelungen, einen Kühlschrank zu entwickeln, der komplett ohne Stromzufuhr auskommt. Was er dagegen braucht ist Wärme, wovon es, gerade in Wüstenregionen wo er auch zum Einsatz kommen soll, genug gibt.

Warmwasser als Kühlquelle zu nutzen, ist eine Idee, die von einem Berliner Start-up derzeit umgesetzt wird. Damit könnten in Zukunft auch arme Regionen, die nicht regelmäßig mit Strom versorgt werden, Kühlschränke nutzen. Dies könnte vor allem für die medizinische Versorgung in Afrika und Asien von großer Bedeutung sein. Sowohl Lebensmittel als auch Medikamente könnten mit dem Coolar länger haltbar gemacht werden. Inzwischen kooperiert das Start-up auch schon mit „Ärzte ohne Grenzen“, die bereits großes Interesse an der Entwicklung gezeigt haben.

Entlastung der Umwelt

Mit der neuartigen Kühlmethode könnte die Umwelt enorm entlastet werden. Damit wird der Coolar auch für Industrieländer interessant. Benötigt würden nur Wärmequellen, beispielsweise aus Solarthermie-Anlagen oder Abwärme, die sonst ungenutzt bleiben würde. Selbst die Entsorgung der Kühlschränke ist absolut unbedenklich. Denn der Coolar gehört nicht einmal auf den Sondermüll.

Verdunstungskälte-Effekt als Schlüssel

Der Coolar funktioniert mit Hilfe des Verdunstungskälte-Effekts. Destilliertes Wasser, das sich im Innenraum des Kühlschranks befindet, sorgt dafür, dass der Umgebung Wärmeenergie entzogen wird. Insgesamt lässt sich das Umwandlungsprinzip anhand des menschlichen Körpers recht gut erklären. Im Sommer, wenn es heiß ist, schwitzt er und sorgt damit für gesunde Abkühlung. Ähnlich arbeitet der Coolar.

Dafür gibt es maximale 5 von 5 Stämmchen!

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