Nov 13

Meerwasserentsalzung ist ein Thema, das Forscher weltweit beschäftigt. Denn diese Ressource ist zur Trinkwassergewinnung unersetzlich. Allerdings muss Meerwasser einen sehr aufwendigen Prozess durchlaufen, um genussfähig zu werden. Neueste Forschungsergebnisse könnten den Durchbruch bedeuten.

Viele Regionen auf der Welt kommen ohne die Meerwasserentsalzung nicht aus. Sie gewinnen ihr Trinkwasser auf diese Weise und müssen bislang hohe Kosten für diesen lebenswichtigen Prozess in Kauf nehmen. Dies könnte sich nun ändern, denn Forscher der University of Alexandria haben eine Methode zur Meerwasserentsalzung entwickelt, die äußerst kostengünstig und einfach zu realisieren ist. Dabei wird eine Membran verwendet, durch die das Wasser gefiltert wird. Das Grundprinzip wird schon lange eingesetzt. Allerdings verursachte die Herstellung der Membran enorme Kosten.

Nun greifen die Wissenschaftler auf eine Entwicklung ägyptischer Forscher zurück. Diesen ist es gelungen, eine gleichwertige Membran herzustellen, die aus Zelluloseacetatpulver besteht.

Grundstoff aus Sägespänen

Da das erforderliche Zelluloseacetatpulver aus Sägespänen gewonnen wird, ist der Grundstoff der Membran besonders kostengünstig. Das Wasser wird durch die Membran gefiltert und anschließend erhitzt. Der entstehende Wasserdampf wird dann aufgefangen. Dieses Prinzip ist hinreichend bekannt.

Einzig und allein das Erhitzen des Wassers würde Energie verschlingen. Doch diese ließe sich auch aus natürlichen Energiequellen gewinnen, wie zum Beispiel Solar- oder Windkraft.

Diese Metode ist uns vier Stämmchen wert!

Quelle: www.trendsderzukunft.de

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