Jan 23

Das Thema Recycling scheint auch in der Technologie-Branche endlich Einzug gehalten zu haben und so präsentiert ein amerikanisches Unternehmen den ersten 3D Drucker, der nicht nur aus wiederverwertbarem Material besteht, sondern auch gleich auf Plastik druckt.

Als berühmtes Werbegesicht für die Kampagne dient will.i.am, Rapper bei den Black-Eyed Peas und Mitbegründer des Unternehmens, das die neuartigen Drucker produziert. Das Material dafür liefert Coca Cola in Form ausgedienter PET-Flaschen. Für den Künstler selbst ist das kein einzigartiger Ausflug in die Welt des modernen Recyclings. Er hat bereits eine Modelinie entworfen, die sich ebenfalls diesem Thema widmet.
Doch zurück zu dem einzigartigen Drucker für jedermann. Waren es bislang eher die privilegierten Gesellschaftsschichten, die sich solch ein 3D-Modell leisten konnten und wollten, soll die neue Drucker-Generation mit dem Namen Ekocycle Cube deutlich günstiger daherkommen.

Die technischen Daten im Überblick

Zu einem Preis von umgerechnet knapp 890 Euro bietet das Unternehmen Cubify dafür einen handlichen Drucker im Space-Look an, der mit Filament druckt. Das besteht zu einem Viertel immerhin aus wiederverwertbarem Material, welches von Coca Cola zur Verfügung gestellt wird. Einzige Einschränkung ist die Größe der druckbaren Objekte. Diese dürfen höchstens eine Kantenlänge von 15 Zentimetern haben. Auch hinsichtlich der Farbvielfalt gibt es Einschränkungen. Möglich sind derzeit Rot, Schwarz, Transparent und Natur. Ausgestattet ist der Drucker mit einer Bluetooth Verbindung und WLAN. Zwei Exdruder sind ebenfalls vorhanden. Die Auflösung beim Druck beträgt ansehnliche 70 Micron. Die Bedienung erfolgt über das Touchscreen-Display oder wahlweise eine App die sich via Smartphone oder Tablet PC steuern lässt.

Cubify ist überzeugt von der neuen Druckertechnik

Noch hat die Neuentwicklung natürlich einige kleinere Macken. So kann das verwendete PET beim Druckprozess ausdünsten, da es auf Erdöl basiert, wie das Magazin Computer Bild aufdeckt. Deshalb sei das Projekt auch eher als Kunst zu verstehen und weniger als technische Revolution. Bei Cubify lässt man sich von Kritikern nicht einschüchtern. Hier ist man stolz auf seine Führungsposition hinsichtlich der Druckerneuheiten. Das Unternehmen war auch das erste, was einen Drucker für Lebensmittel auf den Markt gebracht hat. Wie sich der Ekocycle Cube verkaufen wird, das bleibt abzuwarten. Drucker erstmals gefunden auf www.ingenieur.de

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