Sep 26

Kreativität vs. Gentechnik im Fast-Food-Sektor – Greenpeace ruft zur Teilnahme am Designwettbewerb für die neue Genfutter-Kampagne auf. Der Wettbewerb richtet sich an alle, die sich mit ihren Ideen für mehr ökologische Verantwortung einsetzen wollen.

Kreative Köpfe aufgepasst! Mit einem groß angelegten Designwettbewerb läutet Greenpeace den ersten Schritt zu seiner Genfutter-Kampagne ein. Ziel ist es, Fast-Food-Riesen Mc Donald’s in Deutschland dazu zu bewegen, auf genmanipuliertes Tierfutter zu verzichten.

Mc Donald’s hat eine gentechnikfreie Produktion bereits seit einiger Zeit in Österreich, in der Schweiz und in Frankreich bei den Geflügelprodukten des Sortiments umgesetzt. Damit ist klar erwiesen, dass dies im Rahmen der Möglichkeiten der weltweit umsatzstärksten Fast-Food-Kette auch in Deutschland zu realisieren wäre.
Greenpeace will mit den Ideen aus dem Designwettbewerb zu mehr ökologischer Verantwortung aufrufen. Gleichzeitig wollen die Macher Mc Donald’s Deutschland dazu animieren, langfristig vollständig auf genmanipuliertes Tierfutter zu verzichten. Ein erster Schritt in die richtige Richtung wäre die Verwendung von gentechnikfreiem Futter für Mc Donald’s Hühner hierzulande.
Greenpeace Landwirtschaftsexpertin Stephanie Töwe sieht in dem Wettbewerb eine hervorragende Möglichkeit, den Fast-Food-Giganten zum Verzicht auf Gen-Soja bei der Fütterung zu bewegen.

Jede Kampagne lebt von ihrer Grundidee. Um diese ins rechte Licht zu rücken, ist Ihre Kreativität gefragt. Je lebendiger Ihre Ideen, desto effektiver die Kampagne. Der Greenpeace Wettbewerb startet am 25. September 2014 und läuft bis zum 20. Oktober 2014. Er richtet sich an Grafiker, Designer und alle kreativen Menschen, die sich mit ihren Ideen für die Ziele der Umweltaktivisten einsetzen wollen. Die Teilnahme lohnt sich in doppeltem Sinne. Mit den entwickelten Ideen schaffen Sie einen aktiven Beitrag zu umweltbewusstem Handeln. Außerdem winkt den besten Entwürfen eine satte Prämie von 8.000 Euro. Die weiträumige Veröffentlichung erfolgt anschließend im Rahmen der Greenpeace Kampagne gegen Genfutter.

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