Jun 13

Das Gesellschaftsspiel „Green Deal“ konnte über Crowdfunding finanziert werden und etabliert sich nun auf dem deutschen Spielemarkt. Inhaltlich geht es um das Leiten eines futuristischen Unternehmens, wobei sowohl Nachhaltigkeits- als auch Wirtschaftlichkeitsaspekte unter einen Hut gebracht werden müssen.

Ein Spiel, bei dem man wirtschaftlich handeln muss – klingt nach den altbekannten Monopoly. Ein Spiel, bei dem man nachhaltig handeln muss – das ist schon ungewöhnlicher. Das Brettspiel „Green Deal“ verbindet beide Komponenten. Ziel des Gesellschaftsspiels ist es, so profitabel und gleichzeitig so nachhaltig wie möglich zu wirtschaften. Es soll für umweltbewusste Entscheidungen sensibilisieren und den Brückenschlag zwischen Erfolg und Rücksichtnahme herausstellen.

Jeder der Spieler leitet einen internationalen Konzern im Jahr 2050. Es geht darum, die anderen Spieler richtig einzuschätzen und zu beeinflussen, ihre Aktionen vorherzusagen. Kurzfristige Ziele mit langfristigen zu vereinen, richtig abzuwägen. Das strategielastige Spiel dreht sich vor allem um Investitionen in die richtigen Projekte, Allianzen und Kooperationen. Die Mitspieler konkurrieren in Punkto Unternehmensführung und verklagen sich gegenseitig, bis einer als Sieger mit der besten Strategie aus dem Wettkampf hervorgeht.

Durch 30 wechselnde Spezialfähigkeiten wird jedes Spiel neu gestaltet, sodass die Zirka 90 Minuten Spielzeit immer anders verlaufen. Geeignet für drei bis fünf Spieler ab 12 Jahren ist das Spiel etwas für Groß und Klein. Der Sieger wird nach Punkten ermittelt, wobei die beste Reputation, die Nachhaltigkeitswertung für den schwächsten Bereich jedes Spielers und in der Unternehmensbewertung für das profitabelste Unternehmen wichtige Rollen spielen.

Green Deal wurde über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert und wird nun über diverse Brettspiel- und Nachhaltigkeits-Events auf den Markt gebracht. Unter anderem wird es zum Beispiel im Oktober auf der größten Brettspielmesse der Welt in Essen zum Verkauf angeboten. Seit Mitte April ist es auch online bestellbar. Wir finden: Außnahmsweise mal keine bittere Standpauke über falsches Verhalten sondern eine verspielte und lustige Art, die richtigen Entscheidungen treffen zu lernen. Schon für junge Menschen spielbar können solche Projekte doch Weichen in den Denkstrukturen der Menschen stellen. 4 Stämmchen von unserer Seite.

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