Mai 06

Ein Kaffeehaus in Berlin hat es sich zum Ziel gemacht, äthiopischen Kaffee hier in Deutschland zu fairen Konditionen zu vertreiben. Im Verkaufspreis jedes Kilogramms Kaffee ist ein Euro enthalten, der als Spende direkt in Projekte fließt, welche den Kaffeebauern vor Ort zugute kommen.

Das berliner Start-Up-Unternehmen CoffeeCircle verkauft nachhaltig produzierten Kaffee aus Äthiopien und unterstützt zusätzlich pro Kilo verkauftem Wachmacher Entwicklungsprojekte für Kaffeebauern und Umwelt. Ziel ist es, Produzenten und Konsumenten in einer direkten und transparenten Art zu verbinden. Deshalb informiert CoffeeCircle auf seiner Website eingehend über seine Produkte, deren Herkunft und Anbauweise.

Die Mensch-Produkt-Verbindung als Hauptantrieb

Die Bereiche Gesundheit, Bildung und Kaffeeanbau stehen im Fokus bei der Unterstützungsarbeit von CoffeeCircle. Das „Social Business“ kann schon in den ersten zwei Existenzjahren Erfolge vorweisen. Es erlangte über 60.000 Euro Spenden, setzte acht soziale Projekte um und erreichte bisher mehr als 15.000 Menschen mit seiner Hilfe.

„Die Verbindung zwischen Mensch und Produkt steht bei uns im Mittelpunkt“, sagen die Kaffee-Erzeuger von sich selbst. Deshalb komme sowohl Mitarbeitern und Kunden als auch den Kaffeebauern und ihren Familien vor Ort größtmögliche Wertschätzung entgegen.  Ein Beispielprojekt dieser Förderungsmaßnahmen die Manufaktur des Unternehmens in Äthiopien. Pro Kilo Kaffee wird von CoffeeCircle ein Euro mehr verlangt, der ohne Umwege nach Äthiopien wandert, wo er anderthalb Sandsäcke, die halbe Miete für einen Transportesel oder auch fünf Päckchen Nägel wert ist.

Die Wirkung, die das Kaffeehaus erzielen möchte, setzt sich nach eigener Auffassung aus zwei Zweigen zusammen. Zum einen die Spendenlogik, die das faire Unternehmen anstrebt. Sie will konkrete Probleme erkennen, ideale Lösungen ausarbeiten und die entsprechenden Maßnahmen ergreifen. Zum anderen ist die Marktlogik des Unternehmens, den vorhandenen Bedarf sicherzustellen, entsprechendes Angebot zu schaffen und dadurch Nachfrage zu erzeugen. Diese beiden Strategien führen letztendlich laut CoffeeCircle zur gewünschten Wirkung. Detaillierte Wirkungsberichte werden zukünftig auf der Website des Unternehmens zu finden sein.

Eine gute Sache, ein schönes Projekt. 3 Stämmchen von unserer Seite.

 

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