Okt 14

Das baden-württembergische Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft macht sein Landesumweltportal nun über eine neue App zugänglich. Die ist nicht nur optisch ansprechend gestaltet, sondern liefert die gefragten Informationen auch standortgenau.

„Meine Umwelt“ die neuste der neuen Apps zum Thema Umwelt, kommt von ganz oben. Das Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg gab den Auftrag. Von der Entwicklung bis hin zur Betreuung der App list das Ministerium präsent, die Umsetzung selbst wurde von der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz gemacht. Ein Schritt in die richtige Richtung, unserer Meinung nach, diesmal von ganz offizieller Seite. Die Applikation entstand übrigens im Rahmen der Länderkooperation Landesumweltportale. Portale also, die das Wissen der Landesverwaltung zum Thema Umwelt zusammenfasst und online für alle Welt zugänglich macht. Durch „Meine Umwelt“ wird diese Information jetzt noch einfacher und komfortabler zugänglich.

Umweltinformationen ganz neu aufbereitet

Natürlich kann ganz klassisch auf das Umweltportal zugegriffen werden, Stichwortsuchen selbstverständlich möglich. Darüber hinaus liefert die App aber noch viel spezifischer Umweltdaten. Gegliedert nach den Rubriken Luft, Wasser, Energie, Risiko- und Schutzgebiete. Auch Attraktionen und andere erlebnispädagogische Angebote können gesucht werden, aufgeteilt nach den Überbegriffen Wasser, Boden oder Natur. Das besondere daran: Die verschiedenen Informationen sind Standortgenau abrufbar, die Daten speziell auf Ihren Aufenthaltsort abgestimmt. Pegelstände und Daten zur Luftqualität Vorort beispielsweise sind zugänglich. Sogar Benachrichtigungen, wenn beispielsweise bestimmte Pegelstände überschritten werden kann der Nutzer einrichten.

Regionaler Bezug als großer Vorteil – momentan aber auch noch als Einschränkung

Momentan gibt es die App nur für Vorreiter Baden-Württemberg, die Rheinland-Pfalz folgt in Kürze und andere Bundesländer schließen sich hoffentlich bald an. Die Planung läuft. Wer gerne eine Benachrichtigung hätte, wenn „Meine Umwelt“ auch für sein Bundesland optimiert wurde, schreibt einfach eine E-Mail an meine.umwelt.app@um.bwl.de. Visualisiert werden die Informationen in der App durch detailgenaue Karten und Luftbilder, die vom aktuellen Standort abgerufen werden können. Verschiedene Symbole markieren dann relevante Informationen, die per Fingertipp aufgerufen werden können. Ein weiterer Fingertipp führt dann zu weiteren Informationen und zur integrierten Suchmaschine.

Ganz im Sinne des Web 2.0 können Nutzer von „Meine Umwelt“ auch selbst durch die App aktiv werden. Warum immer nur bei Blitzern zum Telefon greifen? Hochwasser und Ambrosia-Standorte können von Nutzern gemeldet werden, um die App zu verbessern und immer akkurater werden zu lassen. Weitere Melde-Projekte sind in Arbeit. Je mehr Menschen sich hier beteiligen, desto nützlicher wird das Ganze. „Meine Umwelt“ ist übrigens für Apple- und Android-Produkte zu haben, dabei erfordert es mindestens iOS 4.3 oder die Android Version 2.3.3. Grundsätzlich ist „Meine Umwelt“ mit einem „hybriden“ Ansatz konstruiert, soll also auf verschiedenen Plattformen einsetzbar sein. Die App an sich ist, dankenswerter Weise, übrigens gänzlich kosten- und werbefrei.

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