Mai 07

Forschungsarbeiten von Wissenschaftlern der Universität von Nottingham dokumentieren jetzt laut New Scientist ein revolutionäres Verfahren Windkraft zu speichern. Mit am Meeresgrund befestigten Ballons aus besonders strapazierfähigem Kunstgewebe können so überschüssige Energien aus Offshore-Windfarmen zur zeitversetzten energetischen Nutzung gespeichert werden.

„Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not“ weiß der Volksmund seit Dekaden. Alternative Energieformen sind oft abhängig von Gezeiten und Witterung, da es allenthalben an sinnvoller Speichertechnologie fehlt. Im Bereich der Windkraft macht jetzt eine neue Technologie Hoffnung, die auf der Speicherung von Druckluft basiert. In windfreien bzw. -armen Zeiten könnten künftig Druckluft-Depots bedarfsgerecht ausgleichend angezapft werden.

Die wie Heißluftballons aussehenden Ballons werden am Meeresboden befestigt und mit Gewichten am Aufsteigen gehindert. Durch den Wasserdruck, der auf die Depots wirkt ist es möglich derartige Mengen komprimierte Luft in dünnwandigen Behältnissen zu speichern. Die Druckluft-Depots fassen genügend Druckluft um eine Großturbine für 14 Stunden zu betreiben. Quelle: www.cleanthinking.de

Total klasse: 5 Stämmchen.

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