Jan 17

Die Bundesregierung hatte jüngst die von Rot-Grün verkürzten Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke wieder verlängert. Faktisch halten wir also weiter an der Technologie fest, die sicher mehr Schatten- als Sonnenseiten hat. Ob ein Atomausstieg überhaupt zügig und realsitisch möglich wäre, behandelt ein Blog zum Thema.

Ohne Zweifel hat die Atomenergie für und wieder wie andere Technologien auch. Die Abwägung im innereuropäischen bzw. weltweiten Vergleich macht zwar Sinn. Entscheidend sollte aber sein, was wirklich argumentativ zu untermauern ist. Das es in dieser Sache nicht nur um dialektisches Abwägen geht ist klar. Was aber sind überhaupt die viel zitierten Argumente? Ein agiler Blogger versuchte sich Ende letzten Jahres an einer Sammlung. Für Atomkraft sprächen lediglich der Preis und die „Sauberkeit“ der Technologie. Argumente allerdings, die bereits im Klammerausdruck der Abhandlung wieder egalisiert werden.

Pro Atomausstieg sammelt der Beitrag ganze elf Argumente, ohne Relativierung. Hier wird von der noch immer ungeklärten Endlager-Problematik sowie den damit zusammen hängenden Kosten gesprochen. Hinzu werden die Krankheitsrisiken für den Menschen aufgezählt, die nachhaltigen Schäden durch Uranabbau und Rekultivierungsschäden im Zusammenhang damit. Des weiteren werden die obligatorischen Sicherheitsrisiken erwähnt und diverse aus der Monolpolstellulng der Atommeiler-Betreiber entstehenden negative Folgen wie das Diktat der Preispolitik und die verhinderte Innovationsfreude, da Forschung und Entwicklung im Bereich der regenerativen Energien bei einem „Setzen auf Atom“ unterbunden werde.

Auch wenn die Argumentation des Bloggers sehr einseitig ist – ein objektiver Widerspruch scheint kaum möglich. Zum Schluss weist der Schreiber noch auf die Möglichkeit hin, den eigenen Atomausstieg zu lancieren, die Anleitung ist lesenswert. Verdichtet ist dieser Text also hier nochmal nachzulesen im Blogartikel zum Thema Atomausstieg.

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