Apr 23

Wirtschaftsminister Rainer Brüderle zufolge setze die Bundesregierung auf Elektroautos als die Schlüsseltechnologie der Zukunft. Deutschland werde federführend für Elektromobilität sein, so der Bundeswirtschaftsminister laut Finanznachrichten.

Die Regierungserklärung des Bundesministers Rainer Brüderle zur Wirtschaftspolitik reflektierte unter anderem auf die Vision einer Vorreiterrolle Deutschlands bei der Elektromobilität. Man müsse “das Auto im 21. Jahrhundert in Deutschland neu erfinden” wird der Politiker zitiert. Am 3. Mai werde im Rahmen eines Treffens mit Vertretern der Automobilindustrie sowie aus Politik und Verbänden eine Initiative für Elektroautos gestartet. Quelle: finanznachrichten.de

Apr 16

“Kein Kahlschlag für meine Bücher” ist der Name der Unterschriftenaktion dess WWF, um die Abholzung des Regenwalds im großen Stil anzuprangern. Für die Produktion von Büchern wird vor allem Papier benötigt. Diesen Bedarf aus Regenwald-Holz zu decken, ist heute weder zeitgemäß noch nötig.

Verbaucher können sich nun an der WWF-Unterschriften-Aktion gegen Buchproduktion mit Regenwaldholz-Anteilen beteiligen. Mit seiner Stimme unterstützt der Unterschreibende die Forderung des WWF, dass deutsche Buchverlage die eigene Produktion auf Recycling- respektive FSC-Papier umstellen sollen.

Im vergangenen Jahr hat der WWF Kinder- und Jugendbücher testen lassen, um zu ermitteln, welches Holz für deren Produktion verwendet wurde. Demnach werde in vielen Büchern unnötigerweise noch immer Papier verwendet, das teilweise Holzarten aus tropischen Regenwäldern enthalte. Das meiste dieses Holzes werde in Asien produziert, um dann in Deutschland verkauft zu werden. Faktisch heißt das, dass in vielen Kinder- bzw. Jugendbüchern mit hoher Wahrscheinlichkeit noch “Regenwald steckt”. Auf Sumatra (Indonesien) seien in den letzten 25 Jahren über 2000 Fußballfelder pro Tag abgeholzt worden, so eine Publikation des WWF. Das entspricht 88 Feldern pro Stunde. Das so gewonnene Holz wandere in Papiermühlen. Und auf der so kahl gemachten Urwaldfläche entstehen in der Folge beispielsweise Papier- und Palmöl-Plantagen. Weitere Informationen bzw. die Option zur Stimmabgabe beim WWF.

Apr 13

Regierungsakten in Sachen Standort Gorleben als atomares Endlager wurden jetzt von Greenpeace ins Netz gestellt. Bei den Papieren handelt es sich der Umwelt-Organisation zufolge ausschließlich um solche Daten, die den Zitat “Verdacht auf frisierte Akten, geschönte Gutachten und handfesten politischen Druck” erhärteten.

Die Regierungsakten zu Gorleben aus den Jahren 1974 bis ‘76 sehen ziemlich brisant aus. Die Originalpapiere der Niedersächsischen Staatskanzlei bzw. des dortigen Umweltministeriums belegten laut Greenpeace, dass es gar kein belegbares, echtes Auswahlverfahren mit dem Salzstock Gorleben als passendstem Ergebnis gegeben habe. Sogar “im Gegenteil” wie Greenpeace kolportiert: Gorleben werde bei der Untersuchung der Standorte gar nicht erwähnt.

Aufgrund der von der Organisation KEWA überprüften Prämissen in Sachen Standorteignung habe sich seiner Zeit vielmehr folgende Rangfolge ergeben: Börger, Weesen, Lutterloh, Ahlden. Dennoch werde Gorleben am 22. Februar 1977 offiziell zum passenden Ort für nukleare Abfälle erklärt. Weitere Informationen bei Greenpeace.

Apr 11

Der Nachrichtendienst Pressetext berichtet über ein innovatives Verfahren, gegen Ölpesten (ist das der Plural?) vorzugehen. Das neuartige Absorptionsmaterial “Powertowel” sei sehr effektiv im Einsatz gegen Verunreinigungen offener Gewässer.

Francesco Stellacci, Wissenschaftler am Massachusetts Institute of Technology, spricht von Fäden aus Magnesium und Kalium, die eine 50 Mikrometer dicke Membran bildeten. Herkömmliche Ölbarrieren saugen sich bei ihrem Einsatz mit Wasser voll und werden so ineffektiv. Das neu Magenesium-Kalium-Riesenhandtuch bindet die Ölmoleküle bis zu einem Vielfachen deren Eigengewichts. Und zwar ohne Wasserabsorption. Das Powertowel sei gleichermaßen im Süß- wie im Salzwasser verwendbar. Es ziehe dabei jede Art von wasserabweisenden Molekülen an. Laut Stellaci komme dessen Einsatz daher auch zur Sanierung von Altlasten in Frage. Zudem können das “Powertowel” beliebig oft benutzt werden. Nach Verwendung müsse es lediglich einen bestimmten Erhitzungsprozess durchlaufen. Das Powertowel bleibt während eines Einsatzes rund acht Wochen im zu reinigenden Wasser. Es sei auch zur Bekämpfung großflächiger Umweltkatastrophen adäquat. Weitere Informationen bei pressetext.de und dem Massachusetts Institute of Technology (inkl. Kurzvideo / nach unten scrollen).

Wir meinen - ohne es dezidiert beurteilen zu können - diplomatische 3 Stämmchen.

Apr 01

Eilmeldung: Bundesaußenminister Guido Westerwelle soll sich für die Tierschutzorganisation Peta nackt ausgezogen und ablichten haben lassen. Die Aktion “Lieber nackt als im Pelz” ist eine wiederkehrende Kampagne der Tierrechtsorganisation PETA, die schon zahlreiche Stars zum Nacktsein anmiert hat.

Was haben Pamela Anderson, Alicia Silverstone und Charlize Theron mit Guido Westerwelle gemeinsam? Richtig, alle haben sich ausgezogen gegen Pelzproduktion. Die Tierschutzorganisation PETA weist mit den nackten Tatsachen drastisch auf das Leiden von Tieren auf Pelzfarmen hin. Trotz eines ramponierten Ansehens gehe Westerwelle mit seiner Aktion mutig in die Offensive, um seine Bekanntheit für einen guten Zweck nutzen, so Harald Ullmann, 2. Vorsitzender von PETA Deutschland e. V.. Der Link zum Eilticker in dieser Sache differenziert das Westerwelle-Projekt näher.