Jan 28

Bis ungefähr um den Beginn des 19. Jahrhunderts war der Mensch nicht signifikant beteiligt an der Erwärmung des Klimas. Eine Simulation des Max-Planck-Instituts hält unsere Vorfahren daher für am Erwärmungsprozess unschuldig.

Korallenwachstum trage dazu bei, dass Ozeane weniger CO2 absorbieren. Das ist ein Teilergebnis der Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Meteorologie, veröffentlicht in der Zeitschrift “Geophysical Letters”. Zudem ist der Mensch der Studie zufolge nicht schuld daran, dass der Anteil von Kohlendioxid / CO2 in der Atmosphäre in den vergangenen 8000 Jahren signifikant gestiegen ist. Dies gelte bis zum Einsetzen der industriellen Revolution vor rund 200 Jahren.

Die vorgelegten Analysen widersprechen der klassischen Vermutung, dass der Mensch schon seit Jahrtausenden das Klima beeinflusse. Man war davon ausgegangen, dass durch den Menschen ggf. sogar das Einsetzen der nächsten Eiszeit verzögert wurde. Weitere Informationen unter pressetext.de.

Jan 21

“Wirtschaft für den Menschen” lautet der verheißungsvolle Untertitel des neuen Magazins Enorm. Chefredakteur Thomas Friemel, Ex-Redakteur bei Max oder Matador, will sich ab März einer (Zitat) “modernen, sozial und ökologisch nachhaltigen Ökonomie” widmen, so der Nachrichtenticker kressexpress.

Die Berichterstattung des neuen Magazns Enorm rankt sich kressexpress zufolge um “Macher, Projekte und Unternehmen, die sich Social-Business-Modellen, ethischem Wirtschaften und der sogenannten Corporate Social Responsibility verpflichtet fühlen. Die Publikation wird am Kiosk 7,50 Euro kosten und zunächst vier mal jährlich erscheinen. Für das Folgejahr 2011 sind sechs Ausgaben vorgesehen. Die Hamburger Verleger wollen mit 80.000 Exemplaren Auflage starten. Ein Teil möglicherweise erzielter Gewinne wird sozialen Projekte zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen bei Kress oder auf der Website enorm-magazin.de. Unter der Teaser-Webadresse enorm-magazin.de/promotion finden Interessierte eine 60-seitige Promotionsausgabe (Anmeldung erforderlich).

Jan 15

Die NABU hat jetzt einen Ratgeber zusammen gestellt, der faktische und mögliche Folgen des großflächigen Anbaus transgener Pflanzen für die Umwelt aufbereitet. Das Szenario wird am Beispiel von Bt-Mais und Glyphosat-resistenten Pflanzen dargestellt.

Naturgemäß verfolgt die Landwirtschaft das Ziel, Erträge zu steigern. Die Gentechnik verspricht heute Möglichkeiten, der Schöpfung etwas nachzuhelfen und “Natürliches zu optimieren”. Die weltweit agierenden Agrochemiekonzerne planen nun, den Landwirten Europas neue transgene Gewächse anzubieten. In erster Linie handelt es sich hier um herbizid- und schädlingsresistente Raps-, Mais-, Soja-, Zuckerrüben- und Baumwollsorten.  Mit den proklamierten “innovativen Sorten” solle der Einsatz von Agrochemikalien verringert und die Landwirtschaft somit nachhaltiger werden.

Der Ratgeber zeigt den aktuellen Forschungsstand zum Thema Bt-Mais und stellt mögliche Folgen für Käfer, Bienen, Schmetterlinge oder Wasserorganismen zusammen. Bestehende Forschungslücken werden gezeigt und die Dimension des mangelnden Wissens um potenzielle Auswirkungen erörtert. Viele der genannten Arten stehen bereits europaweit auf der Roten Liste, so das Dossier. Hier gehts zum PDF.

Jan 10

Ein interaktives Schaubild zum Thema “Strom aus der Sahara” gibt es bei der Welt. Hier wird anschaulich, wie die Sache grundsätzlich funktioniert. Und wie die Verentzung aussehen könnte. Hier geht’s zum Schaubild auf welt.de.

Jan 10

In 2009 gab es einen signifikanten Zuwachs beim Handel mit CO2-Zertifikaten. Dies besagt eine jüngst veröffentlichte Studie. Zu dem Ergebnis kommt das norwegische Unternehmen Point Carbon. Die Skandinavier schreiben sich auf die Fahnen, regelmäßig kritische, die Umwelt betreffende Fakten zu kolportieren.

Obwohl der Emissionshandel Zuwächse verzeichnet, konnte im vergangenen Jahr jedoch nicht entscheidend mehr verdient werden in diesem Business. Laut einer Studie von Point Carbon wurden 2009 8,2 Milliarden Tonnen CO2 zum Preis von rund 94 Milliarden Euro umgeschlagen. Im Vorjahr lag der Handel noch um 68 Prozent geringer, der verbuchte Wert allerdings lag nur zwei Milliarden Euro niedriger. Es werde spekuliert, dass die globale Wirtschaftskrise zu einer niedrigeren Industrieproduktion und dies zu einem Rückgang der Kohlendioxid-Emissionen führe. Dies wiederum drücke den Preis der Zertifikate.

CO2-Handel ist so etwas wie der Ablasshandel, gegen den Martin Luther einst rebellierte. Besonders die großen Energieversorger pumpen - derzeit systemimmanent - Tonnen von Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre. Im Gegenzug müssen hierfür “Umweltgebühren” entrichtet werden, seit die EU 2005 den Emissionshandel gestartet hat und jede Tonne CO2 entsprechende Kosten verursacht. Oder anders: Wer CO2 “produziert”, braucht im gleichen Umfang CO2-Zertifikate. Mit den Zertifikaten wird der CO2-Ausstoß in Europa kontrolliert. Pferdefuß und moralische Grauzone dabei: Unternehmen können mit ihren individuellen Verschmutzungssünden untereinander handeln. In der Ablasshandel-Analogie hieße das “gibst Du mir zwei Diebstähle gegen einen Ehebruch”.
Weitere Informationen unter Yahoo News und bei CO2-Handel.

Jan 05

Wie könnte ein Jahr schöner beginnen als mit Humor. Wenn dieser Humor dann auch noch sinnhafte Implikationen hat, ein kleiner Beitrag zur Welt-Gesundheit ist. Und einfach nur schön anzuschauen. Dann befinden wir das als nachhaltigen Jahresauftakt. Hier lang Zur tönenden Treppe.

Viel Gesundheit, Erfolg und Freunde für 2010 wünscht
das Team von Printzipia