Dez 24
Liebe Kunden, Partner und Freunde von Printzipia,
Danke für ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2009. Wir wünschen Ihnen von Herzen fröhliche Weihnachten und einige erholsame Tage “zwischen den Jahren”. Auf ein ereignisreiches 2010. Zum ausklingenden Jahr haben wir noch ein echtes Schmankerl der humoristischen Zunft. Acht Minuten Bauchkrämpfe sind annähernd garantiert:
Fröhliche Weihnachten mit Wolfgang und Anneliese
Viele Grüße
Ihr Team von Printzipia
Dez 19
Angesichts der ernüchternden Ergebnisse aus Kopenhagen (Klimagipfel) nehmen wir uns eines aktuellen, positiven und konstruktiveren Themas zur Weihnachtszeit an. Die Idee statt Wegwerf-Geschenkpapier einen innovativen Weg einzuschlagen, eröffnet nicht nur neue Wege für die Verpackungsindustrie in Sachen Nachhaltigkeit. Ziemlich pfiffig. Die Japaner nennen das “Medium” Furoshiki. Wer seine Neugier jetzt nicht mehr bremsen kann, spitzt mal hier rein:
Umweltidee Recyclebares “Geschenkpapier” (Podcast / 2:45 min).
Wir geben unumwunden 3 von 5 Stämmchen.
Dez 17
“Ich halte diesen Elektromobilitäts-Hype für ausgemachten Blödsinn”, so zitiert heute die Berliner Zeitung den Greenpeace-Autoexperten Wolfgang Lohbeck. In “staatlich subventionierten Großversuchen” werde vorgegaukelt, das Elektroauto sei kurz vor dem Durchbruch, was keineswegs der Fall sei. In der Praxis sei der Stromverbrauch der modernen Mobile größer als von Herstellern behauptet.
Der Greenpeace-Mann Wolfgang Lohbeck hält Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor dem Elektroauto nicht nur bezogen auf deren Klimabilanz für überlegen. Der Elektroauto-Nutzer könne derzeit nicht ohne Hindernisse “von A nach B fahren”, sondern müsse seinen Fahrten einer “ausgefuchsten Terminplanung” unterordnen. Das liege daran, dass Elektromobile einfach noch sehr oft an der Steckdose hingen. Aber auch im Hinblick auf klimatische Wirkungen lehnt Lohbeck Elektroautos derzeit noch ab. Ein fünfmonatiger Test habe gezeigt, dass zum Beispiel ein BMW Elektro-Mini 30 statt der zugesagten 15 Kilowattstunden pro 100 Kilometer verbrauche. Dies entspreche derzeit einer CO2-Emission von 180 Gramm pro Kilometer. Im Vergleich: Diese Menge CO2 entspricht dem Ausstoß einer Mittelklasse-Limousine.
Fazit Lohbecks: Der Verbrennungsmotor sei “auf lange Zeit besser als der Elektroantrieb”. In den kommenden 20 Jahren sei es einfacher, den Benzinverbrauch von Ottomotoren auf 1,5 Liter zu drücken als ein Elektroauto auf 50 Gramm Kohlendioxid. Weitere Informationen unter heute.de
Dez 16
Connie Hedegaard, Präsidentin der UN-Klimakonferenz ist soeben zurückgetreten. Neuer Mann an der Spitze wird voraussichtlich der dänische Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen werden.
Der Rücktritt der UN-Klimakonferenz-Präsidentin Connie Hedegaard kommt zwar überraschend, die Vorzeichen waren jedoch schon Anfang der Woche erkennbar, so schreibt heute die Welt. Am Dienstag hatte Hedegaard Unmut geäußert über das Verhalten der Delegierten aus den 192 beteiligten Staaten. Sie beobachte ein unreifes Verhalten, die Welt zitiert Hedegaard: “Ich denke, mit den Leuten in diesem Verhandlungsprozess ist es genau wie mit Schulkindern”. Auch wenn eine Hausaufgabe lange im voraus gestellt werde, gelte: “Erst wenn Du weißt, dass die Zeit abläuft und Du nicht mehr ausweichen kannst, tust Du es.” Der Welt zufolge bezog sich Hedegaard dabei auf den Versuch der Delegationen einiger Staaten, Zugeständnisse bis zuletzt zurückzuhalten, um einen größtmöglichen Verhandlungsspielraum zu bekommen. Die Europäische Union wirft dies, so die Welt, besonders den USA und China vor. Weitere Informationen auf der Website der Welt.
Dez 08
Am Montag, den 7. Dezember startete der WWF die ökologische Suchmaschine ecosia. Der neue Dienst leistet einen unmittelbaren Beitrag zum Klimaschutz. Je Klick auf einen sogenannten Sponsored Link - das ist eine Refinanzierungsmöglichkeit von Suchdiensten - werden zwei Quadratmeter Aufforstung von Regenwald versprochen.
Pünktlich zur UN-Klimakonferenz launchte jetzt der Umweltverband WWF seine Öko-Suchmaschine Ecosia. Als gewissermaßen ökologisches Alleinstellungsmerkmal bietet der neue Anbieter an, pro Suchvorgang bzw. entsprechenden Klick auf eine Werbung zwei Quadratmeter Regenwald im südamerikanischen Juruena Nationalpark am Amazonas unter Schutz zu stellen. Das ecosia-Rechenzentrum wird gemäß Geschäftsführer Christian Kroll in Reinkultur durch Ökostrom betrieben.
Forestle, der Ecosia-Vorläufer, hat laut Kroll in rund 1,5 Jahren Betrieb rund 2,8 Quadratkilometer Regenwald unter Schutz gestellt. Diese Zahlen entstanden durch 0,1 Quadratmeter pro Suchanfrage bei zirka 100.000 Nutzern. Die Webseite des neuen Dienstes ist seit Montag erreichbar. Weitere Informationen unter ecosia.org oder auf Youtube durch ein knapp 8-minütiges Video zur Ökosuche.
Coole Idee. Wir geben 4 Stämmchen.
Dez 07
Die Süddeutsche öffnet heute mit einem eindringlichen Appell im Zusammenhang mit der Klimakonferenz in Kopenhagen. In konzertierter Aktion mit 56 anderen Zeitungen werden die Regierungen der Welt in einem gemeinsamen Editorial zum Handeln aufgerufen. Auf dem Spiel stehe, so der Tenor, die Zukunft unserer Spezies.
Jede zweite Spezies könnte aussterben, so die SZ und 56 andere Zeitungen heute. Millionen Menschen könnten heimatlos werden, Nationen im Meer versinken. Sollte die Klimakonferenz in Kopenhagen scheitern, drohe “der Horror”, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Die Menschheit stehe vor dem Ernstfall. Der Klimawandel könne unseren Planeten und damit auch Wohlstand und Sicherheit zerstören, falls man sich nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einige. Die Gefahren sind seit einer Generation offensichtlich, so die SZ weiter. Die Fakten sprächen für sich: Elf der letzten 14 Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Das Eis der Arktis schmilzt; die 2008 signifikant steigenden Preise für Öl und Lebensmittel gäben ein Vorgeschmack auf das, was uns erwarte. Es gehe nicht darum, ob die Menschen die Erderwärmung verursachen. Die Frage sei vielmehr, wie viel bzw. wenig Zeit bleibe um entgegenzusteuern. Vor diesem Hintergrund wäre ein Scheitern in Kopenhagen eine globale Katastrophe. Quelle: Süddeutsche, Die Menschheit vor dem Ernstfall.
Dez 03
Mit einer innovativen Idee zu Weihnachten begeistern zwei neugegründete Firmen in Kanada Ihre Kunden. Im Angebot sind “ökologisch vorbildliche” Miet-Christbäume mitsamt Anlieferung und Abholung.
Für rund 100 Dollar kann sich der umweltbewusste Kanadier ab sofort seinen Christbaum zum Fest zur Miete holen. Für diesen Betrag bringen die Mitarbeiter der kanadischen Unternehmen “Evergrow Christmas Trees” bzw. “Carbonsync Christmas” einen Öko-Weihnachtsbaum mitsamt Topf vor die Tür. Inklusive ist die Abholung nach zirka drei Wochen - ganz nach Vereinbarung. Carbonsync plant, seine Bäume je nach der feierlichen Nutzung an Umweltgruppen weiterzugeben, die diese für Wiederaufforstungsprojekte nutzen können. Evergrow hingegen beabsichtigt seine Pflanzen an eine Baumschule zu übergeben, die dann bis zum kommenden Weihnachtsfest sozusagen in Pflege gehen. Auf Wunsch gibt es für den Kunden alle Jahre wieder dieselbe Pflanze.
Klassisch wachsen Christbäume sechs bis zwölf Jahre lang, um dann für nur ein Weihnachtsfest benutzt und dann auf dem Müll zu enden, so ein Verantwortlicher von Carbonsync. Lebendige Mietbäume helfen, der Luft Kohlendioxid zu entziehen und dienen damit nachhaltig dem Klimaschutz. Weitere Informationen beim Donaukurier.
Wir bewerten diese Knaller-Idee mit satten 4 von 5 Punkten. Einschränkung gibt es nur, da die Logistik-Frage “von der Baumschule zum Abnehmer und zurück” noch ungeklärt ist.