Apr 21
Ökologisches Verhalten auch nach dem sprichwörtlichen letzten Atemzug. Dies verspricht jetzt ein Berliner Bestattungsunternehmer. Im Angebot sind biologisch abbaubare Beerdigungsbehältnisse aller Art.
Die neuen, umweltfreundlichen Särge und Urnen der Firma Ecoffin basieren chemisch auf der Verbindung von Kalk und Polyolefin. So führen Erdbestattungen zu biologischem Abbau der verwendeten Behältnisse. Bei der Kremierung werde zudem der CO-2-Ausstoß wesentlich verringert, so der Anbieter. Die ökologische Bestattungsform sei sparsam in Sachen Energie- und Wasserverbrauch und resultiere in einer geringeren CO2-Belastung als herkömmliche Optionen den letzten Weg zu beschreiten.
Die alternative Bestattungsmethode stehe, so die Berliner, im Gleichgewicht mit der Natur und genüge moralischen und ethischen Ansprüchen. Quelle: ecoffin.de.
Gute, zukunftsfähige Idee. Und so einfach. Wir vergeben 3 Stämmchen.
Apr 01
Der ehemalige Grünen-Chef Josef “Joschka” Fischer hat sich offiziell um das Amt des Bundespräsidenten ins Gespräch gebracht. Weder vom amtierenden Präsidenten Horst Köhler noch von Gesine Schwan, seiner Herausforderin sind bislang offizielle Stellungnahmen bekannt.
Für eine deftige Überraschung sorgte Bundesaußenminister a. D. Joschka Fischer auf einem außerordentlichen Parteitag der Grünen in Detmold. Demnach tritt der 60-jährige kurzfristig an, um gegen Köhler und Schwan ein Zitat “ökologisches Gegengewicht” ins Rennen um die Hoheit im Schloss Bellevue zu schicken. Meinungsumfragen bescheinigen Fischer trotz der kurzfristigen Bewerbung überraschend gute Chancen. Auf der Skala beliebter Politiker a. D. rangiert der Grüne noch immer auf vordersten Rängen. In gewohnt offensiver Manier sprach Fischer vor Parteigenossen in Detmold von einer ökopolitischen Wende. Diese werde “wenn’s sein muss”, so Fischer, in einem beispiellosen bundesdeutschen Alleingang Platz greifen, wie es in der notwendigen Konsequenz nur unter seiner Federführung als Bundespräsident in spe möglich sei.
Die am 23. Mai 2009 zusammentretende, dreizehnte Bundesversammlung zur Wahl des Staatsoberhaupts wird aus maximal 1.224 Mitgliedern bestehen.