Mrz 20

Skisport ohne naturschädigende und unwirtschaftliche Lift- oder Gondelanlagen? Ein Protagonist aus Stuttgart trat jetzt mit folgender Idee an uns heran: Stein des ökologischen Anstoßes sind die naturschädigenden und ressourcenintensiven Skilifte von Alpinregionen. Die dort häufigen, mittelgroßen Berge oder Hügel-Landschaften könnten anstatt per Skilift über eine entsprechend ausgebaute Langlauf-Loipe “sanft, fast unmerklich“ erklommen werden, so der Gedanke. Auf diese Weise würde
das eigentliche Aufstiegs-Manko zum Skilanglauf-Erlebnis umgewandelt. Positive Aspekte der Langlaufaktivität wie Herz-Kreislauf-Training, Konditionsverbesserung, Naturerlebnis und Loipenspaß wären gewissermaßen Zusatznutzen und ebneten einer völlig neuartigen Vermarktungsstrategie den Weg. Nach “annähernd unmerklichem” Aufstieg folgte die entspannte „soft-alpine“ Abfahrt.

Touristisch ergäben sich über den innovativen Ansatz diverse Möglichkeiten den Bereich Naherholung zu inszenieren: Ankurbelung des Wintertourismus. Geringer Investitionsbedarf in Infrastruktur. Nachhaltiges, ökologisches Konzept ohne Natureingriffe. Preisgünstige Wintersport-Variante für den Normalverbraucher. Erweitertes Produktspektrum für Skisport-Industrie.

Voraussetzung für das genannte Konzept ist die Verfügbarkeit entsprechend geeigneter Skiausrüstung, die sowohl abfahrts- als auch langlauffähig ist. Für die Skisport-Branche bedeutet dies, ein Ski- und Bindungs-Sortiment anzubieten, das soft-alpine Abfahrten und gute Langlaufeigenschaften ermöglicht. Vor allem seitens der Skibindung ist der Zielkonflikt zwischen Skiführung (für gemäßigte Hangabfahrten) und Fersenbeweglichkeit (beim Laufen) zu lösen. Dazu bedürfe es einer auf die gewünschte Betriebsart umschaltbare Skibindung, so der Verfasser. Die Ski-Konstruktion sollte idealerweise einen Kompromiss aus Abfahrts- und Langlaufmerkmalen darstellen, um beiden Anforderungen soweit wie möglich gerecht zu werden. Damit eröffne sich ein neues Markt- und Umsatzpotential im Twin-Ski-Segment (SACCS), d.h. zwischen Alpin- und Cross-Country-Skiing. Folgen wären die bessere Partizipation der Nicht-Hochgebirgsregionen am Wintertourismus bzw. eine signifikante Geschäftsfeld-Erweiterung der Skisport-Industrie.

Mit den „Dual Ski Areas“ könnten in topografisch geeigneten Hügel- und Berglandschaften attraktive Tourismus-Konzepte für interessierte Städte und Gemeinden erzielt werden. Technologische Umwelteingriffe werden dabei vermieden. Nutznieser dieses Konzepts wären, so der Verfasser, sowohl städtische Finanzhaushalte, die Nutzer, die Naherholung, der Wintertourismus, Natur und Umwelt sowie die Skiausrüstungsindustrie durch neue Marktchancen. Weitere Informationen zum Verfasser und Ideengeber erteilen wir auf Anfrage gerne.

Wir vergeben 3 Stämmchen für diese innovative Idee.

Mrz 15

Den Klima-Lügendetektor haben wir leider erst jetzt entdeckt. Ganz im Stil des “Web-2.0″ schauen dort ein paar kritische Journalisten ganz genau hin, wenn etwas “im Sinne unserer Umwelt” getan oder kolportiert wird.

Keck als “Grünfärber” bezeichnen die Rechercheure des “Klima-Lügendetektors” diejenigen Politiker, Öko-Werber, Lobbyisten oder einfach nur unkritischen Journalisten, die Halbherziges oder gar Unsinniges erzählen, wenn es um Botschaften rund um den Erhalt unserer Umwelt geht.

Träger des Projekts sind das Greenpeace Magazin und die Website wir-klimaretter.de, ein Portal zum Klimaschutz. Die Macher des Klima-Lügendetektors erhoffen sich Zuspruch und vor allem beobachtende Unterstützung einer kritischen und aufmerksamen Leserschaft. Auf deren Tipps sei man angewiesen, wenn es um das Aufspüren von Wölfen im Schafspelz gehe. Quelle: klima-lügendetektor.de.

Einfach und richtig stark. Wir geben dieser Aktion 4 Stämmchen.