Nov 14

Innovative Ideen müssen nicht immer mit hohen Kosten für deren Umsetzung verbunden sein. Bestes Beispiel ist der Hipporoller, der für viele Menschen in Afrika inzwischen eine enorme Erleichterung darstellt.

Vorhandene Dinge umzufunktionieren kann ganz einfach sein. Trotz der Einfachheit kann ein riesiger Nutzen entstehen. Mit dem Hipporoller wird der oft sehr mühselige Wassertransport nun zu einer angenehmen Angelegenheit.

Wasserversorgung erleichtern mit Hipporoller

Zwei Südafrikaner hatten vor rund 25 Jahren die Idee, ein Hilfsmittel zu schaffen, das der Bevölkerung den Wassertransport aus entlegenen Gebieten erleichtern sollte. Besonders ärmere Bevölkerungsgruppen leiden darunter, das Wasser von weit her schwer zu tragen. Mit dem Hipporoller wurde ein bereits vorhandenes Gefäß einfach umfunktioniert und in ein praktisches Utensil verwandelt.

Container mit Schiebegriff

Es ist bekannt, dass viele Menschen in ärmeren Regionen Afrikas oder Asiens oft lange Strecken zu Fuß zurücklegen müssen, um Wasser für den täglichen Bedarf zu holen. Dabei tragen sie auf dem Rückweg die schweren Eimer mit einem Gewicht von etwa 20 Kilogramm meist auf dem Kopf. Der Hipporoller ermöglicht den Transport von rund 90 Litern auf wesentlich einfachere Weise. Bei dem Gerät handelt es sich um einen Container, der bequem mit Hilfe des Schiebegriffes nach Hause gerollt werden kann. So wird deutlich mehr Wasser mit jedem Weg mit weniger Anstrengung geholt.

Hipporoller kennt Grenzen

Obwohl der Hipporoller bereits eine große Verbesserung bringt, hat auch diese innovative Idee leider Grenzen aufgezeigt bekommen. Sobald der Weg zur Wasserstelle uneben oder steil ist, kann das Gerät nicht so funktionieren, wie die Erfinder Petty Petzer und Johan Jonker es geplant hatten. Aber mit ihrer Idee haben sie gezeigt, dass selbst kleine, kostengünstige Dinge den Alltag vieler Menschen sehr wirkungsvoll vereinfachen können. Große Investitionen sind dafür nicht notwendig.

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Nov 04

Wenn der FC Bayern München am 5. November zum Spitzenspiel der Bundesliga gegen die TSG 1899 Hoffenheim antritt, sollte auch den Trikots der Bayern einige Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die sind nämlich aus recycelten Plastik aus unseren Ozeanen.

Das Unmengen von Plastikmüll die Meere verschmutzen, ist leider eine traurige Tatsache. Der Stoff baut sich quasi so gut wie nie ab, schlimmer noch, viele Meerestiere verwechseln ihn sogar mit Futter. Auf diese Weise gelangt übrigens so manch unbedacht weggeworfene Plastiktüte wieder auf dem heimischen Küchentisch.

Der Sportartikelhersteller adidas möchte zusammen mit Bundesligaspitzenreiter FC Bayern ein Zeichen gegen diese Verschmutzung der Weltmeere setzen. Zum Spitzenspiel gegen die TSG Hoffenheim laufen die Schützlinge von Trainer Carlo Ancelotti in speziellen Trikots auf, die komplett aus wiederverwendetem Ozean-Plastik gefertigt werden. Die Garne und Fasern wurden aus recycelten Plastikabfällen hergestellt, die vor der Küste der im indischen Ozean gelegenen Malediven gesammelt wurden.

Die gemeinsame Aktion wird wohl erst einmal auf ein Spiel beschränkt bleiben. Allerdings soll mit dem Champions League-Sieger Real Madrid demnächst ein weiterer internationaler Spitzenclub in diesen speziell recycelten Trikots auflaufen.

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Nov 03

Eine Tasse gemacht aus dem, was beim Trinken niemand möchte, Kaffeesatz. Eine clevere Idee, die dann aber doch nicht ganz so einfach umzusetzen war. Trotzdem ist Produktdesigner Julian Lechner dran geblieben und hat nach jahrelanger Entwicklung die perfekte Recycling-Tasse entwickelt.

Die Grundidee kam ihm ausgerechnet im Ursprungsland eines guten Espresso, Italien. Da studierte Julian Lechner Produktdesign und bei einem guten Espresso gefiel ihm der Gedanke, eine Tasse aus Kaffeesatz zu entwickeln. Die besteht allerdings nicht ausschließlich aus den Resten des Kaffees, sondern aus einer ausgeklügelten Mischung von Holzanteilen und Biopolymeren. Dadurch ist die Tasse nicht nur ausgesprochen widerstandsfähig, sie ist sogar spülmaschinenfest und so immer wieder nutzbar.

Die Grundlage bildet nach wie vor getrockneter Kaffeesatz, am besten der von sehr fein gemahlenem Kaffee. Den bezieht der Entwickler, der das Thema kurzerhand für seine Abschlussarbeit aufgearbeitet hat, von umliegenden Kaffeehäusern. Dann geht es an die Produktion der Espressotassen mitsamt Unterteller. Die sehen am Ende nicht nur stylisch aus, sie erfüllen auch sehr gut ihren Nutzen. Das Material ist robust und nimmt selbst wenig Wärme auf, wodurch das Getränkt sehr lange warm hält.

Produktivität steigern, Umsatz verbessern

Mit der Entwicklung einer Idee und der produktiven Umsetzung ist der Produktdesigner aber längst nicht am Ziel. Jetzt geht es darum, die Tassen einer großen Menge an Interessenten schmackhaft zu machen. Noch liegt der Preis für eine Tasse mit Untertasse bei rund 20 Euro, im Zweierpack gibt es sie für etwa 35 Euro. Das soll künftig günstiger gehen. Außerdem möchte Lechner das Sortiment stetig erweitern. Tassen für unterschiedliche Kaffeearten und Wegwerfbecher sollen folgen und sobald die gängigen Plastikbecher ersetzen. Das könnte die Umwelt schonen, den Abfall reduzieren und ganz nebenbei sind die Ökotassen auch einfach angesagt. Ein rundum gelungenes Projekt also.

Mehr Infos gibt es unter der Webadresse www.kaffeeform.com.

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Sep 27

Wer sorgsam mit seinen Lebensmitteln umgeht, der hat länger etwas davon und muss weniger in den Müll werfen. Damit das besser gelingt, hat eine Studentin nun ein Lagerungsmodul entwickelt. Das kommt direkt in die Küche und soll dafür sorgen, dass Kartoffeln und Co länger haltbar bleiben.

Das Lebensmittel am besten im Kühlschrank aufgehoben werden sollten, das ist ein Irrglaube, weiß Studentin Joana Schmitz. Zu kühle Temperaturen bewirken bei Bananen, Kartoffeln und Tomaten sogar das Gegenteil. Sie verderben schneller und landen somit auch schneller im Müll. So ergeht es Jahr für Jahr 82 Kilogramm an Obst, Gemüse und sonstigen Speisen und das pro Kopf. Das ist nicht nur aus ökologischen Gesichtspunkten ein großes Problem, damit verschwendet jeder Bundesbürger auch bares Geld. Dabei wussten schon die Großmütter, wie sich Gemüse gut lagern lässt.

Omas Rat ist Geld wert

Die Oma der Absolventin des Studiengangs Designs wusste es da noch besser. Sie lagerte die Kartoffeln nicht nur an einem trockenen und dunklen Ort, sie legte auch stets einen Apfel dazu. Der sollte dafür sorgen, dass die Kartoffeln langsamer Keimen und tatsächlich, Versuche bestätigten die längere Haltbarkeit des Knollengemüses.

Davon angestachelt feilte die 23jährige an den unterschiedlichsten Lagerungsmethoden und konzipierte auf der Grundlage ihrer Erkenntnisse eine Lagerungsbox. Dabei ging es weniger um das Design, welches schlicht und praktisch gehalten ist, es geht um die tatsächliche Anwendung als wertvoller Küchenhelfer im Haushalt.

Noch ist das Projekt Lagerungskasten nicht in Serie gegangen, nach dem Abschluss und einem Praktikum möchte Joana Schmitz das aber ändern und ihr Projekt in den Handel bringen. Bis dahin hilft es, sich vielleicht bei den Großeltern zu erkundigen oder online zu recherchieren, wie Lebensmittel tatsächlich am besten gelagert werden können und dadurch viel länger als gedacht frisch bleiben. Das spart wertvolle Ressourcen und schont die Haushaltskasse.

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Sep 20

Inzwischen gibt es für alles eine App, zum Spielen, zum Schlafen und zum Verhüten ebenso wie für den täglichen Einkauf und den Haushalt. Neu ist, dass sich via App nun auch ein wertvoller Beitrag zum Ökosystem leisten lässt, denn eine neue App rettet den Regenwald.

Palmöl steht schon viele Jahre in der Kritik, ungesund zu sein und überdies schädlich für die Regenwälder. Beim Anbau der Ölpalmen begehen die Hersteller oft Raubbau an den Wäldern, denn diese müssen weichen um Platz zu schaffen für die Plantagen. Doch damit nicht genug.

Zur Erzeugung von Palmöl werden oft Menschenrechtsverletzungen wie Kinderarbeit billigend in Kauf genommen, denn es kommt auf Masse an und auf günstige Ware. Diese findet dann Platz in ganz unterschiedlichen Produkten wie Schokocreme, Shampoo oder Streichkäse. Selbst in Futtermitteln für Hunde und Katzen steckt Palmöl. Ein Zustand, der dringend Änderung bedarf, finden Umweltschützer und haben deshalb eine App entwickelt. Diese weist auf bedenkliche Produkte hin und nennt auch gleich Alternativen. Dadurch sinkt der Verkauf entsprechender Produkte und die Händler kommen in den Druck, diese auch nicht weiter zu beziehen, so zumindest der Plan.

Palmöl in zahlreichen Produkten vorhanden

Letztendlich führt ein umweltbewusster Umgang mit Lebensmitteln dann dazu, den Anbau von Ölpalmen zu unterbinden und damit den Regenwald zu retten. Experten schätzen, dass derzeit etwa 90 Prozent aller angebauten Ölpalmen in direktem Zusammen mit Brandrodung, Kinderarbeit und der Verwendung von schädlichen Pestiziden stehen. Auch Kleinbauern werden ausgebeutet und ihrer Ländereien beraubt, um noch mehr produzieren zu können. Noch machen sich viele Verbraucher kaum Gedanken über die Inhaltsstoffe ihrer Lebensmittel und deren Produktionsbedingungen, ein Umstand, der jetzt dringend geändert werden soll.

Ein häufiges Argument vieler Konsumenten ist die Tatsache, dass sie wenig Zeit haben beim Einkauf und sich nicht die ganzen Inhaltsstoffe durchlesen möchten oder schlicht nicht wissen, wie Palmöl unter Umständen noch deklariert ist. Das soll nun kinderleicht möglich sein mit nur einer App. Mehr Informationen dazu finden Interessierte ab sofort auf der Webseite www.zeropalmoel.de.

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Sep 05

Dank innovativer Technologien gelingt es mittlerweile, immer mehr Plastikmüll aus den Meeren zu entfernen. Doch was passiert mit den gesammelten Müllmengen? Das Unternehmen ByFusion hat sich etwas sehr Interessantes einfallen lassen, es baut aus altem Plastikmüll neue Häuser.

Die Fertigung von Plastikmüll-Bauelementen für den Hausbau hat das Unternehmen in den Fokus der Umweltmagazine gerückt. Denn dieses Unternehmen nutzt gesammelten Plastikmüll aus den Meeren, um Baustoffe herzustellen.

Ein Haus aus Plastikmüll klingt anfangs vielleicht wenig verlockend. Doch die Idee dahinter könnte einem großen Problem effizient entgegenwirken. Der aus den Meeren gesammelte Plastikmüll wird von dem amerikanischen Unternehmen in Plastikblöcke gepresst. Diese können die unterschiedlichsten Formen und Größen haben. Auch die Dichte wird je nach geplantem Verwendungszweck individuell angepasst. Die entstandenen Blöcke werden RePlast genannt.

Fast 100 Prozent CO2 neutral

RePlast ist fast zu 100 Prozent CO2 neutral. Während der Fertigung des recycelten Plastikmaterials werden keinerlei Giftstoffe freigesetzt. Dadurch werden Gebäude, die mit RePlast hergestellt werden, besonders umweltfreundlich.

Bislang kommen die Plastikblöcke vor allem bei Straßenbegrenzungen und in Mauern zum Einsatz. Für die Zukunft sollen aber noch zahlreiche weitere Einsatzgebiete geschaffen werden, für die die Eigenschaften der Blöcke ganz individuell angepasst werden.

Ein hervorragender Wärmespeicher

RePlast-Blöcke können Betonblöcke nicht ersetzen, aber Bauprojekte auf wirkungsvolle Weise ergänzen. So sind diese Plastikblöcke beispielsweise in der Lage, Wärme hervorragend zu speichern. Damit wäre es denkbar, diese als Dämmung im Hausbau einzusetzen. Auch als Lärmschutz könnten die RePlast-Elemente gute Dienste leisten. Umweltfreundliche Bauprojekte könnten mit Hilfe dieser neuartigen Bauelemente bereichert werden.

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Aug 24

Kaum kündigt sich der Nachwuchs an, da stehen viele Eltern schon mit Einkaufszettel parat und rechnen durch, was alles benötigt wird. Dabei können nicht nur schnell Unsummen zustande kommen, viele Anschaffungen schaden auch der Babyhaut und der Umwelt.

Dass es einfacher und bewusster geht, das zeigen Eltern die auf das so genannte Zero-Waste Verfahren setzen. Der Grundgedanke hinter dem bewussten Umgang mit dem neuen Lebewesen ist der, das Baby rundum gut zu versorgen, dabei aber einen möglichst geringen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen.

Statt industriell hergestellten Feuchttüchern dürfen es da zum Beispiel gerne Stoffstücke aus ausrangierten Bettlacken sein, getränkt in etwas Kokosöl. Die reinigen ebenso gut, kosten so gut wie nichts und lassen sich sogar waschen. Ein ähnliches Verfahren bieten hier auch die Stoffwindeln. Dabei reichen etwa 20 Stück, um durch die gesamte Wickelzeit zu kommen. Die neuen Modelle können mit Druckknöpfen umgesteckt werden und wachsen so gewissermaßen mit. Das ist praktisch, bedeutet aber auch etwas Arbeit, denn das Waschen müssen die Mamas selbst erledigen. Dafür sparen sie aber auch das Geld und den Müll von etwa 5.000 normalen Windeln, die so ein Baby im Durchschnitt im Laufe seines Windeldaseins verbraucht.

Vom Stillen bis zur Trinkflasche alles ökologisch

Wachsen die Kinder, geht das Sparen weiter. Kleidung kommt aus dem Secondhand oder wird von den Geschwistern aufgetragen. Am besten eignet sich Kleidung aus Baumwolle oder Hanf, denn beides saugt Schweiß gut auf, kommt ohne Chemie aus und ist sehr angenehm zu Tragen. Kinderspielzeug aus Naturholz oder gleich Stöcke und Steine aus dem Wald reichen ebenfalls aus, um die kindliche Neugier zu befriedigen und übervollen Kinderzimmern vorzubeugen.

Ein letzter Blick gilt der Ernährung. Zunächst beginnen Babys mit dem Stillen, sehr ökologisch und günstig, denn Muttermilch ist ja direkt verfügbar. Danach erfolgt die Umstellung auf feste Nahrung. Die dürfen Zero-Waste Kinder gern selbst erkunden, darauf folgt selbstgemachter Brei statt dem aus dem Gläschen und unbedenkliche Trinkflaschen und Behälter, die ohne Schadstoffe auskommen. Schon ist viel geschafft in Sachen ökologischer Fußabdruck auf der Erde und Sparsamkeit für Mama und Papa.

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Aug 04

Das Thema Energie ist in Zeiten zunehmender Ressourcenknappheit ein besonders Wichtiges und das zu lernen und sich bewusst für das Energiesparen einzusetzen ist bereits im Grundschulalter erlernbar. Deshalb hat die Karl-Ludwig-von Gutenberg-Grundschule in Bad Neustadt jetzt 48 neue Energiedetektive ernannt.

Die Ressourcen der Erde sind begrenzt, das sollen auch die Jüngsten schon wissen und sich mit den Alternativen für Erneuerbare Energien ganz bewusst auseinandersetzen. Zu diesem Zweck hat die Grundschule in Bad Neustadt gemeinsam mit dem Expertenteam LandSchafftEnergie (http://www.landschafftenergie.bayern/) vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ein Projekt ins Leben gerufen, welches Kinder zu echten Energiedetektiven ausbildet. Aufgerufen waren alle Schüler der dritten Klassen, die sich im Unterricht mit den Themen Klimawandel, Einsparmöglichkeiten von Strom, dessen Erzeugung und den Quellen für Erneuerbare Energien beschäftigten.

Ein Projekt macht Schule

Ausgerüstet mit so viel Grundlagenwissen durften die Schülerinnen und Schüler dieses dann gleich im Praxistest erproben und das Schulgebäude auf mögliches Einsparpotenzial in Sachen Energie zu untersuchen. Am Ende dieses einzigartigen Unterrichts erhielten die engagierten Kinder dann einen Prüfausweis zum Energiedetektiv. Künftig soll das gesamte Projekt weitergeführt werden, nach Möglichkeit an allen Grund- und Mittelschulen in den angrenzenden Landkreisen. Zu diesem Zweck bietet das „LandSchafftEnergie“- Team kostenlose Beratungen an den einzelnen Schulen an, damit die Lehrer auch eine Vorstellung über die Unterrichtsinhalte gewinnen und sich so intern weiterbilden können. Ein Beispiel was also tatsächlich Schule machen könnte, nicht nur am Main, sondern bald schon in ganz Deutschland.

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Jul 27

Das Thema Energiewende geht uns alle an und da macht es durchaus Sinn, schon Grundschüler an das Thema heranzuführen. Das dachten sich jüngst die Schulen im Hochtaunuskreis und organisierten gemeinsam mit der „Beratungsstelle für ökologische Bildung“ einen Wettbewerb in dem das schönste und effizienteste Solarmodellauto prämiert wurde.

Themen aus der Umweltpolitik bereits im Grundschulalter zu erfassen und sich damit bewusst auseinanderzusetzen, das war Ziel der neuerlichen Bauaktion, bei dem es um die Konstruktion von solarbetriebenen Elektroautomodellen gehen sollte. Dabei kam es hier allerdings nicht allein auf die Geschwindigkeit der kleinen Flitzer an, sondern auch auf die technische Umsetzung und die gestalterischen Ideen.

Die Kinder waren mit Feuereifer dabei und konnten so eine ganze Menge lernen. Für jedes Auto spendierte die Stadt selbst einen Beitrag von 11 Euro. 280 Kinder aus unterschiedlichen Schulen des Hochtaunuskreis waren mit dabei und beteiligten sich an der Aktion. Auch die Eltern und Lehrer zeigten großes Interesse, wenngleich das Thema eine zuvor organisierte Fortbildung notwendig machte, um die kleinen Ingenieure bestmöglich beim Bau unterstützen zu können.

Ein Unterricht der speziellen Art

Aktionen wie diese sind um Hochtaunuskreis übrigens nicht neu. Bereits zum 7. Mal in Folge findet eine Umweltaktion wie diese statt, natürlich Jahr für Jahr mit neuen Themen, die gibt es schließlich genug. Neben dem eigentlichen Bau hängt damit immer auch die theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema im Unterricht zusammen. So macht Lernen nicht nicht Spaß, sondern bietet Platz zum Anfassen und Umsetzen des Gelernten. Preise gab es dann natürlich auch, 30 Euro für die Klassenkasse, die die Kinder glücklich in eine Runde Eis zum Einläuten des Sommers investierten. Sonne kann schließlich nicht nur Autos zum Fahren bringen, sie macht auch hungrig auf Eis!

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Apr 27

Erdbeben gefährdete Gebiete standen im Mittelpunkt der Forschungen der Wissenschaftler der Berkley University und dem Telekom Forschungsinstitut. Da nicht alle betroffenen Gebiete mit adäquaten Frühwarnsystemen ausgestattet sind, soll die Warnung nun per Smartphone erfolgen.

Über den Namen des „Kindes“ My-Shake lässt sich definitiv noch streiten. Allerdings birgt diese App ein enormes Potenzial als ergänzendes Erdbeben-Frühwarnsystem: Sie kann Erdbeben frühzeitig erkennen und die Nutzer entsprechend warnen, damit diese sich in Sicherheit bringen können. Forscher der Universität Berkley und des zentralen Forschungsinstituts der Deutschen Telekom haben sich zusammen mit der Entwicklung von My-Shake gewidmet.

Was kann My-Shake?

My-Shake ist in der Lage, Erdbeben weltweit aufzuzeichnen und gleichzeitig auch zu warnen, wenn seismische Wellen näher kommen. Um dies zu bewerkstelligen, nutzt die App die Beschleunigungssensoren der Smartphones. Allerdings müssen die Geräte ruhig auf einer festen Oberfläche liegen. Nur dann ist es möglich, zu alarmieren. Die Forscher versprechen sich von ihrer Entwicklung vor allem den Einsatz in ärmeren Regionen, in denen es bislang wenige verlässliche Frühwarnsysteme gibt.

Was kann My-Shake noch nicht?

My-Shake steckt tatsächlich noch in den Kinderschuhen und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Derzeit ist es noch nicht möglich, dass die App direkt warnt. Es werden Daten gesammelt und an das US Geological Survey weitergeleitet. Doch die Forscher können erst konkrete Aussagen machen, wenn mindestens 300 Smartphones Informationen aus einer 12.000 km² großen Fläche melden.

Derzeit gibt es My-Shake ausschließlich für Android. Und bei einem richtigen Beben kam die App noch nicht zum Einsatz. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieses moderne Frühwarnsystem weiter entwickeln wird.

Wir vergeben für diese Idee 4 Stämmchen!

Quelle: diepresse.com

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