Mrz 17

Wasser gehört zu den am stärksten verbrauchten Rohstoffen unserer Erde, was viele aber gar nicht wissen, auch Sand ist ein überaus gefragter Rohstoff. Auch wenn es ums Thema Recycling geht.  

Dabei gibt es Sand doch im Überfluss, schließlich überdecken Wüsten einen großen Teil der Erdoberfläche. Doch Wüstensand eignet sich nicht als Rohstoff zur Produktion von Smartphones, Pharmaprodukten oder Beton. Es muss Strandsand sein und damit der nicht irgendwann komplett verschwindet, müssen Bierliebhaber jetzt extra viel trinken.

Wie aus einer Bierflasche Sand werden kann, mit dieser Frage hat sich die DB Breweries Brauerei in Neuseeland näher beschäftigt. Schon lange ist den Verantwortlichen bewusst, wie bedeutsam der Umweltschutz ist und das es wichtig ist, sich zu engagieren. Dass dabei ausgerechnet ihre Bierflaschen helfen, was ein glücklicher Zufall in der Entwicklung!

Clevere Marketingstrategie zum Schutz der Strände

Gemeinsam mit der Colenso BBDO Werbeagentur ist jetzt aus der Idee eine große Marketingmaschine ins Rollen geraten, die überall begeisterte Fans findet. Im Vordergrund dabei steht ein ganz besonderer Recycling-Apparat der in der Lage ist, aus dem Glas der Bierflaschen Sand herzustellen und zwar in so einer Qualität, dass die Industrie ihn einsetzen kann. Eine geniale Recyclingstrategie, die so bestimmt bald Nachahmer finden dürfte.

Dabei ist die Funktionsweise des Recyclingautomaten so einfach wie genial. Die Maschine saugt die Flasche ein, zermahlt sie dann in kleinste Partikel und sortiert den Glassand heraus. Aus jeder Flasche kann auf diese Weise 200 Gramm Sand gewonnen werden. Das Produkt geht dann direkt der Industrie zu, die ihrerseits keinen wertvollen Strandsand mehr verwenden muss und damit den Abbau stoppen kann. Das schützt die Strände nachhaltig und verhindert außerdem, dass durch den Bierkonsum neuer Müll anfallen kann. Eine sehr durchdachte Lösung die dazu animieren soll, es dem Unternehmen nicht nur gleichzutun und bald überall diese praktischen Automaten aufzubauen aber auch, das nächste Bier guten Gewissens genießen zu können.

Wir sagen Prost und vergeben 4 Stämmchen.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Mrz 07

Abgase sind immer noch eines der größten Probleme im Kampf für unsere Umwelt. Ehemalige MIT-Absolventen haben sich nun eine geradezu revolutionäre Idee einfallen lasse. Sie verwandeln den Schmutz einfach in etwas Sinnvolles, das täglich benötigt wird Druckertinte – genauer Air-Ink.

So einfach könnte es sein, der Luftverschmutzung endlich Herr zu werden. Wenn wir den Schmutz aus den Autoabgasen auffangen würden, könnten wir diesen in Air-Ink-Druckertinte verwandeln. So zumindest sieht die Vision der Zukunft einiger MIT-Absolventen aus.

Abgase auffangen und am Ende in Tinte verwandeln

Das indische Startup Graviky Labs hat im Laufe der vergangenen drei Jahre eine Methode entwickelt, mit der sich Abgase in Air-Ink-Druckertinte verwandeln lassen. Die Forscher gehen davon aus, die Abgase mit Hilfe von speziellen Aufsätzen einzufangen und anschließend weiterzuverwenden. Die Aufsätze sollen direkt an Auspuffanlagen und Schornsteinen angebracht werden und die Schmutzpartikel auffangen, bevor diese in die Luft gelangen können. Anschließend werden die so gewonnenen Partikel mit Hilfe chemischer Prozesse in Druckertinte umgewandelt.

Das Startup hat sich vorgenommen, die Prozesse so zu vervollkommnen, dass die Druckertinte an den Endverbraucher verkauft werden kann. Mit Hilfe einer Crowdfunding Kampagne wurde dieses Vorhaben inzwischen finanziert. Dass der angestrebte Betrag von 14.000 US-Dollar schnell überschritten wurde, beweist, welch enormes Potenzial in dieser Idee steckt.

Air-Ink-Stifte für Endverbraucher

Die Entwickler der Druckertinte haben diese treffenderweise Air-Ink getauft. Sie soll in Stiften verkauft werden. Die Idee klingt vielleicht erst einmal merkwürdig. Aber nur die Abgase, die ein einziges Auto mit Verbrennungsmotor innerhalb einer halben Stunde bis etwa 40 Minuten „produziert“, sind in einem Stift verarbeitet. So wird dem Verbraucher direkt vor Augen geführt, wie viel Abgase tatsächlich die Umwelt belasten.

Dies könnte noch einen weiteren positiven Effekt nach sich ziehen. Die Verbraucher könnten auf diese Weise ein höheres Umweltbewusstsein entwickeln und vielleicht zukünftig sogar mehr Wege ohne Auto erledigen.

Zu dieser unkonventionellen Nutzung von Abgasen sagen wir 4 Stämmchen!

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Feb 21

„Joining Bottles“ – unter diesem Motto hat die britische Designerin Micaella Pedros eines ihrer neuesten Projekte gestellt. Sie gibt damit leeren Plastikflaschen sozusagen ein neues Leben, eine neue Funktion.

Die Massen an Plastik die täglich weggeworfen werden dürften eines der größten Umweltprobleme sein. Neben Einkaufstüten & Co. dürften auch gebrauchte Plastikflaschen ihren Anteil an den stetig steigenden Müllbergen haben. Und Flaschenpfand hin oder her, nicht alle Plastikflaschen werden in den Recyclingkreislauf aufgenommen.

Die Designerin Micaella Pedros geht einen anderen Weg, sie betreibt Upcycling. Die ausgedienten Flaschen werden als Einzelteile in neue Möbel verbaut. Natürlich sind die Überreste der Plastikflaschen nicht die einzigen verwendeten recycelten Materialien der Möbelstücke – und was nicht recycelt wird, stammt zumindest aus der Region.

Hauptaufgabe der Flaschen ist es Nägel und Schrauben zu ersetzen. Dafür werden sie zugeschnitten und mithilfe eines Industrieföns einfach in Form geschmolzen, auf diese Weise werden die einzelnen Bauteile fix verbunden.

Für diese Upcycling Idee vergeben wir ganze 4 Stämmchen.

Wie das Ganze funktioniert, kann man in diesem Video sehen:

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Jan 19

Carlo Ratti wird seinem Ruf als innovativer Designer mit unverwechselbarem Gespür für neue Trends mit diesem interessanten Projekt wieder einmal vollkommen gerecht. Sein Fitnessstudio ist ein echter Vorreiter in Sachen Erneuerbarer Energien.

Sich selbst fit halten und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun – das könnte mit dem schwimmenden Fitnessstudio auf der Seine möglich werden. Designer Carlo Ratti demonstriert mit seiner Idee, wie einfach es sein kann, erneuerbare Energien geschickt zu nutzen.

Ein Fitnessstudio mit Blick in die Zukunft

Erneuerbare Energien werden immer wichtiger. Deshalb dachte sich der italienische Designer Carlo Ratti, dass ein Fitnessstudio das ideale Objekt sei, um selbst erzeugte Energie sinnvoll zu nutzen. Mit jeder Bewegung wird Energie freigesetzt. Doch bisher verpuffte die Energie der Sportler einfach ungenutzt. Das Fitnessstudio von Carlo Ratti nutzt die freigesetzte Energie der Sportler, um das „Fitness-Boot“ anzutreiben. Dadurch erhalten die Sportbegeisterten eine tolle Motivation und werden mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt. Während des Trainings können die Sportler nun den Blick ans Ufer genießen und gleichzeitig dafür sorgen, dass sich ihr Fitness-Boot bewegt.

Solar-Energie zur Unterstützung

Sollte einmal nicht genug Energie „erstrampelt“ werden, sorgen Solarpanels dafür, dass das schwimmende Fitnessstudio trotzdem in Bewegung bleibt und mit Strom versorgt wird. Sollte es aber vorkommen, dass mehr Energie vorhanden ist als eigentlich notwendig, wird diese zwischengespeichert und bei Bedarf genutzt. Alle Fitnessgeräte sind so umgerüstet, dass die Sportler beim Training genau sehen, wie viel Energie sie erzeugen. Außerdem sorgen die Glaswände dafür, dass sie sich jederzeit am Ausblick erfreuen können.

Das Konzept „Paris Navigation Gym“ von Carlo Ratti überzeugt durch eine geschickte Kombination aus Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein, wir vergeben 4 Stämmchen.

 

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Jan 11

Nicht echt und doch täuschend echt – so lässt sich das vegane Leder aus Pilzen am besten beschreiben. Während bei anderen veganen Ledersorten schnell deutlich wird, dass es sich nicht um echtes Leder handelt, ist diese Neuentwicklung ein absoluter Hingucker.

Leder oder nicht? Meist ist es schnell zu sehen, ob das Material echt ist oder nicht. Es gab bereits viele Versuche, veganes Leder herzustellen. Doch bislang waren die Erfolge eher mäßig. Mit diesem Leder aus Waldpilzen könnte die Modewelt eine echte Innovation erleben.

Waldpilze als Grundstoff für veganes Leder

Die Erfinder von MycoWorks haben das Myzel von Waldpilzen für sich entdeckt. Dieses Wurzelgeflecht bildet den Grundstoff zur Herstellung ihres veganen Leders, das tatsächlich täuschend echt wirkt.

Das Myzel wird ganz einfach mit landwirtschaftlichen Abfällen ernährt, sodass es in Ruhe wachsen kann. Sobald sich diese Abfälle zersetzt haben, lässt sich das Wurzelgeflecht zu veganem Leder verarbeiten. Da die Färbung sehr unregelmäßig wird, wirkt das vegane Leder täuschend echt. Grund für die unregelmäßige Farbgebung ist das natürliche Wachstum des Wurzelgeflechtes. Außerdem ist das Material atmungsaktiv, sowie sehr reiß- und wasserfest.

Auch die Musterung des veganen Leders kann beeinflusst werden. So lassen sich sogar Reptilienleder bis ins Detail nachbilden. Nahezu jedes Tier kann ganz einfach imitiert werden.

Weitere Möglichkeiten für den Einsatz der Waldpilzwurzeln

Aus dem Wurzelgeflecht werden außer veganem Leder auch Möbel und ziegelähnliche Mauersteine gefertigt. Damit wird deutlich, wie variabel einsetzbar dieses absolut umweltschonende Material ist. Nicht nur die Modewelt horcht auf. Auch viele andere Bereiche könnten auf Basis des Myzels deutlich umweltbewusster arbeiten.

Produktion fast ohne Abfälle

Die Herstellung des veganen Leders verursacht kaum Abfälle, das es auf natürliche Weise wächst. Es gibt keinerlei CO2-Belastung. Außerdem lassen sich Kleidungsstücke oder andere Produkte aus dem veganen Leder auf einfache Weise entsorgen. Die Sachen gehören auf den Kompost, wo sie sich selbst zersetzen.

4 Stämmchen für dieses neue Leder.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Nov 24

Allein in Deutschland werden jährlich zwischen 2 und 3 Milliarden Pakete verschickte. Dabei fällt eine Menge Versandmüll an und der wiederum belastet das Klima. Ein Start-Up aus Finnland will damit nun Schluss machen und bietet alternativ ein neues Versandsystem an.

Mit RePack soll es gelingen, Versandmüll einzusparen und somit für ein besseres Klima zu sorgen. Durch das Einsparen von Müll sinkt so die CO2-Bilanz und ganz nebenbei bekommt das Thema Nachhaltigkeit eine ganz neue Bedeutung. Die Idee dazu kam den finnischen Entwicklern durch den eigenen Einkauf im Internet.

Die Nachfrage steigt, die Produkte müssen irgendwo hinein und so steigt auch der Aufwand für Verpackungen aus Plastik und Karton. Die meisten dieser Verpackungen legen nur einmal den Weg zum Kunden zurück und landen danach in der Mülltonne. Nicht so die Versandtaschen von RePack. Diese lassen sich bis zu 20 Mal problemlos wiederverwenden. Möglich macht das nicht nur das innovative Design, sondern auch ein ausgeklügeltes Versandsystem.

Eine Versandtasche geht um die Welt

So zahlt jeder Kunde bei der Nutzung der Versandtasche einen Obolus in Pfandform. Dafür erhält er die Tasche und einen Rücksendeschein, der dann sofort genutzt werden kann. Kommt die Versandtasche damit zurück, erhält der Kunde das Pfand zurück. Die Versandtasche lässt sich einfach im Briefkasten platzieren. Ein simples wie auch geniales System für das sich längst kleinere Firmen aus der Modebranche gefunden haben, die dieses einsetzen. Das Ziel der inzwischen sechs Mann starken Mannschaft hinter dem Start-Up liegt klar auf der Hand, sie wollen ihren Handel mit den Versandtaschen weiter ausbauen und zwar nicht nur in Finnland, sondern auf der ganzen Welt. Die Nachfrage dürfte in jedem Fall groß sein, beim stetig wachsenden Umsatz im Online-Handel.

PS: 2014 erhielten die Finnen übrigens für ihre Idee bereits den europäischen Green Alley Award. Und wenn Nachmachen die beste Form der Bewunderung ist, dann hat RePack auch das bereits erreicht. Vor Kurzem machte ein Student, der die Idee von RePack schlicht kopierte und dem britischen Guardian als Story anbot, unfreiwillig PR für das finnische Unternehmen.

Wir sagen: 4 Stämmchen!

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Nov 14

Innovative Ideen müssen nicht immer mit hohen Kosten für deren Umsetzung verbunden sein. Bestes Beispiel ist der Hipporoller, der für viele Menschen in Afrika inzwischen eine enorme Erleichterung darstellt.

Vorhandene Dinge umzufunktionieren kann ganz einfach sein. Trotz der Einfachheit kann ein riesiger Nutzen entstehen. Mit dem Hipporoller wird der oft sehr mühselige Wassertransport nun zu einer angenehmen Angelegenheit.

Wasserversorgung erleichtern mit Hipporoller

Zwei Südafrikaner hatten vor rund 25 Jahren die Idee, ein Hilfsmittel zu schaffen, das der Bevölkerung den Wassertransport aus entlegenen Gebieten erleichtern sollte. Besonders ärmere Bevölkerungsgruppen leiden darunter, das Wasser von weit her schwer zu tragen. Mit dem Hipporoller wurde ein bereits vorhandenes Gefäß einfach umfunktioniert und in ein praktisches Utensil verwandelt.

Container mit Schiebegriff

Es ist bekannt, dass viele Menschen in ärmeren Regionen Afrikas oder Asiens oft lange Strecken zu Fuß zurücklegen müssen, um Wasser für den täglichen Bedarf zu holen. Dabei tragen sie auf dem Rückweg die schweren Eimer mit einem Gewicht von etwa 20 Kilogramm meist auf dem Kopf. Der Hipporoller ermöglicht den Transport von rund 90 Litern auf wesentlich einfachere Weise. Bei dem Gerät handelt es sich um einen Container, der bequem mit Hilfe des Schiebegriffes nach Hause gerollt werden kann. So wird deutlich mehr Wasser mit jedem Weg mit weniger Anstrengung geholt.

Hipporoller kennt Grenzen

Obwohl der Hipporoller bereits eine große Verbesserung bringt, hat auch diese innovative Idee leider Grenzen aufgezeigt bekommen. Sobald der Weg zur Wasserstelle uneben oder steil ist, kann das Gerät nicht so funktionieren, wie die Erfinder Petty Petzer und Johan Jonker es geplant hatten. Aber mit ihrer Idee haben sie gezeigt, dass selbst kleine, kostengünstige Dinge den Alltag vieler Menschen sehr wirkungsvoll vereinfachen können. Große Investitionen sind dafür nicht notwendig.

4 Stämmchen für diese einfache und doch so nützliche Erfindung.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Nov 03

Eine Tasse gemacht aus dem, was beim Trinken niemand möchte, Kaffeesatz. Eine clevere Idee, die dann aber doch nicht ganz so einfach umzusetzen war. Trotzdem ist Produktdesigner Julian Lechner dran geblieben und hat nach jahrelanger Entwicklung die perfekte Recycling-Tasse entwickelt.

Die Grundidee kam ihm ausgerechnet im Ursprungsland eines guten Espresso, Italien. Da studierte Julian Lechner Produktdesign und bei einem guten Espresso gefiel ihm der Gedanke, eine Tasse aus Kaffeesatz zu entwickeln. Die besteht allerdings nicht ausschließlich aus den Resten des Kaffees, sondern aus einer ausgeklügelten Mischung von Holzanteilen und Biopolymeren. Dadurch ist die Tasse nicht nur ausgesprochen widerstandsfähig, sie ist sogar spülmaschinenfest und so immer wieder nutzbar.

Die Grundlage bildet nach wie vor getrockneter Kaffeesatz, am besten der von sehr fein gemahlenem Kaffee. Den bezieht der Entwickler, der das Thema kurzerhand für seine Abschlussarbeit aufgearbeitet hat, von umliegenden Kaffeehäusern. Dann geht es an die Produktion der Espressotassen mitsamt Unterteller. Die sehen am Ende nicht nur stylisch aus, sie erfüllen auch sehr gut ihren Nutzen. Das Material ist robust und nimmt selbst wenig Wärme auf, wodurch das Getränkt sehr lange warm hält.

Produktivität steigern, Umsatz verbessern

Mit der Entwicklung einer Idee und der produktiven Umsetzung ist der Produktdesigner aber längst nicht am Ziel. Jetzt geht es darum, die Tassen einer großen Menge an Interessenten schmackhaft zu machen. Noch liegt der Preis für eine Tasse mit Untertasse bei rund 20 Euro, im Zweierpack gibt es sie für etwa 35 Euro. Das soll künftig günstiger gehen. Außerdem möchte Lechner das Sortiment stetig erweitern. Tassen für unterschiedliche Kaffeearten und Wegwerfbecher sollen folgen und sobald die gängigen Plastikbecher ersetzen. Das könnte die Umwelt schonen, den Abfall reduzieren und ganz nebenbei sind die Ökotassen auch einfach angesagt. Ein rundum gelungenes Projekt also.

Mehr Infos gibt es unter der Webadresse www.kaffeeform.com.

Wir vergeben 4 Stämmchen für Kaffeetassen aus Kaffeesatz.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Okt 26

Innovative Ideen in Sachen Umweltschutz können auch so aussehen: Man nehme mehrere Plastikflaschen und lässt daraus Kleidung entstehen. Klingt erst einmal seltsam, wird aber bereits von einem Unternehmen namens Teeki praktiziert.

Plastik als Ausgangsstoff für die Produktion von Kleidung zu verwenden, ist eine Idee, die in den USA und in Großbritannien bereits erfolgreich umgesetzt wird. Damit ist es gelungen, eine Methode zu entwickeln, Plastikflaschen noch besser zu recyceln. Ganz im Sinne der Umwelt werden diese so dem Wertstoffkreislauf wieder zugeführt.

Recyclinggleichung: 25 Plastikflaschen = 1 Yoga-Hose

Dank der innovativen Methode von Teeki erhält das Recycling von PET-Flaschen eine völlig neue Dimension. Dabei hat sich das Unternehmen auf die Produktion von Active-Wear spezialisiert und benutzt dafür Plastikflaschen als Ausgangsmaterial. Was im ersten Moment noch etwas seltsam klingt, könnte ein großer Schritt dahin sein, den Plastikbergen ein Ende zu setzen oder sie zumindest umweltgerecht deutlich zu reduzieren.

Etwa 25 Plastikflaschen werden gebraucht, um eine Yoga-Hose entstehen zu lassen. Dabei setzt das Unternehmen zusätzlich auch bei der Herstellung auf Umweltfreundlichkeit, die entsprechende Produktionsstätte wird durch Solaranlagen betrieben.

Leggings mit tollen Eigenschaften

Nicht nur in Sachen Design versucht man sich bei Teeki einiges einfalle zu lassen, sondern bringt auch noch weitere Eigenschaften mit. So sind beispielsweise die Leggings antibakteriell und können etwa gut zum Surfen getragen werden. Das Material ist strapazierfähig und für so für die meisten Fitness-Aktivitäten geeignet. Das gesamte Active-Wear-Sortiment erfreut sich bereits großer Beliebtheit.

Plastik: Besorgniserregende Zahlen

Plastik braucht mehr als 400 Jahre, um von selbst zu verrotten. Vor allem in den Meeren richten Plastikabfälle große Umweltschäden an. Tiere fressen sie und sterben an den Folgen. Es wird geschätzt, dass bis 2017 etwa 19,1 Millionen Tonnen PET-Verpackungen verbraucht werden. Mit Hilfe normalen Recyclings wird es kaum möglich sein, diese Massen umweltgerecht zu entsorgen. Umso interessanter ist die innovative Idee von Teeki, die ihren Anteil dazu beiträgt, der drohenden Überflutung zu entkommen.

Eine Idee die uns viele Möglichkeiten unterbreitet. 4 Stämmchen hierfür.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Sep 20

Inzwischen gibt es für alles eine App, zum Spielen, zum Schlafen und zum Verhüten ebenso wie für den täglichen Einkauf und den Haushalt. Neu ist, dass sich via App nun auch ein wertvoller Beitrag zum Ökosystem leisten lässt, denn eine neue App rettet den Regenwald.

Palmöl steht schon viele Jahre in der Kritik, ungesund zu sein und überdies schädlich für die Regenwälder. Beim Anbau der Ölpalmen begehen die Hersteller oft Raubbau an den Wäldern, denn diese müssen weichen um Platz zu schaffen für die Plantagen. Doch damit nicht genug.

Zur Erzeugung von Palmöl werden oft Menschenrechtsverletzungen wie Kinderarbeit billigend in Kauf genommen, denn es kommt auf Masse an und auf günstige Ware. Diese findet dann Platz in ganz unterschiedlichen Produkten wie Schokocreme, Shampoo oder Streichkäse. Selbst in Futtermitteln für Hunde und Katzen steckt Palmöl. Ein Zustand, der dringend Änderung bedarf, finden Umweltschützer und haben deshalb eine App entwickelt. Diese weist auf bedenkliche Produkte hin und nennt auch gleich Alternativen. Dadurch sinkt der Verkauf entsprechender Produkte und die Händler kommen in den Druck, diese auch nicht weiter zu beziehen, so zumindest der Plan.

Palmöl in zahlreichen Produkten vorhanden

Letztendlich führt ein umweltbewusster Umgang mit Lebensmitteln dann dazu, den Anbau von Ölpalmen zu unterbinden und damit den Regenwald zu retten. Experten schätzen, dass derzeit etwa 90 Prozent aller angebauten Ölpalmen in direktem Zusammen mit Brandrodung, Kinderarbeit und der Verwendung von schädlichen Pestiziden stehen. Auch Kleinbauern werden ausgebeutet und ihrer Ländereien beraubt, um noch mehr produzieren zu können. Noch machen sich viele Verbraucher kaum Gedanken über die Inhaltsstoffe ihrer Lebensmittel und deren Produktionsbedingungen, ein Umstand, der jetzt dringend geändert werden soll.

Ein häufiges Argument vieler Konsumenten ist die Tatsache, dass sie wenig Zeit haben beim Einkauf und sich nicht die ganzen Inhaltsstoffe durchlesen möchten oder schlicht nicht wissen, wie Palmöl unter Umständen noch deklariert ist. Das soll nun kinderleicht möglich sein mit nur einer App. Mehr Informationen dazu finden Interessierte ab sofort auf der Webseite www.zeropalmoel.de.

Eine vielversprechende App, wir vergeben 4 Stämmchen.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather