Nov 21

Als einer der größten Erdölförderer hatte Mexiko bislang kaum auf erneuerbare Energien gesetzt. Das Start-up Suema könnte das schon bald ändern. Mit Biogasanlagen, die durch Kakteen betrieben werden, soll dieser Bereich ausgebaut werden.

Grün: Kaktus- statt Erdöl

Der Feigen-Kaktus steht im Mittelpunkt der Arbeit des Start-up Suema. Das junge Unternehmen will die Pflanze nutzen, um Energie zu erzeugen. Damit könnten erneuerbare Energien endlich auch in Mexiko an Bedeutung gewinnen. Der Kaktus ist eine der bedeutendsten Pflanzen Mexikos. Er wird in den unterschiedlichsten Bereichen genutzt und ist, den Azteken zufolge, eine heilige Pflanze. Kaum eine mexikanische Küche kommt ohne ihn aus. Es wird damit gekocht, Medizin und Kosmetik hergestellt oder es werden auch Getränke produziert.

Die Verarbeitung zu den verschiedenen Produkten ist in der Regel aufwendig und bringt große Mengen nicht verwertbarer Reste zum Vorschein. Genau um diese Reste kümmert sich das Start-up Suema.

Energie aus Kaktusschalen

In einer Biogasanlage im Südosten von Mexiko-Stadt werden die Kaktusschalen erhitzt und mit speziellen Bakterien zusammengebracht. Ziel ist es, aus diesen schwer verwertbaren Resten Energie und Dünger herzustellen. Dies gelingt bereits mit diesem ausgeklügelten Verfahren.

Sobald die volle Kapazität der Anlage von Suema erreicht ist, sollen täglich mehr als eine Tonne Dünger und 170 Kubikmeter Biogas hergestellt werden. Aus dieser Menge Biogas können dann 175 Kilowattstunden Strom erzeugt werden.

Das Start-up Suema konnte die Stadt von der Idee überzeugen. Das Unternehmen bekam nahezu die gesamte Summe der Pilotanlage bereitgestellt. Die Kosten lagen etwa bei 840.000 US-Dollar. Großes Ziel ist es, weitere gleichartige Anlagen zu bauen, um den Anteil der erneuerbaren Energien zu steigern. Dieser soll bis 2050 etwa die Hälfte des gesamten Energiebedarfs ausmachen.

Auf Kaktus setzen, auch wenn genug Erdöl da ist? Finden wir mindestens 4 Stämmchen wert.

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Nov 09

Miteinander lernen, arbeiten und dabei tolle Mode entwerfen? Wie das funktioniert, wie behinderte und nicht behinderte Mitarbeiter ein soziales Miteinander nicht nur leben, sondern davon auch profitieren, das zeigt das Start Up wasni.

 Als Daniel Kowalewski im Jahr 2015 sein Unternehmen wasni gründete, hätte er sich wohl nicht ausmalen können, wie positiv seine Kunden auf diese Idee reagieren würden. Die Abkürzung wasni steht dabei für „wenn anders sein normal ist“ und erklärt damit auch gleich den Grundgedanken des Start Ups. Hinter den Mauern der gemütlichen Werkstatt arbeiten behinderte und nicht behinderte Menschen daran, etwas Schönes zu schaffen und die Kunden damit zu erfreuen. Sie produzieren Ökomode und zwar ganz nach individuellen Vorgaben. Die können die Kunden zuvor aufgeben. So dürfen sie allein bestimmen, welcher Stoff Verwendung findet, welchen Print sie haben möchten, ob der neue Hoodie Reißverschlüsse haben soll, Knöpfe oder sonst etwas. Auf diese Weise entsteht nicht nur nachhaltige Mode die wirklich geliebt wird, sie bleibt auch individuell. Jedes Stück eine Maßanfertigung.

 Wirtschaftlicher Erfolg und soziales Miteinander

Der Erfolg des letzten Jahres gibt dem Firmengründer Recht und der will nun noch mehr. Künftig sollen die Kunden den Service auch online nutzen können. Ein Konfigurator und die dazugehörige Webseite laufen bereits in der Testphase. Und für die neuen Aufgaben möchte der findige Unternehmer aus Baden-Württemberg auch die Zahl seiner Beschäftigten erhöhen und neue Mitarbeiter einstellen. Dafür braucht er eine neue Finanzspritze, weshalb die aktuelle Crowdfounding-Kampagne längst gestartet ist. Damit ist wasni auf jeden Fall ein gutes Beispiel dafür, wie gut nachhaltige Produktion und Inklusion gemeinsam funktionieren können und wie profitabel Konzepte wie dieses für alle Beteiligten sind. Dabei finden alle Produktionsschritte in Deutschland statt, schaffen neue Arbeitsplätze und kurbeln damit die Wirtschaft ein kleines bisschen an. So viel Gutes an einem Platz, das muss einfach funktionieren!

Für Inklusion und Bio vereint in Mode vergeben wir ganze 4 Stämmchen!

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Nov 01

Das Schweizer Unternehmen Greenport bietet einen ganz besonderen Leihservice an. Es gibt 100 Prozent ökologische Toiletten für Firmenfeste, private Feiern und Großveranstaltungen. Statt Wasserspülung, warten Holzspäne. Am Ende werden kleine und große Hinterlassenschaften zu Düngemittel.

Von Außen sehen die neuen Toilettenkabinen irgendwie gemütlich aus. Sie sind aus Tannenholz gefertigt, haben ein niedliches kleines Herz an der Tür und sind im Inneren sogar mit einem Blumentopf ausgestattet. Nach dem Öffnen des Toilettendeckels erwartet den Gast aber eine ganz besondere Funktionsweise. Statt Wasserspülung und Plastik gibt es eine Lage Stroh, darauf eine Lage Aktivkohle und Sägemehl. Letzteres sorgt dafür, dass keine unangenehmen Gerüche entstehen, egal ob ein großes oder ein kleines Geschäft verrichtet wird. Entworfen hat diese besondere Toilette Marc Haueter. Das Ziel ist es, jede Ausscheidung zu recyceln und so umweltbewusst zu nutzen.

Terra Preta – Idee von Ureinwohnern am Amazonas

Dazu muss zunächst das Gemisch aus den Toiletten auf 800 Grad erhitzt werden. Dadurch sterben Schadstoffe und Hormone in den Ausscheidungen ab. Zurück bleiben wertvolle Düngestoffe wie Phosphor und Stickstoff, die sich dann als organisches Düngemittel nutzen lassen. Und das ist in den Augen der drei Mitbegründer von Greenport so wertvoll, dass einfach kein Tropfen verschwendet wird.

Die Idee dazu haben sie sich eigentlich von den Ureinwohnern des Amazonas-Regenwaldes abgeschaut. Auch die recyceln ihre Ausscheidungen weiter. Aus ihnen entsteht schwarze Erde, Terra Preta. Das verteilen die Ureinwohner auf den Feldern und gewinnen dadurch fruchtbare Erde auf der all das wächst, was ihr Volk nährt. Trotz all der Vorteile gilt die Wiederverwertung von menschlichen Fäkalien nach wie vor als gesellschaftliches Tabu unserer heutigen Zeit. Deshalb muss das Unternehmen Greenport noch einige Hürden überwinden, ehe ihr Geschäftsmodell wirklichen Erfolg erzielen kann.

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Sep 27

Nachhaltige Materialien bilden die Grundlage für die extravaganten Fahrradschlösser von Dalman. Diese Schlösser sind in jedem Fall ein echter Hingucker. Aber was macht sie neben den nachwachsenden Rohstoffen so besonders?

Auf den ersten Blick wird deutlich, dass diese Fahrradschlösser etwas ganz Besonderes sind. Die schicken Schlösser von Dalman Supply sind aus Hanf gefertigt und werden ausschließlich per Hand hergestellt. Doch bietet dieses Bio-Fahrradzubehör genug Sicherheit?

Sicherheit für jedes Fahrrad

Wer es gern etwas extravaganter mag, findet in den Fahrradschlössern von Dalman Supply ein interessantes Zubehör. Diese Schlösser heben sich vor allem optisch von herkömmlichen Fahrradschlössern ab. Zudem sind sie aus nachhaltigen Materialien gefertigt und folgen damit dem Trend nach umweltbewussten Produkten. Die Schlösser werden in Tennessee, in den USA per Hand gefertigt und werden in Deutschland, Österreich und in der Schweiz von my Boo verkauft.

Zwei Ausführungen für jeden Bedarf

Die Hanfschlösser sind in zwei unterschiedlichen Längen erhältlich, einmal als 70-Zentimeter-Ausführung und einmal mit einer Länge von 110 Zentimetern.

Großer Vorteil der Hanfschlösser ist sicherlich der vollständige Verzicht auf Plastik bei der Produktion. Ein verzinktes Stahlseil mit einer Dicke von 6,5 Millimetern bildet den Mittelpunkt dieser besonderen Schlösser. Das Stahlseil wird anschließend mit Hanf umwickelt und an den Enden mit Leder vernäht.

Beim Kauf ist zu beachten, dass es sich trotz aller optischer Schönheit und Handfertigung um ein Schloss handelt, das nicht unbedingt zur Sicherung hochwertigster Räder geeignet ist. Es kann in dem Fall als Zweitsicherung dienen, denn trotz beeindruckendem Herstellungsprinzip bleibt es immer noch ein Stahlseilschloss.

Nachhaltigkeit als besonderes Extra

Obwohl die Schlösser optisch auf jeden Fall ein echter Hingucker sind, gilt die Herstellung aus nachhaltigen Materialien als größter Pluspunkt. Mit dem Erwerb eines solchen Fahrradschlosses beweist jeder Käufer sein Umweltbewusstsein. Ein Nein zu Plastik und anderen belastenden Materialien ist ein deutliches Zeichen für ökologisches Denken und Handeln.

Wie es scheint, erobern ökologische Produkte nach und nach alle Lebensbereiche. Dieser Trend setzt sich immer weiter fort und findet immer mehr Anhänger.

Formschön und nachhaltig? Wir vergeben 4 Stämmchen!

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Sep 21

Bioprodukte erobern kontinuierlich den Alltag. Doch nun ist es einem engagierten Studenten gelungen, sogar ökologische Handyhüllen zu entwickeln. Damit setzt er den Trend nach umweltfreundlichen Produkten auf interessante Weise fort und ergänzt die bestehende Produktpalette aus vielen Lebensbereichen.

Auch Handyzubehör kann „Bio“ sein. Dies beweist ein Luzerner Student mit seinen ökologischen Handyhüllen. Diese sind fast ausschließlich aus Mais, Zucker und Öl gefertigt. Der Verkaufsstart ist für den kommenden Herbst geplant.

Erneuerbare Rohstoffe als Basis

Ein Team aus vier Schweizer Studenten unterschiedlicher Fachrichtungen hat im Laufe der vergangenen zwei Jahre eine Handyhülle entwickelt, die zu 97 Prozent aus erneuerbaren Rohstoffen hergestellt wird. Sie besteht hauptsächlich aus Mais, Pflanzenöl und Zucker. Bei der Produktion der Bio-Hüllen haben die jungen Entwickler verstärkt darauf geachtet, dass die CO2-Emission so gering wie möglich gehalten wird. Damit entsteht ein echtes Bio-Produkt, das ganz im Sinne der Umwelt gefertigt ist.

Marktstart für Herbst geplant

Schon im Herbst sollen die ersten Handyhüllen aus Mais, Zucker und Pflanzenöl in die Verkaufsregale kommen. Sie werden voraussichtlich 29 Schweizer Franken kosten. Wann die Cases in Deutschland verkauft werden, ist noch unklar. Die ersten Hüllen sollen für das iPhone 6, 6s und 7 erhältlich sein. Es sind bereits zahlreiche Farben und Designs geplant.

Finanzierung per Crowdfunding

Die ersten Produktionskosten sollen per Crowdfunding zusammengetragen werden. Es wird erwartet, dass etwa 100.000 Cases pro Jahr umgesetzt werden können. Obwohl der Markt der Bio-Produkte in allen Sparten hart umkämpft ist, sind ökologische Handyhüllen derzeit noch kaum am Markt vertreten. Deshalb stehen die Chancen für diese speziellen Bio-Cases äußerst gut.

Sollten sich die Prognosen bestätigen, sind auch Handyhüllen für weitere Smartphone-Modelle geplant. Das gesamte Projekt appelliert an das Umweltbewusstsein eines jeden Einzelnen.

Wir sind gespannt und vergeben 4 Stämmchen.

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Sep 04

Der Mensch hält sich einen großen Teil seiner Zeit in den eigenen vier Wänden auf und damit er das nicht nur mit gutem Gewissen sondern auch in bester Gesundheit tun kann, ist das Thema „nachhaltiges Wohnen“ längst zum Schlüsselbegriff der modernen Wohnkultur geworden. Doch wie einfach geht das und welche Vorteile hat es?

Tipp 1: Einfach Wasser sparen!

Es gibt viele Methoden, um im eigenen Haushalt Wasser zu sparen. Das tut nicht nur der Umwelt gut, auch der Geldbeutel wird es einem danken. Statt ausgiebigem Vollbad hilft es da schon, schnell unter die Dusche zu springen. Das erfrischt, reinigt ebenso gut, benötigt aber viel weniger Wasser. Beim Einseifen, ebenso wie beim Zähneputzen darf der Wasserhahn dann ausgedreht werden, auch das hilft effizient beim Wassersparen.

Tipp 2: Plastik verbannen!

Plastik gilt als größtes Problem für die Umwelt, denn es verseucht die Ozeane und baut sich alleine nicht ab. Deshalb ist es sinnvoll, im eigenen Haushalt bestmöglich auf Plastik zu verzichten. Zum Einkaufen tut es auch eine Tasche aus Jute oder eine Kiste, um alles zu verstauen und keine Plastiktüten verwenden zu müssen. Verpackungen aus Plastik lassen sich ebenfalls oft vermeiden, indem Obst und Gemüse auf dem Markt direkt in den Einkaufskorb wandern oder statt zur Dosenware auf welche aus dem Glas zurückgegriffen wird. Also Augen auf, beim Einkauf!

Tipp 3: Warme Gedanken machen!

Speziell im Winter lieben kleine Frostbeulen die wohlige Wärme aus der Heizung. Damit die Tag und Nacht verfügbar ist, braucht es eine Menge Heizenergie. Dabei reicht es schon aus, die Thermostate auf 20 Grad herunter zudrehen und das vor allen Dingen in den Schlafräumen. Schon schläft es sich besser und nebenbei fällt ein Viertel weniger Heizenergie an.

Tipp 4: Second Hand kaufen!

Mode und Möbel lassen sich wunderbar aus zweiter Hand anschaffen. Das spart viel Geld und schont die Umwelt, denn es muss nicht erst aufwendig neues Mobiliar oder Kleidung produziert werden. In den Kleinanzeigen über Zeitung und Internet findet sich inzwischen ein wirklich breites Angebot an Second Hand Waren.

Tipp 5: Strom sparen!

Im Haushalt stecken oft Geräte in der Steckdose, die gar nicht genutzt werden. Deshalb Toaster, Kaffeemaschine und Drucker nur einstecken, wenn sie einen Zweck erfüllen sollen. Ansonsten verbrauchen diese auch im Schlafmodus Strom. Ein Wechsel zu Ökostrom lohnt sich ebenfalls, denn hier wird der Strom zu fairen Bedingungen produziert und die Umwelt nicht zusätzlich geschädigt. Die Kosten dafür sind inzwischen kaum höher als für normalen Strom, mit etwas Glück gibt es dazu sogar noch verlockende Wechselprämien.

Umweltbewusst leben geht also ganz einfach, ohne allzu großen Verzicht – und am Ende spart man auch noch Geld.

4 Stämmchen für das Beachten dieser Tipps!

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Aug 21

Die tägliche Dusche verbraucht nicht nur Wasser, sondern auch Energie. Damit niemand mehr die Ausrede hat aus Energiesparsamkeitsgründen nicht zu duschen, hat ein finnisches Start-up eine Dusche entwickelt, die das Wasser recyceln kann.

Eine einzige Minute Duschen schlägt mit einem Wasserverbrauch von 15 Litern zu Buche. So laufen, je nach Länge des Duschvorgangs, locker bis zu 100 Litern Wasser durch den Duschkopf. Und da wir ungern kalt duschen, muss dieses zuvor natürlich aufwendig erhitzt werden. Das bringt unterm Strich eine sehr klägliche Klimabilanz. Deshalb haben finnische Forscher nun ein System entwickelt, mit dem sich der Wasserverbrauch auf ein Minimum reduzieren lässt und der Körper trotzdem sauber wird.

Die neue Dusche mit dem klangvollen Namen Showerloop sammelt nämlich das Duschwasser auf und pumpt es zurück in die Dusche. Dabei achteten die Entwickler Eduard Kobak und Jason Selvaran darauf, dass verbrauchte Wasser wieder neu aufzubereiten, niemand möchte sich schließlich dreckiges Wasser über den Kopf laufen lassen.

Stundenlang duschen ohne je mehr als 10 Liter Wasser zu verbrauchen

Eine Showerloop ist aus diesem Grund nicht nur mit einem Auffangbehälter ausgestattet, die das Duschwasser auffängt und an den Duschkopf zurück leitet. Sie verfügt auch über ein spezielles Filtersystem, in dem das Wasser zuvor gereinigt und von Schmutz befreit wird. Im ersten Schritt fängt der Filter den groben Schmutz, wie Haare und Hautschuppen, auf. Der nächste Filter besteht dann aus Mikrofasern die kleineren Schmutz auffangen können. Darauf folgt ein sandgefüllter Filter für noch kleinere Mikropartikel. Zum Schluss folgt Aktivkohle, die filtert Chemikalien, Gerüche und Farben heraus, ehe das Wasser nochmals UV-gefiltert wird, was es sterilisiert.

Dadurch erreicht das Wasser erneut Trinkwasserqualität, allerdings nicht in einem Klärwerk, sondern verborgen im Boden im eigenen Badezimmer. Die Filter arbeiten bei all den Prozessen so schnell, dass das Wasser dabei kaum abkühlt und nur minimal wieder aufgewärmt werden muss. Ein zusätzlicher Sparfaktor, denn die Energie zum Heizen fällt ebenfalls gering aus. Insgesamt eine sehr umweltbewusste Methode die es ermöglicht, selbst bei stundenlangem Duschen kein schlechtes Gewissen gegenüber den Verbrauchwerten haben zu müssen, denn die bleiben stets konstant.

Für den Reue freien Dusch-Genuss vergeben wir 4 Stämmchen.

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Aug 17

Manche denken an ihn, die meisten versuchen es so gut und so lange es geht nicht zu tun. Doch am Ende des Lebens steht der Tod. Daran lässt sich nicht rütteln, aber wer nachhaltig gelebt hat, kann dank eines Startups aus Sachsen auch darüber hinaus seiner Einstellung treu bleiben.

Das Leipziger Startup VON WELT fertigt minimalistisch Särge aus regionalen Hölzern ohne Metall. Damit ermöglicht das Unternehmen einen würdevollen Abschied für Menschen, die zu Lebzeiten einen nachhaltigen Lebensstil gepflegt haben.

 

Bild: Von Welt

Mit seinem Konzept schlägt das Startup neue Wege auf einem Markt ein, der dem Klischee nach eher von Traditionalisten geprägt ist, als von Innovationen. Der Unterschied zwischen dem Standardangebot und dem Startup VON WELT fällt schon beim ersten Blick auf: Statt der klassischen Sargform sind die Särge rechteckig gestaltet. Schnörkel gibt es nicht, stattdessen klare Linien und Kanten und eine einfache Nut auf der Oberseite. Als Farbe stehen Natur und – eher ungewohnt – gelb zur Auswahl.

Neben dem Design sind es aber vor allem andere Werte, die vor allem die Särge zu einem einer echten Neuheit auf dem traditionellen Bestattungsmarkt machen. Die Produkte sind konsequent nachhaltig gestaltet. Alle Holzteile sind mit einem Leim auf Quarkbasis verbunden, der Deckel wird ohne Scharniere aufgesteckt. Damit vermeidet man die Verwendung von Metall, dass in der Erde nur sehr langsam vergeht.

Bild: Von Welt

Außerdem achtet das Unternehmen auf kurze Transportwege: Das Holz kommt aus dem Schwarzwald, die Sargwäsche aus Ostsachsen und die Fertigung erfolgt in Leipzig. Für die farbige Sargvariante wird biologisch abbaubare Farbe verwendet. So entsteht ein durchweg nachhaltiges Produkt, an dem weiter gefeilt wird. Das nächste Ziel ist es die Baumwolle der Sargwäsche durch regionale Leinen zu ersetzen. Nach einem Zulieferbetrieb wird übrigens noch gesucht.

Nachhaltig bis über den Tod hinaus – wir geben 4 Stämmchen.

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Jul 11

Unter dem ökologischen Fußabdruck versteht man die Berechnung der Nachfrage von Biokapazitäten für einen einzelnen Menschen. Er beschreibt, dass die Nachfrage höher als das Angebot der tatsächlichen Biokapazitäten ist und die Nachfrage reguliert werden muss.

Aktuell liegt die Biokapazität bei 1,7 gha (globale Hektar). Um die Vielfalt der Tier und Pflanzenwelt aufrecht zu erhalten, muss dieser Wert verringert werden. Der weltweite Durchschnitt liegt sogar bei 2,7 gha.

Große Versandunternehmen wie DHL, DPD und Hermes sowie Versandhäuser versuchen dies mithilfe umweltfreundlichen Versands zu unterstützen und setzen auf umweltfreundliche Verpackungen. Aber nicht nur in Unternehmen wird ein größerer Drang zu Nachhaltigkeit entdeckt. Auch die Konsumenten bevorzugen bei ihren Einkäufen und ihrem Konsumverhalten ressourcenschonende Produkte und versuchen, den Klimawandel zu stoppen. Dazu zählen auch ethische Bedingungen und fair gehandelte Waren, die den Konsumenten das Gefühl geben, etwas Gutes zu tun. Natürliche Produkte und umweltfreundliche Verpackungen zeigen dem Konsumenten, inwiefern die Unternehmen ihre Verantwortung übernehmen und sich gesellschaftlich engagieren. Nachhaltigkeitsstrategien müssen dafür sorgen, dass die Herstellung von Produkten umweltfreundlich ist. Diese Pflicht stellt die Verpackungsunternehmen jedoch vor eine große Herausforderung: Während die Ressourcen geschont und deshalb weniger Rohstoffe verwendet werden sollen, darf die Stabilität und Dichtigkeit nicht reduziert werden. Qualität spielt immer noch eine große Rolle und der Schutz der Waren im Transport ist nach wie vor das Wichtigste.

Doch Innovationen beweisen, dass Sicherheit und Ökologie miteinander verbunden werden können. Die Verwendung von Materialien wie Pappe, Papier und Kunststoff reduzieren aufgrund ihres geringen Gewichts die CO2 –Emission beim Transport.

Das heutige E-Business und die damit verbundene Lieferung nach Hause sollen also nicht mehr nur verlässlich, flexibel und schnell sein, sondern auch umweltfreundlich. Das hat zur Folge, dass langfristig nachhaltige Lösungen gefunden werden müssen, um den ökologischen Fußabdruck auch für Logistikunternehmen zu minimieren. DHL, DPD, GLS, UPS und Hermes sind hier die Vorreiter und bieten einen klimaneutralen Versand an. Dabei beteiligen sie sich am Klimaschutz, indem sie den Stromverbrauch in ihren Paketzentren reduzieren und elektrobetriebene Hybrid-Fahrzeuge einsetzen.

Damit mehr Unternehmen diese Maßnahmen ergreifen und ihren Anteil an den Klimaprojekten  leisten, existiert eine weltweite finanzielle Unterstützung. Immer mehr Onlinehändler sind bereit, sich diesem Projekt anzuschließen und den umweltfreundlichen Versand anzubieten. Ein Zuschlag für Kunden wird dabei nur selten fällig.

Eine weitere Alternative sind Fahrradkurierdienste oder die Selbstabholung von bestellter Ware. Aufgrund von weiten Strecken und den Wetterbedingungen lassen sich diese Optionen nur in bestimmten Gebieten und in bestimmter Art und Weise umsetzen.

Allerdings wurde schon bewiesen, dass es durch innovative Ideen möglich ist, den Klimawandel zu stoppen und umweltfreundlich zu handeln und zu produzieren. Für weitere Informationen wenden Sie sich an derkarton.

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Jul 07

Erneuerbare Energien stehen im Mittelpunkt diverser Start-ups, über nicht wenige haben wir an dieser Stelle ja schon berichtet. Die Start-ups wollen dabei helfen, den ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. Einem Unternehmen aus Israel bringt jetzt einen sogenannten e-Tree auf den Markt.

E-Autos kennt man ja inzwischen, aber ein e-Baum, der außerdem noch verschiedene Funktionen erfüllt, ist schon etwas ganz Besonderes. Nun steht einer dieser Bäume in Frankreich und ist in mehrfacher Hinsicht nützlich.

Projekt e-Baum – Made in Israel & France

Die Idee zu diesem multifunktionalen Baum hatten die Entwickler des französisch-israelischen Start-ups Sologic. Sie haben sich darauf spezialisiert, Solartechnik auch für den Privatnutzer herzustellen. Mit dem e-Tree hat das Unternehmen eine besonders ästhetische Solaranlage entwickelt, die Energie erzeugt und gleichzeitig noch einige Zusatzfunktionen bietet. Der e-Baum gibt den Nutzern die Möglichkeit, ihre Smartphones direkt am Baum aufzuladen. Außerdem stellt er WLAN bereit.

Der e-Baum als neuer Dorfmittelpunkt

Was auf den ersten Blick doch fast noch skurril wirkt, könnte schon bald in vielen Gemeinden einen Teil der Energieversorgung übernehmen. Gleichzeitig könnte der Solarbaum zu einem attraktiven Treffpunkt für Jung und Alt aus der Umgebung werden. Die Idee dahinter ist eine Komfortzone mitten in der Gemeinde, die mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllen kann. Im Sommer spendet die elektronische Pflanze angenehmen Schatten. Eine integrierte Dockingstation versorgt Smartphones und E-Bikes mit grüner Energie. Sogar an die Internetversorgung haben die Macher gedacht. Abends sorgt der Baum auch für ausreichende Beleuchtung.

Positive Resonanz auf e-Baum in Nevers

Obwohl der e-Baum erst seit kurzem in Nevers (Frankreich) steht, erfüllt er seinen Zweck schon in vollem Umfang. Es gibt Bänke, die zum Verweilen einladen und eine LCD-Anzeige mit allen wichtigen Informationen rund um den elektronischen Baum. Interessierte erfahren hier, wieviel Strom bereits erzeugt wurde und wie genau der Baum funktioniert.

In Gleisdorf (Österreich) steht ebenfalls ein Solarbaum. Dieser hat sich im Laufe der Jahre zu einem echten Besuchermagneten entwickelt. Gleiches ist in Nevers zu erwarten. Damit werden gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Die Besucher erfahren, wie Umweltschutz auch aussehen kann und profitieren gleichzeitig von den vielen praktischen Funktionen, die dieser Baum bietet.

Der e-Baum sort für 4 Stämmchen.

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