Feb 08

Das Unternehmen Shiftphones will mit dem Shift 12 „Tablop“ ein interessantes Hybridgerät auf den Markt bringen, das vor allem die Umweltfreunde begeistern wird. Es soll das erste nachhaltige Notebook werden, das am Markt erhältlich ist.

Ein nachhaltiges Notebook könnte viele Anhänger finden. Das Unternehmen Shiftphones —-https://www.shiftphones.com/—- hat mit seiner neuesten Entwicklung, einem Hybriden aus Tablet und Laptop, ein Gerät konzipiert, das durchaus einen Blick wert sein könnte.

Hybridgerät Shift 12 „Tablop“

Bei dem Gerät handelt es sich um eine Kombination aus Tablet und Laptop, weshalb die Herstellerfirma Shiftphones es auch als „Tablop“ bezeichnet. Hochwertige Komponenten sorgen für ein hohes Arbeitstempo. Selbstverständlich wurde darauf geachtet, möglichst Energiesparende Bauteile einzusetzen. Auf die genaue Auflistung der technischen Daten möchte ich an dieser Stelle verzichten. Viel wichtiger ist das Nachhaltigkeitskonzept, mit dem Shiftphones dieses Gerät entwickelt hat.

Austauschbare Teile, Energiesparende Komponenten

Insgesamt hat Shiftphones sehr stark darauf geachtet, dass das Shift 12 einen nachhaltigen Charakter bekommt. So sind die Akkus für Tablet- und Tastaturteil gleichermaßen austauschbar. Ein erweiterbarer Festplattenspeicher gehört ebenso zu dem Nachhaltigkeitskonzept wie die Möglichkeit, das Gerät einfach zu reparieren, anstatt es sofort entsorgen zu müssen.

Ein ganz großer Pluspunkt könnte auch die Tatsache, dass Shiftphones darauf bedacht ist, alte Geräte beim Kauf eines Shift-Gerätes anzukaufen. Diese werden dann anderweitig eingesetzt, wodurch auch deren Nutzungsdauer deutlich gesteigert wird. All dies hat durchweg positive Auswirkungen auf die Umwelt.

Fairness groß geschrieben

Grundsätzlich versucht das kleine, hessische Familienunternehmen alle Abläufe fair zu gestalten. So wird zum Beispiel sehr genau darauf geachtet, woher die Bauteile bezogen werden. Die Zusammenarbeit erfolgt ausschließlich mit kleinen chinesischen Betrieben, wodurch eine faire Bezahlung, normale Arbeitszeiten und gute Arbeitsbedingungen gewährleistet sind. Außerdem verzichtet das Unternehmen Shiftphones auf die Verwendung von Coltan. Alternative Lösungen für den Gebrauch von Zinn und Gold werden gesucht.

Umweltfreundliche Fairness die wir mit 3 Stämmchen belohnen.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Feb 01

In vielen deutschen Städten herrscht sprichwörtliche dicke Luft. Luftverschmutzung, Feinstaub & Co. können einem das Wohnen in der Stadt oft vermiesen. Zwar verfügen die meisten Städte je nach Größe auch über eine oder mehrere Parkanlagen, wer allerdings nicht gerade einen Park in der Nachbarschaft hat, bekommt davon wenig mit.

Das Start-up Green City Solutions bietet dagegen eine Möglichkeit, die weit kleiner und flexibler als eine Parkanlage ist und die im Gegensatz zur Bepflanzung etwa mit Bäumen auch in kurzer Zeit zur Verfügung steht. Der sogenannte City Tree benötig schließlich weit weniger Zeit, bis er an Ort und Stelle zur Verfügung steht.

Dieses Begrünungssystem besteht im Wesentlichen aus einer mit speziellen Moosen bewachsenen Wand. Zwar kann man diese Pflanzenwand auch nicht gerade übersehen, dafür das sie laut Hersteller aber im Jahr so viel Feinstaubpartikel bindet wie 275 Bäume und etwa 30 kg Kohlendioxid, kommt die Wand dem Betrachter fast schon wieder klein vor. Und sie kann sozusagen für sich selbst sorgen und steuert sich automatisch. Sensoren für Luftqualität, Temperatur und Regenmenge sowie ein integrierter Regenwassertank mit Solarstrom-Pumpsystem versorgt die Moose automatisch mit der notwendigen Wassermenge.

Außerdem lassen sich die City Trees zu WLAN-Hotspots oder E-Bikeladestationen umfunktionieren. Ganz billig ist der Spaß allerdings nicht. Bei rund 20.000 Euro je City Tree dürften sich wohl eher wohlhabendere Städte für das Produkt interessieren.

Eine vielversprechende aber doch sehr teure Innovation, die uns 3 Stämmchen wert ist.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Jan 25

Ein entspannter Abend im Pub ist für viele Briten schier undenkbar. Kein Wunder eigentlich, dass gerade hier Forscher emsig daran tüfteln eine Methode zu entwickeln, wie sich die Bierherstellung klimafreundlich gestalten lässt. Eine Bohne soll es nun richten.

Zum Bierbrauen braucht es als Grundlage eine Stärkequelle, damit die Gärung überhaupt stattfinden kann. Besonders ökologisch aber auch ziemlich ungewöhnlich ist es dabei dicke Bohnen zu nutzen. Wie das funktioniert und vor allem, wie das schmeckt, gute Frage.

Pete Iannetta ist Forscher am James Hutton Institute im englischen Dundee und dort liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf dem Klimaschutz. Warum also nicht Bier klimafreundlich machen, dachte sich der emsige Wissenschaftler und das ist ihm jetzt gelungen. Auf dem Etikett seiner Biere steht neben den üblichen Inhaltsstoffen wie Hopfen, Hefe, Wasser und Gerstenmalz eine ganz besondere Zutat: Dicke Bohnen. Die sollen dem Bier einen leicht nussigen Geschmack verleihen und kamen in ersten Geschmacksproben bei den Bierverkostern gar nicht mal schlecht an.

Methode zum Brauen mit Bohnen ist top secret

Bohnen-Brauer Pete Iannetta stellte seine Entwicklung entsprechen nicht auf einer Fachmesse für Braukunst vor, sondern auf der Jahrestagung der „Britischen Ökologischen Gesellschaft“ und das hat seinen Grund. Es ging dem Forscher nämlich nicht darum, einen besonders exquisiten Geschmack zu kreieren, sondern ein Bier zu brauen, das klimafreundlich ist und einen sehr kleinen ökologischen Fingerabdruck hinterlässt.

Einsatz von Gerste macht Bierbrauen ökologisch problematisch

Was viele nämlich gar nicht wissen, beim Brauen von Bier wird viel Gerste benötigt. Um diese in großer Menge anzubauen braucht es stickstoffhaltigen Dünger. Der ist schädlich für den Boden und damit auch für das Klima. Bohnen hingegen sind günstiger, genügsamer und brauchen keinen Dünger. Trotz aller Vorteile der Bohnen, sie sind nicht einfach einzusetzen, es braucht spezielle Techniken und die sind natürlich streng geheim.

Die ersten 4.000 Flaschen sind bereits abgefüllt und können in Schottland probiert werden. Derweil sind die Forscher schon wieder in die Labore zurückgekehrt. Sie wollen als nächsten Coup ein Bier entwickeln, in dem die Gerste vollständig fehlt und das trotzdem schmeckt, wie jedes andere Bier.

Bleibt abzuwarten, wie die Verbraucher reagiern. Wir reagieren mit 3 Stämmchen.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Dez 27

An der Hebrew University of Jerusalem ist es einer Gruppe von Biomedizin-Technikern gelungen, Fleisch zu züchten ohne dafür das Leid von Tieren in Kauf nehmen zu müssen. Und ganz nebenbei verbessert man auf diese Weise auch die persönliche CO2-Bilanz.

In der Nutztierhaltung macht nicht nur das Problem der nicht artgerechten Massentierhaltung Probleme, durch lange Transporte und die Haltung an sich gelangt auch viel schädliches CO2 in die Luft. Wer sich fleischarm ernährt, der kann seinen persönlichen CO2-Fingerabdruck um bis zu 10 Prozent verringern.

Das Problem ist, viele Menschen wollen sich nicht fleischarm ernähren. Für all jene ist die folgende Entwicklung vielleicht eine gute Alternative, um künftig die Massentierhaltung nicht weiter zu unterstützen.

Reinen CO2 Gewissens Fleisch genießen

In Zusammenarbeit mit Professor Yaakov Nahmias ist es Biomedizin-Technikern gelungen, Fleisch in einer Nährstofflösung zu vermehren. Die Grundlage dafür bilden Zellen, die zum Beispiel aus der Haut von Hühnern gewonnen werden. Die entnommen Zellen schaden dem Tier nicht, aber sie sind ausgesprochen nützlich. Aus ihnen wachsen winzige Muskelgewebe.

In einem Bioreaktor wird daraus schließlich echtes Fleisch und zwar portionsgerecht und damit bereit für die Weiterverarbeitung zu Frikadellen, Hühnerschenkeln und vielem mehr.

Die Initiatoren dieses Projekts nennen sich SuperMeat und sie streben an, den Markt für Fleischprodukte für immer zu verändern und damit der Umwelt etwas Gutes zu tun. Das Fleisch soll billig sein, den Welthunger stoppen können und große Konzerne in die Knie zwingen. In kleinen Automaten soll sich nämlich jeder ganz zentral sein Fleisch selbst herstellen können. In einer ersten Crowdfounding-Kampagne konnte SuperMeat jedenfalls schon überzeugen und nahm über 200.000 Dollar ein. Noch gibt es allerdings keine Kostproben des neuen Superfleisches. Man darf gespannt sein.

Künstliches Fleisch das den Welthunger stoppen soll. Bleibt abzuwarten. Wir vergeben 3 Stämmchen.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Dez 14

Die Müllberge, die Tag für Tag durch Coffee-to-go-Becher entstehen, sind mittlerweile ein echtes Problem für die Umwelt. Doch mit Hilfe von reCup, einem neuartigen Pfandsystem könnte das Problem schon bald verschwinden.

Coffee-to-go – Jeder trinkt ihn irgendwann. Doch an die Müllberge wird nur selten gedacht. Mit reCup könnte sich schon bald eine echte Alternative zum herkömmlichen Pappbecher etablieren. Warum sollte ein Pfandsystem in diesem Fall nicht funktionieren?

Schlimme Zahlen machen es deutlich

Wie groß die Belastung durch die Coffee-to-go-Becher tatsächlich ist, wird durch diese Zahlen erst richtig deutlich. Jedes Jahr werden allein in Deutschland 2,8 Milliarden Coffee-to-go-Becher verbraucht. Pro Stunde kommen da etwa 320.000 Pappbecher zusammen – und das nur in Deutschland. Dadurch entstehen 40.000 Tonnen Müll pro Jahr.

Jungunternehmer schaffen Pfandsystem

Zwei Jungunternehmer aus Rosenheim haben sich überlegt, diesen Müllbergen den Kampf anzusagen. Sie haben mit reCup —- https://recup.de/  —– ein Pfandsystem ins Leben gerufen, das eigentlich überall funktionieren könnte. Wer seinen Kaffee zukünftig in einem reCup anstatt in einem Pappbecher kauft, zahlt einen Euro Pfand, bekommt aber gleichzeitig seinen Kaffee günstiger als sonst. Wird der wiederverwendbare Becher abgegeben, wird der Euro zurückgezahlt. Einfach und sehr effektiv.

Becher bis zu 500 Mal wiederverwenden und dann recyceln

Diese speziellen Becher können bis zu 500 Mal wiederverwendet werden. Sie werden vor Ort gereinigt und wieder eingesetzt. Die Becher bestehen aus Polypropylen und sind voll recycelbar. Sie werden in Deutschland produziert. Wer einen Deckel dazu haben möchte, bekommt einen kompostierbaren und somit umweltfreundlichen Deckel dazu. Das schlichte Design hat ebenfalls einen Grund. Es soll die Nutzer davon abhalten, die Becher einfach zu behalten. Schließlich soll das Prinzip funktionieren.

Eine wache Idee für die wir 3 Stämmchen vergeben.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Dez 06

Aus Altem Neues machen: In diesem Fall aus U-Bahn Sitzbezügen schicke Designertaschen die ihre ganz eigene Geschichte erzählen, eine Modeidee der besonderen Art. Mit viel Geduld und noch mehr Kreativität gehen zwei Münchner Designer neue Wege.

Wer eine Tasche des Labels Kurzzug sein Eigen nennt, der trägt damit auch ein Stück Geschichte spazieren. Jede Tasche ist ein Unikat und zwar nicht nur aufgrund ihrer Verarbeitung, sondern in erster Linie aufgrund der Herkunft des Materials aus dem sie geschaffen wurden. Das stammt nämlich nicht aus einer Manufaktur, es stammt aus Münchner U-Bahnen, genauer aus ausrangierten Zügen. Bevor das Kunstleder der Sitze nämlich auf den Müll wandert, nehmen sich die beiden Designer Wolfgang Bischoff und Jörg Schleburg den Stoffen an und lassen sie zu schicken neuen Taschen umarbeiten.

Kurzzug – Design mit Geschichte

Bis dahin war es allerdings ein langer Weg, denn allein 1,5 Jahre dauerte es, bevor die Idee Realität werden konnte. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sich kein Ansprechpartner für das Anliegen finden wollte, die alten Bezüge zu recyclen und sie nicht einfach kostspielig zu entsorgen. Kaum war das endlich geschafft, mussten die beiden kreativen Köpfe Geld sammeln, um die Idee auch in die Tat umzusetzen. Sie starteten eine Crowdfounding-Kampagne und erreichten das Herz vieler Modefans.

Die 30.000 Euro Marke war schnell geknackt und damit der Weg frei für die Produktion. Die findet in Italien statt. Dorthin verschicken die Designer die Stoffe und lassen in aufwendigen Fertigungsverfahren Taschen herstellen. Die kosten dann ab etwa 300 Euro, je nach Größe und Ausführung. Demnächst soll es eine Sonderkollektion geben, aus mit Graffiti besprayten Stoffen, extra bunt und noch außergewöhnlicher als ohnehin schon. Abnehmer finden sich genug für die Taschen und die leben längst nicht nur in München, sondern auch in Hamburg, Berlin und über die Grenzen Deutschlands hinweg.

Innovativ und stylisch, das belohnen wir mit 3 Stämmchen.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Nov 18

Wissenschaftler des  französisch-japanischen Forschungslabor NextPV planen in Zukunft, Solarballons in den Himmel zu schicken und so das Energieproblem auf der Erde zu lösen.

Die Idee: Über den Wolken ist nicht nur die Freiheit laut Schlagersänger Reinhard Mey grenzenlos, sondern auch die Sonneneinstrahlung. Die ließe sich nutzen, um viel mehr Solarenergie zu erzeugen, als dies aktuell möglich ist, selbst an wolkenverhangenen Tagen. Diese Möglichkeit der fast grenzenlosen Stromerzeugung vor Augen, tüfteln französische und japanische Wissenschaftler derzeit an einer Revolution. Sie wollen gasgefüllte Ballons in den Himmel steigen und von ihnen die Solarenergie aufsaugen lassen. Die gewonnene Energie sollen die Ballons dann zum Boden leiten und damit die Energiegewinnung mächtig ankurbeln.

Dabei streben die Wissenschaftler eine Flughöhe von sechs Kilometern an, denn oberhalb der teilweise dichten Wolkendecke ist die Intensität des Sonnenlichts bis zu fünf Mal stärker als am Boden. Der Strom, der dadurch gewonnen werden kann, soll dabei nicht nur unmittelbar umgesetzt werden für die Haushalte und Unternehmen, aus ihm soll durch Elektrolyse zusätzlich Wasserstoff entstehen. Eingefasst in einer Brennstoffzelle ließe sich auf diese Weise immer nur so viel Energie freigeben, wie wirklich gebraucht wird.

Solarballons: Der Traum vom Fliegen

Ein ausreichend großer Ballon könnte das Zehnfache der eigenen Tagesproduktion speichern. Schon in zwei Jahren soll der erste Prototyp bereit sein für die Testphase. Bis dahin müssen die Wissenschaftler noch so einige Probleme lösen. Zum Beispiel die Frage klären, wie hoch die Ballons steigen dürften, um den Flugverkehr nicht zu gefährden und wie am besten mit den kilometerlangen Kabeln zu verfahren ist. Trotzdem ist die Idee von der enormen Anziehungskraft von Solarballons revolutionär und es bleibt abzuwarten, wann tatsächlich die ersten Ballons den Himmel bevölkern und für neue Energie sorgen. Langfristig ließe sich vielleicht so der Ausstieg von den herkömmlichen Energiequellen wie Atomenergie und Kohlekraft noch schneller schaffen. Zumindest ist die Idee aber eine weitere Möglichkeit das Spektrum der Erneuerbaren Energieformen zu erweitern und so vergeben wir 3 Stämmchen.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Okt 19

Inzwischen gibt es eine große Anzahl an Modelabeln, die bei der Produktion ihrer Produkte auf deren Nachhaltigkeit achten, doch gute und fair produzierte Laufschuhe zu finden ist nach wie vor schwierig. Die großen Label wie Nike und Adidas führen zwar ein hochwertiges Sortiment, jedoch lassen sich wirkliche Aspekte von Nachhaltigkeit nicht finden, das stellt auch die Stiftung Warentest fest.

Die Wege zu nachhaltigen Produktionsverfahren sind lang, die zu wirklich fairen Laufschuhen scheinen noch länger zu sein. Das liegt nicht nur am mangelnden Engagement vieler Hersteller, sondern auch am Anspruch des Verbrauchers. Sportschuhe müssen nicht nur gut sitzen, sie sollten perfekt federn und atmungsaktiv sein. Ansprüche, die sich mit speziellen Materialien auf synthetischer Basis gut umsetzen lassen, leider belasten die aber auch die Umwelt, da sie erdölbasiert sind.

Und nicht nur das. Das Ursprungsland der meisten Sportschuhe ist nach wie vor China, ein Land in dem kaum faire Produktionsbedingungen zu finden sind. Ein Niedriglohnsektor eben, und das bei Schuhkosten von 100 bis 400 Euro im Handel. Zwar gibt es erste Anstöße, die Laufschuhe künftig auch nachhaltiger zu produzieren, aber diese Anstrengungen stecken noch in den Kinder-Laufschuhen.

Kleine bis mittlere Traditionsunternehmen setzen auf Nachhaltigkeit

Zu diesem Ergebnis kam jüngst auch die Stiftung Warentest. Die wollte wissen, welche Laufschuhe bestehen den Nachhaltigkeitstest? Dazu hatte sie alle großen Hersteller zum Fragebogeninterview eingeladen, um mal hinter die Kulissen zu schauen. Dabei blieben viele Fragen zu den Produktionsbedingungen weiter unbeantwortet, mancher Hersteller wollte sich erst gar nicht zu Wort melden und verweigerte eine Teilnahme am Test.

Darum bekamen Nike, Asics und New Balance auch gleich die Beurteilung „mangelhaft“. Erste Versuche, nachhaltige Laufschuhe auf hohem Niveau herzustellen, die finden sich dann aber doch noch und zwar bei Traditionsfirmen wie Lunge, Bär oder Brütting. Alle Schuhe sind „Made in Germany“ aus hochwertigem Leder und in echter Handarbeit. Dafür müssen Verbraucher allerdings tiefer in die Tasche greifen. Das liegt auch daran, dass wer in Deutschland produziert EU-Standards erfüllt. Das betrifft dann nicht nur die zu zahlenden Löhne, sondern auch anspruchsvolle Umweltstandards.

Umwelt und, nicht zu vergessen, Qualität sollten einem aber dann vielleicht doch den höheren Preis im Schuhgeschäft wert sein, oder etwa nicht?

Vorteile überwiegen die Nachteile, das ist uns 3 Stämmchen wert.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Okt 12

Kastanien liegen jetzt im Herbst überall auf den Straßen und in den Wäldern. Aus ihnen lassen sich nicht nur süße Figuren gemeinsam mit dem Nachwuchs basteln, auch zum Waschen eignen sich Kastanien hervorragend. Wie das geht zeigt die folgende Anleitung.

Kastanien säumen überall die Wege, sobald es Herbst wird. Gerade die Exemplare, die sich nicht verspeisen lassen erfüllen dabei einen ganz anderen, praktischen Nutzen. Sie sind ein hervorragendes Waschmittel und das ist zudem kostenlos verfügbar, man findet sie selbst in der Stadt.

Alles was es zur Herstellung braucht sind eine Hand voll Kastanien, etwas Wasser und Muskelkraft. Zunächst die Kastanien waschen und etwa acht bis zehn Exemplare zur Seite legen. Diese mit dem Messer in kleine Stücke zerteilen, in ein Glas geben und das Glas anschließend mit Wasser auffüllen. Das Ganze für mindestens zwei Stunden, noch besser über Nacht, stehen lassen.

Kastanien: Reinigungsmittel direkt aus der Natur

Durch das Einweichen lösen sich die Saponine aus der Kastanie. Die haben, ähnlich wie Seife, gute Reinigungseigenschaften. Die ausgelösten Saponine lassen sich nun einfach gemeinsam mit dem Wasser abgießen. Nun die Mischung in den Waschmittelbehälter der Waschmaschine füllen, die gewünschte Waschtemperatur (mindestens 40 Grad) einstellen und schon entfaltet das kostenlose Waschmittel aus der Natur seine Wirkung.

Heraus kommt Wäsche die nicht nur sauber ist, sondern auch noch angenehm riecht. Der einzige Nachteil an dem Naturprodukt ist der, dass es alle zwei bis drei Tage ausgetauscht werden muss, da es sonst anfängt zu riechen. So ist ständiger Vorrat von Nöten, zumindest so lange, bis alle Kastanienbäume ihre Früchte verloren haben.

Kostenlos und umweltfreundlich! Dafür vergeben wir 3 Stämmchen.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Sep 05

Dank innovativer Technologien gelingt es mittlerweile, immer mehr Plastikmüll aus den Meeren zu entfernen. Doch was passiert mit den gesammelten Müllmengen? Das Unternehmen ByFusion hat sich etwas sehr Interessantes einfallen lassen, es baut aus altem Plastikmüll neue Häuser.

Die Fertigung von Plastikmüll-Bauelementen für den Hausbau hat das Unternehmen in den Fokus der Umweltmagazine gerückt. Denn dieses Unternehmen nutzt gesammelten Plastikmüll aus den Meeren, um Baustoffe herzustellen.

Ein Haus aus Plastikmüll klingt anfangs vielleicht wenig verlockend. Doch die Idee dahinter könnte einem großen Problem effizient entgegenwirken. Der aus den Meeren gesammelte Plastikmüll wird von dem amerikanischen Unternehmen in Plastikblöcke gepresst. Diese können die unterschiedlichsten Formen und Größen haben. Auch die Dichte wird je nach geplantem Verwendungszweck individuell angepasst. Die entstandenen Blöcke werden RePlast genannt.

Fast 100 Prozent CO2 neutral

RePlast ist fast zu 100 Prozent CO2 neutral. Während der Fertigung des recycelten Plastikmaterials werden keinerlei Giftstoffe freigesetzt. Dadurch werden Gebäude, die mit RePlast hergestellt werden, besonders umweltfreundlich.

Bislang kommen die Plastikblöcke vor allem bei Straßenbegrenzungen und in Mauern zum Einsatz. Für die Zukunft sollen aber noch zahlreiche weitere Einsatzgebiete geschaffen werden, für die die Eigenschaften der Blöcke ganz individuell angepasst werden.

Ein hervorragender Wärmespeicher

RePlast-Blöcke können Betonblöcke nicht ersetzen, aber Bauprojekte auf wirkungsvolle Weise ergänzen. So sind diese Plastikblöcke beispielsweise in der Lage, Wärme hervorragend zu speichern. Damit wäre es denkbar, diese als Dämmung im Hausbau einzusetzen. Auch als Lärmschutz könnten die RePlast-Elemente gute Dienste leisten. Umweltfreundliche Bauprojekte könnten mit Hilfe dieser neuartigen Bauelemente bereichert werden.

Innovation die uns 3 Stämmchen wert ist.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather