Nov 18

Wissenschaftler des  französisch-japanischen Forschungslabor NextPV planen in Zukunft, Solarballons in den Himmel zu schicken und so das Energieproblem auf der Erde zu lösen.

Die Idee: Über den Wolken ist nicht nur die Freiheit laut Schlagersänger Reinhard Mey grenzenlos, sondern auch die Sonneneinstrahlung. Die ließe sich nutzen, um viel mehr Solarenergie zu erzeugen, als dies aktuell möglich ist, selbst an wolkenverhangenen Tagen. Diese Möglichkeit der fast grenzenlosen Stromerzeugung vor Augen, tüfteln französische und japanische Wissenschaftler derzeit an einer Revolution. Sie wollen gasgefüllte Ballons in den Himmel steigen und von ihnen die Solarenergie aufsaugen lassen. Die gewonnene Energie sollen die Ballons dann zum Boden leiten und damit die Energiegewinnung mächtig ankurbeln.

Dabei streben die Wissenschaftler eine Flughöhe von sechs Kilometern an, denn oberhalb der teilweise dichten Wolkendecke ist die Intensität des Sonnenlichts bis zu fünf Mal stärker als am Boden. Der Strom, der dadurch gewonnen werden kann, soll dabei nicht nur unmittelbar umgesetzt werden für die Haushalte und Unternehmen, aus ihm soll durch Elektrolyse zusätzlich Wasserstoff entstehen. Eingefasst in einer Brennstoffzelle ließe sich auf diese Weise immer nur so viel Energie freigeben, wie wirklich gebraucht wird.

Solarballons: Der Traum vom Fliegen

Ein ausreichend großer Ballon könnte das Zehnfache der eigenen Tagesproduktion speichern. Schon in zwei Jahren soll der erste Prototyp bereit sein für die Testphase. Bis dahin müssen die Wissenschaftler noch so einige Probleme lösen. Zum Beispiel die Frage klären, wie hoch die Ballons steigen dürften, um den Flugverkehr nicht gefährden und wie am besten mit den kilometerlangen Kabeln zu verfahren ist. Trotzdem ist die Idee von der enormen Anziehungskraft von Solarballons revolutionär und es bleibt abzuwarten, wann tatsächlich die ersten Ballons den Himmel bevölkern und für neue Energie sorgen. Langfristig ließe sich vielleicht so der Ausstieg von den herkömmlichen Energiequellen wie Atomenergie und Kohlekraft noch schneller schaffen. Zumindest ist die Idee aber eine weitere Möglichkeit das Spektrum der Erneuerbaren Energieformen zu erweitern.

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Okt 12

Kastanien liegen jetzt im Herbst überall auf den Straßen und in den Wäldern. Aus ihnen lassen sich nicht nur süße Figuren gemeinsam mit dem Nachwuchs basteln, auch zum Waschen eignen sich Kastanien hervorragend. Wie das geht zeigt die folgende Anleitung.

Kastanien säumen überall die Wege, sobald es Herbst wird. Gerade die Exemplare, die sich nicht verspeisen lassen erfüllen dabei einen ganz anderen, praktischen Nutzen. Sie sind ein hervorragendes Waschmittel und das ist zudem kostenlos verfügbar, man findet sie selbst in der Stadt.

Alles was es zur Herstellung braucht sind eine Hand voll Kastanien, etwas Wasser und Muskelkraft. Zunächst die Kastanien waschen und etwa acht bis zehn Exemplare zur Seite legen. Diese mit dem Messer in kleine Stücke zerteilen, in ein Glas geben und das Glas anschließend mit Wasser auffüllen. Das Ganze für mindestens zwei Stunden, noch besser über Nacht, stehen lassen.

Kastanien: Reinigungsmittel direkt aus der Natur

Durch das Einweichen lösen sich die Saponine aus der Kastanie. Die haben, ähnlich wie Seife, gute Reinigungseigenschaften. Die ausgelösten Saponine lassen sich nun einfach gemeinsam mit dem Wasser abgießen. Nun die Mischung in den Waschmittelbehälter der Waschmaschine füllen, die gewünschte Waschtemperatur (mindestens 40 Grad) einstellen und schon entfaltet das kostenlose Waschmittel aus der Natur seine Wirkung.

Heraus kommt Wäsche die nicht nur sauber ist, sondern auch noch angenehm riecht. Der einzige Nachteil an dem Naturprodukt ist der, dass es alle zwei bis drei Tage ausgetauscht werden muss, da es sonst anfängt zu riechen. So ist ständiger Vorrat von Nöten, zumindest so lange, bis alle Kastanienbäume ihre Früchte verloren haben.

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Jun 17

Bislang kämpften die Verfechter erneuerbarer Energien immer damit, geeignete Speicher zu finden, um die überschüssige Energie bis zum tatsächlichen Verbrauch zwischenzulagern. Entsprechende Speicher standen nur stark eingeschränkt zur Verfügung. Mit dem M5BAT zeigt die KlimaExpo.NRW eine wichtige Neuentwicklung in diesem Bereich.

Erneuerbare Energien sind gut und schön. Aber wohin mit der Energie, wenn sie nicht sofort verbraucht wird? Wissenschaftler haben sich intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und präsentieren innerhalb der Landesinitiative KlimaExpo.NRW ihr Forschungsergebnis. Der Batterie-Großspeicher M5BAT könnte die bisherigen Probleme schon bald in Vergessenheit geraten lassen.

Modularer Batteriegroßspeicher – weltweit einzigartig

Das Forschungsteam der Firma Uniper aus Aachen hat es sich zur Aufgabe gemacht, die wichtigste Voraussetzung für eine stabile Versorgung mit erneuerbaren Energien zu schaffen. Bislang bestand die größte Herausforderung darin, nicht benötigte Energie zwischen zu speichern, um eine konstante Versorgung zu gewährleisten. Mit Hilfe der Neuentwicklung M5BAT könnten beispielsweise Haushalte, die Solarsysteme nutzen, auch nachts vollständig mit selbst erzeugter Energie versorgt werden.

Aufbau des Batterie-Großspeichers M5BAT

Dieser Batteriespeicher gilt bislang als weltweit einzigartig. Seine Größe von 5 Megawattstunden ist beachtlich. Der modulare Aufbau wird derzeit mit verschiedenen Bausteinen getestet, um das wirtschaftlich effizienteste Modell zu entwickeln. Dazu werden 3 Lithium-Ionen-Batteriestränge und 2 Bleibatteriestränge zusammengeführt und das Ergebnis vollständig analysiert. Verschiedene Technologien werden innerhalb des Forschungsprojekts miteinander kombiniert und verglichen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

KlimaExpo.NRW: Landesinitiative zeigt großes Interesse

Das Projekt um die Entwicklung des M5BAT Speicherbausteins hat bereits das Interesse der Landesinitiative KlimaExpo.NRW geweckt. Gerade erst wurde das Forschungsprojekt in die Leistungsschau aufgenommen. Damit haben die Verantwortlichen das enorme Potenzial dieser bislang weltweit einzigartigen Entwicklung erkannt und wollen es fördern, um zukünftig auch für mehr Stabilität auf dem Markt der erneuerbaren Energien zu sorgen.

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Mrz 23

Klimaschutz als Schreckgespenst für die Wirtschaft? Im Gegenteil, das Thema entwickelt sich immer mehr zum Innovationstreiber. Auch in Nordrhein Westfalen, wo die Initiative „1.000 Schritte in die Zukunft“ einige besonders gelungene Projekte vorstellt.

Die ersten Schritte sind angeblich immer die schwersten, gerade wenn man sich in Sachen Klimaschutz ehrgeizige Ziele gesetzt hat. Mehr als 160 davon hat die Initiative „1.000 Schritte in die Zukunft“ der Klima.Expo NRW aber immerhin schon geschafft. Die 1.000 Schritte wollen die Macher bis zum Jahr 2022 erreicht haben, dafür suchen sie derzeit fleißig nach Projekten, Innovationen oder engagierten Personen rund um das Thema Klimaschutz.

Ihnen geht es dabei auch darum, dass alte Vorurteil zu widerlegen, Umweltschutz würde der Wirtschaft schaden. Schon die ersten erreichten Schritte scheinen aber eher zu belegen, wie wichtig Innovationen im Klimaschutz für die einheimische Wirtschaft sind. So konnten Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum etwa einen Katalysator entwickeln, der durch die Spaltung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff künftig dabei helfen soll überschüssigen Strom aus Windrädern oder Photovoltaikanlagen besser zu speichern. Kollegen an der gleiche Uni entwickelten ein Messsystem gegen die Überdünnung von Böden und helfen und helfen damit gleichzeitig Landwirten und der Umwelt.

Auszeichnung für besonders gelungene Klimaschutzprojekte

Allerdings ist Klimaschutz natürlich keine reine Aufgabe für die Wissenschaft, um das gemeinsame Ziel zu erreichen kann auch jeder Einzelne seinen Beitrag leisten. Das muss nicht gleich die aufwendige neue Dämmung für das Eigenheim sein, obwohl die Initiative auch hier auf eine Innovation auf ihrer Webseite verweisen kann. Der Klassiker ist es hierbei sicher im eigenen Unternehmen Fahrgemeinschaften zu organisieren.

Auch bei der Initiative „1.000 Schritte in die Zukunft“, kann übrigens jeder mitmachen. Mit ihrer Webseite und den Auftritten in diversen Social Media Kanälen möchten die Initiatoren eine zentrale Präsentationsplattform für innovative Ideen zum Klimaschutz schaffen. Die Projekte selbst werden zusätzlich von einem Expertenteam bewertet. Die besten Projekte werden dann von der Klima.Expo NRW öffentlich ausgezeichnet. Diese Projekte sollten dann aber besonders innovativ sein, nachhaltig wirken, und sowohl ökologische, wie ökonomische Vorteile bieten. Eine ausführliche Beschreibung der Bewertungskriterien, sowie die Kontaktdaten findet man auf der Webseite KlimaExpo.NRW.

Ganz nette Sache, 3 Stämmchen dafür.

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Sep 22

Erneuerbare Energien könnten um eine weitere Quelle ergänzt werden: Forschern ist es gelungen, verdunstendes Wasser als Energiequelle zu nutzen und damit sogar ein Spielzeugauto zu bewegen. Mit Hilfe eines neuartigen Systems könnte der Prozess der Verdunstung schon bald in verschiedenen Bereichen genutzt werden.

Forschern der New Yorker Columbia University ist es gelungen, zwei Geräte zu entwickeln, mit deren Hilfe die Verdunstungsenergie gezielt eingesetzt werden kann. Dabei handelt es sich einerseits um eine Apparatur, die einem künstlichen Muskel ähnelt und andererseits um eine Art Feuchtigkeitsmühle. Beide nutzen die Energie, die während des Verdunstungsprozesses freigesetzt wird.

Künstlicher Muskel mit Unterstützung von Sporen

Das Prinzip des künstlichen Muskels ist recht einfach zu erklären. Die Forscher um Ozgur Sahin nutzten dafür Sporen des Heubazillus. Grundlage bildeten die Eigenschaften der Sporen, die sich je nach Luftfeuchtigkeit ausdehnen oder wieder zusammenziehen. Die Wissenschaftler nahmen eine dünne Folie und trugen beidseitig eine Sporenschicht auf. Sobald die Luftfeuchtigkeit hoch genug war, dass die Sporen das Wasser aufnahmen, dehnten sie sich aus. Gaben sie jedoch Feuchtigkeit ab, zogen sie sich wieder zusammen. In Folge dessen wellte sich die Folie oder wurde wieder glatt.

Ein kastenartiges Gerät, in dessen Inneren die Forscher den „künstlichen Muskel“ platziert hatten, zeigte deutlich, wie viel Energie bei dem Prozess freigesetzt wird. Da direkt über der Wasseroberfläche die Verdunstung am stärksten ist, platzierten die Forscher ihr Gerät dort und veränderten mit Hilfe von Klappen die Luftfeuchtigkeit im Inneren. Es war zu beobachten, dass die freigesetzte Energie neben der Klappenbewegung auch noch das Leuchten von LEDs möglich machte.

Prinzip Feuchtigkeitsmühle

Ein weiteres Gerät nutzt ebenfalls den künstlichen Muskel, allerdings in erweiterter Form. Es handelt sich um eine Feuchtigkeitsmühle, deren Schaufeln aus den künstlichen Muskeln mit den Sporen des Heubazillus bestehen. Am Ende der Schaufeln ist ein Kunststoffblock angebracht, sodass sich mit dem Ausdehnen oder Zusammenziehen der „Muskeln“ der Masseschwerpunkt verlagert und eine Bewegung entsteht. Auf diese Weise gelang es, ein Spielzeugauto zu bewegen.

Obwohl die Energiegewinnung aus Verdunstung noch sehr gering ist, könnte diese Energiequelle in Zukunft so weiterentwickelt werden, dass sie die erneuerbaren Energien wirkungsvoll ergänzen kann. Wir vergeben hierfür 3 Stämmchen und warten ab, wie es hier weiter geht.

Quellen: spiegel.de, cleanenergy-project.de

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Aug 28

Müllberge bedrohen unsere Umwelt. Und genau deshalb beschäftigen sich immer mehr Unternehmen mit der Entwicklung umweltgerechter Methoden zu deren Reduzierung. Eine der neuesten Innovationen in diesem Bereich ist ein Straßenbelag aus Plastikmüll, der dem Asphalt echte Konkurrenz machen könnte.

Lässt sich der Plastikmüll der Meere doch noch für etwas Sinnvolles verwenden? Genau dieser Frage hat sich ein niederländisches Bauunternehmen angenommen und eine erstaunliche Antwort gefunden. Das Unternehmen will aus dem Meeresmüll Straßenbeläge entstehen lassen. Damit könnte die Bedrohung zahlreicher Arten sinken und gleichzeitig im Sinne der Umwelt gebaut werden.

Vorteile der Plastikstraßen

Das niederländische Bauunternehmen will den Plastikmüll der Meere dazu nutzen, Radwege und Fahrbahnen mit einem Kunststoffbelag zu versehen. Diese Methode soll mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Sie soll deutlich günstiger sein als die herkömmliche Asphaltierung, und außerdem soll der Belag auch länger haltbar sein. Gleichzeitig würden sich die Müllberge deutlich reduzieren.

Projekt Plastic Road

Aus den Abfällen sollen kastenartige Gebilde hergestellt werden, die innen hohl sind. Diese werden dann verlegt und bei Bedarf mit Kabeln und Abflussrohren versehen. Da die Plastikelemente deutlich leichter als herkömmlicher Asphalt sind, werden die Arbeiten am Fundament vereinfacht. Dies würde den Straßenbau beschleunigen und reduziere gleichzeitig die Kosten.

Besonders interessant ist auch der enorme Temperaturbereich, dem die „Plastic Road“ standhalten soll. Von Minus 40 Grad bis plus 80 Grad Celsius soll es keinerlei Beeinträchtigungen geben. Das bedeutet weniger Instandhaltungsmaßnahmen als bei asphaltierten Straßen. Die Lebensdauer der neuartigen Straßenbeläge soll etwa dreimal so lang sein wie bei Asphaltbelägen. Klingt super – wir sind gespannt wie sich das Projekt entwickelt. Vorab gibt’s von uns 3 Stämmchen.

Quelle: www.handelsblatt.com

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Aug 11

Ein praktisches, kleines Gadget könnte die Lebensdauer von Batterien um das 8-fache verlängern. Doch was ist wirklich dran an dieser scheinbar revolutionären Entwicklung?

Auch wenn Batterien als leer gelten, verfügen sie noch immer über eine Restspannung. Warum sollte diese nicht auch genutzt werden? Dieser Frage widmeten sich zwei findige Brüder aus Kalifornien und entwickelten ein Gadget, das die Lebensdauer von Batterien deutlich verlängern soll.

Einfaches Grundprinzip – seit mehr als 40 Jahren bekannt

Die Entwickler des Batterisers, jenes Gadgets, das in der Lage sein soll, Batterien viel effizienter zu nutzen, haben sich das altbekannte Prinzip des Spannungswandlers zunutze gemacht. Sie versprechen sich von ihrem Produkt eine etwa 8-fache Leistung gegenüber der herkömmlichen Batterienutzung. Das Gadget ist simpel aufgebaut und wird gerade mal etwa 9 Euro kosten. Doch ist es wirklich so effektiv, wie seine Entwickler behaupten?

Deutsche Wissenschaftler zweifeln

Genaue Untersuchungen Aachener Ingenieure machten deutlich, wie unrealistisch solch hohe Erwartungen außerhalb eines Labors eigentlich sind. Sicher ist es möglich, eine längere Nutzungsdauer für Batterien zu erzielen, aber wer von einer 8-fachen Verlängerung ausgeht, wird sicher enttäuscht.

Die Entwickler des Batterisers versprechen sich von ihrem Gadget eine dauerhafte Umweltentlastung und wollen damit den Batteriemüll um 80 Prozent weniger werden lassen. Ob dies gelingen wird, bleibt mit skeptischen Augen zu verfolgen.

Einfache Haushaltstipps helfen, Umwelt zu entlasten

Wer auch ohne den Batteriser seinen Batteriemüll auf einfache Weise reduzieren will, sollte ein einfaches Prinzip berücksichtigen. Eine Batterie ist nicht leer, weil sie in einem bestimmten Gerät nicht mehr funktioniert. Sie könnte ein leistungsschwächeres Gerät noch ohne weiteres mit Strom versorgen. Ausprobieren lohnt sich! Von uns gibt es für diese Idee 3 Stämmchen!

Quelle: www.welt.de

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Jun 10

Es soll die umweltfreundlichste Werbekampagne aller Zeiten sein. Auch eine Idee virale Verbreitung für ein Konzept zu bekommen – das „How-to“ als Masterplan propagieren. Fanden wir irgendwie so lustig, dass es hierher gehört.

Die französische Werbeagentur Fred & Farid hat jüngst die behauptet umweltfreundlichste Kampagne aller zeiten für den französischen Biohändler Biocoop entwickelt. Die pfiffige Idee kommt über die Verpackung, indem man die ökologische Botschaft gleich auch noch dem Werdegang der Kampagne überstülpt und so die propagierte, nachhaltige Produktion und Umweltfreundlichkeit des Auftraggebers auch für die Werbung zu inszenieren. Hier ein Eindruck:

Diese „Umweltidee“ ist ziemlich kreativ, daher schöne 3 Stämmchen.

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Jan 14

Geschäftsideen, die vor allem im Sinne des Umweltschutzes entstehen, haben im Laufe der vergangenen Jahre zunehmend an Bedeutung gewonnen. Das Unternehmen Leaf Republic GmbH aus München sagt mit seiner Geschäftsidee den Kunststoffherstellern den direkten Kampf an. Mit einem neuartigen Verpackungsmaterial sollen nach Vorstellung der Unternehmendgründer herkömmliche Kunststoffverpackungen schon bald zur Mangelware werden.

Die Gründer der Leaf Republic GmbH haben ein Konzept entwickelt, das sich mit der Herstellung nachhaltiger Produktverpackungen auseinandersetzt. Das Unternehmen wird natürliche Verpackungen aller Art aus einer Kombination aus Laubblättern und Bio-Kunststoff herstellen. Dabei werden alle auf diese Weise hergestellten Verpackungen kompostierbar sein.

So sollen die Verpackungen hergestellt werden

Die Verpackungen der Leaf Republic GmbH werden zum größten Teil aus Laubblättern bestehen, die aus Indien und Bangladesh stammen. Dort werden die Blätter gepflückt und zusammengenäht. Nach einem anschließenden Trocknungsprozess erhalten die Blätter einen Überzug aus Bio-Kunststoff. Danach kann das neu entstandene Material je nach Bedarf in die entsprechende Form gebracht werden.

Einweggeschirr und Lebensmittelverpackungen

Das neuartige, umweltfreundliche und vollständig kompostierbare Material der Leaf Republic soll zukünftig vorwiegend für die Herstellung von Einweggeschirr und Lebensmittelverpackungen eingesetzt werden. Dabei legt das Unternehmen großen Wert darauf, dass bereits auf den ersten Blick deutlich wird, dass diese Produkte nachhaltig hergestellt sind.

Erfolg spricht für sich

Durch die Teilnahme an verschiedenen Gründerwettbewerben erhielt die Leaf Republic GmbH bereits mehrfach Bestätigung für ihre Geschäftsidee. Insgesamt gewannen die Gründer mit ihrem Konzept bereits 8.500 Euro aus sechs verschiedenen Wettbewerben. Hier gehts zur Webseite www.leaf-republic.com

Für diese Idee vergeben wir solide 3 Stämmchen. Wir würden uns freuen diese Verpackung bald im Handel anzutreffen!

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Mai 06

Ein Kaffeehaus in Berlin hat es sich zum Ziel gemacht, äthiopischen Kaffee hier in Deutschland zu fairen Konditionen zu vertreiben. Im Verkaufspreis jedes Kilogramms Kaffee ist ein Euro enthalten, der als Spende direkt in Projekte fließt, welche den Kaffeebauern vor Ort zugute kommen.

Das berliner Start-Up-Unternehmen CoffeeCircle verkauft nachhaltig produzierten Kaffee aus Äthiopien und unterstützt zusätzlich pro Kilo verkauftem Wachmacher Entwicklungsprojekte für Kaffeebauern und Umwelt. Ziel ist es, Produzenten und Konsumenten in einer direkten und transparenten Art zu verbinden. Deshalb informiert CoffeeCircle auf seiner Website eingehend über seine Produkte, deren Herkunft und Anbauweise.

Die Mensch-Produkt-Verbindung als Hauptantrieb

Die Bereiche Gesundheit, Bildung und Kaffeeanbau stehen im Fokus bei der Unterstützungsarbeit von CoffeeCircle. Das „Social Business“ kann schon in den ersten zwei Existenzjahren Erfolge vorweisen. Es erlangte über 60.000 Euro Spenden, setzte acht soziale Projekte um und erreichte bisher mehr als 15.000 Menschen mit seiner Hilfe.

„Die Verbindung zwischen Mensch und Produkt steht bei uns im Mittelpunkt“, sagen die Kaffee-Erzeuger von sich selbst. Deshalb komme sowohl Mitarbeitern und Kunden als auch den Kaffeebauern und ihren Familien vor Ort größtmögliche Wertschätzung entgegen.  Ein Beispielprojekt dieser Förderungsmaßnahmen die Manufaktur des Unternehmens in Äthiopien. Pro Kilo Kaffee wird von CoffeeCircle ein Euro mehr verlangt, der ohne Umwege nach Äthiopien wandert, wo er anderthalb Sandsäcke, die halbe Miete für einen Transportesel oder auch fünf Päckchen Nägel wert ist.

Die Wirkung, die das Kaffeehaus erzielen möchte, setzt sich nach eigener Auffassung aus zwei Zweigen zusammen. Zum einen die Spendenlogik, die das faire Unternehmen anstrebt. Sie will konkrete Probleme erkennen, ideale Lösungen ausarbeiten und die entsprechenden Maßnahmen ergreifen. Zum anderen ist die Marktlogik des Unternehmens, den vorhandenen Bedarf sicherzustellen, entsprechendes Angebot zu schaffen und dadurch Nachfrage zu erzeugen. Diese beiden Strategien führen letztendlich laut CoffeeCircle zur gewünschten Wirkung. Detaillierte Wirkungsberichte werden zukünftig auf der Website des Unternehmens zu finden sein.

Eine gute Sache, ein schönes Projekt. 3 Stämmchen von unserer Seite.

 

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