Dez 22

Die Orangen vom eigenen Baum zu essen, ist schon eine wunderbare Vorstellung. Mit Hilfe eines interessanten Crowdfarming-Projektes wird diese Vision auf einfache Weise in die Tat umgesetzt.

Wer einen Baum pflanzt, kann auch von ihm ernten. Crowdfarming ist eine Variante des nachhaltigen Anbaus und zeigt einen äußerst verantwortungsbewussten Umgang mit Lebensmitteln. Naranjas del Carmen bieten dem Verbraucher interessante Möglichkeiten.

Baum pflanzen und Ernte genießen

Für einen festen Betrag hat jeder die Möglichkeit, einen eigenen Orangenbaum auf der Plantage Naranjas del Carmen in Spanien zu pflanzen. Dieser Baum wird gepflegt, und sobald die ersten Früchte geerntet werden können, erhält der Besitzer des Baumes seine eigene Ernte nach Hause. Er selbst entscheidet, wie viele Kilo Orangen geliefert werden sollen.

Das ganze Prinzip nennt sich Crowdfarming und erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit.

Vorteile durch Crowdfarming

Mit Hilfe von Crowdfarming soll es gelingen, nur noch das zu produzieren, was auch tatsächlich verbraucht wird. Damit soll sich der Lebensmittelabfallberg, der Jahr für Jahr anfällt, deutlich reduzieren. Außerdem wird die Umwelt entlastet, da auch die CO2-Belastung verringert wird. Während im gängigen Prozess die Waren erst noch an ein Zwischenlager geliefert werden, wo wiederum auch Abfälle entstehen, lange Transportwege notwendig sind etc., gelangt die Ware beim Crowdfarming direkt zum Verbraucher. Es entfallen die Transportwege, was einen geringeren CO2-Ausstoß zur Folge hat. Der Verbraucher ordert nur das, was er tatsächlich verbrauchen will. Erst nach der Bestellung wird so viel geerntet, wie verlangt wurde und direkt zum Endverbraucher geliefert.

Naranjas del Carmen – der eigene Baum mit den eigenen Früchten

Das Crowdfarming-Konzept von Naranjas del Carmen ist sehr transparent gestaltet. Der Besitzer eines Orangenbaumes hat die Möglichkeit, den aktuellen Entwicklungsstand seines Baumes jederzeit online einzusehen. Dadurch ist das Projekt zusätzlich attraktiv. Und sobald die Erntezeit gekommen ist, entscheidet jeder selbst, welche Menge er wie oft zugeschickt bekommen möchte.

Außerdem bietet das Projekt auch die Adoption einer Bienenfamilie an.

Insgesamt betrachtet, ist Crowdfarming eine sehr interessante Möglichkeit, um der gigantischen Lebensmittelabfallberge einigermaßen Herr zu werden, sie zu reduzieren und die Umwelt zu entlasten.

Zitrusfarmer werden, ohne Farm? Warum nicht? Dafür gibt’s immerhin 3 Stämmchen.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Dez 11

Welche Überraschungen hält die Pflanzenzüchtung bereit? Wie funktionieren die Mikrobakterien im Kuhpansen? Wie viel gesunde Proteine stecken im Insekt und schmeckt das überhaupt? Solche und viele andere Fragen versucht die neue Plattform bioökonomie zu beantworten. Dabei entstehen spannende Storys die es Wert sind, erzählt zu werden.

Unter Bioökonomie verstehen Fachleute das bewusste Wirtschaften mit biologischen Ressourcen auf der Basis der Nachhaltigkeit. Sie ist eine Schlüsselstelle zwischen Biologie und Marktwirtschaft und steht damit im Fokus von vielerlei Industrie- und Handelsvertretern. Schwerpunkt ist die Forschung an immer neuen Entdeckungen aus der Natur und deren Umsetzung und Nutzung für den Menschen. Ein spannendes Feld, welches ständig neue Entdeckungen bereithält und wo es sich lohnt, einen Blick zu riskieren und sich ausführlich zu informieren.

Damit das künftig gut klappt und alle Interessen einen Überblick behalten gibt es das Portal biooekonomie.de. Hier entstehen Woche für Woche neue Artikel rund um die bekannten Themen. Darüber hinaus stellen die Autoren die neusten Forschungsergebnisse vor, informieren über aktuelle Projekte und riskieren auch gerne ein Auge auf die außergewöhnlichsten Details.

Themen verständlich für jedermann aufbereitet

Wer achtet schließlich schon auf den Zusammenhang von Burgern und Insektenfleisch? Wer sonst wundert sich darüber, wie sich die Energie der Bakterien im Kuhmagen vielleicht für ganz andere Industriezweige nutzen lässt und ganz nebenbei, wie kann überhaupt der Landwirt Energie sparen, ohne dabei an Arbeitskraft und Leistung zu verlieren? Alles in allem viel Stoff, um Stunden zu füllen, noch dazu wenn ständig neue Informationen, anschaulich aufbereitet, auftauchen?

Der Vorteil an der lockeren Erzählweise ist der, dass auch Laien verstehen, worum es geht und sie sich leicht in vorher unbekannte Themenfelder einarbeiten können. Wer darüber hinaus interessiert ist, einfach mehr zu erfahren und sich vielleicht auch mal Vorträge oder Ausstellungen ansehen will, für den gibt es einen Terminplaner. Sonstige Fragen beantwortet das Team hinter biooekonomie natürlich auch gern.

Informativ – Und Wissen ist bekanntlich Macht, macht in diesem Fall drei Stämmchen.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Dez 04

Um beim Essen kein schlechtes Gewissen zu haben der Umwelt zu schaden gibt es nun eine ganz neue und einmalige Idee: Eaternity. Die Software berechnet den CO2 Verbrauch von Speisen und soll damit Köche anregen, umweltbewusster zu kochen. Was es bringt und ob das klappt, dazu jetzt mehr.

Seit 2014 gibt es bereits das Start-Up Eaternity. Gegründet wurde es von Manuel Klarmann in Zürich und der ist nicht nur Entwickler, sondern auch Umweltschützer. Kein Wunder also, dass ihm die Klimabilanz besonders am Herzen liegt und da lohnt es, sich zunächst einen Überblick zu verschaffen, wie sich diese denn verbessern lässt.

Neben vielen offensichtlichen Faktoren wie dem möglichst geringen Gebrauch von Fahrzeugen, Flugzeugen und Zügen beginnt das gute Klimakonto bereits bei viel banaleren Dingen, wie dem Essen. Viele Lebensmittel haben bereits weite Wege hinter sich, bevor sie auf dem Teller landen. Dazu kommt noch deren Zubereitung, auch das ein echter Energiefresser und Verursacher von schädlichem CO2. Doch wie lässt sich das vermeiden, essen müssen wir schließlich alle?

Hat ein gutes Klima einen Marktwert?

Es hilft, das Bewusstsein zu schärfen für die Produktion und natürlich auch die Beschaffung der einzelnen Zutaten. Wer sich überlegt Angebote der Region zu präsentieren, der kann schon einmal viel dazu beitragen, die Transportwege kurz zu halten. Doch das allein reicht noch nicht aus, denn dazu sollte saisonal gekocht werden, aber nicht um jeden Preis. Tomaten im Gewächshaus gezüchtet verzeichnen nämlich auch keine gute CO2 Bilanz, da lohnt es sich mehr, diese doch aus warmen Ländern einzufliegen. Alles eine Frage der Planung und des Abwägens.

Und damit das gelingt und Köche einen Überblick behalten im hektischen Küchenalltag gibt es die Software Eaternity. Dort können einfach die Speisen eingegeben werden, die Software berechnet dann deren CO2 Bilanz. 120 Restaurants in Deutschland nutzen die Software bereits. Sie zahlen dafür im Jahr 1.200 Euro. Eine Summe, die bei Weitem nicht die Entwicklungskosten deckt, gibt Klarmann zu. Deshalb springen Stiftungen ein, um die umfangreiche Weiterentwicklung zu finanzieren. Die lief bereits 2008 an und ist noch längst nicht abgeschlossen. Zwar hat die CO2 Bilanz keinen echten Marktwert, doch vielleicht sensibilisiert die Software dennoch in Zukunft genug Restaurantbetreiber für den Umweltschutz und kann sich dadurch irgendwann selbst tragen?

Wissen macht mehr Umweltschutz. Für diese Software vergeben wir drei Stämmchen.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Nov 15

Schon seit Jahren laufen in einigen Teilen Deutschlands so genannte Biogasanlagen, die aus Biogas Wärme und Strom erzeugen. Künftig soll das Verfahren noch einen Schritt weiter gehen. Jetzt soll im Kreis Fürstenfeldbruck die Energie direkt aus den Abfällen einer Kläranlage gewonnen und von dort aus an die Haushalte weitergeleitet werden. Ein deutschlandweit einzigartiger Plan, der nicht nur auf Befürworter stößt.

Aus Müll Energie gewinnen. Ein Konzept, dass in Deutschland schon lange viele positive Stimmen erhält und sich längst zu einem einträglichen Geschäft gemausert hat. Doch nun soll nicht nur der Müll von der Deponie eine neue Aufgabe bekommen und recycelt werden, auch der Abfall einer Kläranlage erhält eine neue Aufgabe. Jedenfalls wenn es nach den Plänen des Amperverbandes geht, der sich in der Nähe von Dachau im Landkreis Fürstenfeldbruck befindet.

Demnach soll sich der Abfallwirtschaftsverband gemeinsam mit dem Heizkraftwerk um die Weiterverarbeitung des Kläranlagennassabfalls kümmern. Dazu muss zusätzlicher Biomüll zugeführt werden, um ein verwertbares Ergebnis zu erzielen und gleichzeitig noch mehr umweltgerechte Entsorgungsarbeit zu leisten. Dafür müssten die Anwohner rund um das Kraftwerk allerdings noch mehr Biomüll sammeln als bisher. Für die Befürworter der neuen Müllpolitik keine große Schwierigkeit, würde nach ihren Angaben immer noch viel zu viel Biomüll in der normalen Abfalltonne landen und nicht vernünftig getrennt werden.

Projekt für die (Müll)Tonne?

Doch nicht alle sind von den Plänen angetan. So hält zum Beispiel Energiereferent Max Keil die Pläne für überflüssig. Er wünscht sich stattdessen eine eigene Biogasanlage. Hier wäre sichergestellt, dass auch wirklich hochwertiges Substrat gewonnen wird. Bei Klärschlamm hingegen fehlen Vergleichswerte und schlechte Ergebnisse würden schließlich niemandem etwas bringen. Er sieht deshalb die kalkulierten Ausgaben in Höhe von 2,1 Millionen Euro als Fehl investiert. Eine Machbarkeitsstudie soll dem Kreis und vor allem den Gegnern des Projekts nun Gewissheit bringen. Je nachdem, welche Ergebnisse diese hervorbringt hat das natürlich auch Auswirkungen auf die Zukunft des Klärschlamms. Dann zeigt sich, ob dieser in Zukunft Teil eines gut durchdachten und umgesetzten neuen Umweltkonzepts wird oder doch einfach Dreck bleibt, der irgendwo gelagert werden muss und keinen zusätzlichen Nutzen mit sich bringt.

Wegen der Pro & Contras dieser Idee bleibt es erst einmal salomonisch bei 3 Stämmchen.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Okt 19

Gartenmöbel sollten nicht nur schön aussehen und zum gemütlichen Beisammensitzen einladen, sie sollten auch robust sein und wenn es geht, nachhaltig. Genau hier wird es für Outdoorfans schwierig, denn es gilt, die Spreu vom Weizen zu trennen, ohne Abstriche an Nutzbarkeit und Design machen zu müssen.

Doch was sind nachhaltige Gartenmöbel eigentlich? Das sind all jene Sessel, Bänke und Tische, die besonders schonend mit der Umwelt umgehen. Nur weil ein Stuhl beispielsweise aus Holz ist heißt das noch nicht automatisch, dass er auch nachhaltig ist. Auf die Sorte und die Herkunft kommt es an. Teakholz zum Beispiel ist äußerst beliebt in der Herstellung von Gartenmöbel und Terrassen, denn das Holz ist nicht nur schön anzusehen, es gilt auch als besonders robust.

Regenwälder schonen

Um an den edlen Rohstoff zu gelangen werden allerdings in den meisten Fällen wertvolle Wälder abgeholzt, hier helfen auch die Herkunftssiegel oftmals nicht weiter. Deshalb ist es ratsam, komplett auf Teak zu verzichten und sich stattdessen nach Alternativen umzusehen. Eichenholz aus speziell dafür angelegten Waldflächen bietet sich ebenso an wie Hölzer, die aus ehemaligen Fässern und Paletten recycelt wurden. Die haben noch dazu eine wundervolle Patina und bringen ihr eigenes Flair mit auf die Terrasse oder den Balkon.

Leicht wie ein Hängesessel

Daneben gibt es eine ganze Menge anderer Materialien, die inzwischen in nachhaltigen Outdoor-Möbeln Verwendung finden. Recycelter Kunststoff zum Beispiel, wie er von der Manufaktur Scheeg genutzt wird, um daraus Sonnensegel und ähnliches herzustellen oder auch Lavabasalt. Das gibt es sogar auf dem Mond. Der Basalt gilt als ausgesprochen witterungsbeständig und ist dabei sehr leicht. Ideal also, um daraus geheime Militärflugzeuge zu bauen oder eben schicke Hängesessel, denen Wind und Regen garantiert nichts anhaben können.

Fast ebenso leicht sind Möbel aus Materialien, die ebenfalls recycelt werden konnten. Dazu gehören natürlich auch Stoffe, die sich dann in gemütlichen Polstern und Kissen wiederfinden. Es gibt also eine Vielzahl von Möglichkeiten, für welche Möbel sich der Gartenfreund entscheidet liegt allein im eigenen Geschmack.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Okt 11

Mit jeder Take-away Verpackung eines durchschnittlichen Essens fallen rund 40 g Abfall an. Wer regelmäßig Essen zum Mitnehmen ordert, der sammelt sich damit schnell einen großen Müllberg an. Um den Müll zu reduzieren gibt es seit 2015 das so genannte Tiffin Projekt.

Statt Einwegverpackung zu Mehrwegverpackungen zu greifen, das ist das Ziel des Tiffin Projekts. Hier haben Interessierte die Möglichkeit, sich über die gleichnamige Plattform einzuloggen und sich nach Restaurants umzuhören, die Tiffin Verpackungen anbieten. Hierbei handelt es sich um handliche Blechdosen, die sich immer wieder reinigen und wiederverwenden lassen. Pro Tag beträgt die Leihgebühr hierfür 50 Cent. Dabei ist es den Machern hinter Tiffin aber wichtig zu betonen, dass sie an den 50 Cent nichts verdienen. Das Geld dient lediglich dafür, kostendeckend arbeiten zu können und somit das Projekt noch lange weiterzuführen. Und bislang scheint der Erfolg den Machern Recht zu geben, denn Tiffin gibt es bereits seit 2015 und noch ist kein Ende abzusehen. Immer mehr Partner finden sich, um Tiffin zu unterstützen und ihren Kunden diese einzigartige Verpackungsform für ihr Essen anzubieten.

Für einen grünen Fußabdruck von Gastronom & Gast

12 Partner sind bereits gefunden, die sich durch Werbung und Ausgabe der Boxen aktiv beteiligen. Ziel ist es, bald deutschlandweit aktiv sein zu können. Jeder neue Teilnehmer erhält nach der Anmeldung zunächst 5 Euro als Startguthaben. Das kann er einlösen und den neuen Service testen. Neben dem Startguthaben lockt der Earth-Counter. Der zeigt an, wie viel Müll durch das Projekt eingespart werden konnte. Eine zusätzliche Motivation, selbst ein aktives Tiffin-Mitglied zu werden und den Umweltschutz aktiv voranzutreiben. Mehr Informationen zum Projekt selbst und den Möglichkeiten, sich einzubringen, die gibt es auf der Webseite unter: www.dastiffinprojekt.org.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Sep 11

Der Supermarktriese Rewe will etwas gegen den Plastikmüll in der Obst- und Gemüseabteilung unternehmen und versucht sich neuerdings an der Einführung von Verpackungskartons, die aus Gras bestehen. Für den Supermarkt eröffnen sich damit ganz neue Möglichkeiten, etwas für das Klima zu tun und trotzdem nicht auf Altbewährtes verzichten zu müssen. Neu ist die Idee an sich aber trotzdem nicht.

Sie riechen nicht nach Gras und sehen auch nicht so aus, trotzdem bestehen die neuen Verpackungskartons, die derzeit in vielen Filialen der Supermarktkette Rewe getestet werden, zu immerhin 40 Prozent aus dem Material, auf dem sonst zum Beispiel Fußball gespielt wird. Der restliche Bestandteil der Verpackung ist übrigens auch ein natürlicher Rohstoff, Holz. Das macht das Graspapier stabil.

Der Vorteil der neuen Verpackung liegt dabei klar auf der Hand. Gras wächst wahnsinnig schnell nach und verbraucht dabei kaum Ressourcen. In der Herstellung von Graspellets werden außerdem weniger Energie und Wasser benötigt, als dies beispielsweise bei Holzpellets der Fall ist. Das reduziert den Ausstoß schädlicher Treibhausgase und macht Gras zu einem effizienten und gefragten Rohstoff gegenüber dem herkömmlichen Papier. In Zahlen ausgedrückt würde die Umstellung von Papier zu Graspapier  rund 10 Prozent Energie einsparen oder auch eine halbe Tonne Treibhausgase bei der Produktion von einer Millionen Verpackungstrays einbehalten.

Verpackungen aus Gras: Alte Idee, neue Umsetzung!

Neben den Vorteilen der Produktion gibt es noch einen weiteren Pluspunkt. Die Trays kommen ganz ohne die Zuführung chemischer Verbindungen aus, sind also auch gut verträglich und erhöhen noch einmal die ohnehin beeindruckende Ökobilanz des Produkts. Kein Wunder also, dass Rewe derzeit testet, wie sie sich bewähren, die neuen Verpackungen. Die Idee dazu stammt übrigens nicht von der Supermarktkette selbst, sondern von der Hennefer C + G Papier GmbH, einem Tochterunternehmen der Otto Group. Die stellte bereits 2015 einen Schuhkarton her, der dank spezieller Fertigungssysteme zu 51 Prozent aus Gras bestand. An sonstigen Bestandteilen verwendete man Altpapier, eine Revolution auf dem Verpackungsmarkt.

Und die soll sich jetzt auszahlen, allerdings nicht bei den Schuhen, sondern im Lebensmittelvertrieb. Hier fallen Unmengen an Verpackungsmaterialien ein, um alle Waren auch kundenfreundlich und hygienisch einwandfrei anbieten zu können. Der überwiegende Teil ist heute Plastik, ein Rohstoff der schwer zu entsorgen ist und große Umweltprobleme mit sich bringt. Höchste Zeit also für eine Umstrukturierung und einen Blick in eine grüne Zukunft.

Verpackungen die am Boden wachsen? Das ist uns 3 Stämmchen wert.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Aug 10

Einen Coffee-to-go gönnt sich heute fast jeder mal, aber mit jedem Wegwerfbecher wird der Müllberg ein bisschen größer. Das ist Umweltschützern ein Dorn im Auge, denn das Papier-Plastikgemisch lässt sich kaum recyceln. Die neuen Öko-Kaffeebecher sollen dieses Problem nun lösen.

Die neu entwickelten Öko-Kaffeebecher bestehen zu 100 Prozent aus kompostierbarer Maisstärke. Plastik, Papier und andere umweltschädigenden Stoffe gehören damit der Vergangenheit an. Entwickelt haben die neuen Kaffeebecher mit positiver Umweltbilanz die Baristaz Coffee Heroes. Damit haben sie sich ein enormes Marktpotenzial erschlossen, denn laut Umfrageergebnissen der Deutschen Umwelthilfe gehören inzwischen bekennende 70 Prozent aller Deutschen zu den Coffee-to-go Trinkern und nutzen dementsprechend Wergwerf-Kaffeebecher. Mit den neuen Öko-Bechern ließe sich somit ein Müllaufkommen von 320.000 Kaffeebechern pro Stunde vermeiden bzw. eingrenzen. Diese müssten nämlich dann nicht mehr in die Mülltonne, sondern auf den Kompost und würden dort zu nutzbarer Erde.

Statt in die Tonne werfen, einfach Blumen einpflanzen

Bislang können nur Kunden in Mainz und Koblenz in den Genuss ihres Kaffees aus den neuen Bechern kommen und zwar in allen Baristaz Coffee Heroes Häusern. Viele weitere Städte sollen aber bald folgen. Einziger Wermutstropfen, noch ist lediglich der Becher selbst aus Maisstärke. Der Deckel allerdings lässt sich nicht kompostieren, er besteht nach wie vor aus Plastik. Das soll sich aber noch ändern, verspricht der Geschäftsführer der Kaffeehäuser Ralf Schunk. Die Entwicklung des Bechers hatte es dabei in sich, denn er musste ja nicht nur haltbar sein, sondern auch wasserdicht, eine Eigenschaft die Maisstärke für gewöhnlich nicht hat. Deshalb verwenden die Hersteller der Öko-Becher Biopolymer, einen biologisch komplett abbaubaren Bio-Kunststoff. Fast zu schön, um den Becher weg zuwerfen, deshalb schlägt das Unternehmen Baristaz Coffee Heroes in ihrer Werbekampagne auch vor, die Öko-Becher nicht in den Müll zu werfen, sondern sie stattdessen als Pflanzschale zu nutzen und damit neues Leben zu kultivieren.

Vielversprechend und praktisch, wir vergeben 3 Stämmchen.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Aug 02

Das Thema Nachhaltigkeit ist längst in den Köpfen der Menschen angekommen und hat sich zum echten Trend gemausert. Und der macht auch vor dem Sommerurlaub nicht Halt, ganz im Gegenteil. Von nachhaltiger Bademode bis zur fairen Sonnencreme darf alles guten Gewissens mit in den Koffer.

Was sind eigentlich faire Bikinis und Badeanzüge? Eigentlich all solche, die zu fairen Arbeitsbedingungen mit ökologischen Materialien hergestellt wurden, am besten aus Recyclingstoffen. Überraschenderweise gibt es davon eine ganze Menge. Manche bestehen zum Beispiel aus recycelten Fischernetzen, andere Designer nutzen Ökofasern wie Baumwolle. Kunstfasern kommen nicht zum Einsatz, denn sie benötigen in der Herstellung viel Energie und Wasser, was zu einer schlechten Umweltbilanz führen würde. Die Reste, die bei der Verarbeitung entstehen kommen zudem bei der Verwendung von Ökofasern nicht in den Müll, sondern dienen zum Beispiel als Füllungsmaterial für Bettdecken und Kissen. Zur Färbung der schicken Badeteile nutzen Label wie Mymarini eigene Wasseraufbereitungsanlagen, um auch hier möglichst sparsam mit den Ressourcen umzugehen. Statt langer Lieferwege wird alles in Europa produziert, meist in Deutschland, Österreich oder Italien. Was in den USA längst zum Standard gehört, ist also endlich auch in Deutschland angekommen. Faire Bademode ist ein echter Trend.

Nachhaltig im doppelten Sinne vor dem Sonnenbrand schützen

Was die Ökomode trotzdem nicht schafft ist, die Haut vor den gefährlichen UV-Strahlen zu schützen. Hier braucht es Sonnencreme, aber bitte in Bio-Qualität. Anders als chemische UV-Blocker nutzen die Hersteller dabei einen mineralischen Filter. Der ist vollkommen unbedenklich und so können auch Schwangere und Babys ohne Probleme die Cremes nutzen. Wichtig ist allerdings, auf entsprechenden Bio-Zertifizierungen zu achten um sicherzustellen, dass es sich wirklich um ein echtes Bio-Produkt handelt. Positiver Nebeneffekt von Bio-Sonnencreme, die Haut ist nicht nur gegen die Sonnenstrahlen geschützt, sondern in aller Regel kommen auch keine Unverträglichkeiten mehr vor.. Eine gute Bewertung in diesem Sektor haben Firmen wie Eubiona, Lavera oder auch Eco Cosmetics. Ständig kommen neue Hersteller dazu. Bio-Sonnenmilch gibt es mittlerweile in Drogerien ebenso wie in Apotheken oder einfach online.

Dann kann der Urlaub ja kommen! Welche Ideen haben Sie noch, um auch im Urlaub nachhaltig leben zu können? Hinterlassen Sie uns doch einfach eine Idee in den Kommentaren. Wir vergeben jedenfalls 3 starke Stämmchen.

 

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Jul 21

Autofahren in Großstädten ist längst kein Vergnügen mehr. Deshalb bevorzugen immer mehr Menschen kleinere, wendigere Fahrzeuge. Das Berliner Start-up unu hat diese Entwicklung aufgegriffen und einen kompakten Elektroroller auf den Markt gebracht.

Elektroroller können eine echte Bereicherungen in Großstädten sein, in denen das hohe Verkehrsaufkommen zu einer Belastung für Verkehrsteilnehmer und Anwohner wird. Das Start-up Unu hat nun einen Elektroroller entwickelt, der allen Ansprüchen gerecht wird.

Autofahrer ohne starke Nerven und robuste Abwehrkräfte haben keine Chance mehr

Wer in der Großstadt zuhause ist, braucht gerade in der Hauptverkehrszeit starke Nerven. Mit dem Auto ist es geradezu unmöglich, schnell von A nach B zu gelangen. Vor allem in den Sommermonaten beherrscht außerdem der Smog die City. Dann sind neben starken Nerven auch starke Abwehrkräfte gefragt. Der Elektroroller des Berliner Start-ups unu könnte die Lösung für diese Probleme sein. Er entlastet sowohl Nerven als auch Gesundheit.

Der Elektroroller der Zukunft? Umweltbewusst und schnell aufgeladen

Mit dem Elektroroller will unu zeigen, dass umweltbewusste Verkehrsmittel durchaus komfortabel und leistungsfähig sein können. Der Roller zeichnet sich durch ein gut durchdachtes Gesamtkonzept aus. Er verfügt über leistungsstarke Akkus, die eine Reichweite von 50 bis 100 Kilometern ermöglichen. Innerhalb von fünf Stunden sind die Akkus vollständig aufgeladen.

Der verbaute Motor bringt Geschwindigkeiten bis 45 km/h – geradezu ideal für den City-Verkehr. Diverse Extras wie zum Beispiel eine verlängerte Sitzbank oder das automatische LED-Frontlicht bringen deutlich mehr Komfort als herkömmliche Motorroller.

Der City-Flitzer ist in sieben neuen Lackfarben erhältlich. Die individuelle Konfiguration des Wunschrollers ist ganz bequem online möglich. Der Preis liegt je nach Ausstattung etwa bei 1.799 Euro.

Probefahrten können selbstverständlich beim Hersteller vereinbart werden.

Ein neues Transportmittel das uns 3 Stämmchen vergeben lässt.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather