Aug 13

Hotels sind nicht mehr der allein selig machende Unterkunftsort für Globetrotter. Wer offen und experimentierfreudig ist, der findet im Internet auf diversen so genannten „Gastfreundschaftsnetzwerken“ die Möglichkeit, mal ganz anders und teils auch günstiger zu nächtigen, als gewohnt. Der große Vorteil: Bei Einheimischen auf der Couch oder im Gästezimmer ist man nicht nur Tourist. Die Übernachtungsmöglichkeiten ermöglichen ein authentischeres Erleben der besuchten Orte, was vom anonymen Hotel aus oft eher schwieriger ist. Wir haben weltweit nach Portalen für private Unterkünfte gesucht, und eine kleine Auswahl zusammen gestellt.

Wen das Fernweh quält, den könnte es auf Airbnb ziehen. Das ist eine weltweit reichende Plattform, die sich auf große Städte konzentriert und diese optisch ansprechend nach „Nachbarschaften“ aufteilt. Außerdem liefert die Seite Informationen über und Fotos von der entsprechenden Gegend gleich mit. Wie kommt man vom Fleck, wie schwer ist es, hier die Öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen oder ein Auto zu haben? Was gibt’s alles in der Nähe? Wie fanden bisherige Besucher sie Nachbarschaft?

9flats bietet weit mehr als nur neuen Unterkünfte an: über 98.000 momentan. Die Seite schlägt gleich beim Aufrufen ausgewählte Angebote vor. Dabei werden Details hervorgehoben: „Gay friendly“, oder „für Frühstückslektüre ist gesorgt“, beispielsweise. Das Portal garantiert qualitätsgeprüfte Unterkünfte, telefonisch verifizierte Gastgeber und sichere Bezahlung. Weiterhin verspricht die 9flats, das keine versteckten kosten warten und bietet eine Versicherung gegen Schäden von bis zu 500.000€.

Ebenfalls weltweit agiert HouseTrip, wo nicht nur Beschreibungen der Unterkünfte zu finden sind. Gleich in der Übersicht werden die Anzahl der bisherigen Gäste und die Bewertungen eben dieser angezeigt. Auch ob nur ein Zimmer oder die gesamte Wohnung zur Verfügung stehen, und für wie viele Gäste Platz ist, ist sofort ersichtlich.

Deutsche-Pensionen konzentriert sich, wie der Name schon andeutet, vor allem auf nationale Unterkünfte und den deutschsprachigen Raum. Es kann nach Städten, Regionen, Ländern oder Postleitzahlen gesucht und gefunden werden.

Eine der bekanntesten Plattformen für Privatunterkünfte heißt couchsurfing. Die bietet auf in über 100.000 Städten der ganzen Welt Schafplätze, manchmal sogar kostenlos. Viele Gastgeber bieten hier auch mehr als nur ein Dach über dem Kopf an: dem Reisenden die Stadt zu zeigen, oder ihn bei der Familie traditionelle Speisen mitessen zu lassen, beispielsweise. Die Seite kann mit dem eigenen facebook-Profil verbunden werden.

Gloveler – “clever übernachten” beantwortet die meisten Fragen zu seinen weltweit angebotenen Übernachtungsmöglichkeiten sofort und übersichtig mit Hilfe kleiner Symbole neben dem Namen der Unterkunft. Ein kleines @ steht für nutzbares Internet, Ei und Kaffee für Frühstück, eine Zigarette für Raucherfreundlichkeit, ein Hund für die Möglichkeit, Tiere mitzubringen. Der Abstand von der Stadtmitte des eigegebenen Zielorts wird ebenfalls sofort in der Suche in km angegeben.

„Auf Wiedersehen Hotel, Willkommen zu Hause“ heißt es bei Wimdu. Ob das Zimmer in der Pariser Innenstadt, das Häuschen in Barcelona am Strand, das Segelboot am Mittelmeer oder der New Yorker Designerloft: Von einfach bis extravagant sind hier die unterschiedlichsten Unterkünfte zu finden. Die Bezahlung wird wahlweise vor Ort oder online geregelt, Hauptsache möglichst bequem und umstandslos. Selbst die Beschreibungen der einzelnen Wohnräume sind auf den verschiedensten Sprachen vorhanden.

Leben wie ein Einheimischer kann man auch mit Hilfe von onefinestay. Die Seite spezialisiert sich auf die Metropolen London und New York. Ausschließlich englischsprachig zwar, macht die Seite das Leck an Sprachvielfalt durch eindrucksstarke Bilder der Unterkünfte und eine sehr ansprechende sowie übersichtliche Seitengestaltung wieder wett.

Die Idee der Monteurzimmer kam auf, um für Angestellte und Arbeiter, die weit entfernt von ihrem Wohnort arbeiten müssen, eine Unterkunft auf lange Sicht zu finden. Auch bei projektlastigen Jobs kommt es gelegen, mal für einige Tage oder Wochen eine günstige Unterkunft anmieten zu können, die keine dauerhaften Verpflichtungen mit sich bringt.

HomeAway von FeWo-direkt veröffentlicht sogar ein eigenes Ferienhausmagazin. Schlafplätze können hier zum Beispiel nach Urlaubsarten (Strand-, Golf-, Städteurlaub,…) gefunden werden. Außerdem bietet HomeAway eine große Palette an Urlaubsideen, die beim Planen inspirieren.

Während Weltmeisterschaften und anderen großen Ereignissen sind obligatorisch alle Hotels überfüllt. Deshalb entstand Gast-Freunde, eine Plattform, die zuerst vor allem Fußballfans von überall auf der Welt Unterkünfte für die Zeit der Spiele geben sollte. Die Plattform umfasst ausschließlich Unterkünfte im deutschsprachigen Raum, richtet sich aber auch an Gäste aus dem Ausland. Inzwischen bietet sie auch weit über Events wie Fußballspiele hinaus Zimmer zu allen Gelegenheiten, über kurz oder lang.

Zu guter Letzt noch eine Empfehlung unsererseits: Beschäftigen Sie sich nicht nur damit, wie groß Ihr Zimmer ist und ob man auf dem Balkon WLAN hat, wenn Sie sich auf einer dieser Plattformen eine Unterkunft suchen. Beachten sie auch, bei wem Sie dort wohnen werden. Erst ein Einheimischer kann Gästen die örtliche Kultur wirklich näher bringen, die Sprache sprechen, die Gepflogenheiten verständlich machen, das Essen traditionell kochen, die Geheimtipps der Stadt verraten. Nutzen Sie dieses Potential, sie wohnen mit der Quelle unter einem Dach.

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Jul 19

Der WWF führt seit einigen Monaten eine Dialogplattform, die ganz im Sinne des interaktiven Internets auf Kommunikation und „Crowd-Intelligenz“ setzt. Unter der Subdomain dialog.wwf.de können Interessenten Fragen stellen, sich austauschen und von gegenseitiger Anregng profitieren.

Seit nunmehr über 50 Jahren setzt sich der WWF dafür ein, dass die Interessen des Naturschutzes von politischen Entscheidungsträgern gehört und umgesetzt werden. Nachhaltigkeit. Artenschutz. Klimapolitik: Durch Kampagnen, Projekte und Aktionen ruft der WWF Regierungen zu mehr Verantwortung beim Thema Naturschutz auf. Dieser politische Diskurs kann nun auch online stattfinden.

Sich informieren, diskutieren, aktiv werden

Um möglichst viele Menschen erreichen zu können, setzt der WWF auf Interaktion. Vor ungefähr einem Jahr wurde deshalb eine Dialogplattform unter der URL dialog.wwf.de ins Leben gerufen. Sie soll Umweltschützer und Umweltschutz-Interessierte ins Gespräch bringen. Die Online-Plattform bietet die Möglichkeit, mit Experten und anderen Nutzern über verschiedene Naturschutzthemen zu diskutieren. Außerdem informiert der WWF über die Plattform über geplante und laufende Aktionen. Die Aktionen sollen über Kommunikationskanäle wie Twitter, Facebook und YouTube verbreitet werden, um die Reichweite der Kampagnen zu vergrößern und so weitere Unterstützer zu gewinnen.

So will der WWF zum Beispiel den Anteil an erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2050 auf 84 Prozent anheben und hat einen konkreten Maßnahmenkatalog zur Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen in den verschiedensten Bereichen vorgelegt. Für die Umsetzung dieser Ziele braucht der WWF engagierte Projektleiter und freiwillige Helfer, aber auch Spenden und die Unterstützung der breiten Öffentlichkeit.
Wer sich für die Arbeit des WWF interessiert und vielleicht selbst einen Beitrag zum Umweltschutz leisten will, findet auf der WWF Dialogplattform jede Menge spannender Anregungen. Ob biologische Vielfalt, Energiepolitik oder Artenschutz – hier findet jeder genau das Thema, das ihm besonders am Herzen liegt.

Fakt ist: Die Auswirkungen der globalen Erwärmung als Folge steigender CO2-Emissionen sind nicht zu übersehen: Dürren und Überschwemmungen nehmen zu, Gletscher schmelzen ab und lassen die Meeresspiegel ansteigen, Klima- und Vegetationszonen verschieben sich allmählich. Die Erderwärmung bedroht die Lebensräume zahlreicher Tier- und Pflanzenarten, aber auch der Mensch leidet zunehmend unter den Folgen des Klimawandels. Um die weltweiten Treibhausgas-Emissionen dauerhaft zu senken, sind regulierende politische Maßnahmen gefragt. Doch gerade in den Industrienationen, die den größten Teil der umweltschädlichen Emissionen zu verantworten haben, fehlt noch immer die Bereitschaft, nachhaltig zu handeln und den Klimaschutz aktiv zu unterstützen.

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Jul 04

Mit drastischen Prognosen über die mediale Zukunft kann man in der heutigen, schnelllebigen Zeit ganz rasch auf die Nase fallen. Bei dem neuen Lifestyle-Magazin share wagen wir dennoch eine klare Aussage: diese neue Medienmarke hat das Zeug ganz groß zu werden. Teilen ist „in“ – ab 6. Juli 2013 gibt es das Leitmedium und schon länger den Blog, der die Share-Prozesse optimal befördern soll. 

Es waren die Volontäre der Burda Journalistenschule, die mit dem Magazin „Share“ eine neue Lifestyle-Medienmarke entwickelt haben. Fakt ist für uns, dass das Medium voll im Zeitgeist liegt und knisterndes Potenzial hat. Denn das Teilen spielt eine zunehmende Rolle in der Gesellschaft, vor allem bei jungen Leuten. Diese Bewegung ist auch keine Eintagsfliege sondern aus unserer Sicht eine fast logische Folge einer in keiner Weise mehr von Not oder der potenziellen Nicht-Erfüllung von Grundbedürfnissen bedrohten, westlichen Gesellschaft.

Überall wird bereits geteilt. Neu ist nur die Dimension, denn es gibt heute kaum etwas, was nicht durch die Sharing-Ökonomie vereinnahmt würde. Dienstleistungen und Produkte werden ebenso munter geteilt wie Fähigkeiten, Wissen oder Erlebnisse. Waren es früher eher die Gartenschere oder das Carsharing so können heute das Kreditwesen, Wohnungen, Häuser und Privatjets gemeinsam genutzt werden – die Teilwilligen müssen sich nur finden. Wer jetzt glaubt, das Sharing sei eine Studenten- und Arbeitslosen-Domäne, der ist schief gewickelt. Der Trend hat längst den Mainstream erreicht. Und die Digitalisierung der Welt ist hauptverantwortlich, dass die Tauschprozesse allenthalben zunehmen: so wird einfach das „Zueinander finden“ auf virtuellen Marktplätzen massiv vereinfacht. Es sind diese Businessmodelle, die dafür sorgen können, dass die Ressourcen dieser Welt smarter verteilt werden, wie ein Artikel im Kress Report mutmaßt. Gesellschaftlich wird auch die über das Sharing beförderte Notwendigkeit zu kommunizieren und Communitys zu bilden dem Trend gut tun. In einer vereinsamenden Gesellschaft hat diese „entertainende“ und zusammenführende Dimension der Tausch-Ökonomie eine wichtige soziale Implikation.

Das neue Magazin „Share“ soll also nun das neue Leitmedium der Share Economy werden. Ein Blog unter der URL www.lets-share.de sowie Social-Media-Aktivitäten sollen das Magazin nun in die Köpfe bringen. Das neue „share“ kommt am Samstag, dem  6. Juli 2013 in einer Erstauflage von 80.000 in den Handel. Der Preis beträgt 3,90 Euro. Für diejenigen, die nicht warten können sei der ohnehin wirklich toll gemacht Blog lets-share.de empfohlen. Auch dort ist „Share“ zu bestellen.

Meinung: Wir können bzw. wollen hier keine Stämmchen vergeben, da die ökologische Dimension der Share Economy noch nicht zu bewerten ist. Auch wenn das Sharing grundsätzlich viel mit Ökonomie und auch der Ökologie zu tun haben kann …

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Jun 19

Urlaub machen wie Sie möchten. Gewissermaßen nach momentaner Lust und Laune. Das geht ganz angenehm mit einer neuen Unternehmensgründung bzw. dem vielversprechenden Reiseportal zielegal.de. Dort können Reiselustige per Regler Ihre persönlichen Präferenzen justieren, um zugeschnittene Reise-Vorschläge zu erhalten. Die Leser dieses Blogs vergessen hier aber bitte vor lauter Lust und Laune nicht das Häkchen zu markieren im Dialogfeld „nur grüne Reisen“.

Das Reiseportal zielegal.de ist eine pfiffige Neugründung und hat schon jetzt den Ruf eines ausgesuchten Urlaubsportals für Spontane und Lust-und-Laune-Urlauber. Wer sich nämlich statt von Geographie oder Witterung leiten lässt von Vorlieben wie Abenteuer, Romantik, Sport oder Kultur der ist bei zielegal.de richtig. Die Macher der Plattform werben damit, dass sie schlicht Fakten benötigten, wonach dem Reisewilligen ist bzw. wie das präferierte Reiseerlebnis aussehen solle. Abenteuerlustige kommen hier auf Ihre Kosten, aber auch Sporturlauber, naturfreunde oder primär Kulturinteressierte. Aus den eingebenen Daten formt die Seite entsprechende Urlaubsoptionen; wie die Gründer beteuern aus „besonderen und authentischen Reisen“ die zum Kundenwunsch bestmöglich passen. Sobald sich der Rechercheur für einen Trip entschieden hat und buchen möchte, klickt er oder sie auf „kostenlose und unverbindliche Buchungsanfrage“. Der gewählte Reiseveranstalter meldet sich daraufhin – ebenso noch unverbindlich – und bespricht die nächsten Schritte.

Wir haben uns explizit gefreut nicht nur über die pfiffige Gründung und die schöne Geschäftsidee, echten Individualurlaub zu manifestieren. Vor allem das standardisiert in der Wunsch-Maske vorhandene Auswahlfeld „nur grüne Reisen anzeigen“ hat uns zu diesem Beitrag bewogen. In der Hoffnung, dass Sie als Leser dieses Blogs je immer hier einen Haken setzen, wünschen wir den Machern von zielegal.de viel Glück und alles Gute.

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Jun 14

Ein Smartphone hat inzwischen fast jeder. Warum das nicht sinnvoll nutzen? Beispielsweise beim Energiesparen, beim Einkaufen oder beim Auto fahren können Apps eine große Hilfe sein. Dabei wird fast im Vorbei-gehen das Bewusstsein für ökologische Angelegenheiten sensibilisiert. Wir haben für Sie die 15 spannendsten und nützlichsten grünen Apps zusammengestellt.

Bio-Läden suchen und finden
Die Such-Dich-Grün-App für Android und iPhone findet Bio-Läden und nachhaltige Unternehmen in der Umgebung. Sie findet außerdem Bio-Angebote in der Nähe. Durch einen Scan des Barcodes erkennt Such-Dich-Grün Bio-Produkte und zeigt genaue Produktinfos inklusive Lebensmittel-Ampel. Auch über die vielen verschiedenen Biosiegel und deren Bedeutung wird informiert. Bio-News runden das Gesamtpaket der App ab.

Kindern Verantwortung vermitteln
Die App „Lisa taucht ab“ für iPhone und Android ist ein interaktives Bilderbuch für Kinder zwischen sieben und elf Jahren. Kinder lernen hier viel über die Bedeutung von Wasser in unserer Gesellschaft, darüber und über die Auswirkungen von schadstoffbelastetem Wasser. Außerdem erhalten sie während sie die Geschichte durchspielen, viele Tipps und Tricks zum Wasser sparen.

Für gute Taten belohnt werden
Die Android-App ecotastic funktioniert wie ein Spiel. Wer sich umweltgerecht verhält, zum Beispiel mit der Fahrgemeinschaft zur Arbeit fährt, bekommt Punkte. Wer einige dieser Punkte gesammelt hat, kann diese dann gegen Gutscheine von Partnerunternehmen eintauschen. Fast als wäre es nicht schon einfach genug, sich ökologisch sinnvoll zu verhalten, warten hier als Belohnung Einkaufsrabatte, kostenlose Heißgetränke, Yogakurse, Visitenkarten oder vegane Boxhandschuhe .

Essen scannen
Der barcoo-Barcode-Scanner von we green für Android und iPhone gibt Inhaltsangaben zu den unterschiedlichsten Verbrauchsgütern. Aber das ist nicht alles: Testberichte zum Produkt, Preisvergleiche, Empfehlungen, Bewertungen, Öko-Ranking, Nachhaltigkeit und Lebensmittel-Ampel sind inklusive. Sie können ganz einfach abgerufen werden, indem der Barcode am Produkt abfotografiert wird.

Öffentliche nutzen
Mit den Öffentlichen fahren mit der Öffi-Fahrplanauskunft-App für Android. Diese App findet die nächstgelegene Haltestelle, weiß die Abfahrtszeiten von Bus und Bahn sogar mit Verspätungen und Ausfällen. Sogar eventuelle Fußwege vom Standort zur Haltestelle und von der Haltestelle zum Ziel sind eingeplant.

Sich der Herausforderung stellen
Für iPhones gibt es die EcoChallenge. Sie liefert jede Woche zwei neue ökologische Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Egal ob regionales Essen, sauberes Licht oder Mobilität. Viele kleine Schritte werden gemeinsam wichtig. Dabei können die Erfolge bei den einzelnen Herausforderungen mittels App dokumentiert und mit anderen geteilt werden. Nutzer können sich so auch gegenseitig Herausforderungen stellen.

Auch zu Hause sparen
Mit der EnergieCheck-App von co2online können Android– und iPhone-Nutzer ihre Zählerstände von Strom, Heizung und Wasser festhalten. Der Energieverbrauch des AHushalts kann dann wöchentlich, monatlich, jährlich oder insgesamt dargestellt werden. Auch mehrere Zähler und Haushalte können verwaltet werden. Zudem hilft die App, Ansprechpartner fürs Energiesparen vor Ort zu finden, sie spürt mit dem „StandbyCheck“ werden Stromfresser im Haushalt auf und gibt Tipps zum Energiesparen.

Treibstoffverbrauch minimieren
Für knapp unter 4 Euro hilft die Android-App Ecoaltidrive dabei, während einer Autofahrt möglichst wenig Treifstoff zu verbrauchen. Sie erstellt ein Profil des Autos, das Werte für die Reibung, Luft- und Rollwiderstand enthält. Die App nutzt Geodaten, inklusive Steigungen und Gefällen, und Orte von Geschwindigkeitsbegrenzungen. So ermittelt und verkündet sie den optimalen Zeitpunkt, um in den Leerlauf zu schalten und vermeidet unnötiges Bremsen. Die App zeigt während der Fahrt außerdem an, wann geschaltet werden sollte, welche Geschwindigkeitsbegrenzung gilt usw.

Shoppen mit Köpfchen
Die Fair-Fashion-App für iPhone der EvB deckt die Wahrheit über die Hersteller unserer Kleidung auf. Mit ihr kann fast jede Kleidermarke geprüft werden. Damit man genau weiß, ob hinter dem Shirt, das man gerade kaufen will, in Wirklichkeit 16-Stunden-Arbeitstage oder Hungerlöhne stecken. Die App hilft auch dabei, als Alternative sozial verantwortliche Bekleidungsfirmen zu finden.

Zusammen fahren
Die App von mitfahrgelegenheit.de für iPhone und Android funktioniert genau wie die gleichnahmige Website. Es handelt sich um das größte Mitfahrnetzwerk in Europa, also sind auch immer Fahrten für fast jede Strecke um fast jede Uhrzeit zu finden. Dabei sind Mitfahrgelegenheiten mit dem Auto, aber auch mit dem Zug per Gruppentickets möglich.

Essen nach Saison
Welches Obst und welches Gemüse gerade Saison haben verrät die iVeg-App. Der Vorteil: Die Lebensmittel sind dann nicht nur frisch und lecker. Sie sind auch, dank kurzer Transportwege, ökologisch sinnvoll und ihr Kauf unterstützt lokale Hersteller. Auch die Erntefrisch-App liefert Saisondaten für Obst, Gemüse, Salat, Kräuter, Pilze und Nüsse mit detaillierten Einträgen, ist allerdings kostenpflichtig, was bei unter zwei Euro aber nicht zu schwer ins Gewicht fallen sollte.
Emissionen im Auge behalten

Bewusstsein schaffen
Mit dem CO2-Rechner für iPhones kann jeder seine eigene CO2-Bilanz erstellen und sie mit dem Durchschnitt im Land vergleichen. Außerdem sagt die App auch gleich dazu, welche Leistung man erbringen müsste, um die verursachten Emissionen wieder auszugleichen. Dazu gibt es noch eine Datenbank mit Energiespartipps, Neuigkeiten aus der Klimapolitik und über den Klimawandel.

Die eigene Öko-Skala testen
Die englischsprachige App „Green Plaza“ testet User mit kleinen Quizspielen darauf, wie umweltfreundlich sie leben. Dabei gibt sie sinnvolle Tipps und liefert Ideen zu ökologisch richtigem Verhalten.

Fisch ohne schlechtes Gewissen
Es herrscht Überfischung und drohende Überfischung bei inzwischen 85 Prozent der weltweiten Fischbestände. Um Fisch trotzdem nicht vor schlechtem Gewissen vom Essensplan streichen zu müssen, ist bewusstes einkaufen wichtiger denn je. Die Fischratgeber-App von WWF für Android und iPhone teilt jeden Fisch als „Gute Wahl“, „Zweite Wahl“ oder „Lieber nicht“ ein. Dabei werden dessen Herkunft und Fang-/oder Zuchtmethode als Kriterien herangezogen. Für Fischliebhaber könnte außerdem auch der englischsprachige Green-Sushi-Selector für iPhones interessant sein.

Richtig fahren
Die englischsprachige App A-glass-of-water für iPhones macht ökologisch richtiges Fahren zu einem Spiel. Die App bildet ein Glas voll Wasser ab, das während der Fahrt nicht verschüttet werden darf. So wird vorsichtiger und gleichmäßiger gefahren. Nach der Fahrt kann der Fahrstil mit Hilfe der App analysiert werden.

Sie haben weitere Ideen für gute Apps? Nur zu, her damit in der Kommentar-Funktion.

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Mai 06

Dynamos sorgen bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts für Licht am Fahhrad. Mit einer einfachen Magnet-Kupferspulen Konstruktion wird auf diese Weise mit Muskelkraft der nächtliche Scheinwerfer am Zweirad betrieben. Ein Erfinder hat jetzt eine ganz neue Art Dynamo entwickelt, die ganz ohne Kontakt zum sich drehenden Rad auskommt …

Wenn ein Patent über 125 Jahre Bestand hat, dann hat es der Menschheit wahrlich gute Dienste erwiesen. So darf der Fahrrad-Dynamo, der in all den Jahren seinen Besitzern den nächtlichen Radweg erleuchtet hat, als kongenialer Streich in die Geschichte eingehen. Geschichte vor allem deshalb weil Dirk Strothmann, ein Duathlet aus Nordrhein-Westfalen, die Erfolgs-Story des muskelbetriebenen Leuchtmittels nun beenden könnte. Seine Innovation das Magnic Light ist ein Dynamo, der ohne Reibung und Kontakt zum Rad funktioniert. Die Leuchte wird an der Bremse arretiert, weil sie in der Nähe der Felge sein und einen Abstand von fünf Millimetern aufweisen muss. Der reibungslose Dynamo nutzt wie sein uraltes Vorbild ebenfalls eine Kupferspule und Magnete. Letztere sind allerdings extrem leistungsstark und heißen Neodym-Magnete.  Zusammen mit der Spule, zwei LEDs und einigen weiteren Teilen – großes Erfiondergeheimnis – stecken diese in einem hochfesten Carbonrohr. Bewegt sich nun das Rad, dann sorgen die extrem starken Neodym-Magnete für Wirbelströme auf der Felge. Diese Ströme wiederum haben ein autark wechselndes Magnetfeld und das erzeugt die nötige Spannung.

Bei geringen Geschwindigkeiten flackern die LEDs ein wenig, ab zirka 15 Stundenkilometern aber ist die Lichtquelle stabil. Hochinteressante „Zusatz-Idee“ für’s Zweirad ist die rote Rückleuchte, die klassisch als Hecklicht gedacht ist. Sobald der Radfahrer bremst, rückt das Licht etwas näher an die Felge und die Leuchtkraft verstärkt sich. Der rückwärige Verkehr ist analog motorisierten Gefährten informiert: „Achtung, der hält ggf. an.“ Wer jetzt noch nicht neugierig geworden ist, dem ist nicht zu helfen. Vor allem aufgrund der Vision … des Potenzials dieser Anwendung in vielen anderen Bereichen. Ganz große Klasse, Herr Strothmann.

Wir geben schnörkellose 5 Stämmchen.

PS: Finanziert wurde Magnic Light über eine Crowdfunding-Plattform

 


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Apr 20

Der Erfinder des „Stromtrainers“, einem Ergometer der tatsächlich ökologische, verwertbare Energie produziert, kommt aus der Rhön. Aus der Not eine Tugend gemacht hatte der Holzbildhauer und Bühnenbildner Peter Picciani, indem er eine Idee weiterentwickelte, die ihm in der Rekonvaleszenz von einer Verletzung viele Stunden auf dem Fahrrad-Ergometer beschert hatte. Warum die dort produzierte Energie nicht nutzen?

Es sind in aller Regel die einfachsten Ideen, die auch die besten sind. Wer kennt nicht die Horden schwitzender Fitness-Jünger, die tagein tagaus im Schweiße ihres Angesichts die Ergometer in den Muskelschmieden traktieren. Warum eigentlich sollte man die dort in stetiger Regelmäßigkeit produzierten Kilojoules nicht ökologisch sinnvoll nutzen und per Akkutechnologie an anderer Stelle zur Verfügung stellen? So dachte auch der kreative Kopf Peter Picciani, der in Kürze seine Innovation, den „Stromtrainer“ einem breiten Publikum vorstellen will. Nunmehr seit über einem Jahr bastelt Picciani schon an seinem Hometrainer, mit dem er professionell Strom erzeugen kann. Im Mai soll es ernst werden, denn da will der gelernte Feinmechaniker und Elektrotechniker den eigens entwickelten Umbausatz „Stromtrainer“ bei der Woche der Sonne erstmals der Öffentlichkeit zeigen.

Der Generator für den energiemachenen Ergometer stamme aus Südkorea, so unser regionales Presseorgan, die Mainpost. Verschiedene Verbindungsteile und Halterungen ergänzen einen aus einer südkoreanischen Waschmaschine stammenden Scheibengenerator. Dazu komme ein Gleichrichter, ein Laderegler und ein sogenanntes „Blei-Gel-Akku“. Der mit dem Umbausatz ermöglichte Energieerzeuger kann für Insellösungen eingesetzt werden, „es wird aber auch möglich sein, den erzeugten Strom direkt ins öffentliche Netz einzuspeisen“, so Picciani laut Mainpost.

Was die Ergometer bzw. die Technologie energetisch bringen kann hängt von Ausdauer und Muskelkraft der nutzenden Protagonisten ab. Der Erfinder rechnet vor, dass eine Stunde täglich bei „normaler Pedal-Frequenz“ einem Stromertrag von rund drei Kilowattstunden im Monat gleich komme. Das sei ausreichend, ein handelsübliches TV-Gerät täglich eine Stunde lang zu betreiben. Alternativ könne eine Energiesparlampe rund 15 Stunden zum Leuchten gebracht werden. Ob die neue Errungenschaft die vom Macher postulierte „Energiewende im Fitness-Studio“ herbei führen wird, sei dahin gestellt. Vorteile und damit Wertschöpfungspotenzial sieht der Ipthäuser für seinen stromerzeugenden Hometrainer jedenfalls vor allem für und in Fitness-Studios. Hier sind solche Ergometer, Stepper und sonstige Ausdauergeräte praktisch im Dauereinsatz. Bereits ab fünf Geräten sieht Picciani die Energie-Autarkheit für Studiobetreiber. Man bräuchte dort keinen Stromversorger mehr, wie der Rhöner vorrechnet.

Wer sich die Innovation mal näher und live ansehen möchte bzw. Piccinai kennen lernen möchte – die offizielle Vorstellung des Prototypen „Stromtrainer“ gibt es bei der Woche der Sonne am 5. Mai 2013 beim „BSH-Spektakel 2013“. Die Location finden Sie gemäß Mainpost in der Bamberger Straße in Bad Königshofen. Unsere Quelle ist die Mainpost.

Klasse Idee, deren Potenzial noch nicht absehbar ist. Wir hauen hierfür satte 5 Stämmchen raus.

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Jan 30

Heute stellen wir Ihnen ein Projekt vor, das uns auf Anhieb sympatisch war. Vor gut 4 Jahren haben sich ein paar findige Macher ihrer Idee verpflichtet, eine Anlaufstelle zu schaffen für umweltfreundliche Unterhaltungs- und Haushaltselektronik sowie Spielzeug. Heute finden sich im vireo-store.de von der solarbetriebenen Taschenlampe bis zum „Standby-Killer“ eine Vielzahl nützlicher Gegenstände für den Alltag.

Zunächst über ebay, amazon & Co. gestartet haben sich ein paar junge Leute der Idee verpflichtet möglichst viele umweltfreundliche Gadgets, also Gebrauchsgegenstände des täglichen Bedarfs zu sammeln und in einem Onlineshop anzubieten. Zum Start wurden lediglich zwei Produkte vertrieben, so der Anbieter. Derzeit sind es rund 400 umweltfreundliche Artikel, die Vireos Produktpalette zieren.

Was uns gefällt sind Leitbild und Selbstverpflichtung der „Vireos“. Man achte auf den Einsatz von nachhaltigen Produktionsstoffen bei allen frequentierten Herstellern, die der Shop inszeniert. Alle Produkte sollen aus recycelbarem respektive gar recyceltem Material bestehen. Mit Ihrer Arbeitsweise wollen die Merseburger Voreiter und in gewissem Sinn Vorbild sein. Aus unserer Sicht der einzige Weg wirklich aktiv Umweltschutz voranzutreiben: in Vorbildfunktion.Wer sich das mal anschauen möchte, hier lang zum Vireo Store.

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Jan 28

Achtung, Web-Fundstück: Nie mehr Akkusorgen mit dem Handy auch wenn keine Steckdose greifbar ist. Bereits heute können Mobilfunkgeräte umweltschonend und ohne Steckdose weiter betrieben werden, dank dem Multifunktionsladegerät „MOSeco“.

Akkulaufzeit, Gesprächszeit und Stand-by-Zeit zählen normalerweise zu den wichtigsten Kriterien, wenn man überlegt, sich ein Handy zuzulegen. Zumindest zweitrangig werden diese Kriterien schnell, wenn man das solarbetriebene Multifunktionsgerät MOSeco besitzt. In jeder Lebenslage kann der Nutzer mit dem kleinen Helfer seinen Handyakku durch die Energie der Sonne aufladen. Das Gerät besitzt zusätzlich neben Taschenlampe, Digitaldisplay, Uhranzeige und einer Alarmfunktion alle passenden Adapter für gängige Mobilfunkgeräte der Marken Apple, Nokia, Sony Ericsson, LG und Motorola. Praktischerweise können darüber hinuas auch MP3 Player und Digitalkameras aufgeladen werden. Entweder über die integrierten Solarpanels oder – wenn die Sonne mal nicht lachen sollte – mittels AA und AAA Batterien. Das Ladegerät selbst kann man wiederum via Mini USB Anschluss über einen Computer aufladen.

Irgendwie ein nostalgisches Highlight des Ladehybrids ist die Handkurbel, mit der man das kleine Gerät manuell „auftanken“ kann. So kann man beinahe alle Arten von Akkus zu jeder Zeit kostengünstig und ökologisch aufladen. 
Preislich ist das MOSeco mit 83 Dollar beinahe unschlagbar, wenn auch derzeit leider nur auf dem amerikanischen Markt vorhanden. Hier lang zu unserer Quelle Handydome. Frage an die Leser: Gibt es das wirklich noch nicht in Deutschland? Wir haben nichts gefunden …

Nette Sache, wir geben 3 Stämmchen.

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Dez 31

Was haben ein Schaukelstuhl und ein iPad gemeinsam? Ganz einfach: den iRock. Diese neue Erfindung aus der Schweiz ist ein unkonventioneller Schaukelstuhl, der die optimale Lösung für alle bietet, die gerne entspannt mit dem iPad Filme ansehen.

Unsere Aufmerksamkeit wurde ein weiteres Mal von einer Apparatur, auf sich gezogen, welches quasi nebenbei, aus Bewegungsenergie elektrischen Strom generiert. Dieses Thema scheint nie enden zu wollen und überrascht uns immer wieder mit neuen und teilweisen Kuriosen Ideen. Doch das Besondere dieses Mal ist, dass es sich vielmehr um ein Möbelstück handelt, als um einen Energiewandler. Auf den ersten Blick handelt es sich um einen gewöhnlichen Schaukelstuhl, der vom Design her auch in Omas Stube stehen könnte. Erst bei näherem Hinsehen, fallen zwei Details auf:

  1. an der rechten Armlehne befindet sich eine Halterung. Von der Größe her, könnte man vermuten dass ein Buch dort Platz findet.
  2. an einer Kufe des Stuhls sind zwei Rollen befestigt, über die ein Keilriemen gespannt ist

Diese Details machen den Schaukelstuhl zu etwas Außergewöhnlichem. Während des Schaukelns versorgt der iRock das angeschlossene Gerät mit Strom. Nach unseren Informationen ist die Halterung für speziell für das Ipad gedacht, und besitzt einen Anschluss für Apple-Geräte. Ein weiteres tolles Detail am iRock sind die, in der Lehne eingebauten, Lautsprecher. So lässt es sich entspannt Videos über das iPad ansehen, der iRock lädt das Gerät und sorgt gleichzeitig für einen schönen Klang.

Bald schon soll er auf dem Markt kommen, jedoch ist er mit rund 1000 Euro Investition nicht gerade günstig. Für extravagante Design-Fans mit dem nötigen Kleingeld allerdings könnte der iRock wirklich interessant sein. Weitere Details und Farbbeispiele unter irocknow.ch.

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