Jun 06

Das Sammelsystem „Der Sammeldrache“ der Interseroh GmbH ist auf soziale Einrichtungen, vor allem mit Bezug auf Kinder, ausgerichtet. Er lehrt schon in einem frühen Alter einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und animiert sogar außenstehende Unternehmen, sich an den Projekten der Kinder zu beteiligen.

Zahlreiche Sammelbehälter sieht man im Alltag herumstehen. Oft fragt man sich, ob es wirklich nützt bestimmte Dinge auf diese Weise zu entsorgen, wo doch der Weg zur eigenen Tonne so viel einfacher ist. Mit Hilfe von Sammelsystemen werden allerdings Produkt-Kreisläufe geschlossen – zur Schonung von Ressourcen, zur Verminderung des CO2-Ausstoßes und zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks. Um diesen Nutzen deutlicher zu machen, hat das Unternehmen Interseroh einige Sammelsysteme entwickelt, die auf soziale Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten zugeschnitten sind. Es wird klar: Jeder kann einen Beitrag leisten. Und Kinder können schon früh nachhaltiges Verhalten lernen. So beispielsweise mit dem System „Der Sammeldrache“.

Kinder und Unternehmen arbeiten Hand in Hand

Das Prinzip: Es werden kostenlose Sammelboxen zur Verfügung gestellt, in denen die jeweilige Einrichtung an eigenen Sammelstellen und mit Hilfe von Sponsoren leere Druckerpatronen und gebrauchsfähige Handys sammeln. Sobald die Boxen gefüllt sind, werden sie kostenlos abgeholt und Neue geliefert – denkbar einfach für die Sammler. Für jede volle Box erhält die Einrichtung eine feste Vergütungspauschale oder Punkte, die gegen Prämien wie Spielzeug, Tafeln, Computer und sonstigen Lernbedarf eingetauscht werden können. Die Einrichtungen werden ihre Abfälle los, leisten einen Beitrag zum Umweltschutz, bringen diesen so auch Kindern spielerisch bei und verbessern als Belohnung die eigene Ausstattung. Eine runde Sache, wie wir meinen.

Ein Wettbewerb bringt Action und Spannung in die Sammelprojekte: Ein Mal im Jahr werden bundesweit 30 zusätzliche Prämien an die besten und fleißigsten Sammler vergeben. 18.000 Schulen und Kindergärten sind bereits mit von der Partie. Außenstehende Unternehmen können sich als Sponsoren mit einbringen, indem sie für ihre gesponserte Einrichtung mit Punkte sammeln.

Wir sagen: 3 Stämmchen!

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Feb 20

Es ist immer erfreulich, wenn Dinge die dem Umweltschutz nützen zum Trend werden. Einen solchen Aufschwung erlebt gerade das Upcycling. Dabei werden aus alten Produkten wieder neue Dinge hergestellt. Vor kurzer Zeit haben wir hier darüber berichtet, wie aus alten Jeans Kunststoff hergestellt wird – auch eine Form des Upcycling. Weil wir über dieses Thema so gerne berichten, haben wir hier eine Sammlung der 10 besten Upcycling-Ideen zusammengestellt.

Für die einen sind weggeworfene Dinge schlichtweg Müll – andere sehen in Ihnen die Grundlage etwas Neues zu schaffen. Es gibt aktuell viele Projekte die sich dem Upcycling widmen. Wir haben hier die besten Ideen zusammengetragen:

1. Praktische Umhängetaschen aus LKW-Planen
Die Schweizer Taschenmarke Freitag nutzt alte LKW-Planen als Rohstoffe für ihre Taschenproduktion. Die Planen werden zerlegt, gewaschen und zu Unikat-Taschen genäht. Selbst die Gurte der Taschen bestehen entweder aus Plane, oft aber auch aus ausrangierten Anschnallgurten.

2. Design-Mode aus Wollresten
Viele Designer arbeiten inzwischen mit dem Konzept des Upcycling. So die niederländische Humanity in Fashion-Preisträgerin Hellen van Rees. Fäden und Garnreste aus den Abfällen von Textilfirmen verarbeitet sie zu interessant-außergewöhnlichen Kleidern, die sogar von großen Namen wie Lady Gaga getragen werden.

3. Neuer Kram aus altem Kram
Bei Upcycling Deluxe gibt es Schlüsselbretter aus Büchern, Uhren aus Schallplatten, Lampen aus Pappkarton, Tierfiguren aus Flipflops und viele weitere kreative Alternativen zur Stzandard-Produktpalette. Die Materialpalette heißt hier nicht etwa „Baumwolle“ und „Leder“, sondern vielmehr „Aktenordner“, Nummernschild“, „Reis-Sack“, „Zementsack“ und „Reifen“.

4. Jeden Tag ein neues „Ding“ erschaffen
Der Blog „30 Tage 30 Dinge“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, jeden Tag aus Materialien, die andere als wertlos abstempeln würden, ein neues nützliches und schönes Objekt zu zaubern. Es blieb aber nicht bei nur 30 Werken – inzwischen ist das Projekt bei Tag 1033 angekommen. Auch externe Kreative können sich beteiligen.

5. Accessoires aus Feuerwehrschlauch
Feuerwear, ein Label aus Köln, fertigt Taschen, Handyhüllen, Gürtel und vieles mehr aus gebrauchten Feuerwehrschläuchen. Die Produkte der Kölner haben durch das besondere Material, Gebrauchsspuren und Aufdrucke aus dem Gebrauch einen coolen und interessanten Look. Außerdem sind sie allesamt wetterfest.

6. Mitmach-Upcycling auf Pinterest
Die „Upcycling-Tuesday“-Seite auf Pinterest veröffentlicht jeden Dienstag neue Ideen, wie auch im Kleinen Upcycling betrieben werden kann. Zu Hause nachmachen möglich und gewünscht. Vom Gummistiefel-Blumentopf bis zum Kinder-Karton-Schloss.

7. Schicke Taschen aus Plastikflaschen
Matt and Nat (wie Material und Natur) produzieren Taschen aus ausrangierten Kunststoffgetränkebehältern – das resultat sieht aus und fühlt sich an wie echtes Leder. Das Konzept der Firma heißt, laut eigener Website „Inspiration and al little bit of experimentation and MOSTLY: love“.

8. Alltagsmode aus Texitlindustrie-Resten
„Ist es wirklich sinnvoll neue Stoffe herzustellen, solange riesige Mengen an Abfall aus der Textilindustrie jeden Tag auf der Müllkippe landen oder verbrannt werden?“ Hinterfragen die Berliner Designer von ALUC auf ihrer Website. Das Label verwendet Reste aus der Textilproduktion um außergewöhnliche Kleider vollkommen nachhaltig herzustellen. Sogar bei der Entsorgung von Resten und bei der Auswahl zusätzlicher Materialien (z.B. Knöpfe) wird auf Recycling geachtet.

9. Stylische Gitarren aus Skateboards
Ezequiel Galasso holt alte und ramponierte Skateboards zurück und schenkt ihnen ein zweites Leben. Der Argentinier hat den hohen Wert der Überbleibsel des zugegeben verschleißlastigen Sportgerätes entdeckt. Die kaputten Boards sind oft mit Liebe stylisch aufgemotzt worden und waren sehr teuer. Statt abgefahrenen Rollbrettern im Müll gibt es also abgefahrene Musikinstrumente auf der Bühne.

10. Shoppen nach Material
By HipCycle, einem Online-Handel für Upcycle-Produkte, kann zwar nach ganz normalken Kategorien eingekauft werden, aber auch nach dem gewünschten Material. Auch hier sind natürlich alle Materialien aus zweiter Hand, egal ob Taucheranzüge oder Elektroschrott.
Egal ob für den Garten, ob Geschenke, Schmuck oder Mobiliar – hier findet sich fast alles.

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Okt 14

Das baden-württembergische Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft macht sein Landesumweltportal nun über eine neue App zugänglich. Die ist nicht nur optisch ansprechend gestaltet, sondern liefert die gefragten Informationen auch standortgenau.

„Meine Umwelt“ die neuste der neuen Apps zum Thema Umwelt, kommt von ganz oben. Das Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg gab den Auftrag. Von der Entwicklung bis hin zur Betreuung der App list das Ministerium präsent, die Umsetzung selbst wurde von der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz gemacht. Ein Schritt in die richtige Richtung, unserer Meinung nach, diesmal von ganz offizieller Seite. Die Applikation entstand übrigens im Rahmen der Länderkooperation Landesumweltportale. Portale also, die das Wissen der Landesverwaltung zum Thema Umwelt zusammenfasst und online für alle Welt zugänglich macht. Durch „Meine Umwelt“ wird diese Information jetzt noch einfacher und komfortabler zugänglich.

Umweltinformationen ganz neu aufbereitet

Natürlich kann ganz klassisch auf das Umweltportal zugegriffen werden, Stichwortsuchen selbstverständlich möglich. Darüber hinaus liefert die App aber noch viel spezifischer Umweltdaten. Gegliedert nach den Rubriken Luft, Wasser, Energie, Risiko- und Schutzgebiete. Auch Attraktionen und andere erlebnispädagogische Angebote können gesucht werden, aufgeteilt nach den Überbegriffen Wasser, Boden oder Natur. Das besondere daran: Die verschiedenen Informationen sind Standortgenau abrufbar, die Daten speziell auf Ihren Aufenthaltsort abgestimmt. Pegelstände und Daten zur Luftqualität Vorort beispielsweise sind zugänglich. Sogar Benachrichtigungen, wenn beispielsweise bestimmte Pegelstände überschritten werden kann der Nutzer einrichten.

Regionaler Bezug als großer Vorteil – momentan aber auch noch als Einschränkung

Momentan gibt es die App nur für Vorreiter Baden-Württemberg, die Rheinland-Pfalz folgt in Kürze und andere Bundesländer schließen sich hoffentlich bald an. Die Planung läuft. Wer gerne eine Benachrichtigung hätte, wenn „Meine Umwelt“ auch für sein Bundesland optimiert wurde, schreibt einfach eine E-Mail an meine.umwelt.app@um.bwl.de. Visualisiert werden die Informationen in der App durch detailgenaue Karten und Luftbilder, die vom aktuellen Standort abgerufen werden können. Verschiedene Symbole markieren dann relevante Informationen, die per Fingertipp aufgerufen werden können. Ein weiterer Fingertipp führt dann zu weiteren Informationen und zur integrierten Suchmaschine.

Ganz im Sinne des Web 2.0 können Nutzer von „Meine Umwelt“ auch selbst durch die App aktiv werden. Warum immer nur bei Blitzern zum Telefon greifen? Hochwasser und Ambrosia-Standorte können von Nutzern gemeldet werden, um die App zu verbessern und immer akkurater werden zu lassen. Weitere Melde-Projekte sind in Arbeit. Je mehr Menschen sich hier beteiligen, desto nützlicher wird das Ganze. „Meine Umwelt“ ist übrigens für Apple- und Android-Produkte zu haben, dabei erfordert es mindestens iOS 4.3 oder die Android Version 2.3.3. Grundsätzlich ist „Meine Umwelt“ mit einem „hybriden“ Ansatz konstruiert, soll also auf verschiedenen Plattformen einsetzbar sein. Die App an sich ist, dankenswerter Weise, übrigens gänzlich kosten- und werbefrei.

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Sep 20

„Fair-Teiler“ erfreuen sich in letzter Zeit auf facebook größter Popularität und Aufmerksamkeit. Durch die lokalen facebook-Gruppen kann Mann und Frau vertauschen, verkaufen und verschenken. Wahre Fundgruben, die sich signifikant zeit- und aufwandseffizienter abwickeln lassen, als die Fahrt zum Flohmarkt. Und die dabei für die richtige Einstellung zu Wieder- und Weiterverwertung und –verwendung sorgen.

Stuttgart, Würzburg, Berlin, Nürnberg, Hamburg, Düsseldorf, Köln, Bonn, Karlsruhe, Ulm,… Über 35 deutsche Städte nennen schon eine Fair-Teiler-Gruppe ihr Eigen. Die Gruppen erhalten täglich immensen Zuwachs. Einige haben in der Mitgliederzahl bereits die 6000er-Grenze geknackt.

Wer ein facebook-Profil hat – also praktisch jeder – kann hier mit Hilfe eines einfachen Klicks Mitglied werden. Dabei entstehen keine Verpflichtungen und keine Kosten. Einmal Mitglied kann der facebook-User in die Gruppe sein Hab und Gut per Mausklick feil bieten. Am liebsten inklusive Fotografie und kurzer Beschreibung. Der für den Einen längst in Vergessenheit geratene Staubfänger in der hintersten Ecke des Schranks ist oft für den Nächsten der Schatz, nach dem er schon ewig gesucht hat.

Der Anbietende „Fairteiler“ kann einen festen Preis verlangen, die Interessenten bieten lassen, sich eine bestimmte DVD im Tausch wünschen, für das Angebotene nach einem Umzugshelfer fragen, sich eine selbst gemachte Marmelade oder eine Packung Ferrero Küsschen wünschen. Nicht zu selten wird in diesen Gruppen auch verschenkt. Sei es, um sich den Sperrmüll zu sparen, oder einfach, weil man anderen eine Freude machen möchte.

Unter tausenden Mitgliedern ist immer mindestens einer dabei, der sich für die angebotene Sache interessiert. Oft entstehen sogar regelrechte Auktionen um begehrte Stücke. Hat sich ein Abnehmer für die Keller verstopfenden und Stauplatz raubenden Sachen gefunden, folgt eine kurze und immer sehr freundliche Absprache per facebook-Chat. Der Glückliche holt das erworbene Stück beim Anbieter zu Hause oder an einem praktischen, zentralen Treffpunkt ab. Es wird bar, in Süßigkeiten, mit Tauschgut oder mit einem dankbaren Lächeln bezahlt.

Auch Gesuche sind in den Gruppen gern gesehen – nach schlichtweg allem: Nach einem Sofa für die WG. Nach der letzten Zutat für den Sonntagskuchen, weil man vergessen hat, das die Läden zu haben. Nach einer Wohnung. Nach dem Schrank, den IKEA einen Monat zu früh aus dem Sortiment genommen hat. Nach einem Ferienjob. Nach einem Geburtstagsgeschenk für die Nichte. Gerade bei sehr offenen Anfragen erweist sich die Community der Fair-Teiler-Gruppen stets als äußerst kreativ und hilft nach Kräften, das perfekte Teil zu finden.

Interesse am Online-Flohmarkt kann durch eine einfache facebook-Suche nach „Fair-Teiler“ und der nächstgelegenen größeren Stadt gestillt werden. Eine grundsätzliche facebook-Seite für alle Fair-Teiler gibt es ebenfalls.

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Aug 13

Hotels sind nicht mehr der allein selig machende Unterkunftsort für Globetrotter. Wer offen und experimentierfreudig ist, der findet im Internet auf diversen so genannten „Gastfreundschaftsnetzwerken“ die Möglichkeit, mal ganz anders und teils auch günstiger zu nächtigen, als gewohnt. Der große Vorteil: Bei Einheimischen auf der Couch oder im Gästezimmer ist man nicht nur Tourist. Die Übernachtungsmöglichkeiten ermöglichen ein authentischeres Erleben der besuchten Orte, was vom anonymen Hotel aus oft eher schwieriger ist. Wir haben weltweit nach Portalen für private Unterkünfte gesucht, und eine kleine Auswahl zusammen gestellt.

Wen das Fernweh quält, den könnte es auf Airbnb ziehen. Das ist eine weltweit reichende Plattform, die sich auf große Städte konzentriert und diese optisch ansprechend nach „Nachbarschaften“ aufteilt. Außerdem liefert die Seite Informationen über und Fotos von der entsprechenden Gegend gleich mit. Wie kommt man vom Fleck, wie schwer ist es, hier die Öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen oder ein Auto zu haben? Was gibt’s alles in der Nähe? Wie fanden bisherige Besucher sie Nachbarschaft?

9flats bietet weit mehr als nur neuen Unterkünfte an: über 98.000 momentan. Die Seite schlägt gleich beim Aufrufen ausgewählte Angebote vor. Dabei werden Details hervorgehoben: „Gay friendly“, oder „für Frühstückslektüre ist gesorgt“, beispielsweise. Das Portal garantiert qualitätsgeprüfte Unterkünfte, telefonisch verifizierte Gastgeber und sichere Bezahlung. Weiterhin verspricht die 9flats, das keine versteckten kosten warten und bietet eine Versicherung gegen Schäden von bis zu 500.000€.

Ebenfalls weltweit agiert HouseTrip, wo nicht nur Beschreibungen der Unterkünfte zu finden sind. Gleich in der Übersicht werden die Anzahl der bisherigen Gäste und die Bewertungen eben dieser angezeigt. Auch ob nur ein Zimmer oder die gesamte Wohnung zur Verfügung stehen, und für wie viele Gäste Platz ist, ist sofort ersichtlich.

Deutsche-Pensionen konzentriert sich, wie der Name schon andeutet, vor allem auf nationale Unterkünfte und den deutschsprachigen Raum. Es kann nach Städten, Regionen, Ländern oder Postleitzahlen gesucht und gefunden werden.

Eine der bekanntesten Plattformen für Privatunterkünfte heißt couchsurfing. Die bietet auf in über 100.000 Städten der ganzen Welt Schafplätze, manchmal sogar kostenlos. Viele Gastgeber bieten hier auch mehr als nur ein Dach über dem Kopf an: dem Reisenden die Stadt zu zeigen, oder ihn bei der Familie traditionelle Speisen mitessen zu lassen, beispielsweise. Die Seite kann mit dem eigenen facebook-Profil verbunden werden.

Gloveler – “clever übernachten” beantwortet die meisten Fragen zu seinen weltweit angebotenen Übernachtungsmöglichkeiten sofort und übersichtig mit Hilfe kleiner Symbole neben dem Namen der Unterkunft. Ein kleines @ steht für nutzbares Internet, Ei und Kaffee für Frühstück, eine Zigarette für Raucherfreundlichkeit, ein Hund für die Möglichkeit, Tiere mitzubringen. Der Abstand von der Stadtmitte des eigegebenen Zielorts wird ebenfalls sofort in der Suche in km angegeben.

„Auf Wiedersehen Hotel, Willkommen zu Hause“ heißt es bei Wimdu. Ob das Zimmer in der Pariser Innenstadt, das Häuschen in Barcelona am Strand, das Segelboot am Mittelmeer oder der New Yorker Designerloft: Von einfach bis extravagant sind hier die unterschiedlichsten Unterkünfte zu finden. Die Bezahlung wird wahlweise vor Ort oder online geregelt, Hauptsache möglichst bequem und umstandslos. Selbst die Beschreibungen der einzelnen Wohnräume sind auf den verschiedensten Sprachen vorhanden.

Leben wie ein Einheimischer kann man auch mit Hilfe von onefinestay. Die Seite spezialisiert sich auf die Metropolen London und New York. Ausschließlich englischsprachig zwar, macht die Seite das Leck an Sprachvielfalt durch eindrucksstarke Bilder der Unterkünfte und eine sehr ansprechende sowie übersichtliche Seitengestaltung wieder wett.

Die Idee der Monteurzimmer kam auf, um für Angestellte und Arbeiter, die weit entfernt von ihrem Wohnort arbeiten müssen, eine Unterkunft auf lange Sicht zu finden. Auch bei projektlastigen Jobs kommt es gelegen, mal für einige Tage oder Wochen eine günstige Unterkunft anmieten zu können, die keine dauerhaften Verpflichtungen mit sich bringt.

HomeAway von FeWo-direkt veröffentlicht sogar ein eigenes Ferienhausmagazin. Schlafplätze können hier zum Beispiel nach Urlaubsarten (Strand-, Golf-, Städteurlaub,…) gefunden werden. Außerdem bietet HomeAway eine große Palette an Urlaubsideen, die beim Planen inspirieren.

Während Weltmeisterschaften und anderen großen Ereignissen sind obligatorisch alle Hotels überfüllt. Deshalb entstand Gast-Freunde, eine Plattform, die zuerst vor allem Fußballfans von überall auf der Welt Unterkünfte für die Zeit der Spiele geben sollte. Die Plattform umfasst ausschließlich Unterkünfte im deutschsprachigen Raum, richtet sich aber auch an Gäste aus dem Ausland. Inzwischen bietet sie auch weit über Events wie Fußballspiele hinaus Zimmer zu allen Gelegenheiten, über kurz oder lang.

Zu guter Letzt noch eine Empfehlung unsererseits: Beschäftigen Sie sich nicht nur damit, wie groß Ihr Zimmer ist und ob man auf dem Balkon WLAN hat, wenn Sie sich auf einer dieser Plattformen eine Unterkunft suchen. Beachten sie auch, bei wem Sie dort wohnen werden. Erst ein Einheimischer kann Gästen die örtliche Kultur wirklich näher bringen, die Sprache sprechen, die Gepflogenheiten verständlich machen, das Essen traditionell kochen, die Geheimtipps der Stadt verraten. Nutzen Sie dieses Potential, sie wohnen mit der Quelle unter einem Dach.

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Jul 19

Der WWF führt seit einigen Monaten eine Dialogplattform, die ganz im Sinne des interaktiven Internets auf Kommunikation und „Crowd-Intelligenz“ setzt. Unter der Subdomain dialog.wwf.de können Interessenten Fragen stellen, sich austauschen und von gegenseitiger Anregng profitieren.

Seit nunmehr über 50 Jahren setzt sich der WWF dafür ein, dass die Interessen des Naturschutzes von politischen Entscheidungsträgern gehört und umgesetzt werden. Nachhaltigkeit. Artenschutz. Klimapolitik: Durch Kampagnen, Projekte und Aktionen ruft der WWF Regierungen zu mehr Verantwortung beim Thema Naturschutz auf. Dieser politische Diskurs kann nun auch online stattfinden.

Sich informieren, diskutieren, aktiv werden

Um möglichst viele Menschen erreichen zu können, setzt der WWF auf Interaktion. Vor ungefähr einem Jahr wurde deshalb eine Dialogplattform unter der URL dialog.wwf.de ins Leben gerufen. Sie soll Umweltschützer und Umweltschutz-Interessierte ins Gespräch bringen. Die Online-Plattform bietet die Möglichkeit, mit Experten und anderen Nutzern über verschiedene Naturschutzthemen zu diskutieren. Außerdem informiert der WWF über die Plattform über geplante und laufende Aktionen. Die Aktionen sollen über Kommunikationskanäle wie Twitter, Facebook und YouTube verbreitet werden, um die Reichweite der Kampagnen zu vergrößern und so weitere Unterstützer zu gewinnen.

So will der WWF zum Beispiel den Anteil an erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2050 auf 84 Prozent anheben und hat einen konkreten Maßnahmenkatalog zur Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen in den verschiedensten Bereichen vorgelegt. Für die Umsetzung dieser Ziele braucht der WWF engagierte Projektleiter und freiwillige Helfer, aber auch Spenden und die Unterstützung der breiten Öffentlichkeit.
Wer sich für die Arbeit des WWF interessiert und vielleicht selbst einen Beitrag zum Umweltschutz leisten will, findet auf der WWF Dialogplattform jede Menge spannender Anregungen. Ob biologische Vielfalt, Energiepolitik oder Artenschutz – hier findet jeder genau das Thema, das ihm besonders am Herzen liegt.

Fakt ist: Die Auswirkungen der globalen Erwärmung als Folge steigender CO2-Emissionen sind nicht zu übersehen: Dürren und Überschwemmungen nehmen zu, Gletscher schmelzen ab und lassen die Meeresspiegel ansteigen, Klima- und Vegetationszonen verschieben sich allmählich. Die Erderwärmung bedroht die Lebensräume zahlreicher Tier- und Pflanzenarten, aber auch der Mensch leidet zunehmend unter den Folgen des Klimawandels. Um die weltweiten Treibhausgas-Emissionen dauerhaft zu senken, sind regulierende politische Maßnahmen gefragt. Doch gerade in den Industrienationen, die den größten Teil der umweltschädlichen Emissionen zu verantworten haben, fehlt noch immer die Bereitschaft, nachhaltig zu handeln und den Klimaschutz aktiv zu unterstützen.

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Jul 04

Mit drastischen Prognosen über die mediale Zukunft kann man in der heutigen, schnelllebigen Zeit ganz rasch auf die Nase fallen. Bei dem neuen Lifestyle-Magazin share wagen wir dennoch eine klare Aussage: diese neue Medienmarke hat das Zeug ganz groß zu werden. Teilen ist „in“ – ab 6. Juli 2013 gibt es das Leitmedium und schon länger den Blog, der die Share-Prozesse optimal befördern soll. 

Es waren die Volontäre der Burda Journalistenschule, die mit dem Magazin „Share“ eine neue Lifestyle-Medienmarke entwickelt haben. Fakt ist für uns, dass das Medium voll im Zeitgeist liegt und knisterndes Potenzial hat. Denn das Teilen spielt eine zunehmende Rolle in der Gesellschaft, vor allem bei jungen Leuten. Diese Bewegung ist auch keine Eintagsfliege sondern aus unserer Sicht eine fast logische Folge einer in keiner Weise mehr von Not oder der potenziellen Nicht-Erfüllung von Grundbedürfnissen bedrohten, westlichen Gesellschaft.

Überall wird bereits geteilt. Neu ist nur die Dimension, denn es gibt heute kaum etwas, was nicht durch die Sharing-Ökonomie vereinnahmt würde. Dienstleistungen und Produkte werden ebenso munter geteilt wie Fähigkeiten, Wissen oder Erlebnisse. Waren es früher eher die Gartenschere oder das Carsharing so können heute das Kreditwesen, Wohnungen, Häuser und Privatjets gemeinsam genutzt werden – die Teilwilligen müssen sich nur finden. Wer jetzt glaubt, das Sharing sei eine Studenten- und Arbeitslosen-Domäne, der ist schief gewickelt. Der Trend hat längst den Mainstream erreicht. Und die Digitalisierung der Welt ist hauptverantwortlich, dass die Tauschprozesse allenthalben zunehmen: so wird einfach das „Zueinander finden“ auf virtuellen Marktplätzen massiv vereinfacht. Es sind diese Businessmodelle, die dafür sorgen können, dass die Ressourcen dieser Welt smarter verteilt werden, wie ein Artikel im Kress Report mutmaßt. Gesellschaftlich wird auch die über das Sharing beförderte Notwendigkeit zu kommunizieren und Communitys zu bilden dem Trend gut tun. In einer vereinsamenden Gesellschaft hat diese „entertainende“ und zusammenführende Dimension der Tausch-Ökonomie eine wichtige soziale Implikation.

Das neue Magazin „Share“ soll also nun das neue Leitmedium der Share Economy werden. Ein Blog unter der URL www.lets-share.de sowie Social-Media-Aktivitäten sollen das Magazin nun in die Köpfe bringen. Das neue „share“ kommt am Samstag, dem  6. Juli 2013 in einer Erstauflage von 80.000 in den Handel. Der Preis beträgt 3,90 Euro. Für diejenigen, die nicht warten können sei der ohnehin wirklich toll gemacht Blog lets-share.de empfohlen. Auch dort ist „Share“ zu bestellen.

Meinung: Wir können bzw. wollen hier keine Stämmchen vergeben, da die ökologische Dimension der Share Economy noch nicht zu bewerten ist. Auch wenn das Sharing grundsätzlich viel mit Ökonomie und auch der Ökologie zu tun haben kann …

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Jun 19

Urlaub machen wie Sie möchten. Gewissermaßen nach momentaner Lust und Laune. Das geht ganz angenehm mit einer neuen Unternehmensgründung bzw. dem vielversprechenden Reiseportal zielegal.de. Dort können Reiselustige per Regler Ihre persönlichen Präferenzen justieren, um zugeschnittene Reise-Vorschläge zu erhalten. Die Leser dieses Blogs vergessen hier aber bitte vor lauter Lust und Laune nicht das Häkchen zu markieren im Dialogfeld „nur grüne Reisen“.

Das Reiseportal zielegal.de ist eine pfiffige Neugründung und hat schon jetzt den Ruf eines ausgesuchten Urlaubsportals für Spontane und Lust-und-Laune-Urlauber. Wer sich nämlich statt von Geographie oder Witterung leiten lässt von Vorlieben wie Abenteuer, Romantik, Sport oder Kultur der ist bei zielegal.de richtig. Die Macher der Plattform werben damit, dass sie schlicht Fakten benötigten, wonach dem Reisewilligen ist bzw. wie das präferierte Reiseerlebnis aussehen solle. Abenteuerlustige kommen hier auf Ihre Kosten, aber auch Sporturlauber, naturfreunde oder primär Kulturinteressierte. Aus den eingebenen Daten formt die Seite entsprechende Urlaubsoptionen; wie die Gründer beteuern aus „besonderen und authentischen Reisen“ die zum Kundenwunsch bestmöglich passen. Sobald sich der Rechercheur für einen Trip entschieden hat und buchen möchte, klickt er oder sie auf „kostenlose und unverbindliche Buchungsanfrage“. Der gewählte Reiseveranstalter meldet sich daraufhin – ebenso noch unverbindlich – und bespricht die nächsten Schritte.

Wir haben uns explizit gefreut nicht nur über die pfiffige Gründung und die schöne Geschäftsidee, echten Individualurlaub zu manifestieren. Vor allem das standardisiert in der Wunsch-Maske vorhandene Auswahlfeld „nur grüne Reisen anzeigen“ hat uns zu diesem Beitrag bewogen. In der Hoffnung, dass Sie als Leser dieses Blogs je immer hier einen Haken setzen, wünschen wir den Machern von zielegal.de viel Glück und alles Gute.

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Jun 14

Ein Smartphone hat inzwischen fast jeder. Warum das nicht sinnvoll nutzen? Beispielsweise beim Energiesparen, beim Einkaufen oder beim Auto fahren können Apps eine große Hilfe sein. Dabei wird fast im Vorbei-gehen das Bewusstsein für ökologische Angelegenheiten sensibilisiert. Wir haben für Sie die 15 spannendsten und nützlichsten grünen Apps zusammengestellt.

Bio-Läden suchen und finden
Die Such-Dich-Grün-App für Android und iPhone findet Bio-Läden und nachhaltige Unternehmen in der Umgebung. Sie findet außerdem Bio-Angebote in der Nähe. Durch einen Scan des Barcodes erkennt Such-Dich-Grün Bio-Produkte und zeigt genaue Produktinfos inklusive Lebensmittel-Ampel. Auch über die vielen verschiedenen Biosiegel und deren Bedeutung wird informiert. Bio-News runden das Gesamtpaket der App ab.

Kindern Verantwortung vermitteln
Die App „Lisa taucht ab“ für iPhone und Android ist ein interaktives Bilderbuch für Kinder zwischen sieben und elf Jahren. Kinder lernen hier viel über die Bedeutung von Wasser in unserer Gesellschaft, darüber und über die Auswirkungen von schadstoffbelastetem Wasser. Außerdem erhalten sie während sie die Geschichte durchspielen, viele Tipps und Tricks zum Wasser sparen.

Für gute Taten belohnt werden
Die Android-App ecotastic funktioniert wie ein Spiel. Wer sich umweltgerecht verhält, zum Beispiel mit der Fahrgemeinschaft zur Arbeit fährt, bekommt Punkte. Wer einige dieser Punkte gesammelt hat, kann diese dann gegen Gutscheine von Partnerunternehmen eintauschen. Fast als wäre es nicht schon einfach genug, sich ökologisch sinnvoll zu verhalten, warten hier als Belohnung Einkaufsrabatte, kostenlose Heißgetränke, Yogakurse, Visitenkarten oder vegane Boxhandschuhe .

Essen scannen
Der barcoo-Barcode-Scanner von we green für Android und iPhone gibt Inhaltsangaben zu den unterschiedlichsten Verbrauchsgütern. Aber das ist nicht alles: Testberichte zum Produkt, Preisvergleiche, Empfehlungen, Bewertungen, Öko-Ranking, Nachhaltigkeit und Lebensmittel-Ampel sind inklusive. Sie können ganz einfach abgerufen werden, indem der Barcode am Produkt abfotografiert wird.

Öffentliche nutzen
Mit den Öffentlichen fahren mit der Öffi-Fahrplanauskunft-App für Android. Diese App findet die nächstgelegene Haltestelle, weiß die Abfahrtszeiten von Bus und Bahn sogar mit Verspätungen und Ausfällen. Sogar eventuelle Fußwege vom Standort zur Haltestelle und von der Haltestelle zum Ziel sind eingeplant.

Sich der Herausforderung stellen
Für iPhones gibt es die EcoChallenge. Sie liefert jede Woche zwei neue ökologische Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Egal ob regionales Essen, sauberes Licht oder Mobilität. Viele kleine Schritte werden gemeinsam wichtig. Dabei können die Erfolge bei den einzelnen Herausforderungen mittels App dokumentiert und mit anderen geteilt werden. Nutzer können sich so auch gegenseitig Herausforderungen stellen.

Auch zu Hause sparen
Mit der EnergieCheck-App von co2online können Android– und iPhone-Nutzer ihre Zählerstände von Strom, Heizung und Wasser festhalten. Der Energieverbrauch des AHushalts kann dann wöchentlich, monatlich, jährlich oder insgesamt dargestellt werden. Auch mehrere Zähler und Haushalte können verwaltet werden. Zudem hilft die App, Ansprechpartner fürs Energiesparen vor Ort zu finden, sie spürt mit dem „StandbyCheck“ werden Stromfresser im Haushalt auf und gibt Tipps zum Energiesparen.

Treibstoffverbrauch minimieren
Für knapp unter 4 Euro hilft die Android-App Ecoaltidrive dabei, während einer Autofahrt möglichst wenig Treifstoff zu verbrauchen. Sie erstellt ein Profil des Autos, das Werte für die Reibung, Luft- und Rollwiderstand enthält. Die App nutzt Geodaten, inklusive Steigungen und Gefällen, und Orte von Geschwindigkeitsbegrenzungen. So ermittelt und verkündet sie den optimalen Zeitpunkt, um in den Leerlauf zu schalten und vermeidet unnötiges Bremsen. Die App zeigt während der Fahrt außerdem an, wann geschaltet werden sollte, welche Geschwindigkeitsbegrenzung gilt usw.

Shoppen mit Köpfchen
Die Fair-Fashion-App für iPhone der EvB deckt die Wahrheit über die Hersteller unserer Kleidung auf. Mit ihr kann fast jede Kleidermarke geprüft werden. Damit man genau weiß, ob hinter dem Shirt, das man gerade kaufen will, in Wirklichkeit 16-Stunden-Arbeitstage oder Hungerlöhne stecken. Die App hilft auch dabei, als Alternative sozial verantwortliche Bekleidungsfirmen zu finden.

Zusammen fahren
Die App von mitfahrgelegenheit.de für iPhone und Android funktioniert genau wie die gleichnahmige Website. Es handelt sich um das größte Mitfahrnetzwerk in Europa, also sind auch immer Fahrten für fast jede Strecke um fast jede Uhrzeit zu finden. Dabei sind Mitfahrgelegenheiten mit dem Auto, aber auch mit dem Zug per Gruppentickets möglich.

Essen nach Saison
Welches Obst und welches Gemüse gerade Saison haben verrät die iVeg-App. Der Vorteil: Die Lebensmittel sind dann nicht nur frisch und lecker. Sie sind auch, dank kurzer Transportwege, ökologisch sinnvoll und ihr Kauf unterstützt lokale Hersteller. Auch die Erntefrisch-App liefert Saisondaten für Obst, Gemüse, Salat, Kräuter, Pilze und Nüsse mit detaillierten Einträgen, ist allerdings kostenpflichtig, was bei unter zwei Euro aber nicht zu schwer ins Gewicht fallen sollte.
Emissionen im Auge behalten

Bewusstsein schaffen
Mit dem CO2-Rechner für iPhones kann jeder seine eigene CO2-Bilanz erstellen und sie mit dem Durchschnitt im Land vergleichen. Außerdem sagt die App auch gleich dazu, welche Leistung man erbringen müsste, um die verursachten Emissionen wieder auszugleichen. Dazu gibt es noch eine Datenbank mit Energiespartipps, Neuigkeiten aus der Klimapolitik und über den Klimawandel.

Die eigene Öko-Skala testen
Die englischsprachige App „Green Plaza“ testet User mit kleinen Quizspielen darauf, wie umweltfreundlich sie leben. Dabei gibt sie sinnvolle Tipps und liefert Ideen zu ökologisch richtigem Verhalten.

Fisch ohne schlechtes Gewissen
Es herrscht Überfischung und drohende Überfischung bei inzwischen 85 Prozent der weltweiten Fischbestände. Um Fisch trotzdem nicht vor schlechtem Gewissen vom Essensplan streichen zu müssen, ist bewusstes einkaufen wichtiger denn je. Die Fischratgeber-App von WWF für Android und iPhone teilt jeden Fisch als „Gute Wahl“, „Zweite Wahl“ oder „Lieber nicht“ ein. Dabei werden dessen Herkunft und Fang-/oder Zuchtmethode als Kriterien herangezogen. Für Fischliebhaber könnte außerdem auch der englischsprachige Green-Sushi-Selector für iPhones interessant sein.

Richtig fahren
Die englischsprachige App A-glass-of-water für iPhones macht ökologisch richtiges Fahren zu einem Spiel. Die App bildet ein Glas voll Wasser ab, das während der Fahrt nicht verschüttet werden darf. So wird vorsichtiger und gleichmäßiger gefahren. Nach der Fahrt kann der Fahrstil mit Hilfe der App analysiert werden.

Sie haben weitere Ideen für gute Apps? Nur zu, her damit in der Kommentar-Funktion.

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Mai 06

Dynamos sorgen bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts für Licht am Fahhrad. Mit einer einfachen Magnet-Kupferspulen Konstruktion wird auf diese Weise mit Muskelkraft der nächtliche Scheinwerfer am Zweirad betrieben. Ein Erfinder hat jetzt eine ganz neue Art Dynamo entwickelt, die ganz ohne Kontakt zum sich drehenden Rad auskommt …

Wenn ein Patent über 125 Jahre Bestand hat, dann hat es der Menschheit wahrlich gute Dienste erwiesen. So darf der Fahrrad-Dynamo, der in all den Jahren seinen Besitzern den nächtlichen Radweg erleuchtet hat, als kongenialer Streich in die Geschichte eingehen. Geschichte vor allem deshalb weil Dirk Strothmann, ein Duathlet aus Nordrhein-Westfalen, die Erfolgs-Story des muskelbetriebenen Leuchtmittels nun beenden könnte. Seine Innovation das Magnic Light ist ein Dynamo, der ohne Reibung und Kontakt zum Rad funktioniert. Die Leuchte wird an der Bremse arretiert, weil sie in der Nähe der Felge sein und einen Abstand von fünf Millimetern aufweisen muss. Der reibungslose Dynamo nutzt wie sein uraltes Vorbild ebenfalls eine Kupferspule und Magnete. Letztere sind allerdings extrem leistungsstark und heißen Neodym-Magnete.  Zusammen mit der Spule, zwei LEDs und einigen weiteren Teilen – großes Erfiondergeheimnis – stecken diese in einem hochfesten Carbonrohr. Bewegt sich nun das Rad, dann sorgen die extrem starken Neodym-Magnete für Wirbelströme auf der Felge. Diese Ströme wiederum haben ein autark wechselndes Magnetfeld und das erzeugt die nötige Spannung.

Bei geringen Geschwindigkeiten flackern die LEDs ein wenig, ab zirka 15 Stundenkilometern aber ist die Lichtquelle stabil. Hochinteressante „Zusatz-Idee“ für’s Zweirad ist die rote Rückleuchte, die klassisch als Hecklicht gedacht ist. Sobald der Radfahrer bremst, rückt das Licht etwas näher an die Felge und die Leuchtkraft verstärkt sich. Der rückwärige Verkehr ist analog motorisierten Gefährten informiert: „Achtung, der hält ggf. an.“ Wer jetzt noch nicht neugierig geworden ist, dem ist nicht zu helfen. Vor allem aufgrund der Vision … des Potenzials dieser Anwendung in vielen anderen Bereichen. Ganz große Klasse, Herr Strothmann.

Wir geben schnörkellose 5 Stämmchen.

PS: Finanziert wurde Magnic Light über eine Crowdfunding-Plattform

 


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