Aug 17

Manche denken an ihn, die meisten versuchen es so gut und so lange es geht nicht zu tun. Doch am Ende des Lebens steht der Tod. Daran lässt sich nicht rütteln, aber wer nachhaltig gelebt hat, kann dank eines Startups aus Sachsen auch darüber hinaus seiner Einstellung treu bleiben.

Das Leipziger Startup VON WELT fertigt minimalistisch Särge aus regionalen Hölzern ohne Metall. Damit ermöglicht das Unternehmen einen würdevollen Abschied für Menschen, die zu Lebzeiten einen nachhaltigen Lebensstil gepflegt haben.

 

Bild: Von Welt

Mit seinem Konzept schlägt das Startup neue Wege auf einem Markt ein, der dem Klischee nach eher von Traditionalisten geprägt ist, als von Innovationen. Der Unterschied zwischen dem Standardangebot und dem Startup VON WELT fällt schon beim ersten Blick auf: Statt der klassischen Sargform sind die Särge rechteckig gestaltet. Schnörkel gibt es nicht, stattdessen klare Linien und Kanten und eine einfache Nut auf der Oberseite. Als Farbe stehen Natur und – eher ungewohnt – gelb zur Auswahl.

Neben dem Design sind es aber vor allem andere Werte, die vor allem die Särge zu einem einer echten Neuheit auf dem traditionellen Bestattungsmarkt machen. Die Produkte sind konsequent nachhaltig gestaltet. Alle Holzteile sind mit einem Leim auf Quarkbasis verbunden, der Deckel wird ohne Scharniere aufgesteckt. Damit vermeidet man die Verwendung von Metall, dass in der Erde nur sehr langsam vergeht.

Bild: Von Welt

Außerdem achtet das Unternehmen auf kurze Transportwege: Das Holz kommt aus dem Schwarzwald, die Sargwäsche aus Ostsachsen und die Fertigung erfolgt in Leipzig. Für die farbige Sargvariante wird biologisch abbaubare Farbe verwendet. So entsteht ein durchweg nachhaltiges Produkt, an dem weiter gefeilt wird. Das nächste Ziel ist es die Baumwolle der Sargwäsche durch regionale Leinen zu ersetzen. Nach einem Zulieferbetrieb wird übrigens noch gesucht.

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Aug 10

Einen Coffee-to-go gönnte sich heute fast jeder mal, aber mit jedem Wegwerfbecher wird der Müllberg ein bisschen größer. Das ist Umweltschützern ein Dorn im Auge, denn das Papier-Plastikgemisch lässt sich kaum recyceln. Die neuen Öko-Kaffeebecher sollen dieses Problem nun lösen.

Die neu entwickelten Öko-Kaffeebecher bestehen zu 100 Prozent aus kompostierbarer Maisstärke. Plastik, Papier und andere umweltschädigenden Stoffe gehören damit der Vergangenheit an. Entwickelt haben die neuen Kaffeebecher mit positiver Umweltbilanz die Baristaz Coffee Heroes. Damit haben sie sich ein enormes Marktpotenzial erschlossen, denn laut Umfrageergebnissen der Deutschen Umwelthilfe gehören inzwischen bekennende 70 Prozent aller Deutschen zu den Coffee-to-go Trinkern und nutzen dementsprechend Wergwerf-Kaffeebecher. Mit den neuen Öko-Bechern ließe sich somit ein Müllaufkommen von 320.000 Kaffeebechern pro Stunde vermeiden bzw. eingrenzen. Diese müssten nämlich dann nicht mehr in die Mülltonne, sondern auf den Kompost und würden dort zu nutzbarer Erde.

Statt in die Tonne werfen, einfach Blumen einpflanzen

Bislang können nur Kunden in Mainz und Koblenz in den Genuss ihres Kaffees aus den neuen Bechern kommen und zwar in allen Baristaz Coffee Heroes Häusern. Viele weitere Städte sollen aber bald folgen. Einziger Wermutstropfen, noch ist lediglich der Becher selbst aus Maisstärke. Der Deckel allerdings lässt sich nicht kompostieren, er besteht nach wie vor aus Plastik. Das soll sich aber noch ändern, verspricht der Geschäftsführer der Kaffeehäuser Ralf Schunk. Die Entwicklung des Bechers hatte es dabei in sich, denn er musste ja nicht nur haltbar sein, sondern auch wasserdicht, eine Eigenschaft die Maisstärke für gewöhnlich nicht hat. Deshalb verwenden die Hersteller der Öko-Becher Biopolymer, einen biologisch komplett abbaubaren Bio-Kunststoff. Fast zu schön, um den Becher weg zuwerfen, deshalb schlägt das Unternehmen Baristaz Coffee Heroes in ihrer Werbekampagne auch vor, die Öko-Becher nicht in den Müll zu werfen, sondern sie stattdessen als Pflanzschale zu nutzen und damit neues Leben zu kultivieren.

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Aug 02

Das Thema Nachhaltigkeit ist längst in den Köpfen der Menschen angekommen und hat sich zum echten Trend gemausert. Und der macht auch vor dem Sommerurlaub nicht Halt, ganz im Gegenteil. Von nachhaltiger Bademode bis zur fairen Sonnencreme darf alles guten Gewissens mit in den Koffer.

Was sind eigentlich faire Bikinis und Badeanzüge? Eigentlich all solche, die zu fairen Arbeitsbedingungen mit ökologischen Materialien hergestellt wurden, am besten aus Recyclingstoffen. Überraschenderweise gibt es davon eine ganze Menge. Manche bestehen zum Beispiel aus recycelten Fischernetzen, andere Designer nutzen Ökofasern wie Baumwolle. Kunstfasern kommen nicht zum Einsatz, denn sie benötigen in der Herstellung viel Energie und Wasser, was zu einer schlechtem Umweltbilanz führen würde. Die Reste, die bei der Verarbeitung entstehen kommen zudem bei der Verwendung von Ökofasern nicht in den Müll, sondern dienen zum Beispiel als Füllungsmaterial für Bettdecken und Kissen. Zur Färbung der schicken Badeteile nutzen Label wie Mymarini eigene Wasseraufbereitungsanlagen, um auch hier möglichst sparsam mit den Ressourcen umzugehen. Statt langer Lieferwege wird alles in Europa produziert, meist in Deutschland, Österreich oder Italien. Was in den USA längst zum Standard gehört, ist also endlich auch in Deutschland angekommen. Faire Bademode ist ein echter Trend.

Nachhaltig im doppelten Sinne vor dem Sonnenbrand schützen

Was die Ökomode trotzdem nicht schafft ist, die Haut vor den gefährlichen UV-Strahlen zu schützen. Hier braucht es Sonnencreme, aber bitte in Bio-Qualität. Anders als chemische UV-Blocker nutzen die Hersteller dabei einen mineralischen Filter. Der ist vollkommen unbedenklich und so können auch Schwangere und Babys ohne Probleme die Cremes nutzen. Wichtig ist allerdings, auf entsprechenden Bio-Zertifizierungen zu achten um sicherzustellen, dass es sich wirklich um ein echtes Bio-Produkt handelt. Positiver Nebeneffekt von Bio-Sonnencreme, die Haut ist nicht nur gegen die Sonnenstrahlen geschützt, sondern in aller Regel kommen auch keine Unverträglichkeiten mehr vor.. Eine gute Bewertung in diesem Sektor haben Firmen wie Eubiona, Lavera oder auch Eco Cosmetics. Ständig kommen neue Hersteller dazu. Bio-Sonnenmilch gibt es mittlerweile in Drogerien ebenso wie in Apotheken oder einfach online.

Dann kann der Urlaub ja kommen! Welche Ideen haben Sie noch, um auch im Urlaub nachhaltig leben zu können? Hinterlassen Sie uns doch einfach eine Idee in den Kommentaren.

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Jul 21

Autofahren in Großstädten ist längst kein Vergnügen mehr. Deshalb bevorzugen immer mehr Menschen kleinere, wendigere Fahrzeuge. Das Berliner Start-up unu hat diese Entwicklung aufgegriffen und einen kompakten Elektroroller auf den Markt gebracht.

Elektroroller können eine echte Bereicherungen in Großstädten sein, in denen das hohe Verkehrsaufkommen zu einer Belastung für Verkehrsteilnehmer und Anwohner wird. Das Start-up Unu hat nun einen Elektroroller entwickelt, der allen Ansprüchen gerecht wird.

Autofahrer ohne starke Nerven und robuste Abwehrkräfte haben keine Chance mehr

Wer in der Großstadt zuhause ist, braucht gerade in der Hauptverkehrszeit starke Nerven. Mit dem Auto ist es geradezu unmöglich, schnell von A nach B zu gelangen. Vor allem in den Sommermonaten beherrscht außerdem der Smog die City. Dann sind neben starken Nerven auch starke Abwehrkräfte gefragt. Der Elektroroller des Berliner Start-ups unu könnte die Lösung für diese Probleme sein. Er entlastet sowohl Nerven als auch Gesundheit.

Der Elektroroller der Zukunft? Umweltbewusst und schnell aufgeladen

Mit dem Elektroroller will unu zeigen, dass umweltbewusste Verkehrsmittel durchaus komfortabel und leistungsfähig sein können. Der Roller zeichnet sich durch ein gut durchdachtes Gesamtkonzept aus. Er verfügt über leistungsstarke Akkus, die eine Reichweite von 50 bis 100 Kilometern ermöglichen. Innerhalb von fünf Stunden sind die Akkus vollständig aufgeladen.

Der verbaute Motor bringt Geschwindigkeiten bis 45 km/h – geradezu ideal für den City-Verkehr. Diverse Extras wie zum Beispiel eine verlängerte Sitzbank oder das automatische LED-Frontlicht bringen deutlich mehr Komfort als herkömmliche Motorroller.

Der City-Flitzer ist in sieben neuen Lackfarben erhältlich. Die individuelle Konfiguration des Wunschrollers ist ganz bequem online möglich. Der Preis liegt je nach Ausstattung etwa bei 1.799 Euro.

Probefahrten können selbstverständlich beim Hersteller vereinbart werden.

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Jul 11

Unter dem ökologischen Fußabdruck versteht man die Berechnung der Nachfrage von Biokapazitäten für einen einzelnen Menschen. Er beschreibt, dass die Nachfrage höher als das Angebot der tatsächlichen Biokapazitäten ist und die Nachfrage reguliert werden muss.

Aktuell liegt die Biokapazität bei 1,7 gha (globale Hektar). Um die Vielfalt der Tier und Pflanzenwelt aufrecht zu erhalten, muss dieser Wert verringert werden. Der weltweite Durchschnitt liegt sogar bei 2,7 gha.

Große Versandunternehmen wie DHL, DPD und Hermes sowie Versandhäuser versuchen dies mithilfe umweltfreundlichen Versands zu unterstützen und setzen auf umweltfreundliche Verpackungen. Aber nicht nur in Unternehmen wird ein größerer Drang zu Nachhaltigkeit entdeckt. Auch die Konsumenten bevorzugen bei ihren Einkäufen und ihrem Konsumverhalten ressourcenschonende Produkte und versuchen, den Klimawandel zu stoppen. Dazu zählen auch ethische Bedingungen und fair gehandelte Waren, die den Konsumenten das Gefühl geben, etwas Gutes zu tun. Natürliche Produkte und umweltfreundliche Verpackungen zeigen dem Konsumenten, inwiefern die Unternehmen ihre Verantwortung übernehmen und sich gesellschaftlich engagieren. Nachhaltigkeitsstrategien müssen dafür sorgen, dass die Herstellung von Produkten umweltfreundlich ist. Diese Pflicht stellt die Verpackungsunternehmen jedoch vor eine große Herausforderung: Während die Ressourcen geschont und deshalb weniger Rohstoffe verwendet werden sollen, darf die Stabilität und Dichtigkeit nicht reduziert werden. Qualität spielt immer noch eine große Rolle und der Schutz der Waren im Transport ist nach wie vor das Wichtigste.

Doch Innovationen beweisen, dass Sicherheit und Ökologie miteinander verbunden werden können. Die Verwendung von Materialien wie Pappe, Papier und Kunststoff reduzieren aufgrund ihres geringen Gewichts die CO2 –Emission beim Transport.

Das heutige E-Business und die damit verbundene Lieferung nach Hause sollen also nicht mehr nur verlässlich, flexibel und schnell sein, sondern auch umweltfreundlich. Das hat zur Folge, dass langfristig nachhaltige Lösungen gefunden werden müssen, um den ökologischen Fußabdruck auch für Logistikunternehmen zu minimieren. DHL, DPD, GLS, UPS und Hermes sind hier die Vorreiter und bieten einen klimaneutralen Versand an. Dabei beteiligen sie sich am Klimaschutz, indem sie den Stromverbrauch in ihren Paketzentren reduzieren und elektrobetriebene Hybrid-Fahrzeuge einsetzen.

Damit mehr Unternehmen diese Maßnahmen ergreifen und ihren Anteil an den Klimaprojekten  leisten, existiert eine weltweite finanzielle Unterstützung. Immer mehr Onlinehändler sind bereit, sich diesem Projekt anzuschließen und den umweltfreundlichen Versand anzubieten. Ein Zuschlag für Kunden wird dabei nur selten fällig.

Eine weitere Alternative sind Fahrradkurierdienste oder die Selbstabholung von bestellter Ware. Aufgrund von weiten Strecken und den Wetterbedingungen lassen sich diese Optionen nur in bestimmten Gebieten und in bestimmter Art und Weise umsetzen.

Allerdings wurde schon bewiesen, dass es durch innovative Ideen möglich ist, den Klimawandel zu stoppen und umweltfreundlich zu handeln und zu produzieren. Für weitere Informationen wenden Sie sich an derkarton.

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Jul 07

Erneuerbare Energien stehen im Mittelpunkt diverser Start-ups, über nicht wenige haben wir an dieser Stelle ja schon berichtet. Die Start-ups wollen dabei helfen, den ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. Einem Unternehmen aus Israel bringt jetzt einen sogenannten e-Tree auf den Markt.

E-Autos kennt man ja inzwischen, aber ein e-Baum, der außerdem noch verschiedene Funktionen erfüllt, ist schon etwas ganz Besonderes. Nun steht einer dieser Bäume in Frankreich und ist in mehrfacher Hinsicht nützlich.

Projekt e-Baum – Made in Israel & France

Die Idee zu diesem multifunktionalen Baum hatten die Entwickler des französisch-israelischen Start-ups Sologic. Sie haben sich darauf spezialisiert, Solartechnik auch für den Privatnutzer herzustellen. Mit dem e-Tree hat das Unternehmen eine besonders ästhetische Solaranlage entwickelt, die Energie erzeugt und gleichzeitig noch einige Zusatzfunktionen bietet. Der e-Baum gibt den Nutzern die Möglichkeit, ihre Smartphones direkt am Baum aufzuladen. Außerdem stellt er WLAN bereit.

Der e-Baum als neuer Dorfmittelpunkt

Was auf den ersten Blick doch fast noch skurril wirkt, könnte schon bald in vielen Gemeinden einen Teil der Energieversorgung übernehmen. Gleichzeitig könnte der Solarbaum zu einem attraktiven Treffpunkt für Jung und Alt aus der Umgebung werden. Die Idee dahinter ist eine Komfortzone mitten in der Gemeinde, die mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllen kann. Im Sommer spendet die elektronische Pflanze angenehmen Schatten. Eine integrierte Dockingstation versorgt Smartphones und E-Bikes mit grüner Energie. Sogar an die Internetversorgung haben die Macher gedacht. Abends sorgt der Baum auch für ausreichende Beleuchtung.

Positive Resonanz auf e-Baum in Nevers

Obwohl der e-Baum erst seit kurzem in Nevers (Frankreich) steht, erfüllt er seinen Zweck schon in vollem Umfang. Es gibt Bänke, die zum Verweilen einladen und eine LCD-Anzeige mit allen wichtigen Informationen rund um den elektronischen Baum. Interessierte erfahren hier, wieviel Strom bereits erzeugt wurde und wie genau der Baum funktioniert.

In Gleisdorf (Österreich) steht ebenfalls ein Solarbaum. Dieser hat sich im Laufe der Jahre zu einem echten Besuchermagneten entwickelt. Gleiches ist in Nevers zu erwarten. Damit werden gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Die Besucher erfahren, wie Umweltschutz auch aussehen kann und profitieren gleichzeitig von den vielen praktischen Funktionen, die dieser Baum bietet.

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Jun 27

Mit Lina ist es niederländischen Studenten gelungen, das erste Elektroauto aus Biomaterialien herzustellen. Das macht es besonders nachhaltig gegenüber den normalen Elektroautos. Es bleibt abzuwarten, ob Lina damit ein Einzelfall bleibt oder ob das Modell in Serie geht.

300 Kilogramm schwer, 80 Stundenkilometer schnell, 8 kW/ 11 PS stark. Lina ist die neuste Generation von Elektroautos. Oberflächlich kann das Modell zwar auch nur was die Konkurrenz zu bieten hat, und viel schneller kommen die Passagiere auch nicht mit dem Wagen voran.

Dafür steckt aber sonst ziemlich viel Gutes in dem schnittigen Fahrzeugmodell. Das gesamte Fahrgestell besteht ebenso wie die Innenausstattung und die Karosserie aus Biomaterialien. Richtig gehört, dieses Elektroauto ist im wahrsten Sinne des Wortes „bio“. Neben Bioplastik aus Zuckerrüben kommt auch Flachs zur Anwendung. Beides ist überaus stabil und wirkt auf den ersten Blick nicht anders, als der normale Kunststoff, der sonst in Autos verbaut wird. Entwickelt wurde Lina  von Studenten an der TU/ecomotive im niederländischen Eindhoven.

Lina geht auf Tour

Neben der umweltfreundlichen Hülle steckt viel Technik im Gefährt. Dazu zählt die so genannte Nahfunk NFC Technologie. Dadurch erkennt das Auto eigenständig, welcher Fahrer gerade am Steuer sitzt. Das optimiert Lina für den ökologischen Carsharing Trend. Wie gut sich das Auto aber tatsächlich im Vergleich zu seinen normalen Elektrovorgängern macht, wollten die Studenten jüngst auf dem Shell Eco-marathon herausfinden. Dieser fand Ende Mai in London statt und soll den Auftakt bilden zu einer Vorstellungsrunde im Juni, die Lina durch die ganzen Niederlande führt. Ziel ist es, auf das Projekt und seine Möglichkeiten Aufmerksam zu machen und damit vielleicht den Grundstein zu legen für eine ganze Generation neuer Bioautos.

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Jun 20

Mit einer recycelten Einkaufstasche im lustigen Design eines Meerestieres will eine indonesisch-deutsche Initiative auf ihren Kampf gegen Plastikmüll im Meer aufmerksam machen. Nun startet das Crowdfunding, damit ordentlich Kapital zusammenkommt.

Eine kleine pinke Qualle mit großen Kulleraugen, das ist das Design der Taschen von Tasini, einer indonesisch-deutschen Initiative die es sich zur Aufgabe gesetzt hat, nicht nur niedliche Taschen zu entwerfen, sondern damit etwas für den Umweltschutz zu tun. Und das ist bitter nötig, denn Plastik gilt immer noch als größtes Problem für die Umwelt. Es baut sich nicht selbstständig ab und kann für Meeresbewohner außerdem zur großen Gefahr werden, wenn sie sich in Plastiktüten verheddern oder einzelne Teile verschlucken. Inzwischen schwimmen auf den Ozeanen weltweit richtige Müllteppiche. Um das künftig zu vermeiden und auf die Wichtigkeit des Verzichtes auf Plastik als Verpackungsmaterial hinzuweisen, soll es ein modisches Accessoire mit nachhaltiger Wirkung geben.

Crowdfunding für „Making Oceans Plastic Free“ gestartet

Unter dem Motto „Making Oceans Plastic Free“ soll es bald die Qualle geben, die komplett wasserabweisend ist und außerdem allein aus recyceltem Plastikabfall besteht. Zusätzlich zur Tasche sind weitere Accessoires geplant, wie zum Beispiel Schlüsselanhänger. Die Gründer unter Leitung von Wissenschaftler Roger Spanz wollen damit den Spaß am Umweltschutz wecken.

Das ist gerade in Indonesien sehr nötig, denn das Land gilt als einer der größten Plastiksünder auf der Welt. Derzeit gibt es 1.000 Plastiktaschen als Prototypen. Mit dem eingenommenen Kapital sollen viele weitere Tasini folgen. Eine allein ersetzt locker 400 Plastiktüten. Die Herstellung findet unter höchsten Umweltstandards direkt in Indonesien statt. Erste Kleininvestoren haben bereits etwa 4.000 Dollar bereitgestellt. 25.000 Dollar sollen nun über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo weiter gesammelt werden, um die Projektidee vollends zu realisieren.

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Mai 19

Die Waldmenschen haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Regenwald aufzuforsten. Damit agieren sie ganz im Sinne der Umwelt und versuchen, den ökologischen Fußabdruck wieder etwas kleiner zu machen.

Der Baumbestand im Regenwald verringert sich kontinuierlich. Dies zieht katastrophale Folgen nach sich, die sich nicht nur im Klimawandel bemerkbar machen. Eine Gruppe Idealisten, die sich den Namen Waldmenschen gegeben haben, wollen dem Regenwald etwas davon zurückgeben, was andere genommen haben.

Die Waldmenschen sehen sich als eine Gruppe von ambitionierten Menschen, die in Panama brachliegende Flächen aufkaufen, um diese dann mit Bäumen zu bepflanzen. Die große Vision der Mitglieder, den Regenwald zu schützen und zu regenerieren.

Was muss ich tun, um „Waldmensch“ zu werden?

Wer Lust hat, sich an diesem wichtigen Projekt für die Umwelt zu beteiligen, kann in sein Stückchen Land investieren. Dazu wird ein Genossenschaftsanteil erworben, mit dem die Waldmenschen Land in Panama aufkaufen. Das Prinzip ist ähnlich dem einer Wohnungsgenossenschaft, wo die Mitglieder ebenfalls Genossenschaftsanteile erwerben, mit denen dann gewirtschaftet wird.

Ein Anteil kostet 1.200 Euro. Allerdings kann dieser Betrag in monatlichen Teilbeträgen entrichtet werden. Der Anteil sorgt dafür, dass etwa 55 Bäume gepflanzt werden können. Durch das Wirtschaftsprinzip steigt der Wert aber kontinuierlich.

Gewinne für die Mitglieder

Mit dem System wollen die Waldmenschen gleich zwei positive Effekte erzielen. Einerseits soll der Baumbestand der Waldflächen wieder deutlich erhöht werden. Damit haben die Mitglieder wirklich etwas für den Umweltschutz bewirkt. Andererseits soll das Projekt auch Gewinne bringen.

Dies soll durch ein Aufforstungsprinzip gelingen, das die Partner vor Ort, Futuro Forestal, entwickelt haben. Es werden nach und nach mehrere Generationen von Bäumen auf den aufgekauften Flächen gepflanzt. Dadurch können immer wieder Bäume gefällt und verkauft werden. Die Gewinne werden dann an die Mitglieder ausgezahlt.

P.S.: Für diese Idee gewannen die Waldmenschen bereits den „Social Pitch“.

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Mai 12

Ein weiterer Schritt im Kampf gegen den Plastikmüll scheint getan. Australische Forscher wollen ihn einsetzen, um Hygiene- und Sanitärversorgung in Entwicklungsländern sicherzustellen. 3D-Drucken ist ihr Schlüssel dafür.

3D-Drucken in Entwicklungsländern scheint auf den ersten Blick utopisch, könnte aber schon bald Alltag werden. Ein Forscherteam hat einen 3D-Drucker entwickelt, der mit Hilfe von Solarenergie in der Lage ist, wichtige Teile zur Wasserversorgung oder für Sanitäranlagen aus Plastik herzustellen – oder um genauer zu sein, sogar aus Plastikabfällen.

Solarenergie für 3D-Drucker nutzen

Australische Forscher haben ein 3D-Drucksystem entwickelt, das mit Hilfe von Solarenergie dazu beitragen soll, die Wasserversorgung und die Hygiene in Entwicklungsländern sicherzustellen. Besonders interessant ist die Tatsache, dass sie dafür ausschließlich Plastikmüll verwenden. Damit ist es dem Forscherteam gelungen, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Die Plastikmüllberge, die ebenfalls eine Ursache der teils katastrophalen Hygienezustände sind, werden damit reduziert und schaffen gleichzeitig die Voraussetzung für ein verbessertes Sanitär- und Hygienesystem.

Fokus auf Herstellung von Ersatzteilen

Die Wissenschaftler haben damit begonnen, Plastik einzuschmelzen und Pellets daraus herzustellen, die anschließend in 3D-Druckmaterial umgewandelt werden. Ziel war es, mit Hilfe des 3D-Druckers Ersatzteile, wie Hähne, Pumpen etc. herzustellen, um die Wasser- und die Hygieneversorgung in Entwicklungsregionen zu gewährleisten.

Als erstes Testgebiet sind die Salomonen-Inseln geplant. Mit 3D-WASH könnten kleinere Gemeinden unabhängiger werden und sich besser selbst versorgen. Unterstützer des Projektes ist Plan International Australia.

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