Feb 17

Unter dem Motto „überzeugendes Design statt kurzlebiger Wegwerfware“ wartet der Bundespreis Ecodesign auch im Jahr 2017 auf kluge Köpfe mit noch klügeren Ideen. Mitmachen können Designer, Erfinder und all jene, die sich dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben haben.

Die Bewerbungsfrist für den Bundespreis Ecodesign 2017 ist am 10. April. Bis dahin haben alle interessierten Tüftler denen die Umwelt am Herzen liegt auch in diesem Jahr wieder Gelegenheit, ihre Projekte bzw. Erfindungen von einer Fachjury genauer unter die Lupe nehmen zu lassen. Bewerben können sich alle, von Studenten über Start-Ups bis hin zu Agenturen und etablierten Unternehmen. Einzureichen sind marktreife Produkte, Dienstleistungen oder vielversprechende Prototypen, die noch auf eine kleine Finanzierungsspritze warten. Der Preis wird in insgesamt vier Kategorien verliehen und zwar für „Produkt“, „Service“, „Konzept“ und Nachwuchs“. Die Bewertung basiert dann auf einer Kriterienmatrix, die alle vorgestellten Dienstleistungen und Produkte möglichst gut erfüllen müssen.

Prestige und Preisgelder warten auf die glücklichen Gewinner

Bewerber müssen sich allerdings erst einmal in der Vorauswahl durchsetzen, um überhaupt der Expertenjury die eigene Idee präsentieren zu können. Die Jury setzt sich zusammen aus einem Projektbeirat und dem UBA. Die Experten stellen sich bei der Bewertung nicht nur die Frage nach dem jeweiligen Nutzen, sondern auch nach der Idee und natürlich der Möglichkeit, alles wieder entsprechend ökologisch recyceln zu können.

Der Bundespreis Ecodesign findet bereits zum 6. Mal statt. Alle Preisträger und die Nominierten treffen sich am 27.9.2017 im Bundesumweltministerium. Für 2018 sollten sie sich dann den Terminkalender frei halten, denn die Gewinner dürfen Ihre Ideen auf Messen und in Museen präsentieren. Auf die studentischen Teilnehmer wartet neben der Aufmerksamkeit noch ein besonderes Schmankerl, sie erhalten 1.000 Euro ausgezahlt. Wer sehen möchte, wer im letzten Jahr das Rennen um den Umweltpreis gewonnen hat, der sollte sich den 20. März vormerken. Dann findet ein Treffen mit gleichzeitigem Workshop in Ludwigsburg statt.

Aller Informationen zur Teilnahme finden Sie unter www.bundespreis-ecodesign.de.

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Jan 03

Bio-Produkte kaufen, die Umwelt entlasten, Strom sparen – das ist für viele Menschen angeblich zum festen Bestandteil des Tagesablaufs geworden. Aber trotzdem werden, häufig auch unbewusst, viele Möglichkeiten einfach ausgelassen, um die Umwelt wirklich zu schützen.

Inkonsequenz ist ein starkes Wort, das vor allem in Sachen Umweltschutz immer wieder verwendet werden muss. Einerseits achten immer mehr Menschen darauf, welche Produkte in ihrem Einkaufswagen landen, andererseits übersehen sie einfache Dinge, durch die sie die Umwelt wirklich entlasten könnten.

Wer Bio-Produkte kauft, will sich und auch der Umwelt Gutes tun. Auch Mülltrennung ist mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden. Aber wenn es darum geht, die nächste Wochenendtripp zu buchen, werden die einfachsten Möglichkeiten, die Umwelt zu entlasten, sehr oft übersehen. Warum muss es ein Flug sein, wenn es auch eine deutlich umweltfreundlichere Zugverbindung gibt?

Schweizer Umfrage belegt inkonsequentes Umweltbewusstsein

Vor kurzem führte das Forschungsinstitut GFS Zürich eine Umfrage zum Thema durch. Daraus ging hervor, dass mehr als die Hälfte aller Befragten (58 %) sicher sind, ein sehr hohes Umweltbewusstsein zu besitzen und entsprechend zu handeln. Nur 5 % bezeichneten sich selbst als wenig ökologisch denkend. Aber ist man am Ende wirklich umweltbewusst, wenn man Bio kauft und doch mit dem Flieger auf Inlandsreise geht?

Interessant wird es, wenn die Zahlen aus dem Projekt „Ökobeichtstuhl“ genauer betrachtet werden. Dieses Projekt läuft über das Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen der ZAHW in Wädenswil. Per App oder in einer Box können Menschen ihre Umweltsünden wie in der Kirche beichten und erfahren dann, was sie tun können, um diese spezielle Sünde wiedergutzumachen.

Die Zahlen sprechen für sich

Wer beispielsweise im letzten Urlaub nach Ibiza geflogen ist, müsste statt Fleisch 143 Mal vegetarisch essen oder 20.515 Stunden aufs Fernsehen verzichten, um diese Umweltsünde wieder auszugleichen.

Am eigenen Beispiel wird es meist deutlich, wie schwer es ist, tatsächlich umweltbewusst zu leben. Einige Veränderungen werden gern angenommen, weil sie unseren Tagesablauf kaum beeinflussen. Aber Dinge, die wirklich einen schmerzhaften Einschnitt bedeuten würden, werden meist nicht umgesetzt. Und genau darin spiegelt sie die Inkonsequenz in Sachen Umweltbewusstsein besonders deutlich wieder.

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Nov 04

Wenn der FC Bayern München am 5. November zum Spitzenspiel der Bundesliga gegen die TSG 1899 Hoffenheim antritt, sollte auch den Trikots der Bayern einige Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die sind nämlich aus recycelten Plastik aus unseren Ozeanen.

Das Unmengen von Plastikmüll die Meere verschmutzen, ist leider eine traurige Tatsache. Der Stoff baut sich quasi so gut wie nie ab, schlimmer noch, viele Meerestiere verwechseln ihn sogar mit Futter. Auf diese Weise gelangt übrigens so manch unbedacht weggeworfene Plastiktüte wieder auf dem heimischen Küchentisch.

Der Sportartikelhersteller adidas möchte zusammen mit Bundesligaspitzenreiter FC Bayern ein Zeichen gegen diese Verschmutzung der Weltmeere setzen. Zum Spitzenspiel gegen die TSG Hoffenheim laufen die Schützlinge von Trainer Carlo Ancelotti in speziellen Trikots auf, die komplett aus wiederverwendetem Ozean-Plastik gefertigt werden. Die Garne und Fasern wurden aus recycelten Plastikabfällen hergestellt, die vor der Küste der im indischen Ozean gelegenen Malediven gesammelt wurden.

Die gemeinsame Aktion wird wohl erst einmal auf ein Spiel beschränkt bleiben. Allerdings soll mit dem Champions League-Sieger Real Madrid demnächst ein weiterer internationaler Spitzenclub in diesen speziell recycelten Trikots auflaufen.

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Okt 03

Am 11. und 12. Oktober können Interessierte im Berliner Kunstgewerbemuseum die eingereichten Kunstwerke für den diesjährigen Ecodesign Preis begutachten. Die Jury trifft ihre Entscheidung am Tag zuvor.

Die Nominierten des Bundespreises Ecodesign 2016 sowie alle zur Jurysitzung zugelassenen Einreichungen werden in diesem Jahr erstmals auch einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Dazu werden die Einreichungen im Kunstgewerbemuseum am Kulturforum Berlin ausgestellt, wo die Jury am 10. Oktober zu ihrer entscheidenden Sitzung zusammenkommen will. An den beiden darauffolgenden Tagen können interessierte Besucher die Wettbewerbsbeiträge selbst ansehen. Dabei geht das Spektrum von auf dem deutschen Markt erhältlichen Produkten und Dienstleistungen bis zu Konzeptstudien und Nachwuchsprojekte aus den Bereichen Bau und Architektur, Interieur, Mode, Kommunikation und Mobilität.

Insgesamt wurden für den Ecodesign Preis 2016 in den vier Kategorien Produkt, Service, Konzept und Nachwuchs 350 Beiträge eingereicht, nach der Vorauswahl liegen der Jury jetzt 163 Projekte vor. Im Anschluss an die entscheidende Jurysitzung werden alle Nominierten in einer Online-Ausstellung sowie gemeinsam mit allen zur Jurysitzung zugelassenen Einreichungen im Kunstgewerbemuseum präsentiert.

Besichtigungstermine im Kunstgewerbemuseum, Matthäikirchplatz, 10785 Berlin:
11. Oktober 2016 16:00 – 17:00 Uhr & 12. Oktober 2016 11:00 – 12:00 Uhr und 16:00 – 17:00 Uhr

Die Preisverleihung findet am 28. November im Bundesumweltministerium statt, die Umweltministerin Barbara Hendricks ehr die Preisträger persönlich.

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Sep 13

Der Klimawandel bringt eine Menge Herausforderungen mit, aber auch gute Chancen für Jobbewerber, denn die Ökobranche boomt und deshalb werden Fachkräfte jetzt händeringend gesucht. Welche Arbeitsplätze beliebt sind und wo Bedarf besteht, dazu mehr.

Energiedienstleister und Fachkräfte für die Müllverarbeitung sind derzeit Mangelware. Auf einem hart umkämpften Arbeitsmarkt bedeutet das, große Einstiegschancen für neue Bewerber. Zwar werden hier überwiegend Fachkräfte gesucht, doch auch über Praktika und Ausbildungen lässt sich ein Quereinstieg schaffen. Erstmals stieg die Zahl der Beschäftigten im Umweltsektor in diesem Jahr auf über zwei Millionen. Diese Zahlen hat jüngst das Umweltbundesamt veröffentlicht. Und noch ist deutlich Luft nach oben da. Aktuell macht die Anzahl der Erwerbstätigen im Umweltsektor noch einen relativ kleinen Anteil der Gesamtarbeitszahlen aus, etwa 5,2 Prozent. Das rechnet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (kurz DIW) in einem Bericht vor. Die meisten der Beschäftigten arbeiten für den Umweltschutz, hier konkret im Bereich der erneuerbaren Energien. Die Prognosen stehen gut, in den kommenden zehn Jahren soll sich die ihre Anzahl verdoppeln.

Fachkräftebedarf im Umweltsektor steigt

Viele ökologisch geprägte Jobs verzeichnen eine große Nachfrage. Die übersteigt aktuell sogar die Bewerbungen. Für Interessierte eine super Voraussetzung, sich einen Traumjob zu ergattern. Dabei sind die Zugangsqualifikationen allerdings durchaus sehr unterschiedlich, genauso wie die Berufe selbst. Hinzu kommt, dass viele Berufsbilder noch relativ neu sind, dementsprechend sind auch Studium oder Ausbildungsplatz noch neu. Die Ausbildungsinhalte müssen sich schließlich dem Bedarf anpassen, auch hier herrscht nach wie vor Ausbaubedarf. Bis dahin kommen gute Zeiten auf den Umwelteinsatz zu, es warten freie Plätze, viel Potenzial und spannende Herausforderungen mit einem ehrenwerten Ziel, dem Umweltschutz. Bewerben für die „grünen“ Jobs können sich nicht nur Akademiker, auch Menschen mit Hauptschul- oder Realschulabschluss bekommen eine Chance.

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Aug 30

Kaum neigen sich die Sommerferien dem Ende entgegen da stellen sich viele Eltern die Frage, was soll eigentlich in den Schulranzen hinein? Umweltbewusst soll er schließlich schon sein und da dürfen grelle Farben und lustige Prints nicht die Hauptrolle spielen. Doch worauf ist zu achten und was ist eigentlich umweltverträglich?

Lineale aus Plastik, Taschenrechner mit Batterien und Schulranzen aus bedenklichen Stoffen. Die Liste der verwerflichen Produkte für den Schulanfang ist lang, dabei gibt es längst gute Alternativen. Bei der Auswahl ist lediglich auf deren Kennzeichnung zu achten. Siegel wie „Der blaue Engel“ helfen ebenso weiter wie das CE-Zeichen bei Wasserfarben und Co. Es genügt nicht, einfach auf den Aufdruck „umweltbewusst“ zu achten, denn der ist nicht geschützt und gibt noch keine Auskunft über die tatsächlichen Inhaltsstoffe von Klebern, Stiften und Mäppchen. Da lohnt sich ein prüfender Blick auf das Kleingedruckte.

Lange nutzbar durch hohe Qualität

So gibt es inzwischen Lineale aus Holz, ebenso Buntstifte. Ranzen und Federmäppchen gibt es aus stabilem Leinen oder Baumwolle aus kontrolliertem Anbau. Taschenrechner funktionieren mittlerweile mit Solarzellen und Papier aus recyceltem Material genauso wie Buchschutzhüllen sind ebenfalls überall erhältlich und absolut unbedenklich. Sogar Füller sind von ausgewählten Herstellern mit einem kleinen Nachfüllbehälter ausgestattet, der sich immer wieder neu mit Tinte füllen lässt und so zum Verzicht auf gängige Plastikhülsen führt.

Die Liste an Qualitätsmerkmalen für umweltverträgliche Produkte ist lang, doch wer genau darauf achtet hochwertige Materialien zu kaufen der darf sich freuen, denn das schützt nicht nur das Ökosystem, die eingekauften Sachen halten auch besonders lang. Da rentiert es sich auch, den einen oder anderen Euro mehr zu investieren, schließlich ist alles robuster und kann das Kind so durch eine lange Schulperiode begleiten.

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Aug 20

Ein Gründer aus Franken tritt auf Lanzarote ein für den Erhalt der Kulturlandschaft. Mit der Gründung seines Yachtcharter-Unternehmens Lava Charter bringt der Unternehmer Segelbegeisterten und solchen, die es werden wollen, näher wie wichtig der Erhalt solcher unberührten Landstriche bzw. Archipele ist. 

Gerne featuren wir heute einen Geschäftspartner aus Franken, der mit seiner Unternehmensgründung eine kleine Vorbild-Rolle inne hat. Zunächst könnte man meinen, dass ein Charter-Betrieb der Yachten vermietet, keinen unmittelbaren ökologischen Anspruch hat. Kennt man aber die Geschäftsleitung rund um Michael Ranft, einen Unternehmer aus Bad Mergentheim und deren Geisteshaltung, ändert sich die Perspektive. Neben dem Segeln als Wert schöpfendem Faktor geht es den Initiatoren nämlich darum, Menschen für die urwüchsige Natur zu begeistern, die sich rund um Lanzarote und das gesamte Archipel der kanarischen Inseln manifestiert. Menschen, die sich für das einzigartige Segelerlebnis begeistern, sind nicht weit davon weg zum glühenden Kämpfer für den Erhalt der dort vorgefundenen Kulturlandschaft zu avancieren.

Fakt ist, das dort ansässige Charter-Unternehmen Lava Charter steht über das wirtschaftliche Interesse hinaus für die Erschließung und den natürlichen Erhalt der Kanarischen Inseln als traumhaftes, ganzjähriges Segel-Revier. Ganz im Geiste eines Cesar Manrique, der mit ähnlicher Mission und seiner architektonischen Begabung und Leidenschaft dafür sorgte, dass insbesondere die Kanaren-Insel Lanzarote mit allen aparten Eigenheiten im Gros Ihrem Naturell treu geblieben ist. Die Natur in Ihrer unberührten Form zu erhalten – das klingt nach mehr als reinem Unternehmergeist im monetären Sinne. Wir vergeben für die Mission des fränkischen Pioniers keine Umweltidee und auch keine Stämmchen. Aber eine explizite Erwähnung ist es uns in jedem Fall wert. Hier die Hauptseite der Experten Lava Charter für das Segeln rund um die Kanaren.

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Aug 17

Eine besonders radikale Umweltidee scheint man derzeit in Norwegen zu haben. Schon seit Jahren fördert man dort das Elektroauto von staatlicher Seite, jetzt will man den Benzin- und Dieselfahrzeugen aber selbst an den Kragen. Im Rahmen des kürzlich veröffentlichten Nationalen Transportplanes sollen ab dem Jahr 2025 keine Benziner oder Dieselautos mehr zugelassen werden. Mit diesem radikalen schritt will die norwegische Regierung den CO2 -Ausstoß im Land drastisch verringern. Fünf Jahr später sollen auch Fähren und Schiffe nur noch umweltschonend zugelassen werden, in dem Land mit seiner langen Küste sind sie ein wichtiges Transportmittel. Schwerlast- und Flugverkehr sollen laut dem Plan zumindest verstärkt auf Biokraftstoffe setzen.

Was ist Ihre Meinung, ist dieser Schritt der Norweger zu radikal oder ist er genau richtig? In unserer Redaktion sind wir zumindest geteilter Meinung.

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Aug 04

Das Thema Energie ist in Zeiten zunehmender Ressourcenknappheit ein besonders Wichtiges und das zu lernen und sich bewusst für das Energiesparen einzusetzen ist bereits im Grundschulalter erlernbar. Deshalb hat die Karl-Ludwig-von Gutenberg-Grundschule in Bad Neustadt jetzt 48 neue Energiedetektive ernannt.

Die Ressourcen der Erde sind begrenzt, das sollen auch die Jüngsten schon wissen und sich mit den Alternativen für Erneuerbare Energien ganz bewusst auseinandersetzen. Zu diesem Zweck hat die Grundschule in Bad Neustadt gemeinsam mit dem Expertenteam LandSchafftEnergie (http://www.landschafftenergie.bayern/) vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ein Projekt ins Leben gerufen, welches Kinder zu echten Energiedetektiven ausbildet. Aufgerufen waren alle Schüler der dritten Klassen, die sich im Unterricht mit den Themen Klimawandel, Einsparmöglichkeiten von Strom, dessen Erzeugung und den Quellen für Erneuerbare Energien beschäftigten.

Ein Projekt macht Schule

Ausgerüstet mit so viel Grundlagenwissen durften die Schülerinnen und Schüler dieses dann gleich im Praxistest erproben und das Schulgebäude auf mögliches Einsparpotenzial in Sachen Energie zu untersuchen. Am Ende dieses einzigartigen Unterrichts erhielten die engagierten Kinder dann einen Prüfausweis zum Energiedetektiv. Künftig soll das gesamte Projekt weitergeführt werden, nach Möglichkeit an allen Grund- und Mittelschulen in den angrenzenden Landkreisen. Zu diesem Zweck bietet das „LandSchafftEnergie“- Team kostenlose Beratungen an den einzelnen Schulen an, damit die Lehrer auch eine Vorstellung über die Unterrichtsinhalte gewinnen und sich so intern weiterbilden können. Ein Beispiel was also tatsächlich Schule machen könnte, nicht nur am Main, sondern bald schon in ganz Deutschland.

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Jul 27

Das Thema Energiewende geht uns alle an und da macht es durchaus Sinn, schon Grundschüler an das Thema heranzuführen. Das dachten sich jüngst die Schulen im Hochtaunuskreis und organisierten gemeinsam mit der „Beratungsstelle für ökologische Bildung“ einen Wettbewerb in dem das schönste und effizienteste Solarmodellauto prämiert wurde.

Themen aus der Umweltpolitik bereits im Grundschulalter zu erfassen und sich damit bewusst auseinanderzusetzen, das war Ziel der neuerlichen Bauaktion, bei dem es um die Konstruktion von solarbetriebenen Elektroautomodellen gehen sollte. Dabei kam es hier allerdings nicht allein auf die Geschwindigkeit der kleinen Flitzer an, sondern auch auf die technische Umsetzung und die gestalterischen Ideen.

Die Kinder waren mit Feuereifer dabei und konnten so eine ganze Menge lernen. Für jedes Auto spendierte die Stadt selbst einen Beitrag von 11 Euro. 280 Kinder aus unterschiedlichen Schulen des Hochtaunuskreis waren mit dabei und beteiligten sich an der Aktion. Auch die Eltern und Lehrer zeigten großes Interesse, wenngleich das Thema eine zuvor organisierte Fortbildung notwendig machte, um die kleinen Ingenieure bestmöglich beim Bau unterstützen zu können.

Ein Unterricht der speziellen Art

Aktionen wie diese sind um Hochtaunuskreis übrigens nicht neu. Bereits zum 7. Mal in Folge findet eine Umweltaktion wie diese statt, natürlich Jahr für Jahr mit neuen Themen, die gibt es schließlich genug. Neben dem eigentlichen Bau hängt damit immer auch die theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema im Unterricht zusammen. So macht Lernen nicht nicht Spaß, sondern bietet Platz zum Anfassen und Umsetzen des Gelernten. Preise gab es dann natürlich auch, 30 Euro für die Klassenkasse, die die Kinder glücklich in eine Runde Eis zum Einläuten des Sommers investierten. Sonne kann schließlich nicht nur Autos zum Fahren bringen, sie macht auch hungrig auf Eis!

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