Jun 13

Vor ein paar Tagen bekamen wir eine Mail mit einem Hinweis auf eine gute alte Blogparade: Best of Schrott Dabei soll es um die Entsorgung von Elektroschrott gehen, ein immer größer werdendes Problem. Da haben wir uns ein bisschen umgesehen, nichts gefunden – doch dann hat irgendwo ein Handy geklingelt.

Smartphones sollen möglichst immer höchsten technischen Ansprüchen gerecht werden. Aus diesem Grunde werden sie meist schneller als notwendig durch neue, modernere Geräte ersetzt. Aber was genau passiert mit den ausrangierten Modellen?

Möglichst lange Nutzungsdauer für Mobiltelefone

Durchschnittlich alle zwei Jahre werden Smartphones durch modernere Modelle ersetzt. Dass die Geräte zu diesem Zeitpunkt meist noch voll funktionsfähig sind, spielt dabei keine Rolle. Doch im Sinne der Umwelt ist dieses Verhalten nicht. Im Gegenteil! Um den eigenen ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten, sollte die Nutzungsdauer der Mobiltelefone unbedingt verlängert werden.

Dies kann auf unterschiedlichen Wegen erreicht werden. So könnte das ausgediente Smartphone anderen Nutzern überlassen werden. Es könnte zum Beispiel per Kleinanzeige verkauft werden. Die Vorteile für Käufer und Verkäufer liegen dabei ganz klar auf der Hand. Während der Verkäufer sein altes Handy in Bares verwandelt, freut sich der Käufer über ein Schnäppchen.

Oder das Mobiltelefon wird einfach innerhalb der Familie weitergereicht.

Weiterverkauf in Entwicklungsländer

Oft gibt es in Städten und Gemeinden Handysammlungen, wo nicht mehr genutzte Geräte unkompliziert abgegeben werden können. Diese Sammlungen werden von gemeinnützigen Organisationen, oft auch gemeinsam mit Mobilfunkanbietern, durchgeführt. Die so gesammelten Handys werden dann meist in Entwicklungsländer verkauft, wo diese zum günstigen Preis an die arme Bevölkerung weiterverkauft werden.

Wertvolle Rohstoffe in alten Handys

Ein Handy gehört auf keinen Fall in den Hausmüll. In dem Gerät sind noch viele wertvolle Rohstoffe enthalten, die besonders recycelt werden sollten. Gold, Kobalt, Palladium und auch Silber sind in Mobiltelefonen enthalten. Das Recycling ist eine wichtige Maßnahme zum Schutz der Umwelt. Deshalb sollten alte Handys unbedingt zum Wertstoffhof gebracht werden.

Rücknahme durch Mobilfunkanbieter

Einige Mobilfunkanbieter nehmen direkt beim Kauf eines Neugerätes die alten Smartphones zurück. Sie werden zwar nicht direkt angekauft. Aber für den Kunden springt gelegentlich ein attraktiver Gutschein heraus. So lohnt es sich unbedingt, auch über diese Möglichkeit nachzudenken.

Wichtig: Vor dem Entsorgen oder Weiterverkaufen sollten unbedingt alle persönlichen Daten gelöscht werden. Nur so wird einem Missbrauch effektiv vorgebeugt. Dabei ist auch an die externen Speichermedien zu denken!

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Jun 01

Ganz im Sinne der Umwelt verleiht eine Expertenjury am 7. Dezember 2017 den Next Economy Award. Bewerbungen können noch bis zum 16. Juni eingereicht werden.

Speziell junge Startups und Organisationen mit einem besonders nachhaltigen Geschäftsmodell haben derzeit die Chance, ihre Bewerbungen für den Next Economy Award einzureichen. Neben den obligatorischen Preisen bietet der Award natürlich auch die Möglichkeit seine Geschäftsidee bekannter zu machen und Kontakte zu knüpfen.

Ein Preis für Nachhaltigkeit

Der Next Economy Award wird Ende dieses Jahres mittlerweile schon zum 3. Mal verliehen. Dieser besondere Preis richtet sich vor allem an Unternehmen und Organisationen, deren Konzepte auf Nachhaltigkeit basieren. Wichtige Voraussetzung für eine Teilnahme ist ein Gründungsdatum innerhalb der vergangenen fünf Jahre.

Bewerbungen noch bis zum 16. Juni einreichen

Alle Unternehmen und Organisationen, die von sich behaupten können, die Umwelt nachhaltig zu schonen und deren Zustand zu verbessern, haben jetzt die Gelegenheit, sich online absolut kostenfrei zu bewerben. Alle Bewerbungen, die bis zum 16. Juni 2017 bei der Expertenjury eingehen, werden eingehend geprüft und ausgewertet. Anschließend vergeben die Spezialisten am 7. Dezember 2017 in Düsseldorf den Next Economy Award.

Den Siegern winken Preise im Wert von je 25.000 Euro. Dabei handelt es sich um Kommunikations- und Sachleistungen, die die Unternehmen oder Organisationen dabei unterstützen, zukünftig noch erfolgreicher zu agieren.

Abschließender Kongress zum Networken

Die Preise werden in vier Kategorien vergeben. Dabei handelt es sich um die Kategorien „Nature“, „Social Entrepreneur“, „People“ und „Energy“. Unter anderem gewann ein Lebensmittelladen, der vollständig auf Einwegverpackungen verzichtet.

Alle Teilnehmer haben die Möglichkeit, kostenfrei an einem zweitägigen Kongress teilzunehmen. Dieser ist eine hervorragende Plattform, um wertvolle Kontakte zu großen Unternehmen verschiedener Branchen zu knüpfen und miteinander in Erfahrungsaustausch zu treten.

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Mai 05

Alle zwei Jahre zeichnet das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie kreative Bewerber mit dem Deutschen Innovationspreis aus. Wer daran noch teilnehmen will, der muss sich beeilen.

Die Bewerbungsfrist für den IKU (Deutscher Innovationspreis für Klima und Umwelt) endet am 31. Mai. Dann entscheidet eine hochrangige Jury über die besten und zukunftsweisenden Projekte. Die Auszeichnung findet in insgesamt fünf Kategorien statt:

  • „Prozessinnovationen für den Klimaschutz“
  • „Produkt- und Dienstleistungsinnovationen für den Klimaschutz“
  • „Umweltfreundliche Technologien“
  • „Umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen“
  • „Klima und Umweltschutztechnologietransfer in Entwicklungs- und Schwellenländern und in Staaten Osteuropas“

Bewerber können Organisationen und Unternehmen aus der Wirtschaft ebenso sein wie Forschungseinrichtungen. Antrieb für die Bewerbung sollte nicht nur die Preis an sich, sondern das Prestige sein, was mit ihm einhergeht. Die Verleihung findet im großen Rahmen öffentlichkeitswirksam statt. Deutschland möchte sich eine Vorreiterrolle in Sachen Umweltschutz und Klimaschutz sichern und diese ausfüllen. Dazu braucht es neue Produkte, Technologien und Dienstleistungen. Nur so lassen sich langfristig Lösungen für drängende Fragen unserer Zeit finden. Viele Bewerbungen sind bislang eingegangen und doch ist noch etwas Luft nach oben.

Bewerbungsunterlagen im Netz

Deshalb sollten Interessierte sich unbedingt an die Fristen halten, denn die laufen schon in Kürze ab und dann hieße es, zwei weitere Jahre zu warten und nicht sofort aktiv zu werden und in die Entwicklung und den Vertrieb der eigenen Idee zu starten. Die Bewerbung erfolgt direkt über die offizielle Webseite der IKU. Dort sind auch alle weiteren Informationen zu finden, sowie eine Liste der vergangenen Preisträger.

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Feb 17

Unter dem Motto „überzeugendes Design statt kurzlebiger Wegwerfware“ wartet der Bundespreis Ecodesign auch im Jahr 2017 auf kluge Köpfe mit noch klügeren Ideen. Mitmachen können Designer, Erfinder und all jene, die sich dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben haben.

Die Bewerbungsfrist für den Bundespreis Ecodesign 2017 ist am 10. April. Bis dahin haben alle interessierten Tüftler denen die Umwelt am Herzen liegt auch in diesem Jahr wieder Gelegenheit, ihre Projekte bzw. Erfindungen von einer Fachjury genauer unter die Lupe nehmen zu lassen. Bewerben können sich alle, von Studenten über Start-Ups bis hin zu Agenturen und etablierten Unternehmen. Einzureichen sind marktreife Produkte, Dienstleistungen oder vielversprechende Prototypen, die noch auf eine kleine Finanzierungsspritze warten. Der Preis wird in insgesamt vier Kategorien verliehen und zwar für „Produkt“, „Service“, „Konzept“ und Nachwuchs“. Die Bewertung basiert dann auf einer Kriterienmatrix, die alle vorgestellten Dienstleistungen und Produkte möglichst gut erfüllen müssen.

Prestige und Preisgelder warten auf die glücklichen Gewinner

Bewerber müssen sich allerdings erst einmal in der Vorauswahl durchsetzen, um überhaupt der Expertenjury die eigene Idee präsentieren zu können. Die Jury setzt sich zusammen aus einem Projektbeirat und dem UBA. Die Experten stellen sich bei der Bewertung nicht nur die Frage nach dem jeweiligen Nutzen, sondern auch nach der Idee und natürlich der Möglichkeit, alles wieder entsprechend ökologisch recyceln zu können.

Der Bundespreis Ecodesign findet bereits zum 6. Mal statt. Alle Preisträger und die Nominierten treffen sich am 27.9.2017 im Bundesumweltministerium. Für 2018 sollten sie sich dann den Terminkalender frei halten, denn die Gewinner dürfen Ihre Ideen auf Messen und in Museen präsentieren. Auf die studentischen Teilnehmer wartet neben der Aufmerksamkeit noch ein besonderes Schmankerl, sie erhalten 1.000 Euro ausgezahlt. Wer sehen möchte, wer im letzten Jahr das Rennen um den Umweltpreis gewonnen hat, der sollte sich den 20. März vormerken. Dann findet ein Treffen mit gleichzeitigem Workshop in Ludwigsburg statt.

Aller Informationen zur Teilnahme finden Sie unter www.bundespreis-ecodesign.de.

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Jan 03

Bio-Produkte kaufen, die Umwelt entlasten, Strom sparen – das ist für viele Menschen angeblich zum festen Bestandteil des Tagesablaufs geworden. Aber trotzdem werden, häufig auch unbewusst, viele Möglichkeiten einfach ausgelassen, um die Umwelt wirklich zu schützen.

Inkonsequenz ist ein starkes Wort, das vor allem in Sachen Umweltschutz immer wieder verwendet werden muss. Einerseits achten immer mehr Menschen darauf, welche Produkte in ihrem Einkaufswagen landen, andererseits übersehen sie einfache Dinge, durch die sie die Umwelt wirklich entlasten könnten.

Wer Bio-Produkte kauft, will sich und auch der Umwelt Gutes tun. Auch Mülltrennung ist mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden. Aber wenn es darum geht, die nächste Wochenendtripp zu buchen, werden die einfachsten Möglichkeiten, die Umwelt zu entlasten, sehr oft übersehen. Warum muss es ein Flug sein, wenn es auch eine deutlich umweltfreundlichere Zugverbindung gibt?

Schweizer Umfrage belegt inkonsequentes Umweltbewusstsein

Vor kurzem führte das Forschungsinstitut GFS Zürich eine Umfrage zum Thema durch. Daraus ging hervor, dass mehr als die Hälfte aller Befragten (58 %) sicher sind, ein sehr hohes Umweltbewusstsein zu besitzen und entsprechend zu handeln. Nur 5 % bezeichneten sich selbst als wenig ökologisch denkend. Aber ist man am Ende wirklich umweltbewusst, wenn man Bio kauft und doch mit dem Flieger auf Inlandsreise geht?

Interessant wird es, wenn die Zahlen aus dem Projekt „Ökobeichtstuhl“ genauer betrachtet werden. Dieses Projekt läuft über das Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen der ZAHW in Wädenswil. Per App oder in einer Box können Menschen ihre Umweltsünden wie in der Kirche beichten und erfahren dann, was sie tun können, um diese spezielle Sünde wiedergutzumachen.

Die Zahlen sprechen für sich

Wer beispielsweise im letzten Urlaub nach Ibiza geflogen ist, müsste statt Fleisch 143 Mal vegetarisch essen oder 20.515 Stunden aufs Fernsehen verzichten, um diese Umweltsünde wieder auszugleichen.

Am eigenen Beispiel wird es meist deutlich, wie schwer es ist, tatsächlich umweltbewusst zu leben. Einige Veränderungen werden gern angenommen, weil sie unseren Tagesablauf kaum beeinflussen. Aber Dinge, die wirklich einen schmerzhaften Einschnitt bedeuten würden, werden meist nicht umgesetzt. Und genau darin spiegelt sie die Inkonsequenz in Sachen Umweltbewusstsein besonders deutlich wieder.

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Dez 24

Das Bloggerteam von Printzipia wünscht allen Lesern „Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr“!

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Dez 19

1251 Bäume hat Kerbholz neu gesetzt und das, obwohl sämtliche Produkte des jungen Unternehmens aus Holz gefertigt wurden. Das ist Einsatz für die Umwelt, um den nachwachsenden Rohstoff lange am Leben zu erhalten und damit noch viele weitere Weihnachtsfeste genügend Grundlagen zu schaffen für wunderschöne Uhren.

Eine Uhr am Handgelenk ist für viele Menschen nicht nur Schmuck, sie ist auch praktischer Begleiter der die Zeit anzeigt. Doch was passiert, wenn die Uhr nicht etwa aus Metall gefertigt ist, sondern aus Edelholz? Das klingt jetzt erstmal nach Abholzung des Regenwaldes, doch die Machter hinter dem Start-up Kerbholz haben natürlich den Umweltschutz auf ihre Fahnen geschrieben.

Das wachsende Unternehmen setzt betont auf Holz als nachwachsenden Rohstoff. So wurden in diesem Jahr bereits rund 1300 neue Bäume im Regenwald auf der indonesischen Insel Borneo gepflanzt.

Ein nicht alltägliches Weihnachtsgeschenk

Die Idee, Uhren aus Holz herzustellen entstand bei den ehemaligen Studenten Moritz und Matthias auf einer Reise durch Südamerika. Holz als Rohstoff fand dort in vielerlei Hinsicht Verwendung, mal zum Bau von Booten, dann zur Konstruktion von Häusern oder zum Anfertigen von Kunsthandwerk. Der nachwachsende Rohstoff war so flexibel wie kein anderer, vermittelte eine individuelle Haptik und Patina. Deshalb beschlossen die Studenten, daraus etwas besonders Praktisches herzustellen, Uhren und Brillen. Eine Idee, die sie bis heute verfolgen und daraus längst ihr Unternehmen gründen konnten.

Angestachelt von den Erfolgen macht sich das wachsende Team von Kerbholz nun daran, auch andere Naturmaterialien zur Herstellung von Schmuck und vielen weiteren Accessoires zu verwenden, wie zum Beispiel Baumwolle oder auch Schieferstein. Daraus ergeben sich dann vielleicht schon bald ganz neue, ebenso außergewöhnliche und hochwertige Geschenkideen für künftige Festtage.

Wer sich jetzt für ein Weihnachtsgeschenk inspiriert fühlt, mehr Infos gibt es auf der Webseite von Kerbholz.

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Okt 19

Inzwischen gibt es eine große Anzahl an Modelabeln, die bei der Produktion ihrer Produkte auf deren Nachhaltigkeit achten, doch gute und fair produzierte Laufschuhe zu finden ist nach wie vor schwierig. Die großen Label wie Nike und Adidas führen zwar ein hochwertiges Sortiment, jedoch lassen sich wirkliche Aspekte von Nachhaltigkeit nicht finden, das stellt auch die Stiftung Warentest fest.

Die Wege zu nachhaltigen Produktionsverfahren sind lang, die zu wirklich fairen Laufschuhen scheinen noch länger zu sein. Das liegt nicht nur am mangelnden Engagement vieler Hersteller, sondern auch am Anspruch des Verbrauchers. Sportschuhe müssen nicht nur gut sitzen, sie sollten perfekt federn und atmungsaktiv sein. Ansprüche, die sich mit speziellen Materialien auf synthetischer Basis gut umsetzen lassen, leider belasten die aber auch die Umwelt, da sie erdölbasiert sind.

Und nicht nur das. Das Ursprungsland der meisten Sportschuhe ist nach wie vor China, ein Land in dem kaum faire Produktionsbedingungen zu finden sind. Ein Niedriglohnsektor eben, und das bei Schuhkosten von 100 bis 400 Euro im Handel. Zwar gibt es erste Anstöße, die Laufschuhe künftig auch nachhaltiger zu produzieren, aber diese Anstrengungen stecken noch in den Kinder-Laufschuhen.

Kleine bis mittlere Traditionsunternehmen setzen auf Nachhaltigkeit

Zu diesem Ergebnis kam jüngst auch die Stiftung Warentest. Die wollte wissen, welche Laufschuhe bestehen den Nachhaltigkeitstest? Dazu hatte sie alle großen Hersteller zum Fragebogeninterview eingeladen, um mal hinter die Kulissen zu schauen. Dabei blieben viele Fragen zu den Produktionsbedingungen weiter unbeantwortet, mancher Hersteller wollte sich erst gar nicht zu Wort melden und verweigerte eine Teilnahme am Test.

Darum bekamen Nike, Asics und New Balance auch gleich die Beurteilung „mangelhaft“. Erste Versuche, nachhaltige Laufschuhe auf hohem Niveau herzustellen, die finden sich dann aber doch noch und zwar bei Traditionsfirmen wie Lunge, Bär oder Brütting. Alle Schuhe sind „Made in Germany“ aus hochwertigem Leder und in echter Handarbeit. Dafür müssen Verbraucher allerdings tiefer in die Tasche greifen. Das liegt auch daran, dass wer in Deutschland produziert EU-Standards erfüllt. Das betrifft dann nicht nur die zu zahlenden Löhne, sondern auch anspruchsvolle Umweltstandards.

Umwelt und, nicht zu vergessen, Qualität sollten einem aber dann vielleicht doch den höheren Preis im Schuhgeschäft wert sein, oder etwa nicht?

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Okt 03

Am 11. und 12. Oktober können Interessierte im Berliner Kunstgewerbemuseum die eingereichten Kunstwerke für den diesjährigen Ecodesign Preis begutachten. Die Jury trifft ihre Entscheidung am Tag zuvor.

Die Nominierten des Bundespreises Ecodesign 2016 sowie alle zur Jurysitzung zugelassenen Einreichungen werden in diesem Jahr erstmals auch einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Dazu werden die Einreichungen im Kunstgewerbemuseum am Kulturforum Berlin ausgestellt, wo die Jury am 10. Oktober zu ihrer entscheidenden Sitzung zusammenkommen will. An den beiden darauffolgenden Tagen können interessierte Besucher die Wettbewerbsbeiträge selbst ansehen. Dabei geht das Spektrum von auf dem deutschen Markt erhältlichen Produkten und Dienstleistungen bis zu Konzeptstudien und Nachwuchsprojekte aus den Bereichen Bau und Architektur, Interieur, Mode, Kommunikation und Mobilität.

Insgesamt wurden für den Ecodesign Preis 2016 in den vier Kategorien Produkt, Service, Konzept und Nachwuchs 350 Beiträge eingereicht, nach der Vorauswahl liegen der Jury jetzt 163 Projekte vor. Im Anschluss an die entscheidende Jurysitzung werden alle Nominierten in einer Online-Ausstellung sowie gemeinsam mit allen zur Jurysitzung zugelassenen Einreichungen im Kunstgewerbemuseum präsentiert.

Besichtigungstermine im Kunstgewerbemuseum, Matthäikirchplatz, 10785 Berlin:
11. Oktober 2016 16:00 – 17:00 Uhr & 12. Oktober 2016 11:00 – 12:00 Uhr und 16:00 – 17:00 Uhr

Die Preisverleihung findet am 28. November im Bundesumweltministerium statt, die Umweltministerin Barbara Hendricks ehr die Preisträger persönlich.

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Sep 13

Der Klimawandel bringt eine Menge Herausforderungen mit, aber auch gute Chancen für Jobbewerber, denn die Ökobranche boomt und deshalb werden Fachkräfte jetzt händeringend gesucht. Welche Arbeitsplätze beliebt sind und wo Bedarf besteht, dazu mehr.

Energiedienstleister und Fachkräfte für die Müllverarbeitung sind derzeit Mangelware. Auf einem hart umkämpften Arbeitsmarkt bedeutet das, große Einstiegschancen für neue Bewerber. Zwar werden hier überwiegend Fachkräfte gesucht, doch auch über Praktika und Ausbildungen lässt sich ein Quereinstieg schaffen. Erstmals stieg die Zahl der Beschäftigten im Umweltsektor in diesem Jahr auf über zwei Millionen. Diese Zahlen hat jüngst das Umweltbundesamt veröffentlicht. Und noch ist deutlich Luft nach oben da. Aktuell macht die Anzahl der Erwerbstätigen im Umweltsektor noch einen relativ kleinen Anteil der Gesamtarbeitszahlen aus, etwa 5,2 Prozent. Das rechnet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (kurz DIW) in einem Bericht vor. Die meisten der Beschäftigten arbeiten für den Umweltschutz, hier konkret im Bereich der erneuerbaren Energien. Die Prognosen stehen gut, in den kommenden zehn Jahren soll sich die ihre Anzahl verdoppeln.

Fachkräftebedarf im Umweltsektor steigt

Viele ökologisch geprägte Jobs verzeichnen eine große Nachfrage. Die übersteigt aktuell sogar die Bewerbungen. Für Interessierte eine super Voraussetzung, sich einen Traumjob zu ergattern. Dabei sind die Zugangsqualifikationen allerdings durchaus sehr unterschiedlich, genauso wie die Berufe selbst. Hinzu kommt, dass viele Berufsbilder noch relativ neu sind, dementsprechend sind auch Studium oder Ausbildungsplatz noch neu. Die Ausbildungsinhalte müssen sich schließlich dem Bedarf anpassen, auch hier herrscht nach wie vor Ausbaubedarf. Bis dahin kommen gute Zeiten auf den Umwelteinsatz zu, es warten freie Plätze, viel Potenzial und spannende Herausforderungen mit einem ehrenwerten Ziel, dem Umweltschutz. Bewerben für die „grünen“ Jobs können sich nicht nur Akademiker, auch Menschen mit Hauptschul- oder Realschulabschluss bekommen eine Chance.

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