Mrz 16

Eine Halterung aus zwei Brettern für Pfandflaschen soll jetzt an öffentlichen Abfalleimern auf verschiedene Arten Gutes tun. So müssen zum einen Flaschen Sammelnde nicht mehr in den Müll fassen. Zudem können die Pfandflaschen so schneller und einfacher in den vorgesehenen Recycling-Kreislauf gebracht werden.

Die meisten werden wohl eine derartige Situation schon häufig beobachtet haben: Flaschensammler, die in Mülleimern wühlen, auf der Suche nach Pfandflaschen, die sie zu Geld machen können. Dem Pfand das viele aus Bequemlichkeit achtlos in den Abfall werfen, anstatt es dem vorgesehenen Wertstoffkreislauf zuzuführen. Mit um die 25 Cent pro Flasche ist das nicht wenig Geld das da zusammen kommt. Aber eben auch eine enorme Menge nicht recycelter Abfall. Und das im führenden Land der Mülltrennung

Eine Lösung, die nun gleich an mehreren Stellen angreift, wurde gerade in Gröbenzell, Landkreis FFB vorgestellt. Nachdem es bereits einen Pfandring zu kaufen gibt, dieser aber leicht zu entwenden ist und dann durch scharfe Kanten ein Sicherheitsrisiko darstellt, wurde die Gemeinde Gröbenzell über ihren ambitionierten Bürgermeister selbst aktiv. Entstanden ist eine neue Version des Pfand Rings. Dieser wird nun hinten am Mülleimer befestigt und besteht aus zwei mit etwas Abstand aufeinander befestigten Platten. In der oberen Platte sind flaschengroße Löcher eingearbeitet, die Platz für die Behältnisse schaffen. Deutlich stabiler als sein Vorgänger überzeugt der Halter auch mit seinem Preis von rund 35 Euro anstatt der 70 Euro des Vorgängermodells. Von der Gemeinde mit positivem Feedback bewertet könnte diese neue Version des Pfandrings schon bald in weiteren Städten für eine Verbesserte Situation von Flaschen-Sammlern sorgen und vor allem eine beachtliche Menge Abfall wieder dem richtigen Kreislauf zuführen.

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Jan 21

Jeweils die Top 10 standen in ihrer Kategorie beim GreenTec Award zur Wahl. Die Finalsten messen sich am 21. Februar während der IFAT in München.

Seit der GreenTec Award 2018 zum ersten Mal verliehen wurde, hat er sich als einer der auch über die deutschen Grenzen hinaus bekannten Umweltpreise etablieren können. In seiner 11. Auflage ist der GreenTec Award der Auftakt der Umwelttechnologiemesse IFAT Ende Februar in München. Die traditionelle Gala zur Auszeichnung der Gewinner findet am 13. Mai statt.

Auf der IFAT treten die Finalisten vor eine Jury aus Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Medien. So sind zum Beispiel Prof. Dr. Claudia Kemfert, vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, Marco Vollmar, WWF Executive Director Communications, und die Schauspielerin und Musikerin Anna Loos Jurymitglieder.

Aus jeder Kategorie wurden aus den 10 Besten die drei Finalisten für die Veranstaltung im Februar ausgewählt. Dabei bestimmte die Jury jeweils zwei Kandidaten, der Dritte kam über ein Online-Voting ins Finale.

Die Finalisten im Überblick

Kategorie „Bauen und Wohnen“

  • DAW SE (Holzveredelungsprodukte auf der Basis von Leindotter)
  • CONTAINERWERK eins (baut ausgediente Seefrachtcontainer zu Wohnraum um)
  • Werkgemeinschaft Böhme Hilse Diplomingenieure (vernetztes Plusenergie-Quartier mit E-Mobilität, Quartierstrom).

Kategorie „Energie“

  • Fraunhofer ISE (innovatives Solarzellendesign, 18% mehr Leistung)
  • MWK Bionik (Selbstreinigungs-Beschichtung für PV-Anlagen)
  • sonnen (Öko-Strom selbst erzeugen, speichern, teilen)

Kategorie „Galileo Wissenspreis“

  • Biolab Eberswalde (Nachhaltige Pilz-Materialien als Plastikalternative)
  • AES (Autarke-Energiesystem-Modellhaus)
  • RElectronics (Verfahren für nachhaltiges und ökonomisches Recyling von Elektroschrott)

Kategorie „Lifestyle“

  • tip me (Trinkgeld für Produkthersteller)
  • Relenda (Generation umweltbewusst: Mieten und Nutzen, statt kaufen)
  • aha-Zweckverband (Hannochino: innovatives Mehrwegbecher-Pfandsystem)

Kategorie „Mobilität“

  • DiniTech GmbH (Laden von Elektro-Autos an jeder Standardsteckdose)
  • paper planes e.V. (Radbahn unter der U1 Strecke Berlin)
  • Alstom (CO2-emissionsfreier Zug, angetrieben durch Brennstoffzelle)

Kategorie „Ressourcen und Recycling“

  • creapaper GmbH (Papier aus Gras)
  • Enactus RUB (rentable, ökologische Alternative zur Verbrennung von Elektroschrott)
  • Association of Lady Entrepreneurs of India (Geschäftsmöglichkeit aus Industrieabfall)

Kategorie „Sport“

  • SunnyBag GmbH (Leaf+ Solarpanel lädt Geräte unterwegs auf)
  • VAUDE (nachhaltig-innovative Outdoorausrüstung)
  • Soliarskilift Tenna (weltweit erster Wintersport mit Solarenergie)

Kategorie „Sustainable Development“

  • BIO-LUTIONS International (biologisch abbaubare Verpackungen, aus 100% Agrarabfällen)
  • SUNfarming (agro-solare Gewächshäuser)
  • Land Life Company (Bekämpfung von Wüstenbildung)

Kategorie „Wasser und Abwasser“

  • Unimatec Chemicals Europe (mobiler Wasserfilter)
  • Enactus Regensburg e.V. (günstige Wasserfilter für Afrika)
  • Enactus Bochum (Roots Up Gewächshaus: autarke Wasserproduktion)

Start-up Sonderpreis

  • einhorn products (fair & nachhaltig produzierte Kondome)
  • CONTAINERWERK eins (s.o.)
  • Fresh Energy (Stromfresser bekämpfen: 100% öko, günstig, datengetrieben)

Mehr Informationen zu den GreenTec Awards finden Sie unter www.greentec-awards.com.

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Nov 09

Miteinander lernen, arbeiten und dabei tolle Mode entwerfen? Wie das funktioniert, wie behinderte und nicht behinderte Mitarbeiter ein soziales Miteinander nicht nur leben, sondern davon auch profitieren, das zeigt das Start Up wasni.

 Als Daniel Kowalewski im Jahr 2015 sein Unternehmen wasni gründete, hätte er sich wohl nicht ausmalen können, wie positiv seine Kunden auf diese Idee reagieren würden. Die Abkürzung wasni steht dabei für „wenn anders sein normal ist“ und erklärt damit auch gleich den Grundgedanken des Start Ups. Hinter den Mauern der gemütlichen Werkstatt arbeiten behinderte und nicht behinderte Menschen daran, etwas Schönes zu schaffen und die Kunden damit zu erfreuen. Sie produzieren Ökomode und zwar ganz nach individuellen Vorgaben. Die können die Kunden zuvor aufgeben. So dürfen sie allein bestimmen, welcher Stoff Verwendung findet, welchen Print sie haben möchten, ob der neue Hoodie Reißverschlüsse haben soll, Knöpfe oder sonst etwas. Auf diese Weise entsteht nicht nur nachhaltige Mode die wirklich geliebt wird, sie bleibt auch individuell. Jedes Stück eine Maßanfertigung.

 Wirtschaftlicher Erfolg und soziales Miteinander

Der Erfolg des letzten Jahres gibt dem Firmengründer Recht und der will nun noch mehr. Künftig sollen die Kunden den Service auch online nutzen können. Ein Konfigurator und die dazugehörige Webseite laufen bereits in der Testphase. Und für die neuen Aufgaben möchte der findige Unternehmer aus Baden-Württemberg auch die Zahl seiner Beschäftigten erhöhen und neue Mitarbeiter einstellen. Dafür braucht er eine neue Finanzspritze, weshalb die aktuelle Crowdfounding-Kampagne längst gestartet ist. Damit ist wasni auf jeden Fall ein gutes Beispiel dafür, wie gut nachhaltige Produktion und Inklusion gemeinsam funktionieren können und wie profitabel Konzepte wie dieses für alle Beteiligten sind. Dabei finden alle Produktionsschritte in Deutschland statt, schaffen neue Arbeitsplätze und kurbeln damit die Wirtschaft ein kleines bisschen an. So viel Gutes an einem Platz, das muss einfach funktionieren!

Für Inklusion und Bio vereint in Mode vergeben wir ganze 4 Stämmchen!

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Jul 28

Erstmalig in diesem Jahr ruft das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Winzer, Landwirte und Gärtner dazu auf, sich mit innovativen Ideen und Projekten für den „Bayerischen Klimapreis Landwirtschaft, Garten- und Weinbau“ zu bewerben. Ziel soll es sein, die Produktion dem Klimawandel anzupassen und zum Schutz des Klimas beizutragen.

Es locken Preisgelder in Höhe von 3.000 für den Gartenbau und den Weinbau, sowie zwei Mal 3.000 für alle Gärtner, die sich vor einer Expertenjury mit ihren neuen Ideen behaupten können. Zur Fachjury gehören Vertreter aus dem Staatsministerium, einer berufsständischen Vertretung sowie Forschern. Diese prüfen alle eingegangenen Projektideen auf die Wirksamkeit hinsichtlich des Klimaschutzes und deren Anwendbarkeit in der Praxis. Schließlich sollen alle theoretischen Vorüberlegungen auch in die Betriebe vor Ort übertragbar sein und so einen Wandel herbeiführen können. Gleichzeitig soll dadurch natürlich auch die Effizienz der Arbeit gesteigert werden.

Gartenbau, Weinanbau und Landwirtschaft

Die Verleihung selbst findet im Oktober statt und wird von Staatsminister Helmut Brunner durchgeführt. Bewerben können sich alle Interessierten aus Gartenbau, Weinanbau und landwirtschaftlichen Betrieben. Wer sich nicht selbst bewerben möchte, der kann auch von Dritten für den Preis vorgeschlagen werden. Alle Bewerber müssen sich vorab darüber bewusst sein, dass ihre Projekte auch vor Ort erläutert und gezeigt werden und die Presse ebenfalls involviert ist. Demzufolge können auch Interviews und Fotos auf die Bewerber zukommen. Falls eine Idee gewinnt, darf sie für die Forschung verwendet werden. Deshalb ist es ausgeschlossen, bereits bestehende Forschungsprojekte einzureichen.

Zur Bewerbung benötigen die Verantwortlichen Namen und Adressen des Bewerbers, sowie die BALIS-Nummer. Außerdem ist ein Betriebsspiegel einzureichen und eine Beschreibung des Projekts als solches, gegebenenfalls mit Fotos. Mehr Informationen dazu, sowie die Adresse für die Bewerbungen finden Interessierte unter https://www.stmelf.bayern.de/landwirtschaft/klima/165651/index.php .

Der Anmeldeschluss ist der 31. August 2017.

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Jun 13

Vor ein paar Tagen bekamen wir eine Mail mit einem Hinweis auf eine gute alte Blogparade: Best of Schrott Dabei soll es um die Entsorgung von Elektroschrott gehen, ein immer größer werdendes Problem. Da haben wir uns ein bisschen umgesehen, nichts gefunden – doch dann hat irgendwo ein Handy geklingelt.

Smartphones sollen möglichst immer höchsten technischen Ansprüchen gerecht werden. Aus diesem Grunde werden sie meist schneller als notwendig durch neue, modernere Geräte ersetzt. Aber was genau passiert mit den ausrangierten Modellen?

Möglichst lange Nutzungsdauer für Mobiltelefone

Durchschnittlich alle zwei Jahre werden Smartphones durch modernere Modelle ersetzt. Dass die Geräte zu diesem Zeitpunkt meist noch voll funktionsfähig sind, spielt dabei keine Rolle. Doch im Sinne der Umwelt ist dieses Verhalten nicht. Im Gegenteil! Um den eigenen ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten, sollte die Nutzungsdauer der Mobiltelefone unbedingt verlängert werden.

Dies kann auf unterschiedlichen Wegen erreicht werden. So könnte das ausgediente Smartphone anderen Nutzern überlassen werden. Es könnte zum Beispiel per Kleinanzeige verkauft werden. Die Vorteile für Käufer und Verkäufer liegen dabei ganz klar auf der Hand. Während der Verkäufer sein altes Handy in Bares verwandelt, freut sich der Käufer über ein Schnäppchen.

Oder das Mobiltelefon wird einfach innerhalb der Familie weitergereicht.

Weiterverkauf in Entwicklungsländer

Oft gibt es in Städten und Gemeinden Handysammlungen, wo nicht mehr genutzte Geräte unkompliziert abgegeben werden können. Diese Sammlungen werden von gemeinnützigen Organisationen, oft auch gemeinsam mit Mobilfunkanbietern, durchgeführt. Die so gesammelten Handys werden dann meist in Entwicklungsländer verkauft, wo diese zum günstigen Preis an die arme Bevölkerung weiterverkauft werden.

Wertvolle Rohstoffe in alten Handys

Ein Handy gehört auf keinen Fall in den Hausmüll. In dem Gerät sind noch viele wertvolle Rohstoffe enthalten, die besonders recycelt werden sollten. Gold, Kobalt, Palladium und auch Silber sind in Mobiltelefonen enthalten. Das Recycling ist eine wichtige Maßnahme zum Schutz der Umwelt. Deshalb sollten alte Handys unbedingt zum Wertstoffhof gebracht werden.

Rücknahme durch Mobilfunkanbieter

Einige Mobilfunkanbieter nehmen direkt beim Kauf eines Neugerätes die alten Smartphones zurück. Sie werden zwar nicht direkt angekauft. Aber für den Kunden springt gelegentlich ein attraktiver Gutschein heraus. So lohnt es sich unbedingt, auch über diese Möglichkeit nachzudenken.

Wichtig: Vor dem Entsorgen oder Weiterverkaufen sollten unbedingt alle persönlichen Daten gelöscht werden. Nur so wird einem Missbrauch effektiv vorgebeugt. Dabei ist auch an die externen Speichermedien zu denken!

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Jun 05

Das estnische Unternehmen Gelatex hat einen Weg gefunden, nachhaltiges Leder zu produzieren. Während in der herkömmlichen Lederproduktion viele, hochgiftige Chemikalien benutzt werden, kommt das nachhaltige Leder ohne diese gefährlichen Zusatzstoffe aus.

Organische Nebenprodukte der Fleischindustrie bilden die Grundlage für die Herstellung von nachhaltigem Leder. Das Startup Gelatex aus Estland hat eine Methode entwickelt, Leder aus Gelatine zu produzieren. Damit könnte die Umweltbelastung, die durch die Lederherstellung entsteht, deutlich reduziert werden.

Gelatine als Basis zur Lederherstellung

Was im ersten Moment ein wenig seltsam klingen mag, scheint dem estnischen Unternehmen Gelatex zufolge bereits hervorragend zu funktionieren. Das Startup produziert nachhaltiges Leder, das dem echten Leder in all seinen Facetten verblüffend ähnlich ist. Es sieht aus wie Leder und fühlt sich ebenso an. Allerdings verzichtet das Unternehmen auf Tierhäute bei der Herstellung.

Auch die Angestellten profitieren von dieser neuen Methode. Waren sie bei der herkömmlichen Lederherstellung aus Tierhäuten noch zahlreichen, toxischen Substanzen ausgesetzt, bleibt dies bei der gelatinebasierten Produktion nun aus.

Leder aus Abfällen der Fleischindustrie

Eigentlich sollte echtes Leder aus Schlachtabfällen hergestellt werden. Doch da die Nachfrage einfach zu hoch ist, werden Tiere geschlachtet, um ausreichend Leder produzieren zu können. Insgesamt 2,5 kg toxischer Substanzen sind notwendig, um einen Quadratmeter Leder herzustellen.

So sieht die Alternative aus: Da das nachhaltige Leder tatsächlich ausschließlich aus Abfällen der Schlachtbetriebe, nämlich aus Gelatine hergestellt wird, müssen nicht noch mehr Tiere geschlachtet werden. Bislang war die Herstellung von nachhaltigem Leder nur mit Hilfe teurer Prozesse möglich. Auch die Ergebnisse waren nicht wirklich zufriedenstellend. Da das Gelatex-Leder in der Zusammensetzung dem echten Leder entspricht, ist ein Unterschied nicht erkennbar.

Mit Hilfe der neuen Methode von Gelatex könnte nachhaltiges Leder kostengünstig auch in größeren Mengen produziert werden.

Leder aus echten Schlachtabfällen – wir vergeben 4 Stämmchen.

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Jun 01

Ganz im Sinne der Umwelt verleiht eine Expertenjury am 7. Dezember 2017 den Next Economy Award. Bewerbungen können noch bis zum 16. Juni eingereicht werden.

Speziell junge Startups und Organisationen mit einem besonders nachhaltigen Geschäftsmodell haben derzeit die Chance, ihre Bewerbungen für den Next Economy Award einzureichen. Neben den obligatorischen Preisen bietet der Award natürlich auch die Möglichkeit seine Geschäftsidee bekannter zu machen und Kontakte zu knüpfen.

Ein Preis für Nachhaltigkeit

Der Next Economy Award wird Ende dieses Jahres mittlerweile schon zum 3. Mal verliehen. Dieser besondere Preis richtet sich vor allem an Unternehmen und Organisationen, deren Konzepte auf Nachhaltigkeit basieren. Wichtige Voraussetzung für eine Teilnahme ist ein Gründungsdatum innerhalb der vergangenen fünf Jahre.

Bewerbungen noch bis zum 16. Juni einreichen

Alle Unternehmen und Organisationen, die von sich behaupten können, die Umwelt nachhaltig zu schonen und deren Zustand zu verbessern, haben jetzt die Gelegenheit, sich online absolut kostenfrei zu bewerben. Alle Bewerbungen, die bis zum 16. Juni 2017 bei der Expertenjury eingehen, werden eingehend geprüft und ausgewertet. Anschließend vergeben die Spezialisten am 7. Dezember 2017 in Düsseldorf den Next Economy Award.

Den Siegern winken Preise im Wert von je 25.000 Euro. Dabei handelt es sich um Kommunikations- und Sachleistungen, die die Unternehmen oder Organisationen dabei unterstützen, zukünftig noch erfolgreicher zu agieren.

Abschließender Kongress zum Networken

Die Preise werden in vier Kategorien vergeben. Dabei handelt es sich um die Kategorien „Nature“, „Social Entrepreneur“, „People“ und „Energy“. Unter anderem gewann ein Lebensmittelladen, der vollständig auf Einwegverpackungen verzichtet.

Alle Teilnehmer haben die Möglichkeit, kostenfrei an einem zweitägigen Kongress teilzunehmen. Dieser ist eine hervorragende Plattform, um wertvolle Kontakte zu großen Unternehmen verschiedener Branchen zu knüpfen und miteinander in Erfahrungsaustausch zu treten.

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Mai 23

Zwei Thüringer Startups wollen zukünftig miteinander kooperieren, um gemeinsam ein intelligentes Batteriekraftwerk zu entwickeln. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz wollen sie Energie effizienter einsetzen und damit die Umwelt schonen.

Künstliche Intelligenz soll zukünftig die Energie in einem neu entwickelten Batteriespeicher steuern. Dies haben zwei Startups aus Thüringen geplant und wollen es in einer neuen Kooperation gemeinsam umsetzen.

Zwei Startups – ein Ziel

Die Excello-Batteriekraftwerke GmbH aus Schmalkalden hat in der Ifesca GmbH aus Ilmenau ihren Partner gefunden. Beide Startups wollen in Zukunft zusammenarbeiten, um künstliche Intelligenz mit neuartigen Batteriespeichersystemen zu verbinden. Ein intelligentes Batteriekraftwerk soll schon bald Industriebetriebe und Privathaushalte versorgen.

Intelligentes Energiemanagement macht Batterien ergiebiger

Während sich Excello auf die Entwicklung eines speziellen Stromspeichers konzentriert, liefert ifesca ein intelligentes Energiemanagementsystem. Beide Komponenten sollen die Basis für ein intelligentes Batteriekraftwerk bilden.

Das AIVA-System, eine künstliche Intelligenz die ifesca in die Partnerschaft miteinbringt, erkennt automatisch, welche Energiemengen wann ein- bzw. ausgespeichert werden sollen. Es analysiert alle vorliegenden Daten und entscheidet selbstständig über Energieflüsse und Energieflussmengen. Besonders interessant ist die Übermittlung aller Daten an die Verbraucher und an potenzielle Neukunden. Vor allem für Energieversorger könnte dieses künstlich-intelligente Batteriekraftwerk interessant sein.

Erneuerbare Energien einfach zwischenspeichern

Mit Hilfe dieses künstlich-intelligenten Systems könnten Energieversorger, die hauptsächlich auf erneuerbare Energien setzen, überschüssig erzeugten Strom einfach speichern und bei Bedarf abrufen.

Batteriespeichersysteme sind der Markt der Zukunft. Bislang sind bereits verschiedene Systeme, vor allem für den Privatgebrauch, am Markt erhältlich.

Für künstliche Inteligenz die der Umwelt dient vergeben wir 4 Stämmchen.

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Mai 05

Alle zwei Jahre zeichnet das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie kreative Bewerber mit dem Deutschen Innovationspreis aus. Wer daran noch teilnehmen will, der muss sich beeilen.

Die Bewerbungsfrist für den IKU (Deutscher Innovationspreis für Klima und Umwelt) endet am 31. Mai. Dann entscheidet eine hochrangige Jury über die besten und zukunftsweisenden Projekte. Die Auszeichnung findet in insgesamt fünf Kategorien statt:

  • „Prozessinnovationen für den Klimaschutz“
  • „Produkt- und Dienstleistungsinnovationen für den Klimaschutz“
  • „Umweltfreundliche Technologien“
  • „Umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen“
  • „Klima und Umweltschutztechnologietransfer in Entwicklungs- und Schwellenländern und in Staaten Osteuropas“

Bewerber können Organisationen und Unternehmen aus der Wirtschaft ebenso sein wie Forschungseinrichtungen. Antrieb für die Bewerbung sollte nicht nur die Preis an sich, sondern das Prestige sein, was mit ihm einhergeht. Die Verleihung findet im großen Rahmen öffentlichkeitswirksam statt. Deutschland möchte sich eine Vorreiterrolle in Sachen Umweltschutz und Klimaschutz sichern und diese ausfüllen. Dazu braucht es neue Produkte, Technologien und Dienstleistungen. Nur so lassen sich langfristig Lösungen für drängende Fragen unserer Zeit finden. Viele Bewerbungen sind bislang eingegangen und doch ist noch etwas Luft nach oben.

Bewerbungsunterlagen im Netz

Deshalb sollten Interessierte sich unbedingt an die Fristen halten, denn die laufen schon in Kürze ab und dann hieße es, zwei weitere Jahre zu warten und nicht sofort aktiv zu werden und in die Entwicklung und den Vertrieb der eigenen Idee zu starten. Die Bewerbung erfolgt direkt über die offizielle Webseite der IKU. Dort sind auch alle weiteren Informationen zu finden, sowie eine Liste der vergangenen Preisträger.

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Apr 12

In vielen deutschen Städten präsentieren Aussteller auf der Fairgoods, wie nachhaltiger Lebensstil verwirklicht werden kann. Ziel der Veranstalter ist es aber auch unter den Besuchern einen stetigen Erfahrungsaustausch in Gang zu bringen.

Den Alltag nachhaltig zu gestalten, ist einfacher als viele bisher angenommen haben. Das beweist die Fairgoods, die in diesem Jahr noch in vielen deutschen Städten nachhaltige Waren des täglichen Bedarfs präsentiert.

Fairgoods als Plattform zum Thema Nachhaltigkeit

Die Fairgoods Messe ist eine Veranstaltung rund um das Thema Nachhaltigkeit. Wer sich für eine nachhaltige Lebensweise interessiert, vielleicht auch schon die eine oder andere Erfahrung gesammelt hat, wird hier viele Neuheiten für sich entdecken. Die Messe ist keine reine Verbrauchermesse. Hier treffen sich auch Hersteller und Händler, um Ideen für neue, nachhaltige Produkte zu sammeln.

Natürlich hat die Fairgoods noch viel mehr zu bieten. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm rund um die Nachhaltigkeit im alltäglichen Leben ergänzt das interessante Ausstellungsspektrum. Es wird Kochshows und Kreativworkshops geben. Außerdem haben Interessierte die Möglichkeit, Podiumsdiskussionen zu verfolgen oder aktiv daran teilzunehmen. Verschiedene Vorträge runden das gesamte Programm ab.

Termine:
Am 8. und 9. April präsentieren die Aussteller der Fairgoods ihre Produkte in Hannover. Am 6. und 7. Mai sind sie dann in Essen.

PS: Jeweils zur gleichen Zeit wie die Fairgoods finden auch die Vegginale statt. Hier steht die vegan-vegetarische Lebenskultur im Mittelpunkt.

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