Mai 23

Mit ihrem Beschluss den Kauf von Elektroautos zu fördern, hat die Bundesregierung auch das gesamte Thema wieder ins Gespräch gebracht. Kern der neuen Maßnahme ist die finanzielle Förderung beim Kauf eines Elektroautos, mit 4.000 Euro soll der Käufer künftig unterstützt werden. So ganz ohne Bedingungen geht es allerdings dann doch nicht, der Kaufpreis darf 60.000 Euro nicht überschreiten und die Prämie gilt, so der Wortlaut, für „rein elektrisch betriebene Fahrzeuge“. Bei den derzeitigen Angeboten auf dem Markt dürfte die Obergrenze von 60.000 Euro weniger ein Problem sein. Insgesamt 600 Millionen Euro will die Regierung bis 2019 dafür bereitstellen, weitere 300 Millionen sollen in den Ausbau der notwendigen Infrastruktur gesteckt werden.

Bleibt die Frage, ob die finanzielle Förderung die Anzahl von E-Autos auf deutschen Straßen wirklich nach oben treiben kann. Elektroautos haben es wohl gerade bei den PS verliebten Deutschen nicht ganz einfach. Allein das völlig andere, fast lautlose Fahrgefühl in einem Elektroauto dürfte manch ratternde Motoren gewöhnten Fahrer schlicht verwirren.

Neben der nach wie vor eher löchrigen Infrastruktur, scheint eben vor allem der psychologische Faktor eine große Rolle bei den Absatzproblemen von E-Autos im Autoland Deutschland zu spielen. Das Angebot an bezahlbaren Elektroautos wächst inzwischen auch bei deutschen Herstellern, die vom Erfolg des Newcomers Tesla wohl durchaus aufgeschreckt wurden. Die durchschnittliche Reichweite eines E-Autos kann sich inzwischen sehen lassen. Zwischen 150 und 210 Kilometer weit kommt man mit einem modernen Elektroauto, für die alltägliche Benutzung ist eine solche Streckenreichweite sicher ausreichend. Sicher, ein Benziner mag mit einer Tankfüllung meist mindestens die doppelte Reichweite schaffen, vereinzelte Modelle knacken auch schon mal die 1.000 km-Marke. Wer sein Auto aber lediglich für den alltäglichen Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen benötigt, für den dürfte eine solche Reichweite wohl nicht nötig sein.

Woran liegt es also, dass sich Elektroautos bis jetzt bei uns nicht gerade einer großen Beliebtheit erfreuen können? Sind es rationale Gründe, wie die schwache Infrastruktur wenn es etwa um Stromtankstellen geht? Oder sind es doch eher emotionale Gründe, und der durchschnittliche Autofahrer möchte einfach nicht auf sein Motorengeräusch verzichten?

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Mai 13

In diesem Jahr wird der EnergieEffizienz Preis der Thega (Thüringer Energie- und Green-Tech-Agentur GmbH) bereits zum 5. Mal verliehen. Wer sein grünes Projekt bekannter machen möchte und sich damit die Chance auf den begehrten Preis sichern will, kann seine Unterlagen noch bis zum 31. Juli 2016 einreichen.

Die Bewerbungsfrist zur Teilnahme am Wettstreit um den EnergieEffizienz Preis läuft noch bis Ende Juli 2016. Interessierte haben die Möglichkeit, ihre Projekte auch online einzureichen. Allerdings ist die Teilnahme regional begrenzt.

Auszeichnung für vorbildliche Energiewirtschaft

Die Vergabe des EnergieEffizienz Preises der Thega soll Thüringer Unternehmen, Kommunen und Institutionen belohnen, die durch neuartige Konzepte besonders energieeffizient arbeiten. Der Einsatz erneuerbarer Energien mit intelligenten Speicher- und Verteilungssystemen oder entsprechend angepasste oder veränderte Produktionsprozesse können ausschlaggebend für die Vergabe des Preises sein. Wichtig ist, dass die eingereichten Projekte innerhalb der vergangenen fünf Jahre umgesetzt wurden und erfolgreich betrieben werden.

Und das winkt dem Gewinner

Der begehrte Preis bringt nicht nur enorme Publicity, die den oder die Gewinner auch über die Thüringer Grenzen hinaus bekannter machen wird. Außerdem werden 10.000 Euro vergeben. Maximal 3 Gewinner wird es bei der Vergabe des EnergieEffizienz Preises geben. Die Thüringer Energie AG ist als Hauptsponsor benannt.
Am 9. November 2016 findet die Preisverleihung statt. Der Unternehmertag der Thüringer Energie, der an diesem Tag geplant ist, gilt als ideale Plattform zur Ehrung der Preisträger.

Bewerbungen noch bis zu 31. Juli 2016

Nur noch bis zum 31. Juli 2016 haben Interessenten die Möglichkeit, ihre Projekte genau dokumentiert einzureichen. Es muss nachgewiesen werden, dass diese bereits erfolgreich umgesetzt wurden. Zu den wichtigsten Kriterien zählen unter anderem die Nachhaltigkeit, die Energieeffizienz und die Wirtschaftlichkeit der Projekte. Dementsprechend werden die Gewinner ermittelt.

Quelle: www.thueringer-allgemeine.de, www.thega.de

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Mai 09

Wintergarten oder Terrassenüberdachung geplant? Diese umweltfreundliche Variante ist sicher mehr als nur eine Überlegung wert. Solardächer aus lichtdurchlässigen Modulen könnten die ideale Kombination aus Eleganz und neuestem technischem Standard bieten.

Wer bereit ist, in ein Terrassendach oder in einen Wintergarten zu investieren, sollte sich einmal mit dem Thema Solardächer auseinandersetzen. Diese sehen richtig gut aus und werten eine Immobilie auf jeden Fall auf.

Glasdach oder Solardach? Eine Frage des Geldes?

Ein innovatives Doppelglas-Modul der Solarmanufaktur SI-Module GmbH könnte ein Terrassendach in einen umweltfreundlichen Energielieferanten verwandeln. Das neuartige Modul ist lichtdurchlässig und sorgt für optimale Lichtverhältnisse. Es schützt den Terrassenbereich wie ein herkömmliches Glasdach. Die Investition sei nur geringfügig höher als die für ein Glasdach. Bei einer Fläche von etwa 20 m² würden sich die Kosten durch den gewonnenen Strom bereits nach rund vier Jahren amortisieren, so die Anbieter.

Helligkeit und Lichtdurchlässigkeit

Einfache Photovoltaik-Platten sind wenig lichtdurchlässig und würden den Terrassenbereich stark verdunkeln. Mit den neuartigen Doppelglas-Modulen sind derartige Befürchtungen aber unbegründet. Denn eine 40 %ige Lichtdurchlässigkeit schafft eine angenehme Helligkeit im Wintergarten oder auf der Terrasse.

Vor Installation Baugenehmigung einholen

Die Installation einer Überkopf-Anlage erfordert eine Baugenehmigung. Die Doppelglas-Module SI-Enduro und SI-Saphir sind leicht, witterungsbeständig und robust und damit auf jeden Fall für die Überkopf-Montage geeignet. Beide Varianten bringen unterschiedliche Eigenschaften und Leistungsfähigkeit mit. Eine gründliche Beratung vorab ist unbedingt erforderlich. Auf diese Weise wird das ideale Modell für die individuellen Bedürfnisse schnell gefunden.

Quelle: www.sonnenseite.com

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Apr 27

Erdbeben gefährdete Gebiete standen im Mittelpunkt der Forschungen der Wissenschaftler der Berkley University und dem Telekom Forschungsinstitut. Da nicht alle betroffenen Gebiete mit adäquaten Frühwarnsystemen ausgestattet sind, soll die Warnung nun per Smartphone erfolgen.

Über den Namen des „Kindes“ My-Shake lässt sich definitiv noch streiten. Allerdings birgt diese App ein enormes Potenzial als ergänzendes Erdbeben-Frühwarnsystem: Sie kann Erdbeben frühzeitig erkennen und die Nutzer entsprechend warnen, damit diese sich in Sicherheit bringen können. Forscher der Universität Berkley und des zentralen Forschungsinstituts der Deutschen Telekom haben sich zusammen mit der Entwicklung von My-Shake gewidmet.

Was kann My-Shake?

My-Shake ist in der Lage, Erdbeben weltweit aufzuzeichnen und gleichzeitig auch zu warnen, wenn seismische Wellen näher kommen. Um dies zu bewerkstelligen, nutzt die App die Beschleunigungssensoren der Smartphones. Allerdings müssen die Geräte ruhig auf einer festen Oberfläche liegen. Nur dann ist es möglich, zu alarmieren. Die Forscher versprechen sich von ihrer Entwicklung vor allem den Einsatz in ärmeren Regionen, in denen es bislang wenige verlässliche Frühwarnsysteme gibt.

Was kann My-Shake noch nicht?

My-Shake steckt tatsächlich noch in den Kinderschuhen und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Derzeit ist es noch nicht möglich, dass die App direkt warnt. Es werden Daten gesammelt und an das US Geological Survey weitergeleitet. Doch die Forscher können erst konkrete Aussagen machen, wenn mindestens 300 Smartphones Informationen aus einer 12.000 km² großen Fläche melden.

Derzeit gibt es My-Shake ausschließlich für Android. Und bei einem richtigen Beben kam die App noch nicht zum Einsatz. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieses moderne Frühwarnsystem weiter entwickeln wird.

Wir vergeben für diese Idee 4 Stämmchen!

Quelle: diepresse.com

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Apr 18

Im Sudan liegt einer der größten Seen der Erde. Das 31.000 m² große Wasserreservoir ist allerdings tief verborgen unter der Erde. Deswegen tüftelt ein polnischer Architekt jetzt an einer Lösung, um die riesigen Wasservorräte für die Bewohner zugänglich zu machen. Drei Wüstentürme sollen die Lösung sein.

Die Menschen im Sudan leiden unter mangelndem Trinkwasser und Hunger, denn das von Krieg zerrüttete Land birgt wenig Rohstoffe für den Menschen. Dabei wäre Wasser durchaus vorhanden und das sehr lokal in der Nähe von Darfur. Unter der Erde schlummert ein riesiger See, die Frage ist, wie sich sein Wasser gewinnen lässt. Ein polnischer Architekt orientiert sich am Vorbild der Natur. Genau wie ein Baum mit seinen Wurzeln sollen künftig drei Türme das Wasser mittels Pumpen aus der Erde an die Oberfläche transportieren. Dieses hätte einen hohen Reinheitsgrad und ließe sich optimal an die Bevölkerung verteilen. Die Türme selbst könnten außerdem dazu dienen, daraus Schulen, öffentliche Einrichtungen oder Krankenhäuser zu bauen. Sie hätten damit einen doppelten Nutzen und würden der zerrütteten Region neuen Aufschwung geben.

Innovative Technologien mit Zukunftscharakter

Entdeckt haben den riesigen See Wissenschaftler der Universität in Boston, USA. Das war bereits im Jahr 2007. Nun soll Architekt Hugon Kowalski an der Vollendung der Wüstentürme arbeiten. Das gestaltet sich mitunter schwierig, denn noch immer gilt die Region als nicht sicher und kann deswegen nicht uneingeschränkt von Bauarbeitern und Planern genutzt werden. Trotzdem halten alle Beteiligten an dem Projekt fest, denn es bedeutet auch eine Zukunft für das Land zu schaffen und eine langfristige Lösung für das Trinkwasserproblem zu finden. Eine bessere Versorgung und damit auch bessere hygienische Bedingungen können Krankheiten verhindern und die hohe Sterblichkeitsrate bei Kindern senken. Ein wichtiges Designprojekt also bei dem es nicht nur darum geht, schicken neuen Wohnraum zu schaffen oder Prestigeobjekte für die vermögende Gesellschaft so kreieren, sondern tatsächlich den Menschen vor Ort zu helfen durch innovative Lösungen und eine ausgefeilte Technik.

Quellen: www.trendsderzukunft.de, www.designboom.com

Für diese Idee vergeben wir 4 Stämmchen, der 5. folgt bei Umsetzung 😉

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Apr 12

800.000 Tonnen Chicoréewurzel landen pro Jahr im Müll. Sie sind das Überbleibsel der jährlichen Salatproduktion. Dabei haben sie für die Wissenschaft und Technik ein ungeheuren Wert, denn aus ihnen lässt sich die Grundbasis für die Kunststoffherstellung gewinnen. Wissenschaftler tüfteln jetzt an den Feinheiten.

Aus ganz normalen Chicoréewurzel kann Hydroxymethylfurfural (kurz HMF) gewonnen werden. Dieses wird durch die verbliebenen Kohlenhydrate gebildet, die nicht für die Produktion der Chicoréeblätter von der Pflanze genutzt werden. Bislang landeten die übrigen Bestandteile, die nicht in die Lebensmittelindustrie gingen, in der Abfalltonne. Dabei ist der Gewinnungsprozess eigentlich gar nicht so kompliziert und das Ergebnis lohnenswert. Wissenschaftler an der Universität in Hohenheim tüfteln deswegen an einem Verfahren, die Chicoréewurzeln gezielter zu nutzen und das in immer gleicher Qualität.

Kontrollierte Zucht-Bedingungen im Labor

Möglich machen das kontrolliert Bedingungen im Labor. Für den Chicorée kein ungewöhnlicher Ort, denn auch das verzehrfertige Gemüse landet nach einigen Monaten auf dem Feld zunächst zur weiter Züchtung im Labor, ehe es nach etwa ein bis zwei Jahren für den Markt geerntet werden kann. In dieser Hinsicht unterscheidet sich die Anzucht des Wurzelgemüses nicht von den sonstigen Anzuchtbedingungen. In diesem Fall wird allerdings die eigentliche Wurzel nicht weggeworfen, sie durchläuft stattdessen mehrere Verfahren von der Zerkleinerung bis zu einer Erhitzung über 200 Grad. Dadurch löst sich das HMF aus den übrigen Bestandteilen und kann für die spätere Produktion von Kunststoff gewonnen werden.

Für Kunststoffproduktion und Biogas gleichermaßen interessant

Bislang geschah das aus Erdöl, doch das ist weder gut für die Umwelt, noch rentabel. Das HMF aus dem Gemüse ist sehr viel hochwertiger, denn dadurch können zum Beispiel dünnhäutigere PET-Flaschen erzeugt werden. Außerdem lässt es sich perfekt für die Produktion von Polyester, Nylon und Perlon einsetzen. Bis zur fertigen Produktion allerdings müssen noch elf weitere Bestandteile dazu kommen. Damit das langfristig gelingt und auf Erdölbestandteile verzichtet werden kann ist es allerdings noch ein langer Weg, denn zunächst muss die Produktion von HMF stabil laufen und das ganze Jahr hindurch Rohstoffe verfügbar gemacht werden. Bislang gilt Chicorée allerdings als Saisonware. Die Arbeit an diesem Thema lohnt sich, denn im Großhandel bringt ein Kilo HMF 2.000 Euro ein. Das kann neben der Produktion von Kunststoff auch für die Erzeugung von Biogas verwendet werden. Ein natürliches Produkt mit Zukunftscharakter.

Quelle: www.uni-hohenheim.de

Für diese Idee vergeben wir volle Punktzahl: satte 5 Stämmchen!

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Apr 11

Zum bundesweiten Energietag laden auch heuer wieder deutschlandweit viele Städte und Kommunen. Anlässlich des vor 30 Jahren verunfallten Atomreaktors in Tschernobyl läuft das Projekt aufgrund einer empfundenen Notwendigkeit alternative Energie-Projekte in der Bevölkerung erlebbar zu machen am 30 April auch in Würzburg.

Am Samstag, dem 30. April 2016 ist Tag der Erneuerbaren Energien, auch bei uns in Würzburg. Am „Unteren Markt“ stellen zahlreiche Anbieter zwischen 11 und 17 Uhr aus und berichten über neueste Trends in Sachen Solarenergie, e-Mobilität, Nachhaltigkeit und jegliche Form der Beratung rund um „energetische Themen“. Macher und Probierer dürfen sich freuen über viel Interaktives. So können vor allem Elektro-Autos und Pedelecs Probe gefahren werden.

Der deutsche Aktionstag wird anlässlich der Tschernobyl-Reaktor-Katastrophe alljährlch veranstaltet. Und spätestens seit „Fukushima“ weiß die Welt, dass Unglücke dieser Größenordnung überall und immer wieder passieren können, wo Menschen im Spiel sind. Motto ist es, Wege aufzuzeigen, wie die Welt bei mehr Fokus in diese Richtung längst große Teile unserer Energie über alternative Modelle produzieren könnte. So denn der politische Wille da wäre. Im Angebot sind neben Solarenergie und Windkraft in diesem Sinne auch Geothermie, Wasserkraft und weitere, die am 30. April vorgestellt werden und teils ausprobiert und spürbar gemacht werden. Hier der Link zum bundesweiten Energietag.

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Apr 04

Motorsäge, Freischneider, Rasenmäher – die vielen Utensilien betreffend die GArten- bzw. Waldarbeit sind mehr als ein notwendiges Übel. Weniger die Geräte als die Betriebsmittel sind es aber, die ökologisch Konsequenzen haben. Wir haben einen Fachmann gefragt, welchen Betriebsmitteln Vorrang zu geben ist.

Unser Wald würde definitiv auch ohne Menschen existieren. Da wir als Spezies aber die Angewohnheit haben alles zu „domestizieren“, sollten wir darauf achten, dass das zumindest ökologisch geschieht. Betreffend Ketten- oder Motorsägen haben wir einen Testbericht gefunden, der Aufschluss gibt über die besten Geräte. Zudem unter anderem zu deren ökologischer Konnotation. Anbei also zunächst der Bericht von Test:

Testbericht öklogische Ketten- bzw. Motorsägen

Ökologisch relevanter als das Gerät ist allerdings das eingesetzte Motoröl. Hier haben wir mit einem Experten aus der Region gesprochen, der folgenden Betriebsstoffen mehr oder weniger ökologische Eignung attestiert. Wir sprachen mit Peter Steigerwald von flexparts, Motorsägen-Experte aus Frammersbach:

Zunächst sei zu konstatieren, so Peter Steigerwald, dass die hier erwähnten Produkte nur als empfehlenswert anzusehen sind, sofern diese nicht hektoliterweise sondern als Schmiermittel an kleinen Geräten zum Einsatz kommen. Alle Öle am Markt haben als Grundlage Pflanzenöl, über die Relation gibt es keine genauen Angaben. Hier die direkten Info-Quellen aus dem Netz:

Menguin – nachhaltige Betriebsmittel und Öle

Hier ein Bio-Kettenöl aus Raps

Explizit von Liqu Moly, Produkt Nummer 1280

Beispiel eines mineralischen Öls

Motoröle aus dem Hause Stihl im Überblick

Für letzteren Link gilt: Stihl habe hier u. a. ein empfehlenswertes Kettenhaftöl namens BioPlus mit Blauem Engel im Angebot. Ergo: Wer sich auf diesen Websites orientiere und daher im Geschäft eine aufgeklärte Kaufentscheidung treffen könne, so Peter Steigerwald, habe seine ökologischen Hausaufgaben in Wald und Garten beim Einsatz von Kettensäge und anderem Gartengerät einigermaßen gemacht.

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Mrz 23

Klimaschutz als Schreckgespenst für die Wirtschaft? Im Gegenteil, das Thema entwickelt sich immer mehr zum Innovationstreiber. Auch in Nordrhein Westfalen, wo die Initiative „1.000 Schritte in die Zukunft“ einige besonders gelungene Projekte vorstellt.

Die ersten Schritte sind angeblich immer die schwersten, gerade wenn man sich in Sachen Klimaschutz ehrgeizige Ziele gesetzt hat. Mehr als 160 davon hat die Initiative „1.000 Schritte in die Zukunft“ der Klima.Expo NRW aber immerhin schon geschafft. Die 1.000 Schritte wollen die Macher bis zum Jahr 2022 erreicht haben, dafür suchen sie derzeit fleißig nach Projekten, Innovationen oder engagierten Personen rund um das Thema Klimaschutz.

Ihnen geht es dabei auch darum, dass alte Vorurteil zu widerlegen, Umweltschutz würde der Wirtschaft schaden. Schon die ersten erreichten Schritte scheinen aber eher zu belegen, wie wichtig Innovationen im Klimaschutz für die einheimische Wirtschaft sind. So konnten Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum etwa einen Katalysator entwickeln, der durch die Spaltung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff künftig dabei helfen soll überschüssigen Strom aus Windrädern oder Photovoltaikanlagen besser zu speichern. Kollegen an der gleiche Uni entwickelten ein Messsystem gegen die Überdünnung von Böden und helfen und helfen damit gleichzeitig Landwirten und der Umwelt.

Auszeichnung für besonders gelungene Klimaschutzprojekte

Allerdings ist Klimaschutz natürlich keine reine Aufgabe für die Wissenschaft, um das gemeinsame Ziel zu erreichen kann auch jeder Einzelne seinen Beitrag leisten. Das muss nicht gleich die aufwendige neue Dämmung für das Eigenheim sein, obwohl die Initiative auch hier auf eine Innovation auf ihrer Webseite verweisen kann. Der Klassiker ist es hierbei sicher im eigenen Unternehmen Fahrgemeinschaften zu organisieren.

Auch bei der Initiative „1.000 Schritte in die Zukunft“, kann übrigens jeder mitmachen. Mit ihrer Webseite und den Auftritten in diversen Social Media Kanälen möchten die Initiatoren eine zentrale Präsentationsplattform für innovative Ideen zum Klimaschutz schaffen. Die Projekte selbst werden zusätzlich von einem Expertenteam bewertet. Die besten Projekte werden dann von der Klima.Expo NRW öffentlich ausgezeichnet. Diese Projekte sollten dann aber besonders innovativ sein, nachhaltig wirken, und sowohl ökologische, wie ökonomische Vorteile bieten. Eine ausführliche Beschreibung der Bewertungskriterien, sowie die Kontaktdaten findet man auf der Webseite KlimaExpo.NRW.

Ganz nette Sache, 3 Stämmchen dafür.

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Mrz 22

Gesunde Ernährung und umweltgerechte Versorgung stehen im Mittelpunkt des aktuellen Projektes zur Verbreitung des Soja-Anbaus in Deutschland. Insgesamt 2.500 Kleingärtner haben sich dem Projekt bereits angeschlossen und bauen Sojapflanzen in ihren Gärten an.

Soja aus heimischem Anbau – klingt wie eine Vision, ist aber bereits dabei, in die Realität umgesetzt zu werden. Um neue Soja-Pflanzen zu züchten, die den Witterungsverhältnissen hierzulande standhalten, hat die Initiative „1.000 Gärten – das Soja-Experiment“ in Kooperation mit der Landessaatzuchtanstalt Hohenheim eine interessante Aktion gestartet. Rund 2.500 Gärtner bauen schon verschiedene Soja-Pflanzen in ihren Gärten an, um die Untersuchungen voranzutreiben.

Tofu wächst im Garten

Immer mehr Menschen ernähren sich vegetarisch oder sogar vegan. Gerade deshalb ist die alternative Versorgung mit Eiweiß besonders wichtig. Tofu ist eine Möglichkeit, die Eiweißversorgung abzudecken. Besonders praktisch wäre es, Soja-Pflanzen in den heimischen Gärten anzubauen. Doch die Pflanzen lieben Wärme und eignen sich wenig zum Anbau in unseren Breiten. Um diesen Zustand zu ändern, wollen Forscher nun Soja-Pflanzen züchten, die den hier vorherrschenden Witterungsverhältnissen standhalten können.

Am Experiment teilnehmen

Wer Lust bekommen hat, an diesem Experiment teilzunehmen, kann ganz bequem ein Saatguttütchen ordern und die Samen auf dem Balkon oder im Garten anbauen. Der ideale Standort ist ein Platz an der Sonne. Der Frühling ist der richtige Zeitpunkt, um die Soja-Pflanzen auszusäen. Jeder, der an dem Experiment teilnimmt, sollte einen Bericht über seine Erfahrungen mit der Pflanze schreiben.

Ursprünglich war geplant, 1.000 Gärtner zum Mitmachen zu bewegen. Doch inzwischen konnten sich bereits 2.500 Gärtner für diese interessante Aktion begeistern. Sie alle testen den Anbau der Soja-Pflanze in ihren Gärten. Mit Hilfe dieser Erfahrungen könnte es schon bald gelingen, eine Soja-Pflanze zu züchten, die sich in unseren Breitengraden zu Hause fühlt.

Echt coole Idee und uns 4 Stämmchen wert 🙂

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