Feb 22

Das Start-Up minouki bringt eine umweltfreundliche Idee an die Schule die den Plastikverbrauch erheblich senken dürfte, nämlich Schulumschläge komplett aus Papier. Und die sind nicht nur besonders umweltschonend, sie machen auch richtig Spaß.

Bislang waren die Umschläge von Heften und Büchern in der Regel aus dickem Plastik, um diese vor Verunreinigungen und Beschädigungen zu schützen. Mit minouki soll das jetzt anders werden, denn das Unternehmen bietet eine stabile und dabei ökologische Alternative zum bisher verwendeten Kunststoff. Es fertigt Schulheftumschläge aus Recyclingspapier.

Das ist nicht nur genauso stabil und widerstandsfähig wie die Plastikumschläge, es sieht dazu auch noch wahnsinnig schön aus. Die vielen unterschiedlichen Designs sprechen Kinder sehr an und machen Lust auf die Verwendung der neuen Umschläge. Inzwischen werden mehr als 80 Millionen Heftumschläge in Deutschland benötigt, ein großer Markt also den es zu erobern gilt für das junge Start-Up. Und das arbeitet nicht irgendwo, sondern unter strengsten Umweltkriterien direkt in Bayern, damit sind alle Umschläge tatsächlich Made in Germany.

Auf dem Kompost statt in die Plastiktonne

Da versteht es sich fast von selbst, dass jeder Umschlag mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet ist, ein besonderes Ökosiegel das noch einmal auf die Umweltverträglichkeit aufmerksam macht. Gestartet wurde im Jahr 2016 und das zunächst mit einer kleinen Kollektion. Inzwischen gibt es 26 unterschiedliche Varianten an Heftumschlägen, von kunterbunten Designs bis hin zu Uni-Farben ist alles dabei. Der Preis pro Stück liegt bei 1,55 Euro. Das ist etwas teurer als bei den Plastikvarianten, dafür braucht hier bei der Nutzung aber auch niemand ein schlechtes Gewissen zu haben.

Die Haltbarkeit der fertigen Umschläge ist ähnlich wie die der Plastikumschläge. Beide halten natürlich nicht ewig bei starker Benutzung, allerdings darf der Papierumschlag dann auch einfach auf den Kompost und braucht nicht Jahrzehnte, um zu verrotten. Haben Schulen Interesse an den Umschlägen, so bekommen sie sogar nochmal spezielle Vergünstigungen auf Anfrage. Eine Idee, die sicherlich in Zukunft Schule machen dürfte.

Praktisch und umweltfreundlich, dafür 3 Stämmchen aus unserer Redaktion.

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Feb 15

Alleine am Laptop zu sitzen und zu arbeiten mag technisch zwar völlig genug sein, aber manch junge Gründer oder sogenannte Digitale Nomaden fehlt dann auf die Dauer doch etwas Gesellschaft. Die Lösung des Problems: Coworking Spaces

In Coworking Spaces arbeiten Gründer und Digitalarbeiter zusammen, die jeder für sich ein eigenes Unternehmen haben, sich aber die Ressourcen eines Großraumbüros teilen. Und vielleicht nebenbei auch gleich interessante Kontakte knüpfen können. Thematisch sind diese Angebote an sich offen, werden aber in der Regel Leuten genutzt, die in irgendeiner Art und Weise mit der Digitalisierung zu tun haben.

Es gibt allerdings auch eine Handvoll Coworking Spaces, die sich speziell das Thema Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben haben. Die Bundesvereinigung Nachhaltigkeit e.V. betreibt in Berlin beispielsweise den PulsRaum. Die Coworking Spaces von Social Impact finden sich in Berlin, Duisburg, Frankfurt, Hamburg, Leipzig und Stuttgart.

Berlin auch Hotspot für Unterstützung nachhaltiger Gründer

Weiter im Süden gibt es den Grünhof, ein Inkubator für Startups, aber auch generell für nachhaltige Projekte und die Kreativszene in Freiburg. Wie bei den meisten anderen Angeboten auch, sorgt die Community dafür, dass mehr im Angebot ist als ein Schreibtisch, ein Drucker und natürlich WLAN. Die Macher des Grünhofs organisieren außerdem Mentoring oder Coaching.

Das betahaus in Hamburg und Berlin sticht aus der Reihe hervor, da es eine Mitgliedschaft verlangt. Dafür findet dort aber auch schon mal eine Veranstaltung von Google, Zalando oder der Bahn statt.

Das sind natürlich nur ein paar Beispiele. Kennen Sie in Ihrer Umgebung auch Coworking Spaces, die sich speziell an Gründer und Digitalarbeiter im Bereich Nachhaltigkeit und Ökologie engagieren, oder als Inkubatoren in diesem Bereich fungieren? Dann schreiben Sie uns doch einfach einen Kommentar.

Nachhaltigkeit gilt auch in der Digitalisierung, für solche Projekte geben wir 4 von 5 Sternchen.

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Feb 09

Die Idee ist nicht ganz neu aber trotzdem einfach genial und deswegen hat sich ein Frankfurter Start-Up mit der Idee von Bienenwachstüchern selbstständig gemacht. Und das mit großem Erfolg, denn die Nachfrage nach ökologischen Alternativen zur Frischhaltefolie steigt.

Tagtäglich fallen im Haushalt viele Verpackungen an und um manche kommt man einfach nicht herum. Damit Wurst, Käse und Gemüse generell lange im Kühlschrank halten brauchen sie eine entsprechende Verpackung. Bislang kam hier Frischhaltefolie zum Einsatz. Doch die hat einen entscheidenden Nachteil: Einmal gebraucht muss sie in den Müll und damit beginnt ein aufwändiger und ökologisch sehr bedenklicher Abfallverwertungsvorgang. Zudem ist die ständige Entsorgung auch noch teuer, denn es fallen nicht nur Müllgebühren an – und die Frischhaltefolie muss ja auch regelmäßig nachgekauft werden.

Um diesen Teufelskreis zu entgehen hatte eine Frankfurter Mutter die Idee. Noch aus ihrer Kindheit kannte sie Tücher aus Bienenwachs die nicht nur sehr ökologisch waren, sondern zudem auch viele Jahre wiederverwertet werden konnten. Deswegen begann sie die Idee zu recyclen und stellte zunächst Bienenwachstücher im eigenen Backofen her. Das rief andere Eltern auf dem Plan und so gründeten dir drei Freunde Sabrina Kratz, Lotte Schöpf und Omar Rock die Wildwax Tuch GbR.

Vom Privatkunden bis zur Supermarktkette alles in Bienenwachs

Jetzt können interessierte Kunden die praktischen Wildwachstücher gleich im Set zu einem Preis von 23.50 Euro kaufen. Das erscheint auf den ersten Blick viel, zahlt sich aber aus, denn die Tücher lassen sich im Schnitt bis zu zwei Jahre problemlos immer wieder verwenden. Das spart langfristig Ausgaben für neue Folie und natürlich auch Unmengen an Müll. Doch mit der Produktion von kleinen Sets für Privatkunden soll für das Unternehmen noch lange nicht Schluss sein. Ziel ist es, auch Supermarktketten und ähnliche Betriebe mit den Wildwachstüchern zu versorgen und damit viele viele Tonnen Plastikmüll einzusparen. Wer weiß, ob das nicht gelingt und damit ein großer Schritt zum Umweltschutz getan ist?

Wieder so eine Idee aus alten Tagen, dafür vergeben wir 3 Stämmchen.

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Jan 31

Graspap ist das erste Papier, was wirklich aus Gras gewonnen wird und somit absolut und zu 100 Prozent ökologisch ist. Der Rohstoff ist schnellwachsend, umweltbewusst und kostengünstig. Viele gute Gründe, auf Graspapier umzusteigen.

Mit Graspap hat das Unternehmen Creapaper ein Papier entwickelt, welches großes Potenzial mit sich bringt, die Papierindustrie auf Dauer zu verändern. Am Anfang stand eine Kampagne unter dem Motto „Ökologie und Papier“ die den Ausschlag dafür gab, langfristig über die Möglichkeiten der Papierherstellung nachzudenken und diese entscheidend zu verbessern. Was dann folgte war zunächst das Prinzip des Versuchs und Irrtums, in dem der Creapaper-Gründer Uwe D’Agnone unterschiedliche Rohstoffe hinsichtlich ihrer Verwertbarkeit testete und herausfilterte, aus welchem Material sich hochwertiges und haltbares Papier wohl am besten herstellen ließ.

Die Grundlage für die Herstellung von Papier sind Faserstoffe. Diese bestehen zum Teil aus recyceltem Papier und werden wiederverwendet. Es müssen aber auch immer wieder neue Faserstoffe hinzugefügt werden, da sich alte Fasern verkürzen und sie damit das Papier weniger haltbar und reißfest machen. Bislang kam der größte Teil dieser „neuen“ Fasern vom Holz, aber das wird mehr und mehr zur Energiegewinnung genutzt. Deshalb war es höchste Zeit, hier umzudenken und einen anderen Faserlieferanten zu finden. Und der ist jetzt einsatzbereit und wächst eigentlich überall: Gras!

Die optimale Kombination aus Recycling und Naturfasern

Das neuartige Papier, das die Hersteller Graspap getauft haben, besteht jetzt zu 35 Prozent aus aufbereitetem Gras und zu 65 Prozent aus Zellstoff. Die perfekte Kombination für ein besonders ökologisches Produkt, das zudem dem bisher verwendeten Papier in nichts nachsteht. Kein Wunder, dass die Forschungen an dem Produkt bereits im Jahr 2014 mit Fördermitteln vom Deutsche Bundesinstitut Umwelt (DBU) entsprechend bezuschusst wurden.

Schließlich ist allen daran gelegen, dieses häufig verwendete Produkt so umweltgerecht wie möglich zu produzieren. Die Zukunft in diesem Segment heißt deshalb Graspap und hier werben die Hersteller nicht ohne Stolz: „Mit Produkten aus Gras ist alles im grünen Bereich.“ Neben normalem Papier sind auch Kartonagen und Pappe unterschiedlicher Dicke für die Industrie erhältlich.

Warum ist man da eigentlich nicht früher drauf gekommen? Wir meinen, dass hat mindestens 3 von 5 Stämmchen verdient.

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Jan 28

In kaum einem Alter wachsen Kinder schneller als in den ersten Jahren. Frischgebackene Eltern kennen dass, der Strampler der gestern noch gepasst hat, ist heute schon mindestens eine Nummer zu eng. Was bleibt ist die Kleidungsstücke entweder für eventuell noch kommende jüngere Geschwister aufzuheben, oder die Dinge an Freunde oder Familie weiterzugeben. So oder so, auf jeden Fall müssen dann auch neue Anziehsachen für den Nachwuchs geordert werden.

Aber warum eigentlich, es geht auch noch anders. Das Online-Portal kilenda beispielsweise verkauft Kindermode, Mode für werdende Mütter, aber auch Spielzeug nicht, sondern bietet die Produkte zur Vermietung an.

Das Prinzip ist schnell erklärt, die Eltern suchen sich auf der Webseite ein Produkt aus und bekommen es nach Hause geliefert. Dort können sie – bzw. der Nachwuchs – es solange nutzen, bis die Kleidung zu klein oder das Spielzeug langweilig geworden ist. Gezahlt werden muss eine Leihgebühr, die maximal aber dem Kaufpreis entspricht. Dabei versprechen die Macherinnen eine tagesgenaue Abrechnung.

Das sich hinter dem Grundsatz „Leihen, statt Kaufen“ natürlich auch der Nachhaltigkeitsgedanken versteckt, liegt auf der Hand. Kinderkleidung aus der die Sprösslinge herausgewachsen sind landet nicht auf dem Müll, sondern wird wiederverwendet. Die Macherinnen haben auch mal ausgerechnet, wie die Umwelt profitiert, wenn ein Kinder-T-shirt weniger produziert wird. Rund 6.300 Liter Wasser können eingespart werden, und ein einziges T-Shirt trägt am Ende mit knapp drei KG zum CO2-Ausstoss bei.

Für so viel Engagement geben wir 4 Stämmchen.

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Jan 21

Jeweils die Top 10 standen in ihrer Kategorie beim GreenTec Award zur Wahl. Die Finalsten messen sich am 21. Februar während der IFAT in München.

Seit der GreenTec Award 2018 zum ersten Mal verliehen wurde, hat er sich als einer der auch über die deutschen Grenzen hinaus bekannten Umweltpreise etablieren können. In seiner 11. Auflage ist der GreenTec Award der Auftakt der Umwelttechnologiemesse IFAT Ende Februar in München. Die traditionelle Gala zur Auszeichnung der Gewinner findet am 13. Mai statt.

Auf der IFAT treten die Finalisten vor eine Jury aus Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Medien. So sind zum Beispiel Prof. Dr. Claudia Kemfert, vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, Marco Vollmar, WWF Executive Director Communications, und die Schauspielerin und Musikerin Anna Loos Jurymitglieder.

Aus jeder Kategorie wurden aus den 10 Besten die drei Finalisten für die Veranstaltung im Februar ausgewählt. Dabei bestimmte die Jury jeweils zwei Kandidaten, der Dritte kam über ein Online-Voting ins Finale.

Die Finalisten im Überblick

Kategorie „Bauen und Wohnen“

  • DAW SE (Holzveredelungsprodukte auf der Basis von Leindotter)
  • CONTAINERWERK eins (baut ausgediente Seefrachtcontainer zu Wohnraum um)
  • Werkgemeinschaft Böhme Hilse Diplomingenieure (vernetztes Plusenergie-Quartier mit E-Mobilität, Quartierstrom).

Kategorie „Energie“

  • Fraunhofer ISE (innovatives Solarzellendesign, 18% mehr Leistung)
  • MWK Bionik (Selbstreinigungs-Beschichtung für PV-Anlagen)
  • sonnen (Öko-Strom selbst erzeugen, speichern, teilen)

Kategorie „Galileo Wissenspreis“

  • Biolab Eberswalde (Nachhaltige Pilz-Materialien als Plastikalternative)
  • AES (Autarke-Energiesystem-Modellhaus)
  • RElectronics (Verfahren für nachhaltiges und ökonomisches Recyling von Elektroschrott)

Kategorie „Lifestyle“

  • tip me (Trinkgeld für Produkthersteller)
  • Relenda (Generation umweltbewusst: Mieten und Nutzen, statt kaufen)
  • aha-Zweckverband (Hannochino: innovatives Mehrwegbecher-Pfandsystem)

Kategorie „Mobilität“

  • DiniTech GmbH (Laden von Elektro-Autos an jeder Standardsteckdose)
  • paper planes e.V. (Radbahn unter der U1 Strecke Berlin)
  • Alstom (CO2-emissionsfreier Zug, angetrieben durch Brennstoffzelle)

Kategorie „Ressourcen und Recycling“

  • creapaper GmbH (Papier aus Gras)
  • Enactus RUB (rentable, ökologische Alternative zur Verbrennung von Elektroschrott)
  • Association of Lady Entrepreneurs of India (Geschäftsmöglichkeit aus Industrieabfall)

Kategorie „Sport“

  • SunnyBag GmbH (Leaf+ Solarpanel lädt Geräte unterwegs auf)
  • VAUDE (nachhaltig-innovative Outdoorausrüstung)
  • Soliarskilift Tenna (weltweit erster Wintersport mit Solarenergie)

Kategorie „Sustainable Development“

  • BIO-LUTIONS International (biologisch abbaubare Verpackungen, aus 100% Agrarabfällen)
  • SUNfarming (agro-solare Gewächshäuser)
  • Land Life Company (Bekämpfung von Wüstenbildung)

Kategorie „Wasser und Abwasser“

  • Unimatec Chemicals Europe (mobiler Wasserfilter)
  • Enactus Regensburg e.V. (günstige Wasserfilter für Afrika)
  • Enactus Bochum (Roots Up Gewächshaus: autarke Wasserproduktion)

Start-up Sonderpreis

  • einhorn products (fair & nachhaltig produzierte Kondome)
  • CONTAINERWERK eins (s.o.)
  • Fresh Energy (Stromfresser bekämpfen: 100% öko, günstig, datengetrieben)

Mehr Informationen zu den GreenTec Awards finden Sie unter www.greentec-awards.com.

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Jan 14

In Middelfart inmitten Dänemarks traumhafter Landschaft steht es, das erste biologische Haus. Und das verursacht keine Treibhausgase, lässt sich einfach auf- und wieder abbauen und bietet trotzdem einen exklusiven Wohnkomfort. Doch was kann das Haus, was andere Häuser nicht können?

Vorbei scheinen die Zeiten von Niedrigenergie-Häusern, denn längst gibt es neuartige, wirklich ökologische Alternativen wie das „Biologiske Hus“ in Dänemark. Hierbei handelt es sich um ein reines Upcycling-Projekt dänischer Architekten und das hat es in sich. Statt auf einem gängigen Beton-Fundament steht das dänische Haus auf einem Schraubpfahlfundament. Die Wände bestehen aus Kebony-Holz, das hat eine lange Lebensdauer und ist sehr hart und formstabil. Dach und Innenverkleidungen wurden aus unterschiedlichen Naturmaterialien gefertigt, unter anderem Stroh und Algen. Alles was verbaut ist findet seinen Ursprung in der Natur, allerdings aus nachwachsendem Anbau ohne die Landschaft auszubeuten.

Die Besonderheit ist neben der Materialauswahl aber auch die Bauweise des Hauses im praktischen Kastensystem. Dadurch ist es möglich, den Grundriss flexibel ganz den Bedürfnissen der Bewohner anzupassen. Und wollen diese umziehen, so können sie das Haus ganz einfach mitnehmen, denn es lässt sich recht unkompliziert abbauen und wieder neu zusammensetzen.

Heute einziehen und morgen nachhaltig wohnen

Noch wohnt allerdings niemand in dem Haus. Es ist Teil der Ausstellung „BIOTOPE“, eines großen Ausstellungsparks mit angeschlossenem Wissenszentrum für nachhaltiges Bauen in Middlefart. Hier können sich zukünftige Bauherren, aber auch Architekten über nachhaltiges Bauen informieren und sich inspirieren lassen von den Ideen, die dort schon Realität geworden sind. Noch steckt diese Bauform sicher in den Kinderschuhen, doch die Zukunft soll im Baubereich noch grüner werden und mit solchen einfachen Methoden und Baumaßnahmen ist das schon heute möglich.

Wir sammeln Biomüll, die Dänen bauen ein biologisches Haus. Dafür die Höchstwertung von 5 Stämmchen.

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Jan 04

Umweltschutz ist für jeden ein wichtiges Thema, und diesem können sich nun auch Jüngsten ganz spielerisch widmen. Mit dem Brettspiel „Expedition Ernte“ lernen Kinder und Erwachsene viel über die Pflanzen, deren Wachstum und Herkunft und nähern sich so Karte um Karte dem Thema Nachhaltigkeit an. Eine schöne Idee, die im kleinen Rahmen bereits erfolgreich angelaufen ist.

Das kleine Team um Alina Leber zeigt, worauf es wirklich ankommt. Eine Idee für den Umweltschutz zu entwickeln die nicht nur im Kopf und auf Flyern gut funktioniert, sondern die sich anfassen und erfahren lässt. Quasi Umweltschutz am Küchentisch. Und daran können jetzt Kinder und Erwachsene gleichermaßen teilhaben, beim Spiel „Expedition Ernte“.

Für Kinder ab 8 Jahren

Das haben die fünf Studenten der Universität Passau anlässlich des „5-Euro-Business“-Wettbewerbs entwickelt. Bestandteil des Spiels sind 70 Legekarten, auf denen die bekanntesten Obst-und Gemüsearten verzeichnet sind. Hier dürfen die Mitspieler eifrig raten, woher die einzelnen Sorten kommen, was in ihnen steckt aber auch, welche langen Wege sie in Kauf nehmen müssen bis in die heimische Küche und welche CO2-Bilanz sie zu verzeichnen haben. Das Spielbrett ist wie eine Landkarte aufgebaut, so lernen die Kleinen auch gleich noch etwas Geographie. Das Spielalter beginnt mit acht Jahren.

Tolle Spielidee auf Unterstützung angewiesen

Und weil Umweltbewusstsein bei der Entwicklung ja noch nicht aufhört, ist auch die Verpackung natürlich nachhaltig. In einem Stoffbeutel, statt in einem Pappkarton kommt „Expedition Ernte“ ganz originell bis ins eigene Haus. Sogar die Spielekarten bestehen aus recyceltem Papier. Noch wird allerdings im kleinen Rahmen produziert, denn die Spielentwickler sammeln noch Geld über EcoCrowd. Wer sich mit einer Spende an der Produktion beteiligen möchte, der kann dies über den Instagram-Account oder via Facebook (Expedition Ernte) machen. Auch eine Druckerei wird dringend gesucht, die auch kleine Abnahmemargen regeln kann und so das Spiel bald zum Erfolg trägt.

Wir sagen: Macht Spaß und ist lehrreich, dafür ganze 5 Stämmchen

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Dez 22

Die Orangen vom eigenen Baum zu essen, ist schon eine wunderbare Vorstellung. Mit Hilfe eines interessanten Crowdfarming-Projektes wird diese Vision auf einfache Weise in die Tat umgesetzt.

Wer einen Baum pflanzt, kann auch von ihm ernten. Crowdfarming ist eine Variante des nachhaltigen Anbaus und zeigt einen äußerst verantwortungsbewussten Umgang mit Lebensmitteln. Naranjas del Carmen bieten dem Verbraucher interessante Möglichkeiten.

Baum pflanzen und Ernte genießen

Für einen festen Betrag hat jeder die Möglichkeit, einen eigenen Orangenbaum auf der Plantage Naranjas del Carmen in Spanien zu pflanzen. Dieser Baum wird gepflegt, und sobald die ersten Früchte geerntet werden können, erhält der Besitzer des Baumes seine eigene Ernte nach Hause. Er selbst entscheidet, wie viele Kilo Orangen geliefert werden sollen.

Das ganze Prinzip nennt sich Crowdfarming und erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit.

Vorteile durch Crowdfarming

Mit Hilfe von Crowdfarming soll es gelingen, nur noch das zu produzieren, was auch tatsächlich verbraucht wird. Damit soll sich der Lebensmittelabfallberg, der Jahr für Jahr anfällt, deutlich reduzieren. Außerdem wird die Umwelt entlastet, da auch die CO2-Belastung verringert wird. Während im gängigen Prozess die Waren erst noch an ein Zwischenlager geliefert werden, wo wiederum auch Abfälle entstehen, lange Transportwege notwendig sind etc., gelangt die Ware beim Crowdfarming direkt zum Verbraucher. Es entfallen die Transportwege, was einen geringeren CO2-Ausstoß zur Folge hat. Der Verbraucher ordert nur das, was er tatsächlich verbrauchen will. Erst nach der Bestellung wird so viel geerntet, wie verlangt wurde und direkt zum Endverbraucher geliefert.

Naranjas del Carmen – der eigene Baum mit den eigenen Früchten

Das Crowdfarming-Konzept von Naranjas del Carmen ist sehr transparent gestaltet. Der Besitzer eines Orangenbaumes hat die Möglichkeit, den aktuellen Entwicklungsstand seines Baumes jederzeit online einzusehen. Dadurch ist das Projekt zusätzlich attraktiv. Und sobald die Erntezeit gekommen ist, entscheidet jeder selbst, welche Menge er wie oft zugeschickt bekommen möchte.

Außerdem bietet das Projekt auch die Adoption einer Bienenfamilie an.

Insgesamt betrachtet, ist Crowdfarming eine sehr interessante Möglichkeit, um der gigantischen Lebensmittelabfallberge einigermaßen Herr zu werden, sie zu reduzieren und die Umwelt zu entlasten.

Zitrusfarmer werden, ohne Farm? Warum nicht? Dafür gibt’s immerhin 3 Stämmchen.

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Dez 11

Welche Überraschungen hält die Pflanzenzüchtung bereit? Wie funktionieren die Mikrobakterien im Kuhpansen? Wie viel gesunde Proteine stecken im Insekt und schmeckt das überhaupt? Solche und viele andere Fragen versucht die neue Plattform bioökonomie zu beantworten. Dabei entstehen spannende Storys die es Wert sind, erzählt zu werden.

Unter Bioökonomie verstehen Fachleute das bewusste Wirtschaften mit biologischen Ressourcen auf der Basis der Nachhaltigkeit. Sie ist eine Schlüsselstelle zwischen Biologie und Marktwirtschaft und steht damit im Fokus von vielerlei Industrie- und Handelsvertretern. Schwerpunkt ist die Forschung an immer neuen Entdeckungen aus der Natur und deren Umsetzung und Nutzung für den Menschen. Ein spannendes Feld, welches ständig neue Entdeckungen bereithält und wo es sich lohnt, einen Blick zu riskieren und sich ausführlich zu informieren.

Damit das künftig gut klappt und alle Interessen einen Überblick behalten gibt es das Portal biooekonomie.de. Hier entstehen Woche für Woche neue Artikel rund um die bekannten Themen. Darüber hinaus stellen die Autoren die neusten Forschungsergebnisse vor, informieren über aktuelle Projekte und riskieren auch gerne ein Auge auf die außergewöhnlichsten Details.

Themen verständlich für jedermann aufbereitet

Wer achtet schließlich schon auf den Zusammenhang von Burgern und Insektenfleisch? Wer sonst wundert sich darüber, wie sich die Energie der Bakterien im Kuhmagen vielleicht für ganz andere Industriezweige nutzen lässt und ganz nebenbei, wie kann überhaupt der Landwirt Energie sparen, ohne dabei an Arbeitskraft und Leistung zu verlieren? Alles in allem viel Stoff, um Stunden zu füllen, noch dazu wenn ständig neue Informationen, anschaulich aufbereitet, auftauchen?

Der Vorteil an der lockeren Erzählweise ist der, dass auch Laien verstehen, worum es geht und sie sich leicht in vorher unbekannte Themenfelder einarbeiten können. Wer darüber hinaus interessiert ist, einfach mehr zu erfahren und sich vielleicht auch mal Vorträge oder Ausstellungen ansehen will, für den gibt es einen Terminplaner. Sonstige Fragen beantwortet das Team hinter biooekonomie natürlich auch gern.

Informativ – Und Wissen ist bekanntlich Macht, macht in diesem Fall drei Stämmchen.

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