Dez 11

Welche Überraschungen hält die Pflanzenzüchtung bereit? Wie funktionieren die Mikrobakterien im Kuhpansen? Wie viel gesunde Proteine stecken im Insekt und schmeckt das überhaupt? Solche und viele andere Fragen versucht die neue Plattform bioökonomie zu beantworten. Dabei entstehen spannende Storys die es Wert sind, erzählt zu werden.

Unter Bioökonomie verstehen Fachleute das bewusste Wirtschaften mit biologischen Ressourcen auf der Basis der Nachhaltigkeit. Sie ist eine Schlüsselstelle zwischen Biologie und Marktwirtschaft und steht damit im Fokus von vielerlei Industrie- und Handelsvertretern. Schwerpunkt ist die Forschung an immer neuen Entdeckungen aus der Natur und deren Umsetzung und Nutzung für den Menschen. Ein spannendes Feld, welches ständig neue Entdeckungen bereithält und wo es sich lohnt, einen Blick zu riskieren und sich ausführlich zu informieren.

Damit das künftig gut klappt und alle Interessen einen Überblick behalten gibt es das Portal biooekonomie.de. Hier entstehen Woche für Woche neue Artikel rund um die bekannten Themen. Darüber hinaus stellen die Autoren die neusten Forschungsergebnisse vor, informieren über aktuelle Projekte und riskieren auch gerne ein Auge auf die außergewöhnlichsten Details.

Themen verständlich für jedermann aufbereitet

Wer achtet schließlich schon auf den Zusammenhang von Burgern und Insektenfleisch? Wer sonst wundert sich darüber, wie sich die Energie der Bakterien im Kuhmagen vielleicht für ganz andere Industriezweige nutzen lässt und ganz nebenbei, wie kann überhaupt der Landwirt Energie sparen, ohne dabei an Arbeitskraft und Leistung zu verlieren? Alles in allem viel Stoff, um Stunden zu füllen, noch dazu wenn ständig neue Informationen, anschaulich aufbereitet, auftauchen?

Der Vorteil an der lockeren Erzählweise ist der, dass auch Laien verstehen, worum es geht und sie sich leicht in vorher unbekannte Themenfelder einarbeiten können. Wer darüber hinaus interessiert ist, einfach mehr zu erfahren und sich vielleicht auch mal Vorträge oder Ausstellungen ansehen will, für den gibt es einen Terminplaner. Sonstige Fragen beantwortet das Team hinter biooekonomie natürlich auch gern.

Informativ – Und Wissen ist bekanntlich Macht, macht in diesem Fall drei Stämmchen.

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Dez 04

Um beim Essen kein schlechtes Gewissen zu haben der Umwelt zu schaden gibt es nun eine ganz neue und einmalige Idee: Eaternity. Die Software berechnet den CO2 Verbrauch von Speisen und soll damit Köche anregen, umweltbewusster zu kochen. Was es bringt und ob das klappt, dazu jetzt mehr.

Seit 2014 gibt es bereits das Start-Up Eaternity. Gegründet wurde es von Manuel Klarmann in Zürich und der ist nicht nur Entwickler, sondern auch Umweltschützer. Kein Wunder also, dass ihm die Klimabilanz besonders am Herzen liegt und da lohnt es, sich zunächst einen Überblick zu verschaffen, wie sich diese denn verbessern lässt.

Neben vielen offensichtlichen Faktoren wie dem möglichst geringen Gebrauch von Fahrzeugen, Flugzeugen und Zügen beginnt das gute Klimakonto bereits bei viel banaleren Dingen, wie dem Essen. Viele Lebensmittel haben bereits weite Wege hinter sich, bevor sie auf dem Teller landen. Dazu kommt noch deren Zubereitung, auch das ein echter Energiefresser und Verursacher von schädlichem CO2. Doch wie lässt sich das vermeiden, essen müssen wir schließlich alle?

Hat ein gutes Klima einen Marktwert?

Es hilft, das Bewusstsein zu schärfen für die Produktion und natürlich auch die Beschaffung der einzelnen Zutaten. Wer sich überlegt Angebote der Region zu präsentieren, der kann schon einmal viel dazu beitragen, die Transportwege kurz zu halten. Doch das allein reicht noch nicht aus, denn dazu sollte saisonal gekocht werden, aber nicht um jeden Preis. Tomaten im Gewächshaus gezüchtet verzeichnen nämlich auch keine gute CO2 Bilanz, da lohnt es sich mehr, diese doch aus warmen Ländern einzufliegen. Alles eine Frage der Planung und des Abwägens.

Und damit das gelingt und Köche einen Überblick behalten im hektischen Küchenalltag gibt es die Software Eaternity. Dort können einfach die Speisen eingegeben werden, die Software berechnet dann deren CO2 Bilanz. 120 Restaurants in Deutschland nutzen die Software bereits. Sie zahlen dafür im Jahr 1.200 Euro. Eine Summe, die bei Weitem nicht die Entwicklungskosten deckt, gibt Klarmann zu. Deshalb springen Stiftungen ein, um die umfangreiche Weiterentwicklung zu finanzieren. Die lief bereits 2008 an und ist noch längst nicht abgeschlossen. Zwar hat die CO2 Bilanz keinen echten Marktwert, doch vielleicht sensibilisiert die Software dennoch in Zukunft genug Restaurantbetreiber für den Umweltschutz und kann sich dadurch irgendwann selbst tragen?

Wissen macht mehr Umweltschutz. Für diese Software vergeben wir drei Stämmchen.

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Nov 30

Einen guten Beitrag zum Thema Umweltschutz und Müllvermeidung bietet das Refill-Projekt. Das gibt es bereits seit 2015 und es nimmt europaweit immer größere Formen an. Zum Glück! Schließlich ist Trinkwasser ein wertvolles Gut und das gibt es nun gratis.

Was im Jahr 2015 im englischen Bristol begann, nahm schon bald immer mehr an Fahrt auf. Das Refill-Projekt verbindet seitdem die Themen Müllvermeidung und Umweltschutz und das auf eine ganz einfache Art und Weise. Jede teilnehmende Stadt bzw. jedes teilnehmende Geschäft klebt sich auf den Eingang eine Refill-Plakette. Auf diese Weise wissen die Menschen, dass sie an diesen Stellen kostenfrei ihre Wasserflaschen wieder auffüllen lassen können mit dem wichtigsten Gut überhaupt, mit frischem Trinkwasser. Das erspart den Kauf neuer Trinkflaschen, schont die Umwelt und natürlich auch den Geldbeutel, denn das Trinkwasser gibt es vollkommen kostenlos. In Deutschland ist das Projekt auch längst angekommen. Schon 50 Städte machen mit, unter anderem auch Landau in der beschaulichen Pfalz.

Nachfüllen ausdrücklich erlaubt!

Und hier hat man sich nicht einfach nur mit dem Bekleben von Schaufenstern mit entsprechenden Plaketten bemüht. Die Stadtväter haben stattdessen 600.000 Euro in die Hand genommen und damit die Trinkwasserqualität noch einmal stark verbessert. Es wurde nämlich der 130 Jahre alte

Trinkwasserbehälter komplett saniert, die Hauptquelle für das Trinkwasser der Bevölkerung. Da schenkt es sich doch mit noch besserem Gewissen ordentlich ein, oder doch aus? Die Verantwortlichen erhoffen sich jedenfalls eine positive Rückmeldung der Bewohner Landaus, schließlich profitieren die am Ende vom guten Wasser und natürlich auch von der Möglichkeit, das besonders an heißen Sommertagen künftig vielerorts kostenlos zu bekommen. Eine Idee mit Nachahmungscharakter, die sicherlich eine lange Laufzeit dieses einmaligen Projekts zur Folge hat.

Schont die Umwelt und ist damit quasi doppelt gesund. Dafür gibt es 4 Stämmchen von uns.

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Nov 21

Als einer der größten Erdölförderer hatte Mexiko bislang kaum auf erneuerbare Energien gesetzt. Das Start-up Suema könnte das schon bald ändern. Mit Biogasanlagen, die durch Kakteen betrieben werden, soll dieser Bereich ausgebaut werden.

Grün: Kaktus- statt Erdöl

Der Feigen-Kaktus steht im Mittelpunkt der Arbeit des Start-up Suema. Das junge Unternehmen will die Pflanze nutzen, um Energie zu erzeugen. Damit könnten erneuerbare Energien endlich auch in Mexiko an Bedeutung gewinnen. Der Kaktus ist eine der bedeutendsten Pflanzen Mexikos. Er wird in den unterschiedlichsten Bereichen genutzt und ist, den Azteken zufolge, eine heilige Pflanze. Kaum eine mexikanische Küche kommt ohne ihn aus. Es wird damit gekocht, Medizin und Kosmetik hergestellt oder es werden auch Getränke produziert.

Die Verarbeitung zu den verschiedenen Produkten ist in der Regel aufwendig und bringt große Mengen nicht verwertbarer Reste zum Vorschein. Genau um diese Reste kümmert sich das Start-up Suema.

Energie aus Kaktusschalen

In einer Biogasanlage im Südosten von Mexiko-Stadt werden die Kaktusschalen erhitzt und mit speziellen Bakterien zusammengebracht. Ziel ist es, aus diesen schwer verwertbaren Resten Energie und Dünger herzustellen. Dies gelingt bereits mit diesem ausgeklügelten Verfahren.

Sobald die volle Kapazität der Anlage von Suema erreicht ist, sollen täglich mehr als eine Tonne Dünger und 170 Kubikmeter Biogas hergestellt werden. Aus dieser Menge Biogas können dann 175 Kilowattstunden Strom erzeugt werden.

Das Start-up Suema konnte die Stadt von der Idee überzeugen. Das Unternehmen bekam nahezu die gesamte Summe der Pilotanlage bereitgestellt. Die Kosten lagen etwa bei 840.000 US-Dollar. Großes Ziel ist es, weitere gleichartige Anlagen zu bauen, um den Anteil der erneuerbaren Energien zu steigern. Dieser soll bis 2050 etwa die Hälfte des gesamten Energiebedarfs ausmachen.

Auf Kaktus setzen, auch wenn genug Erdöl da ist? Finden wir mindestens 4 Stämmchen wert.

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Nov 15

Schon seit Jahren laufen in einigen Teilen Deutschlands so genannte Biogasanlagen, die aus Biogas Wärme und Strom erzeugen. Künftig soll das Verfahren noch einen Schritt weiter gehen. Jetzt soll im Kreis Fürstenfeldbruck die Energie direkt aus den Abfällen einer Kläranlage gewonnen und von dort aus an die Haushalte weitergeleitet werden. Ein deutschlandweit einzigartiger Plan, der nicht nur auf Befürworter stößt.

Aus Müll Energie gewinnen. Ein Konzept, dass in Deutschland schon lange viele positive Stimmen erhält und sich längst zu einem einträglichen Geschäft gemausert hat. Doch nun soll nicht nur der Müll von der Deponie eine neue Aufgabe bekommen und recycelt werden, auch der Abfall einer Kläranlage erhält eine neue Aufgabe. Jedenfalls wenn es nach den Plänen des Amperverbandes geht, der sich in der Nähe von Dachau im Landkreis Fürstenfeldbruck befindet.

Demnach soll sich der Abfallwirtschaftsverband gemeinsam mit dem Heizkraftwerk um die Weiterverarbeitung des Kläranlagennassabfalls kümmern. Dazu muss zusätzlicher Biomüll zugeführt werden, um ein verwertbares Ergebnis zu erzielen und gleichzeitig noch mehr umweltgerechte Entsorgungsarbeit zu leisten. Dafür müssten die Anwohner rund um das Kraftwerk allerdings noch mehr Biomüll sammeln als bisher. Für die Befürworter der neuen Müllpolitik keine große Schwierigkeit, würde nach ihren Angaben immer noch viel zu viel Biomüll in der normalen Abfalltonne landen und nicht vernünftig getrennt werden.

Projekt für die (Müll)Tonne?

Doch nicht alle sind von den Plänen angetan. So hält zum Beispiel Energiereferent Max Keil die Pläne für überflüssig. Er wünscht sich stattdessen eine eigene Biogasanlage. Hier wäre sichergestellt, dass auch wirklich hochwertiges Substrat gewonnen wird. Bei Klärschlamm hingegen fehlen Vergleichswerte und schlechte Ergebnisse würden schließlich niemandem etwas bringen. Er sieht deshalb die kalkulierten Ausgaben in Höhe von 2,1 Millionen Euro als Fehl investiert. Eine Machbarkeitsstudie soll dem Kreis und vor allem den Gegnern des Projekts nun Gewissheit bringen. Je nachdem, welche Ergebnisse diese hervorbringt hat das natürlich auch Auswirkungen auf die Zukunft des Klärschlamms. Dann zeigt sich, ob dieser in Zukunft Teil eines gut durchdachten und umgesetzten neuen Umweltkonzepts wird oder doch einfach Dreck bleibt, der irgendwo gelagert werden muss und keinen zusätzlichen Nutzen mit sich bringt.

Wegen der Pro & Contras dieser Idee bleibt es erst einmal salomonisch bei 3 Stämmchen.

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Nov 09

Miteinander lernen, arbeiten und dabei tolle Mode entwerfen? Wie das funktioniert, wie behinderte und nicht behinderte Mitarbeiter ein soziales Miteinander nicht nur leben, sondern davon auch profitieren, das zeigt das Start Up wasni.

 Als Daniel Kowalewski im Jahr 2015 sein Unternehmen wasni gründete, hätte er sich wohl nicht ausmalen können, wie positiv seine Kunden auf diese Idee reagieren würden. Die Abkürzung wasni steht dabei für „wenn anders sein normal ist“ und erklärt damit auch gleich den Grundgedanken des Start Ups. Hinter den Mauern der gemütlichen Werkstatt arbeiten behinderte und nicht behinderte Menschen daran, etwas Schönes zu schaffen und die Kunden damit zu erfreuen. Sie produzieren Ökomode und zwar ganz nach individuellen Vorgaben. Die können die Kunden zuvor aufgeben. So dürfen sie allein bestimmen, welcher Stoff Verwendung findet, welchen Print sie haben möchten, ob der neue Hoodie Reißverschlüsse haben soll, Knöpfe oder sonst etwas. Auf diese Weise entsteht nicht nur nachhaltige Mode die wirklich geliebt wird, sie bleibt auch individuell. Jedes Stück eine Maßanfertigung.

 Wirtschaftlicher Erfolg und soziales Miteinander

Der Erfolg des letzten Jahres gibt dem Firmengründer Recht und der will nun noch mehr. Künftig sollen die Kunden den Service auch online nutzen können. Ein Konfigurator und die dazugehörige Webseite laufen bereits in der Testphase. Und für die neuen Aufgaben möchte der findige Unternehmer aus Baden-Württemberg auch die Zahl seiner Beschäftigten erhöhen und neue Mitarbeiter einstellen. Dafür braucht er eine neue Finanzspritze, weshalb die aktuelle Crowdfounding-Kampagne längst gestartet ist. Damit ist wasni auf jeden Fall ein gutes Beispiel dafür, wie gut nachhaltige Produktion und Inklusion gemeinsam funktionieren können und wie profitabel Konzepte wie dieses für alle Beteiligten sind. Dabei finden alle Produktionsschritte in Deutschland statt, schaffen neue Arbeitsplätze und kurbeln damit die Wirtschaft ein kleines bisschen an. So viel Gutes an einem Platz, das muss einfach funktionieren!

Für Inklusion und Bio vereint in Mode vergeben wir ganze 4 Stämmchen!

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Nov 01

Das Schweizer Unternehmen Greenport bietet einen ganz besonderen Leihservice an. Es gibt 100 Prozent ökologische Toiletten für Firmenfeste, private Feiern und Großveranstaltungen. Statt Wasserspülung, warten Holzspäne. Am Ende werden kleine und große Hinterlassenschaften zu Düngemittel.

Von Außen sehen die neuen Toilettenkabinen irgendwie gemütlich aus. Sie sind aus Tannenholz gefertigt, haben ein niedliches kleines Herz an der Tür und sind im Inneren sogar mit einem Blumentopf ausgestattet. Nach dem Öffnen des Toilettendeckels erwartet den Gast aber eine ganz besondere Funktionsweise. Statt Wasserspülung und Plastik gibt es eine Lage Stroh, darauf eine Lage Aktivkohle und Sägemehl. Letzteres sorgt dafür, dass keine unangenehmen Gerüche entstehen, egal ob ein großes oder ein kleines Geschäft verrichtet wird. Entworfen hat diese besondere Toilette Marc Haueter. Das Ziel ist es, jede Ausscheidung zu recyceln und so umweltbewusst zu nutzen.

Terra Preta – Idee von Ureinwohnern am Amazonas

Dazu muss zunächst das Gemisch aus den Toiletten auf 800 Grad erhitzt werden. Dadurch sterben Schadstoffe und Hormone in den Ausscheidungen ab. Zurück bleiben wertvolle Düngestoffe wie Phosphor und Stickstoff, die sich dann als organisches Düngemittel nutzen lassen. Und das ist in den Augen der drei Mitbegründer von Greenport so wertvoll, dass einfach kein Tropfen verschwendet wird.

Die Idee dazu haben sie sich eigentlich von den Ureinwohnern des Amazonas-Regenwaldes abgeschaut. Auch die recyceln ihre Ausscheidungen weiter. Aus ihnen entsteht schwarze Erde, Terra Preta. Das verteilen die Ureinwohner auf den Feldern und gewinnen dadurch fruchtbare Erde auf der all das wächst, was ihr Volk nährt. Trotz all der Vorteile gilt die Wiederverwertung von menschlichen Fäkalien nach wie vor als gesellschaftliches Tabu unserer heutigen Zeit. Deshalb muss das Unternehmen Greenport noch einige Hürden überwinden, ehe ihr Geschäftsmodell wirklichen Erfolg erzielen kann.

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Okt 24

Normalerweise sind Berichte und Publikationen keine leichte Kost für den Leser, in diesem Fall aber schon. Die Schweizer Franke Gruppe präsentiert ihren Nachhaltigskeitsbericht 2016 nämlich vollkommen umweltbewusst zum Aufessen. Eine geniale Idee mit echtem Mehrwert.

Als internationaler Anbieter von Großküchen, Haushaltsküchen und allen Produkten des Hygienebereichs veröffentlicht die Franke Gruppe auch Jahr für Jahr einen Bericht ihrer Arbeit. Dabei steht das Thema Nachhaltigkeit im Vordergrund, setzt sich das Unternehmen überaus bereitwillig für eine bessere Welt ein. Für die Veröffentlichung wählte man im Jahr 2016 aber nicht einfach nur das Thema „Nachhaltigkeit“, man setzte es gleich auch eindrucksvoll in die Tat um, indem man den kompletten Bericht inklusive anschaulicher Fotos auf essbares Papier mit Lebensmittelfarbe druckte. Ein Aufwand der sich lohnte, denn so groß waren die Werbewirkung und das Interesse an einem so simplen Dokument selten.

Ein Bericht erfüllt internationale Umweltstandards

Der Bericht selbst entstand in Zusammenarbeit mit Swisscontent. Letzteres Unternehmen zeigte sich nicht nur für die Auswahl des Designs verantwortlich, sondern übernahm auch redaktionelle Aufgaben, sowie den Druck. Inhaltlich sind dabei Kapitel über soziale Verantwortung, Ökologie, Businessaktivitäten, Nachhaltigkeitsbemühungen, Ökonomie und Produktverantwortung, sowie die Gesamtperformance und die Zukunftsziele der gesamten Franke Gruppe entstanden.

Ist alles ausgelesen, dann wandert das Papier nicht in den Müll, sondern in den Magen der hungrigen Leser. Das ist nicht nur witzig und sättigend, es untermauert zugleich das Umweltbemühen des Unternehmens und setzt damit ganz neue Maßstäbe. Nicht nur in den Köpfen der interessierten Leser, sondern auch auf internationaler Ebene, denn der Bericht erfüllt alle Anforderungen der so genannten Global Reporting Initiative (kurz GRI) und hält sich dabei an den GRI-Standard. Dabei handelt es sich um eine unabhängige Organisation, die Unternehmen, Regierungen und Organisationen hilft, ein Verständnis für Themen wie Klimawandel, Korruption und Menschenrechte aufzubauen. Gleichzeitig stellt der Bericht einen Fortschritt zum „United Global Compact“ dar.

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Okt 19

Gartenmöbel sollten nicht nur schön aussehen und zum gemütlichen Beisammensitzen einladen, sie sollten auch robust sein und wenn es geht, nachhaltig. Genau hier wird es für Outdoorfans schwierig, denn es gilt, die Spreu vom Weizen zu trennen, ohne Abstriche an Nutzbarkeit und Design machen zu müssen.

Doch was sind nachhaltige Gartenmöbel eigentlich? Das sind all jene Sessel, Bänke und Tische, die besonders schonend mit der Umwelt umgehen. Nur weil ein Stuhl beispielsweise aus Holz ist heißt das noch nicht automatisch, dass er auch nachhaltig ist. Auf die Sorte und die Herkunft kommt es an. Teakholz zum Beispiel ist äußerst beliebt in der Herstellung von Gartenmöbel und Terrassen, denn das Holz ist nicht nur schön anzusehen, es gilt auch als besonders robust.

Regenwälder schonen

Um an den edlen Rohstoff zu gelangen werden allerdings in den meisten Fällen wertvolle Wälder abgeholzt, hier helfen auch die Herkunftssiegel oftmals nicht weiter. Deshalb ist es ratsam, komplett auf Teak zu verzichten und sich stattdessen nach Alternativen umzusehen. Eichenholz aus speziell dafür angelegten Waldflächen bietet sich ebenso an wie Hölzer, die aus ehemaligen Fässern und Paletten recycelt wurden. Die haben noch dazu eine wundervolle Patina und bringen ihr eigenes Flair mit auf die Terrasse oder den Balkon.

Leicht wie ein Hängesessel

Daneben gibt es eine ganze Menge anderer Materialien, die inzwischen in nachhaltigen Outdoor-Möbeln Verwendung finden. Recycelter Kunststoff zum Beispiel, wie er von der Manufaktur Scheeg genutzt wird, um daraus Sonnensegel und ähnliches herzustellen oder auch Lavabasalt. Das gibt es sogar auf dem Mond. Der Basalt gilt als ausgesprochen witterungsbeständig und ist dabei sehr leicht. Ideal also, um daraus geheime Militärflugzeuge zu bauen oder eben schicke Hängesessel, denen Wind und Regen garantiert nichts anhaben können.

Fast ebenso leicht sind Möbel aus Materialien, die ebenfalls recycelt werden konnten. Dazu gehören natürlich auch Stoffe, die sich dann in gemütlichen Polstern und Kissen wiederfinden. Es gibt also eine Vielzahl von Möglichkeiten, für welche Möbel sich der Gartenfreund entscheidet liegt allein im eigenen Geschmack.

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Okt 11

Mit jeder Take-away Verpackung eines durchschnittlichen Essens fallen rund 40 g Abfall an. Wer regelmäßig Essen zum Mitnehmen ordert, der sammelt sich damit schnell einen großen Müllberg an. Um den Müll zu reduzieren gibt es seit 2015 das so genannte Tiffin Projekt.

Statt Einwegverpackung zu Mehrwegverpackungen zu greifen, das ist das Ziel des Tiffin Projekts. Hier haben Interessierte die Möglichkeit, sich über die gleichnamige Plattform einzuloggen und sich nach Restaurants umzuhören, die Tiffin Verpackungen anbieten. Hierbei handelt es sich um handliche Blechdosen, die sich immer wieder reinigen und wiederverwenden lassen. Pro Tag beträgt die Leihgebühr hierfür 50 Cent. Dabei ist es den Machern hinter Tiffin aber wichtig zu betonen, dass sie an den 50 Cent nichts verdienen. Das Geld dient lediglich dafür, kostendeckend arbeiten zu können und somit das Projekt noch lange weiterzuführen. Und bislang scheint der Erfolg den Machern Recht zu geben, denn Tiffin gibt es bereits seit 2015 und noch ist kein Ende abzusehen. Immer mehr Partner finden sich, um Tiffin zu unterstützen und ihren Kunden diese einzigartige Verpackungsform für ihr Essen anzubieten.

Für einen grünen Fußabdruck von Gastronom & Gast

12 Partner sind bereits gefunden, die sich durch Werbung und Ausgabe der Boxen aktiv beteiligen. Ziel ist es, bald deutschlandweit aktiv sein zu können. Jeder neue Teilnehmer erhält nach der Anmeldung zunächst 5 Euro als Startguthaben. Das kann er einlösen und den neuen Service testen. Neben dem Startguthaben lockt der Earth-Counter. Der zeigt an, wie viel Müll durch das Projekt eingespart werden konnte. Eine zusätzliche Motivation, selbst ein aktives Tiffin-Mitglied zu werden und den Umweltschutz aktiv voranzutreiben. Mehr Informationen zum Projekt selbst und den Möglichkeiten, sich einzubringen, die gibt es auf der Webseite unter: www.dastiffinprojekt.org.

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