Jan 26

Ein Team aus englischen, deutschen und chinesischen Forschern hat etwas Erstaunliches entwickelt. Magnetische Seife, welche im realen Einsatz eine ernsthafte Möglichkeit gewährleistete, verunreinigtes Wasser zu säubern. Vorerst noch als Prototyp in Betatests ist die Innovation interessant für eine Reihe Einsatzgebiete.

Magnetische Seife mit ökologischem Nutzen. Seltsam mutet die Botschaft aus den Laboren eines Forscherteams an. Die Idee: Indem eine Hülle um fettige Schmutzpartikel gebildet wird, welche aus  Eisensalzen besteht, werden Fettpartikel im Wasser umhüllt. Da die Eisenanteile somit dicht beieinander liegen, reagiert das umhüllte Fettpartikel auf externe Magnetfelder. Samt der Hülle ist der Schmutz - auch entgegen der Gravitation nach oben - durch die Wasseroberfläche bewegbar.

Die magnetische Seife lässt sich also mit dem Schmutz aus der Flüssigkeit entnehmen, und könnte somit auch waschaktive Substanzen aus dem Wasser lösen. Beispielsweise nach einer Ölkatastrophe, wäre es somit möglich, das verunreinigte Wasser zu säubern. Die von Studenten der Universität Köln, der University of Bristol und der Central China Normal University entwickelte magnetische Seife ist die erste magnetische Seife der Welt und ist bis jetzt nur als Prototyp getestet worden. Einsatzbereiche in der Zukunft könnten aber zum Beispiel Reinigung, Katalyse und Umwelttechnik sein. Außerdem könnte sie zur Wasseraufbereitung und als industrieller Reiniger dienen. Hier weiterlesen bei der Quelle.

3 Stämmchen mit Vision und Platz nach oben, ja nach künftiger Anwendungs-Optionen

Jan 15

Ein Winzer in Napa Valley, Kalifornien wollte Weinbaufläche sparen und nutzte kurzerhand einen See zur Installation seiner PV-Anlage. Die schwimmenden Solarzellen versorgen den Betrieb komplett autark mit Strom.

Wenn auch weltweit keine exklusive Neuheit so machte doch ein US-amerikanischer Winzer zuerst mediengerecht auf sich aufmerksam in Sachen schwimmende Solaranlage. Sein Konzept der Sonnennutzung auf H2O spart Land und mutet ökologisch an. Die Implikationen für Wasserpflanzen und Tierwelt sind noch nicht langzeit-getestet. Ein Vorteil der Solarzellen auf Wasser ist neben der systembedingten Kühlung, dass auf diese Weise Fläche gespart wird. Trotz klarem Bekenntnis zur Solarenergie mokieren Umweltschutzorganisationen schon länger, dass dem Sonnenstrom zu viel Freifläche zum Opfer fällt. Wassersolaranlagen sollen die Lebenszeit der Solarzellen durch das Kühlwasser verlängern. Quelle: faznet.de. Weitere Informationen bei youtube.

Klingt gut. Wir geben 3 Stämmchen.

Jan 11

Eine ebenso innovative wie implizit ölokogische Marketingidee stellt jetzt der Trendletter vor. Einige Unternehmen sind dazu übergegangen, den Wasserverbrauch pro Produkt zu senken und diese Initiative zum werblichen Argument zu machen.

Um eine Jeans zu produzieren, seien 11.000 Liter Wasser nötig, so der Trendletter in seiner neuesten Ausgabe. Das meiste Wasser wird hier verbraucht, um Baumwolle anzubauen. Das halbe Kilo Rindfleisch benötigt zur Herstellung 7.000 Liter Wasser, das Pfund Huhn verschlingt 1.760 Liter. Satte Zahlen, wenn man sich das mal auf der Zunge zergehen lässt. Das muffelt förmlich nach Optimierungsbedarf. Der Trendletter geht davon aus, dass solche Umweltzahlen künftig häufiger vernommen werden.

Fakt ist, dass der globale Wasserverbrauch eine signifikante Umweltgröße geworden ist. Geschickte Werbestrategen entdecken hier gutes Potenzial bei sinnigen Veränderungen der eigenen Produktionsbedingungen zu punkten. Wasserverbrauch, avanciert damit zum smarten Verkaufsargument. Gerade die wachsende Zahl umweltbewusster Konsumenten, so die Prognose des Trendletters, schaffe entsprechende Argumente. So habe Levi‘s beispielsweise bereits ein neues Jeansmodell namens WaterLess entwickelt. Der Wasserverbrauch bei der Produktion konnte hier um rund 96 Prozent gesenkt werden. Vergleichbares vernimmt man von Starbucks. Der Wasserverbrauch in deren Filialen soll bis 2015 um ein Viertel gesenkt werden. Quelle: Trendletter.

Ökologie und Markt verknüpfen ist klasse. 4 Stämmchen!

Dez 30

Nach einer Befragung wären rund 70 Prozent der Deutschen bereit für ein Hotel etwas mehr zu bezahlen, wenn der Aufpreis der Nachhaltigkeit des Hotels zugute kommen würde. Die Branche rüstet bereits entsprechend um.

Einer Umfrage des Hotelkonzerns Accor wären von 7000 Befragten Gästen etwa 70 Prozent damit einverstanden, einen Aufpreis für ein nachhaltig wirtschaftendes Hotel zu zahlen. Fast drei Viertel der Befragten würden sogar bei der Lage des Hotels eigene Ansprüche zurückschrauben. Dass zum Beispiel die Klimaanlage in dem meisten Hotels ständig im Betrieb ist, ist für rund 90 Prozent der Befragten ein Dorn im Auge. Die Gäste würden die Klimaanlage lieber selbst regeln und auch abstellen können. Fazit betreffend die freiwilligen Angaben der Menschen: Betreffend „Einbußen beim Komfort hinnehmen, der Nachhaltigkeit zuliebe“ liegen wir Deutschen hoch im Kurs. Dabei gehen umweltfreundliche Hotelführung und nachhaltiges Wirtschaften nicht unbedingt mit Preiserhöhungen oder weniger Komfort einher. Das liegt daran, dass nach dem Aufrüsten der Hotelanlage mit Solarzellen oder Ressourcen sparendem Zubehör wie Energiesparlampen, wassersparende Hähne etc. Geld eingespart wird - ein positiver Nebeneffekt. Also auf, Hotellerie.

Quelle: green-travel.de

Dez 23

Liebe Kunden, Geschäftspartner und Freunde,

23. Dezember 2011. Danke, dass Ihr an uns glaubt. Danke für all die netten Worte, aber auch die konstruktive Kritik in 2011. Und Danke, dass Ihr uns dieses Projekt ermöglicht, es macht großen Spaß. Wir freuen uns auf ein tolles neues Jahr.

Ach ja … Stichwort “Apokalypse 2012″ … den Weltuntergangspropheten da draußen sagen wir mit Martin Luther: “Wenn ich wüsste, dass morgen der jüngste Tag wäre, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.” ;-)

Bitte bleibt uns treu. Wir arbeiten weiter an uns. Aus Prin(t)zip.

Herzliche Grüße,
Euer Dieter Körner mit dem Team Printzipia

Dez 19

Jedes Jahr wird der Preis “Goldenes Lenkrad” für neue Automodelle in verschiedenen Kategorien verliehen. Der Preis der Kategorie Umwelt wird treffenderweise als Grünes Lenkrad bezeichnet. Dieses Jahr teilen sich zwei Fahrzeuge den Titel „Gewinner des Grünen Lenkrads 2011“.

Jährlich werden die besten Automobil-Inovationen mit dem “Goldenen Lenkrad” ausgezeichnet. Unser Augenmerk liegt natürlich auf den Ergebnissen der Kategorie Umwelt, die damit das “Grünen Lenkrad” des Jahres inne haben. Die Gewinner dieser Kategorie wurden durch eine Leserumfrage der Zeitschriften Auto Bild und Bild am Sonntag sowie einer Expertenjury ermittelt. Durch ihre umweltfreundlichen Eigenschaften haben sich heuer gleich zwei Kandidaten in dieser Kategorie verdient gemacht: Der Citroën DS5 Hybrid4 und der Peugeot 3008 Hybrid4.

Citroën DS5 Hybrid4
Durch die Kombination eines sehr sparsamen Dieselmotors mit einem Elektromotor, verbraucht der Vollhybrid rund 3,8 Liter Diesel auf 100 Kilometer bei einer Leitung von 200 PS. Er soll im Jahr 2012 markttauglich sein.

Peugeot 3008 Hybrid4
Die 200 PS Leistung des Crossovers setzen sich aus einem Elektromotor an der Hinterachse und einem Dieselmotor an der Vorderachse zusammen. Durch diese Technik liegt der Verbrauch bei ebenfalls 3,8 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Der CO2 Ausstoß liegt bei beiden Fahrzeugen unter 100g/km.

Quelle: grueneautos.com

Dez 12

Wer bei der Auswahl seiner Werbegeschenke auf deren ökologischen Fingerabdruck achten möchte, kann sich jetzt bei dem Anbieter Öko Werbeartikel umsehen. Wir haben dort nicht nur schöne Ideen gefunden, sondern sehen hier unseren ökologischen Anspruch erfüllt.

Die Maxime bei der Auswahl eigener Giveaways für Kunden lautet: “Wie schenke ich etwas, das a) wirklich erfreut b) ggf. dauerhaft genutzt wird und c) philosophisch/ ökologisch sauber ist?”. Wer so recherchiert könnte auf den Anbieter Öko Werbeartikel aus Meckenheim-Lüftelberg aufmerksam werden. Die Rheinländer haben sich ökologischen Werbeartikeln verschrieben und bieten auf ihrer Website eine schöne Auswahl nützlicher Kleinodien an. Vom hölzernen USB-Stick über die Dynamo getriebene Taschenlampe bis hin zum Öko-Notizbuch findet der geneigte Unternehmer eine gute Auswahl sinnvoller Produkte. Wer gerade auf der Suche ist googelt mal nach “ökologische werbegeschenke” oder schaut gleich bei Öko Werbeartikel vorbei.

Dez 08

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. NABU hat eine ganze Batterie Tipps veröffentlicht, die eigene Weihnachtsfeier umweltfreundlich zu gestalten. Nein, da geht’s nicht um Schimpfe und schlechtes Gewissen - es ist einfach eine schöne Sammlung hilfreicher Tipps, deren Beachtung sogar Spaß machen kann.

Vom Tannenbaum aus heimischen Gefilden über das pfiffig verpackte Geschenk bis hin zum umweltfreundlichen Kerzenschein - die Liste der Tipps zur nachhaltigen Weihnachtsfeier sind einfach schön zu lesen. Und das eine oder andere bleibt vielleicht hängen. Ganz sicher lohnt der Besuch der NABU-Seite und das Schmökern in den dort gesammelten Artikeln zum Thema. Viel Spaß. Hier lang.

Wir geben für die Sammlung einfach mal genüssliche 2 Stämmchen.

Dez 06

Bis zum Jahr 2020 ist gemäß den Tierschützern von Peta die Produktion von künstlichem Fleisch vorstellbar. Die Organisation hat einen Preis ausgelobt für die erste Kunstfleisch-Züchtung aus dem Labor.

Kunstfleisch aus dem Reagenzglas? Ein Steak aus der Designer-Schmiede? Diese grotesk anmutenden Visionen sind bereits Realität, so die Tierschützer von Peta. Die seltsame Vorstellung hätte eigentlich viele Vorteile: Es gäbe keine grausamen Transport- oder Haltungsmethoden mehr und schon gar keine Massenschlachtungen. Forscher der Universität Oxford sollen gemäß Handelsblatt jetzt errechnet haben: Mit Hilfe eines Kunstfleisches aus dem Labor ließen sich rund 50 Prozent der Energie und über 95 Prozent Treibhausgase einsparen. Ganz nebenbei: Die Welt wird auf diese technischen Tricks angewiesen sein, wenn die Menschheit langfristig ernährt werden. Weitere Informationen bei unserer Quelle, dem Handelsblatt.

Wir geben mal indifferente 3 Stämmchen. Einfach weil wir “zu wenig Meinung” dazu haben.

Dez 02

Die erste Solar-Eisdiele kommt aus Österreich. Die beiden Schüler Benjamin Kohl und Andreas Krems sind mit ihrer pfiffigen Idee für den Klimaschutzpreis 2011 nominiert. Ein Konditor soll bereits Interesse an der Erfindung angemeldet haben.

Das Ergebnis einer Diplomarbeit ist eine umweltfreundliche Eisdiele. Eine umweltfreundlich was? möchte man witzeln. Fakt ist, dass Benjamin Kohl und Andreas Krems einen ausschließlich über Photovoltaik betriebenen Speiseeis-Stand gebaut haben. Auch wenn es sich “nur” um eine schulische Pflichtaufgabe handelte. Die findigen Männer haben von der Planung über die Konstruktion, die Bestellung der Teile bis hin zur Fertigstellung das ganze Eis-Mobil alleine geschaffen. Als größten Engpass bezeichneten sie die Kombination von Mobiliät mit der Stromversorgung über Photovoltaik. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn auch an trüben Sommertagen schmelze das Eis nicht, so die Erfinder. Die Batterie reiche zumindest für zwei Tage aus, Strom zu liefern. An Tagen mit Sonnenüberschuss werden die Akkus geflutet und der Speicher auf diese Art für “schlechte Zeiten” vorbereitet.

Nun soll sich die Photovoltaik-Eisdiele in der Praxis bewähren. Die Optionen auf Serienproduktion stehen nicht schlecht, so die Projektbeteiligten. Man habe bereits Kontakt mit einem Konditor aufgenommen, der offen Interesse an dem Mobil bekundete. Weitere Informationen beim ORF.

Tolle Sache. 4 Stämmchen von uns.