Jul 21

Autofahren in Großstädten ist längst kein Vergnügen mehr. Deshalb bevorzugen immer mehr Menschen kleinere, wendigere Fahrzeuge. Das Berliner Start-up unu hat diese Entwicklung aufgegriffen und einen kompakten Elektroroller auf den Markt gebracht.

Elektroroller können eine echte Bereicherungen in Großstädten sein, in denen das hohe Verkehrsaufkommen zu einer Belastung für Verkehrsteilnehmer und Anwohner wird. Das Start-up Unu hat nun einen Elektroroller entwickelt, der allen Ansprüchen gerecht wird.

Autofahrer ohne starke Nerven und robuste Abwehrkräfte haben keine Chance mehr

Wer in der Großstadt zuhause ist, braucht gerade in der Hauptverkehrszeit starke Nerven. Mit dem Auto ist es geradezu unmöglich, schnell von A nach B zu gelangen. Vor allem in den Sommermonaten beherrscht außerdem der Smog die City. Dann sind neben starken Nerven auch starke Abwehrkräfte gefragt. Der Elektroroller des Berliner Start-ups unu könnte die Lösung für diese Probleme sein. Er entlastet sowohl Nerven als auch Gesundheit.

Der Elektroroller der Zukunft? Umweltbewusst und schnell aufgeladen

Mit dem Elektroroller will unu zeigen, dass umweltbewusste Verkehrsmittel durchaus komfortabel und leistungsfähig sein können. Der Roller zeichnet sich durch ein gut durchdachtes Gesamtkonzept aus. Er verfügt über leistungsstarke Akkus, die eine Reichweite von 50 bis 100 Kilometern ermöglichen. Innerhalb von fünf Stunden sind die Akkus vollständig aufgeladen.

Der verbaute Motor bringt Geschwindigkeiten bis 45 km/h – geradezu ideal für den City-Verkehr. Diverse Extras wie zum Beispiel eine verlängerte Sitzbank oder das automatische LED-Frontlicht bringen deutlich mehr Komfort als herkömmliche Motorroller.

Der City-Flitzer ist in sieben neuen Lackfarben erhältlich. Die individuelle Konfiguration des Wunschrollers ist ganz bequem online möglich. Der Preis liegt je nach Ausstattung etwa bei 1.799 Euro.

Probefahrten können selbstverständlich beim Hersteller vereinbart werden.

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Jul 11

Unter dem ökologischen Fußabdruck versteht man die Berechnung der Nachfrage von Biokapazitäten für einen einzelnen Menschen. Er beschreibt, dass die Nachfrage höher als das Angebot der tatsächlichen Biokapazitäten ist und die Nachfrage reguliert werden muss.

Aktuell liegt die Biokapazität bei 1,7 gha (globale Hektar). Um die Vielfalt der Tier und Pflanzenwelt aufrecht zu erhalten, muss dieser Wert verringert werden. Der weltweite Durchschnitt liegt sogar bei 2,7 gha.

Große Versandunternehmen wie DHL, DPD und Hermes sowie Versandhäuser versuchen dies mithilfe umweltfreundlichen Versands zu unterstützen und setzen auf umweltfreundliche Verpackungen. Aber nicht nur in Unternehmen wird ein größerer Drang zu Nachhaltigkeit entdeckt. Auch die Konsumenten bevorzugen bei ihren Einkäufen und ihrem Konsumverhalten ressourcenschonende Produkte und versuchen, den Klimawandel zu stoppen. Dazu zählen auch ethische Bedingungen und fair gehandelte Waren, die den Konsumenten das Gefühl geben, etwas Gutes zu tun. Natürliche Produkte und umweltfreundliche Verpackungen zeigen dem Konsumenten, inwiefern die Unternehmen ihre Verantwortung übernehmen und sich gesellschaftlich engagieren. Nachhaltigkeitsstrategien müssen dafür sorgen, dass die Herstellung von Produkten umweltfreundlich ist. Diese Pflicht stellt die Verpackungsunternehmen jedoch vor eine große Herausforderung: Während die Ressourcen geschont und deshalb weniger Rohstoffe verwendet werden sollen, darf die Stabilität und Dichtigkeit nicht reduziert werden. Qualität spielt immer noch eine große Rolle und der Schutz der Waren im Transport ist nach wie vor das Wichtigste.

Doch Innovationen beweisen, dass Sicherheit und Ökologie miteinander verbunden werden können. Die Verwendung von Materialien wie Pappe, Papier und Kunststoff reduzieren aufgrund ihres geringen Gewichts die CO2 –Emission beim Transport.

Das heutige E-Business und die damit verbundene Lieferung nach Hause sollen also nicht mehr nur verlässlich, flexibel und schnell sein, sondern auch umweltfreundlich. Das hat zur Folge, dass langfristig nachhaltige Lösungen gefunden werden müssen, um den ökologischen Fußabdruck auch für Logistikunternehmen zu minimieren. DHL, DPD, GLS, UPS und Hermes sind hier die Vorreiter und bieten einen klimaneutralen Versand an. Dabei beteiligen sie sich am Klimaschutz, indem sie den Stromverbrauch in ihren Paketzentren reduzieren und elektrobetriebene Hybrid-Fahrzeuge einsetzen.

Damit mehr Unternehmen diese Maßnahmen ergreifen und ihren Anteil an den Klimaprojekten  leisten, existiert eine weltweite finanzielle Unterstützung. Immer mehr Onlinehändler sind bereit, sich diesem Projekt anzuschließen und den umweltfreundlichen Versand anzubieten. Ein Zuschlag für Kunden wird dabei nur selten fällig.

Eine weitere Alternative sind Fahrradkurierdienste oder die Selbstabholung von bestellter Ware. Aufgrund von weiten Strecken und den Wetterbedingungen lassen sich diese Optionen nur in bestimmten Gebieten und in bestimmter Art und Weise umsetzen.

Allerdings wurde schon bewiesen, dass es durch innovative Ideen möglich ist, den Klimawandel zu stoppen und umweltfreundlich zu handeln und zu produzieren. Für weitere Informationen wenden Sie sich an derkarton.

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Jul 07

Erneuerbare Energien stehen im Mittelpunkt diverser Start-ups, über nicht wenige haben wir an dieser Stelle ja schon berichtet. Die Start-ups wollen dabei helfen, den ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. Einem Unternehmen aus Israel bringt jetzt einen sogenannten e-Tree auf den Markt.

E-Autos kennt man ja inzwischen, aber ein e-Baum, der außerdem noch verschiedene Funktionen erfüllt, ist schon etwas ganz Besonderes. Nun steht einer dieser Bäume in Frankreich und ist in mehrfacher Hinsicht nützlich.

Projekt e-Baum – Made in Israel & France

Die Idee zu diesem multifunktionalen Baum hatten die Entwickler des französisch-israelischen Start-ups Sologic. Sie haben sich darauf spezialisiert, Solartechnik auch für den Privatnutzer herzustellen. Mit dem e-Tree hat das Unternehmen eine besonders ästhetische Solaranlage entwickelt, die Energie erzeugt und gleichzeitig noch einige Zusatzfunktionen bietet. Der e-Baum gibt den Nutzern die Möglichkeit, ihre Smartphones direkt am Baum aufzuladen. Außerdem stellt er WLAN bereit.

Der e-Baum als neuer Dorfmittelpunkt

Was auf den ersten Blick doch fast noch skurril wirkt, könnte schon bald in vielen Gemeinden einen Teil der Energieversorgung übernehmen. Gleichzeitig könnte der Solarbaum zu einem attraktiven Treffpunkt für Jung und Alt aus der Umgebung werden. Die Idee dahinter ist eine Komfortzone mitten in der Gemeinde, die mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllen kann. Im Sommer spendet die elektronische Pflanze angenehmen Schatten. Eine integrierte Dockingstation versorgt Smartphones und E-Bikes mit grüner Energie. Sogar an die Internetversorgung haben die Macher gedacht. Abends sorgt der Baum auch für ausreichende Beleuchtung.

Positive Resonanz auf e-Baum in Nevers

Obwohl der e-Baum erst seit kurzem in Nevers (Frankreich) steht, erfüllt er seinen Zweck schon in vollem Umfang. Es gibt Bänke, die zum Verweilen einladen und eine LCD-Anzeige mit allen wichtigen Informationen rund um den elektronischen Baum. Interessierte erfahren hier, wieviel Strom bereits erzeugt wurde und wie genau der Baum funktioniert.

In Gleisdorf (Österreich) steht ebenfalls ein Solarbaum. Dieser hat sich im Laufe der Jahre zu einem echten Besuchermagneten entwickelt. Gleiches ist in Nevers zu erwarten. Damit werden gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Die Besucher erfahren, wie Umweltschutz auch aussehen kann und profitieren gleichzeitig von den vielen praktischen Funktionen, die dieser Baum bietet.

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Jun 27

Mit Lina ist es niederländischen Studenten gelungen, das erste Elektroauto aus Biomaterialien herzustellen. Das macht es besonders nachhaltig gegenüber den normalen Elektroautos. Es bleibt abzuwarten, ob Lina damit ein Einzelfall bleibt oder ob das Modell in Serie geht.

300 Kilogramm schwer, 80 Stundenkilometer schnell, 8 kW/ 11 PS stark. Lina ist die neuste Generation von Elektroautos. Oberflächlich kann das Modell zwar auch nur was die Konkurrenz zu bieten hat, und viel schneller kommen die Passagiere auch nicht mit dem Wagen voran.

Dafür steckt aber sonst ziemlich viel Gutes in dem schnittigen Fahrzeugmodell. Das gesamte Fahrgestell besteht ebenso wie die Innenausstattung und die Karosserie aus Biomaterialien. Richtig gehört, dieses Elektroauto ist im wahrsten Sinne des Wortes „bio“. Neben Bioplastik aus Zuckerrüben kommt auch Flachs zur Anwendung. Beides ist überaus stabil und wirkt auf den ersten Blick nicht anders, als der normale Kunststoff, der sonst in Autos verbaut wird. Entwickelt wurde Lina  von Studenten an der TU/ecomotive im niederländischen Eindhoven.

Lina geht auf Tour

Neben der umweltfreundlichen Hülle steckt viel Technik im Gefährt. Dazu zählt die so genannte Nahfunk NFC Technologie. Dadurch erkennt das Auto eigenständig, welcher Fahrer gerade am Steuer sitzt. Das optimiert Lina für den ökologischen Carsharing Trend. Wie gut sich das Auto aber tatsächlich im Vergleich zu seinen normalen Elektrovorgängern macht, wollten die Studenten jüngst auf dem Shell Eco-marathon herausfinden. Dieser fand Ende Mai in London statt und soll den Auftakt bilden zu einer Vorstellungsrunde im Juni, die Lina durch die ganzen Niederlande führt. Ziel ist es, auf das Projekt und seine Möglichkeiten Aufmerksam zu machen und damit vielleicht den Grundstein zu legen für eine ganze Generation neuer Bioautos.

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Jun 20

Mit einer recycelten Einkaufstasche im lustigen Design eines Meerestieres will eine indonesisch-deutsche Initiative auf ihren Kampf gegen Plastikmüll im Meer aufmerksam machen. Nun startet das Crowdfunding, damit ordentlich Kapital zusammenkommt.

Eine kleine pinke Qualle mit großen Kulleraugen, das ist das Design der Taschen von Tasini, einer indonesisch-deutschen Initiative die es sich zur Aufgabe gesetzt hat, nicht nur niedliche Taschen zu entwerfen, sondern damit etwas für den Umweltschutz zu tun. Und das ist bitter nötig, denn Plastik gilt immer noch als größtes Problem für die Umwelt. Es baut sich nicht selbstständig ab und kann für Meeresbewohner außerdem zur großen Gefahr werden, wenn sie sich in Plastiktüten verheddern oder einzelne Teile verschlucken. Inzwischen schwimmen auf den Ozeanen weltweit richtige Müllteppiche. Um das künftig zu vermeiden und auf die Wichtigkeit des Verzichtes auf Plastik als Verpackungsmaterial hinzuweisen, soll es ein modisches Accessoire mit nachhaltiger Wirkung geben.

Crowdfunding für „Making Oceans Plastic Free“ gestartet

Unter dem Motto „Making Oceans Plastic Free“ soll es bald die Qualle geben, die komplett wasserabweisend ist und außerdem allein aus recyceltem Plastikabfall besteht. Zusätzlich zur Tasche sind weitere Accessoires geplant, wie zum Beispiel Schlüsselanhänger. Die Gründer unter Leitung von Wissenschaftler Roger Spanz wollen damit den Spaß am Umweltschutz wecken.

Das ist gerade in Indonesien sehr nötig, denn das Land gilt als einer der größten Plastiksünder auf der Welt. Derzeit gibt es 1.000 Plastiktaschen als Prototypen. Mit dem eingenommenen Kapital sollen viele weitere Tasini folgen. Eine allein ersetzt locker 400 Plastiktüten. Die Herstellung findet unter höchsten Umweltstandards direkt in Indonesien statt. Erste Kleininvestoren haben bereits etwa 4.000 Dollar bereitgestellt. 25.000 Dollar sollen nun über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo weiter gesammelt werden, um die Projektidee vollends zu realisieren.

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Jun 13

Vor ein paar Tagen bekamen wir eine Mail mit einem Hinweis auf eine gute alte Blogparade: Best of Schrott Dabei soll es um die Entsorgung von Elektroschrott gehen, ein immer größer werdendes Problem. Da haben wir uns ein bisschen umgesehen, nichts gefunden – doch dann hat irgendwo ein Handy geklingelt.

Smartphones sollen möglichst immer höchsten technischen Ansprüchen gerecht werden. Aus diesem Grunde werden sie meist schneller als notwendig durch neue, modernere Geräte ersetzt. Aber was genau passiert mit den ausrangierten Modellen?

Möglichst lange Nutzungsdauer für Mobiltelefone

Durchschnittlich alle zwei Jahre werden Smartphones durch modernere Modelle ersetzt. Dass die Geräte zu diesem Zeitpunkt meist noch voll funktionsfähig sind, spielt dabei keine Rolle. Doch im Sinne der Umwelt ist dieses Verhalten nicht. Im Gegenteil! Um den eigenen ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten, sollte die Nutzungsdauer der Mobiltelefone unbedingt verlängert werden.

Dies kann auf unterschiedlichen Wegen erreicht werden. So könnte das ausgediente Smartphone anderen Nutzern überlassen werden. Es könnte zum Beispiel per Kleinanzeige verkauft werden. Die Vorteile für Käufer und Verkäufer liegen dabei ganz klar auf der Hand. Während der Verkäufer sein altes Handy in Bares verwandelt, freut sich der Käufer über ein Schnäppchen.

Oder das Mobiltelefon wird einfach innerhalb der Familie weitergereicht.

Weiterverkauf in Entwicklungsländer

Oft gibt es in Städten und Gemeinden Handysammlungen, wo nicht mehr genutzte Geräte unkompliziert abgegeben werden können. Diese Sammlungen werden von gemeinnützigen Organisationen, oft auch gemeinsam mit Mobilfunkanbietern, durchgeführt. Die so gesammelten Handys werden dann meist in Entwicklungsländer verkauft, wo diese zum günstigen Preis an die arme Bevölkerung weiterverkauft werden.

Wertvolle Rohstoffe in alten Handys

Ein Handy gehört auf keinen Fall in den Hausmüll. In dem Gerät sind noch viele wertvolle Rohstoffe enthalten, die besonders recycelt werden sollten. Gold, Kobalt, Palladium und auch Silber sind in Mobiltelefonen enthalten. Das Recycling ist eine wichtige Maßnahme zum Schutz der Umwelt. Deshalb sollten alte Handys unbedingt zum Wertstoffhof gebracht werden.

Rücknahme durch Mobilfunkanbieter

Einige Mobilfunkanbieter nehmen direkt beim Kauf eines Neugerätes die alten Smartphones zurück. Sie werden zwar nicht direkt angekauft. Aber für den Kunden springt gelegentlich ein attraktiver Gutschein heraus. So lohnt es sich unbedingt, auch über diese Möglichkeit nachzudenken.

Wichtig: Vor dem Entsorgen oder Weiterverkaufen sollten unbedingt alle persönlichen Daten gelöscht werden. Nur so wird einem Missbrauch effektiv vorgebeugt. Dabei ist auch an die externen Speichermedien zu denken!

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Jun 05

Das estnische Unternehmen Gelatex hat einen Weg gefunden, nachhaltiges Leder zu produzieren. Während in der herkömmlichen Lederproduktion viele, hochgiftige Chemikalien benutzt werden, kommt das nachhaltige Leder ohne diese gefährlichen Zusatzstoffe aus.

Organische Nebenprodukte der Fleischindustrie bilden die Grundlage für die Herstellung von nachhaltigem Leder. Das Startup Gelatex aus Estland hat eine Methode entwickelt, Leder aus Gelatine zu produzieren. Damit könnte die Umweltbelastung, die durch die Lederherstellung entsteht, deutlich reduziert werden.

Gelatine als Basis zur Lederherstellung

Was im ersten Moment ein wenig seltsam klingen mag, scheint dem estnischen Unternehmen Gelatex zufolge bereits hervorragend zu funktionieren. Das Startup produziert nachhaltiges Leder, das dem echten Leder in all seinen Facetten verblüffend ähnlich ist. Es sieht aus wie Leder und fühlt sich ebenso an. Allerdings verzichtet das Unternehmen auf Tierhäute bei der Herstellung.

Auch die Angestellten profitieren von dieser neuen Methode. Waren sie bei der herkömmlichen Lederherstellung aus Tierhäuten noch zahlreichen, toxischen Substanzen ausgesetzt, bleibt dies bei der gelatinebasierten Produktion nun aus.

Leder aus Abfällen der Fleischindustrie

Eigentlich sollte echtes Leder aus Schlachtabfällen hergestellt. Doch da die Nachfrage einfach zu hoch ist, werden Tiere geschlachtet, um ausreichend Leder produzieren zu können. Insgesamt 2,5 kg toxischer Substanzen sind notwendig, um einen Quadratmeter Leder herzustellen.

So sieht die Alternative aus: Da das nachhaltige Leder tatsächlich ausschließlich aus Abfällen der Schlachtbetriebe, nämlich aus Gelatine hergestellt wird, müssen nicht noch mehr Tiere geschlachtet werden. Bislang war die Herstellung von nachhaltigem Leder nur mit Hilfe teurer Prozesse möglich. Auch die Ergebnisse waren nicht wirklich zufriedenstellend. Da das Gelatex-Leder in der Zusammensetzung dem echten Leder entspricht, ist ein Unterschied nicht erkennbar.

Mit Hilfe der neuen Methode von Gelatex könnte nachhaltiges Leder kostengünstig auch in größeren Mengen produziert werden.

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Jun 01

Ganz im Sinne der Umwelt verleiht eine Expertenjury am 7. Dezember 2017 den Next Economy Award. Bewerbungen können noch bis zum 16. Juni eingereicht werden.

Speziell junge Startups und Organisationen mit einem besonders nachhaltigen Geschäftsmodell haben derzeit die Chance, ihre Bewerbungen für den Next Economy Award einzureichen. Neben den obligatorischen Preisen bietet der Award natürlich auch die Möglichkeit seine Geschäftsidee bekannter zu machen und Kontakte zu knüpfen.

Ein Preis für Nachhaltigkeit

Der Next Economy Award wird Ende dieses Jahres mittlerweile schon zum 3. Mal verliehen. Dieser besondere Preis richtet sich vor allem an Unternehmen und Organisationen, deren Konzepte auf Nachhaltigkeit basieren. Wichtige Voraussetzung für eine Teilnahme ist ein Gründungsdatum innerhalb der vergangenen fünf Jahre.

Bewerbungen noch bis zum 16. Juni einreichen

Alle Unternehmen und Organisationen, die von sich behaupten können, die Umwelt nachhaltig zu schonen und deren Zustand zu verbessern, haben jetzt die Gelegenheit, sich online absolut kostenfrei zu bewerben. Alle Bewerbungen, die bis zum 16. Juni 2017 bei der Expertenjury eingehen, werden eingehend geprüft und ausgewertet. Anschließend vergeben die Spezialisten am 7. Dezember 2017 in Düsseldorf den Next Economy Award.

Den Siegern winken Preise im Wert von je 25.000 Euro. Dabei handelt es sich um Kommunikations- und Sachleistungen, die die Unternehmen oder Organisationen dabei unterstützen, zukünftig noch erfolgreicher zu agieren.

Abschließender Kongress zum Networken

Die Preise werden in vier Kategorien vergeben. Dabei handelt es sich um die Kategorien „Nature“, „Social Entrepreneur“, „People“ und „Energy“. Unter anderem gewann ein Lebensmittelladen, der vollständig auf Einwegverpackungen verzichtet.

Alle Teilnehmer haben die Möglichkeit, kostenfrei an einem zweitägigen Kongress teilzunehmen. Dieser ist eine hervorragende Plattform, um wertvolle Kontakte zu großen Unternehmen verschiedener Branchen zu knüpfen und miteinander in Erfahrungsaustausch zu treten.

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Mai 23

Zwei Thüringer Startups wollen zukünftig miteinander kooperieren, um gemeinsam ein intelligentes Batteriekraftwerk zu entwickeln. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz wollen sie Energie effizienter einsetzen und damit die Umwelt schonen.

Künstliche Intelligenz soll zukünftig die Energie in einem neu entwickelten Batteriespeicher steuern. Dies haben zwei Startups aus Thüringen geplant und wollen es in einer neuen Kooperation gemeinsam umsetzen.

Zwei Startups – ein Ziel

Die Excello-Batteriekraftwerke GmbH aus Schmalkalden hat in der Ifesca GmbH aus Ilmenau ihren Partner gefunden. Beide Startups wollen in Zukunft zusammenarbeiten, um künstliche Intelligenz mit neuartigen Batteriespeichersystemen zu verbinden. Ein intelligentes Batteriekraftwerk soll schon bald Industriebetriebe und Privathaushalte versorgen.

Intelligentes Energiemanagement macht Batterien ergiebiger

Während sich Excello auf die Entwicklung eines speziellen Stromspeichers konzentriert, liefert ifesca ein intelligentes Energiemanagementsystem. Beide Komponenten sollen die Basis für ein intelligentes Batteriekraftwerk bilden.

Das AIVA-System, eine künstliche Intelligenz die ifesca in die Partnerschaft miteinbringt, erkennt automatisch, welche Energiemengen wann ein- bzw. ausgespeichert werden sollen. Es analysiert alle vorliegenden Daten und entscheidet selbstständig über Energieflüsse und Energieflussmengen. Besonders interessant ist die Übermittlung aller Daten an die Verbraucher und an potenzielle Neukunden. Vor allem für Energieversorger könnte dieses künstlich-intelligente Batteriekraftwerk interessant sein.

Erneuerbare Energien einfach zwischenspeichern

Mit Hilfe dieses künstlich-intelligenten Systems könnten Energieversorger, die hauptsächlich auf erneuerbare Energien setzen, überschüssig erzeugten Strom einfach speichern und bei Bedarf abrufen.

Batteriespeichersysteme sind der Markt der Zukunft. Bislang sind bereits verschiedene Systeme, vor allem für den Privatgebrauch, am Markt erhältlich.

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Mai 19

Die Waldmenschen haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Regenwald aufzuforsten. Damit agieren sie ganz im Sinne der Umwelt und versuchen, den ökologischen Fußabdruck wieder etwas kleiner zu machen.

Der Baumbestand im Regenwald verringert sich kontinuierlich. Dies zieht katastrophale Folgen nach sich, die sich nicht nur im Klimawandel bemerkbar machen. Eine Gruppe Idealisten, die sich den Namen Waldmenschen gegeben haben, wollen dem Regenwald etwas davon zurückgeben, was andere genommen haben.

Die Waldmenschen sehen sich als eine Gruppe von ambitionierten Menschen, die in Panama brachliegende Flächen aufkaufen, um diese dann mit Bäumen zu bepflanzen. Die große Vision der Mitglieder, den Regenwald zu schützen und zu regenerieren.

Was muss ich tun, um „Waldmensch“ zu werden?

Wer Lust hat, sich an diesem wichtigen Projekt für die Umwelt zu beteiligen, kann in sein Stückchen Land investieren. Dazu wird ein Genossenschaftsanteil erworben, mit dem die Waldmenschen Land in Panama aufkaufen. Das Prinzip ist ähnlich dem einer Wohnungsgenossenschaft, wo die Mitglieder ebenfalls Genossenschaftsanteile erwerben, mit denen dann gewirtschaftet wird.

Ein Anteil kostet 1.200 Euro. Allerdings kann dieser Betrag in monatlichen Teilbeträgen entrichtet werden. Der Anteil sorgt dafür, dass etwa 55 Bäume gepflanzt werden können. Durch das Wirtschaftsprinzip steigt der Wert aber kontinuierlich.

Gewinne für die Mitglieder

Mit dem System wollen die Waldmenschen gleich zwei positive Effekte erzielen. Einerseits soll der Baumbestand der Waldflächen wieder deutlich erhöht werden. Damit haben die Mitglieder wirklich etwas für den Umweltschutz bewirkt. Andererseits soll das Projekt auch Gewinne bringen.

Dies soll durch ein Aufforstungsprinzip gelingen, das die Partner vor Ort, Futuro Forestal, entwickelt haben. Es werden nach und nach mehrere Generationen von Bäumen auf den aufgekauften Flächen gepflanzt. Dadurch können immer wieder Bäume gefällt und verkauft werden. Die Gewinne werden dann an die Mitglieder ausgezahlt.

P.S.: Für diese Idee gewannen die Waldmenschen bereits den „Social Pitch“.

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