Jun 22

Ein deutscher Autoreifenhersteller entwickelt ein einzigartiges Verfahren in Sachen Nachhaltigkeit. Künftig soll der Kautschuk im Reifen aus Löwenzahn gewonnen werden. Das ist nicht nur umweltbewusst, sondern auch innovativ.

Der neue Naturkautschuk verspricht viele Vorteile für den Reifenhersteller Continental. Es soll nicht nur umweltbewusst und damit nachhaltig produzierbar sein, es soll sich auch auf die Motorschwingungen positiv auswirken. Diese reduzieren sich nachweislich und sorgen für einen besseren Gripp auf der Fahrbahn. Für so viel Innovation wurden die Entwickler bereits im Jahr 2015 sogar mit dem „Joseph-von-Fraunhofer-Preis“ geehrt. Das einzigartige „Projekt Kautschuk aus Löwenzahl“ stellt damit ganz neue Weichen für die Zukunft einer ganzen Industrie.

Innovationen für die Zukunft

Angebaut wird der neue Naturstoff im Fraunhofer Institut für Molekularbiologie. Das Entwicklungsprojekt soll langfristig dafür sorgen, dass auf günstigem Wege der Kautschuk ersetzt werden kann und zwar ganz industriell und trotzdem absolut naturnah. Bislang erreicht der Naturkautschuk einen Prozentanteil zwischen 10 und 30 Prozent, je nach Reifentyp. Das Geheimnis liegt in der Löwenzahnart. Diese stammt aus Russland und hat sich als besonders effizient gezeigt, da er auf Böden wächst, die sich aufgrund von Nährstoffarmut nicht zum Anbau von Obst und Gemüse eignen. So nimmt der Löwenzahn beim Anbau keinen wertvollen Raum ein.

Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Automobilen und den stark begrenzten Anbaugebieten des derzeitigen Kautschuks, bietet der Löwenzahn-Kautschuk die Chance, den Markt umweltfreundlich zu erweitern und das nicht etwa in Brasilien oder Indonesien, sondern direkt vor der eigenen Tür. Das macht das Produkt nicht nur preislich interessant, es bietet zudem die qualitativ gleichen positiven Eigenschaften wie der herkömmliche Kautschuk.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Jun 17

Bislang kämpften die Verfechter erneuerbarer Energien immer damit, geeignete Speicher zu finden, um die überschüssige Energie bis zum tatsächlichen Verbrauch zwischenzulagern. Entsprechende Speicher standen nur stark eingeschränkt zur Verfügung. Mit dem M5BAT zeigt die KlimaExpo.NRW eine wichtige Neuentwicklung in diesem Bereich.

Erneuerbare Energien sind gut und schön. Aber wohin mit der Energie, wenn sie nicht sofort verbraucht wird? Wissenschaftler haben sich intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und präsentieren innerhalb der Landesinitiative KlimaExpo.NRW ihr Forschungsergebnis. Der Batterie-Großspeicher M5BAT könnte die bisherigen Probleme schon bald in Vergessenheit geraten lassen.

Modularer Batteriegroßspeicher – weltweit einzigartig

Das Forschungsteam der Firma Uniper aus Aachen hat es sich zur Aufgabe gemacht, die wichtigste Voraussetzung für eine stabile Versorgung mit erneuerbaren Energien zu schaffen. Bislang bestand die größte Herausforderung darin, nicht benötigte Energie zwischen zu speichern, um eine konstante Versorgung zu gewährleisten. Mit Hilfe der Neuentwicklung M5BAT könnten beispielsweise Haushalte, die Solarsysteme nutzen, auch nachts vollständig mit selbst erzeugter Energie versorgt werden.

Aufbau des Batterie-Großspeichers M5BAT

Dieser Batteriespeicher gilt bislang als weltweit einzigartig. Seine Größe von 5 Megawattstunden ist beachtlich. Der modulare Aufbau wird derzeit mit verschiedenen Bausteinen getestet, um das wirtschaftlich effizienteste Modell zu entwickeln. Dazu werden 3 Lithium-Ionen-Batteriestränge und 2 Bleibatteriestränge zusammengeführt und das Ergebnis vollständig analysiert. Verschiedene Technologien werden innerhalb des Forschungsprojekts miteinander kombiniert und verglichen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

KlimaExpo.NRW: Landesinitiative zeigt großes Interesse

Das Projekt um die Entwicklung des M5BAT Speicherbausteins hat bereits das Interesse der Landesinitiative KlimaExpo.NRW geweckt. Gerade erst wurde das Forschungsprojekt in die Leistungsschau aufgenommen. Damit haben die Verantwortlichen das enorme Potenzial dieser bislang weltweit einzigartigen Entwicklung erkannt und wollen es fördern, um zukünftig auch für mehr Stabilität auf dem Markt der erneuerbaren Energien zu sorgen.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Jun 10

Als Antwort auf die Atomkatastrophe von Tschernobyl und den darauf folgenden Anti-Atomprotesten gründete die damalige Bundesregierung unter Leistung von Helmut Kohl das Bundesumweltministerium. Dieses sollte die Themen Naturschutz, Umweltschutz und Reaktorsicherheit vereinen. Das Vorhaben scheint geglückt, denn inzwischen ist das Ministerium 30 Jahre alt.

In Berlin trafen sich die aktuelle Bundesumweltministerin Barbara Hendricks gemeinsam mit ihren Vorgängern und zahlreichen geladenen Gästen zu einem Festakt zu Ehren des 30jährigen Bestehens. In ihrer Rede lobte die Ministerin das gute Ansehen der deutschen Umweltpolitik, auch international. Die hohen Umweltstandards haben dazu geführt, das Waldsterben einzudämmen, die Mülltrennung stärker zu etablieren und damit letztendlich auch zu einer stabilen Volkswirtschaft geführt, freut sich Hendricks. Trotzdem gäbe es auf der Welt noch viel zu tun, denn das Natursterben gehe weiter. Immer noch werden große Waldflächen gerodet, landet giftiger Plastikmüll in den Weltmeeren und führt zum Sterben vieler Meeresbewohner und der anhaltende Klimawandel tue sein Übriges, um Konflikte zwischen den Menschen zu schüren. Deshalb gäbe es noch immer viele Herausforderungen für das Bundesumweltministerium und jeden einzelnen Bürger, warnt die engagierte Politikerin in ihrer Rede.

Ein Festival zu Ehren der Umwelt

Der Festakt war dabei nicht der einzige Höhepunkt zum Thema Umwelt, dem sich die Politik in diesen Tagen widmete. Vom 7. bis zum 8. Juni lud Bundespräsident Joachim Gauck zur „Woche der Umwelt“ ein. Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit der „Deutschen Stiftung Umwelt“ statt und hatte sich zum Ziel gesetzt, neue Ideen zu den Themen Umwelt und Nachhaltigkeit vorzustellen und zu diskutieren. Geladen waren deshalb rund 200 Unternehmen, Verbände und Institute. Ab 13 Uhr am 8. Juni durften sich auch Bürger informieren und teil haben an den Ergebnissen der Vorträge und Ausstellungen. Wer die Termine verpasst hat, für den gibt es vom 10. bis zum 11, September eine neue Chance. Beim „Festival der Zukunft“ wird es um das Thema „Umweltpolitik 3.0 gehen“. Veranstalter des Festivals ist das Bundesumweltministerium, eingeladen sind alle Interessierten, Projektbegründer und Initiativen, die sich mit der Umweltpolitik als Ganzes und besonderen Themen als Einzelnes auseinandersetzen.

Quelle: PM Bundesumweltministerium

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Mai 23

Mit ihrem Beschluss den Kauf von Elektroautos zu fördern, hat die Bundesregierung auch das gesamte Thema wieder ins Gespräch gebracht. Kern der neuen Maßnahme ist die finanzielle Förderung beim Kauf eines Elektroautos, mit 4.000 Euro soll der Käufer künftig unterstützt werden. So ganz ohne Bedingungen geht es allerdings dann doch nicht, der Kaufpreis darf 60.000 Euro nicht überschreiten und die Prämie gilt, so der Wortlaut, für „rein elektrisch betriebene Fahrzeuge“. Bei den derzeitigen Angeboten auf dem Markt dürfte die Obergrenze von 60.000 Euro weniger ein Problem sein. Insgesamt 600 Millionen Euro will die Regierung bis 2019 dafür bereitstellen, weitere 300 Millionen sollen in den Ausbau der notwendigen Infrastruktur gesteckt werden.

Bleibt die Frage, ob die finanzielle Förderung die Anzahl von E-Autos auf deutschen Straßen wirklich nach oben treiben kann. Elektroautos haben es wohl gerade bei den PS verliebten Deutschen nicht ganz einfach. Allein das völlig andere, fast lautlose Fahrgefühl in einem Elektroauto dürfte manch ratternde Motoren gewöhnten Fahrer schlicht verwirren.

Neben der nach wie vor eher löchrigen Infrastruktur, scheint eben vor allem der psychologische Faktor eine große Rolle bei den Absatzproblemen von E-Autos im Autoland Deutschland zu spielen. Das Angebot an bezahlbaren Elektroautos wächst inzwischen auch bei deutschen Herstellern, die vom Erfolg des Newcomers Tesla wohl durchaus aufgeschreckt wurden. Die durchschnittliche Reichweite eines E-Autos kann sich inzwischen sehen lassen. Zwischen 150 und 210 Kilometer weit kommt man mit einem modernen Elektroauto, für die alltägliche Benutzung ist eine solche Streckenreichweite sicher ausreichend. Sicher, ein Benziner mag mit einer Tankfüllung meist mindestens die doppelte Reichweite schaffen, vereinzelte Modelle knacken auch schon mal die 1.000 km-Marke. Wer sein Auto aber lediglich für den alltäglichen Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen benötigt, für den dürfte eine solche Reichweite wohl nicht nötig sein.

Woran liegt es also, dass sich Elektroautos bis jetzt bei uns nicht gerade einer großen Beliebtheit erfreuen können? Sind es rationale Gründe, wie die schwache Infrastruktur wenn es etwa um Stromtankstellen geht? Oder sind es doch eher emotionale Gründe, und der durchschnittliche Autofahrer möchte einfach nicht auf sein Motorengeräusch verzichten?

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Mai 13

In diesem Jahr wird der EnergieEffizienz Preis der Thega (Thüringer Energie- und Green-Tech-Agentur GmbH) bereits zum 5. Mal verliehen. Wer sein grünes Projekt bekannter machen möchte und sich damit die Chance auf den begehrten Preis sichern will, kann seine Unterlagen noch bis zum 31. Juli 2016 einreichen.

Die Bewerbungsfrist zur Teilnahme am Wettstreit um den EnergieEffizienz Preis läuft noch bis Ende Juli 2016. Interessierte haben die Möglichkeit, ihre Projekte auch online einzureichen. Allerdings ist die Teilnahme regional begrenzt.

Auszeichnung für vorbildliche Energiewirtschaft

Die Vergabe des EnergieEffizienz Preises der Thega soll Thüringer Unternehmen, Kommunen und Institutionen belohnen, die durch neuartige Konzepte besonders energieeffizient arbeiten. Der Einsatz erneuerbarer Energien mit intelligenten Speicher- und Verteilungssystemen oder entsprechend angepasste oder veränderte Produktionsprozesse können ausschlaggebend für die Vergabe des Preises sein. Wichtig ist, dass die eingereichten Projekte innerhalb der vergangenen fünf Jahre umgesetzt wurden und erfolgreich betrieben werden.

Und das winkt dem Gewinner

Der begehrte Preis bringt nicht nur enorme Publicity, die den oder die Gewinner auch über die Thüringer Grenzen hinaus bekannter machen wird. Außerdem werden 10.000 Euro vergeben. Maximal 3 Gewinner wird es bei der Vergabe des EnergieEffizienz Preises geben. Die Thüringer Energie AG ist als Hauptsponsor benannt.
Am 9. November 2016 findet die Preisverleihung statt. Der Unternehmertag der Thüringer Energie, der an diesem Tag geplant ist, gilt als ideale Plattform zur Ehrung der Preisträger.

Bewerbungen noch bis zu 31. Juli 2016

Nur noch bis zum 31. Juli 2016 haben Interessenten die Möglichkeit, ihre Projekte genau dokumentiert einzureichen. Es muss nachgewiesen werden, dass diese bereits erfolgreich umgesetzt wurden. Zu den wichtigsten Kriterien zählen unter anderem die Nachhaltigkeit, die Energieeffizienz und die Wirtschaftlichkeit der Projekte. Dementsprechend werden die Gewinner ermittelt.

Quelle: www.thueringer-allgemeine.de, www.thega.de

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Mai 09

Wintergarten oder Terrassenüberdachung geplant? Diese umweltfreundliche Variante ist sicher mehr als nur eine Überlegung wert. Solardächer aus lichtdurchlässigen Modulen könnten die ideale Kombination aus Eleganz und neuestem technischem Standard bieten.

Wer bereit ist, in ein Terrassendach oder in einen Wintergarten zu investieren, sollte sich einmal mit dem Thema Solardächer auseinandersetzen. Diese sehen richtig gut aus und werten eine Immobilie auf jeden Fall auf.

Glasdach oder Solardach? Eine Frage des Geldes?

Ein innovatives Doppelglas-Modul der Solarmanufaktur SI-Module GmbH könnte ein Terrassendach in einen umweltfreundlichen Energielieferanten verwandeln. Das neuartige Modul ist lichtdurchlässig und sorgt für optimale Lichtverhältnisse. Es schützt den Terrassenbereich wie ein herkömmliches Glasdach. Die Investition sei nur geringfügig höher als die für ein Glasdach. Bei einer Fläche von etwa 20 m² würden sich die Kosten durch den gewonnenen Strom bereits nach rund vier Jahren amortisieren, so die Anbieter.

Helligkeit und Lichtdurchlässigkeit

Einfache Photovoltaik-Platten sind wenig lichtdurchlässig und würden den Terrassenbereich stark verdunkeln. Mit den neuartigen Doppelglas-Modulen sind derartige Befürchtungen aber unbegründet. Denn eine 40 %ige Lichtdurchlässigkeit schafft eine angenehme Helligkeit im Wintergarten oder auf der Terrasse.

Vor Installation Baugenehmigung einholen

Die Installation einer Überkopf-Anlage erfordert eine Baugenehmigung. Die Doppelglas-Module SI-Enduro und SI-Saphir sind leicht, witterungsbeständig und robust und damit auf jeden Fall für die Überkopf-Montage geeignet. Beide Varianten bringen unterschiedliche Eigenschaften und Leistungsfähigkeit mit. Eine gründliche Beratung vorab ist unbedingt erforderlich. Auf diese Weise wird das ideale Modell für die individuellen Bedürfnisse schnell gefunden.

Quelle: www.sonnenseite.com

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Apr 27

Erdbeben gefährdete Gebiete standen im Mittelpunkt der Forschungen der Wissenschaftler der Berkley University und dem Telekom Forschungsinstitut. Da nicht alle betroffenen Gebiete mit adäquaten Frühwarnsystemen ausgestattet sind, soll die Warnung nun per Smartphone erfolgen.

Über den Namen des „Kindes“ My-Shake lässt sich definitiv noch streiten. Allerdings birgt diese App ein enormes Potenzial als ergänzendes Erdbeben-Frühwarnsystem: Sie kann Erdbeben frühzeitig erkennen und die Nutzer entsprechend warnen, damit diese sich in Sicherheit bringen können. Forscher der Universität Berkley und des zentralen Forschungsinstituts der Deutschen Telekom haben sich zusammen mit der Entwicklung von My-Shake gewidmet.

Was kann My-Shake?

My-Shake ist in der Lage, Erdbeben weltweit aufzuzeichnen und gleichzeitig auch zu warnen, wenn seismische Wellen näher kommen. Um dies zu bewerkstelligen, nutzt die App die Beschleunigungssensoren der Smartphones. Allerdings müssen die Geräte ruhig auf einer festen Oberfläche liegen. Nur dann ist es möglich, zu alarmieren. Die Forscher versprechen sich von ihrer Entwicklung vor allem den Einsatz in ärmeren Regionen, in denen es bislang wenige verlässliche Frühwarnsysteme gibt.

Was kann My-Shake noch nicht?

My-Shake steckt tatsächlich noch in den Kinderschuhen und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Derzeit ist es noch nicht möglich, dass die App direkt warnt. Es werden Daten gesammelt und an das US Geological Survey weitergeleitet. Doch die Forscher können erst konkrete Aussagen machen, wenn mindestens 300 Smartphones Informationen aus einer 12.000 km² großen Fläche melden.

Derzeit gibt es My-Shake ausschließlich für Android. Und bei einem richtigen Beben kam die App noch nicht zum Einsatz. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieses moderne Frühwarnsystem weiter entwickeln wird.

Wir vergeben für diese Idee 4 Stämmchen!

Quelle: diepresse.com

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Apr 18

Im Sudan liegt einer der größten Seen der Erde. Das 31.000 m² große Wasserreservoir ist allerdings tief verborgen unter der Erde. Deswegen tüftelt ein polnischer Architekt jetzt an einer Lösung, um die riesigen Wasservorräte für die Bewohner zugänglich zu machen. Drei Wüstentürme sollen die Lösung sein.

Die Menschen im Sudan leiden unter mangelndem Trinkwasser und Hunger, denn das von Krieg zerrüttete Land birgt wenig Rohstoffe für den Menschen. Dabei wäre Wasser durchaus vorhanden und das sehr lokal in der Nähe von Darfur. Unter der Erde schlummert ein riesiger See, die Frage ist, wie sich sein Wasser gewinnen lässt. Ein polnischer Architekt orientiert sich am Vorbild der Natur. Genau wie ein Baum mit seinen Wurzeln sollen künftig drei Türme das Wasser mittels Pumpen aus der Erde an die Oberfläche transportieren. Dieses hätte einen hohen Reinheitsgrad und ließe sich optimal an die Bevölkerung verteilen. Die Türme selbst könnten außerdem dazu dienen, daraus Schulen, öffentliche Einrichtungen oder Krankenhäuser zu bauen. Sie hätten damit einen doppelten Nutzen und würden der zerrütteten Region neuen Aufschwung geben.

Innovative Technologien mit Zukunftscharakter

Entdeckt haben den riesigen See Wissenschaftler der Universität in Boston, USA. Das war bereits im Jahr 2007. Nun soll Architekt Hugon Kowalski an der Vollendung der Wüstentürme arbeiten. Das gestaltet sich mitunter schwierig, denn noch immer gilt die Region als nicht sicher und kann deswegen nicht uneingeschränkt von Bauarbeitern und Planern genutzt werden. Trotzdem halten alle Beteiligten an dem Projekt fest, denn es bedeutet auch eine Zukunft für das Land zu schaffen und eine langfristige Lösung für das Trinkwasserproblem zu finden. Eine bessere Versorgung und damit auch bessere hygienische Bedingungen können Krankheiten verhindern und die hohe Sterblichkeitsrate bei Kindern senken. Ein wichtiges Designprojekt also bei dem es nicht nur darum geht, schicken neuen Wohnraum zu schaffen oder Prestigeobjekte für die vermögende Gesellschaft so kreieren, sondern tatsächlich den Menschen vor Ort zu helfen durch innovative Lösungen und eine ausgefeilte Technik.

Quellen: www.trendsderzukunft.de, www.designboom.com

Für diese Idee vergeben wir 4 Stämmchen, der 5. folgt bei Umsetzung 😉

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Apr 12

800.000 Tonnen Chicoréewurzel landen pro Jahr im Müll. Sie sind das Überbleibsel der jährlichen Salatproduktion. Dabei haben sie für die Wissenschaft und Technik ein ungeheuren Wert, denn aus ihnen lässt sich die Grundbasis für die Kunststoffherstellung gewinnen. Wissenschaftler tüfteln jetzt an den Feinheiten.

Aus ganz normalen Chicoréewurzel kann Hydroxymethylfurfural (kurz HMF) gewonnen werden. Dieses wird durch die verbliebenen Kohlenhydrate gebildet, die nicht für die Produktion der Chicoréeblätter von der Pflanze genutzt werden. Bislang landeten die übrigen Bestandteile, die nicht in die Lebensmittelindustrie gingen, in der Abfalltonne. Dabei ist der Gewinnungsprozess eigentlich gar nicht so kompliziert und das Ergebnis lohnenswert. Wissenschaftler an der Universität in Hohenheim tüfteln deswegen an einem Verfahren, die Chicoréewurzeln gezielter zu nutzen und das in immer gleicher Qualität.

Kontrollierte Zucht-Bedingungen im Labor

Möglich machen das kontrolliert Bedingungen im Labor. Für den Chicorée kein ungewöhnlicher Ort, denn auch das verzehrfertige Gemüse landet nach einigen Monaten auf dem Feld zunächst zur weiter Züchtung im Labor, ehe es nach etwa ein bis zwei Jahren für den Markt geerntet werden kann. In dieser Hinsicht unterscheidet sich die Anzucht des Wurzelgemüses nicht von den sonstigen Anzuchtbedingungen. In diesem Fall wird allerdings die eigentliche Wurzel nicht weggeworfen, sie durchläuft stattdessen mehrere Verfahren von der Zerkleinerung bis zu einer Erhitzung über 200 Grad. Dadurch löst sich das HMF aus den übrigen Bestandteilen und kann für die spätere Produktion von Kunststoff gewonnen werden.

Für Kunststoffproduktion und Biogas gleichermaßen interessant

Bislang geschah das aus Erdöl, doch das ist weder gut für die Umwelt, noch rentabel. Das HMF aus dem Gemüse ist sehr viel hochwertiger, denn dadurch können zum Beispiel dünnhäutigere PET-Flaschen erzeugt werden. Außerdem lässt es sich perfekt für die Produktion von Polyester, Nylon und Perlon einsetzen. Bis zur fertigen Produktion allerdings müssen noch elf weitere Bestandteile dazu kommen. Damit das langfristig gelingt und auf Erdölbestandteile verzichtet werden kann ist es allerdings noch ein langer Weg, denn zunächst muss die Produktion von HMF stabil laufen und das ganze Jahr hindurch Rohstoffe verfügbar gemacht werden. Bislang gilt Chicorée allerdings als Saisonware. Die Arbeit an diesem Thema lohnt sich, denn im Großhandel bringt ein Kilo HMF 2.000 Euro ein. Das kann neben der Produktion von Kunststoff auch für die Erzeugung von Biogas verwendet werden. Ein natürliches Produkt mit Zukunftscharakter.

Quelle: www.uni-hohenheim.de

Für diese Idee vergeben wir volle Punktzahl: satte 5 Stämmchen!

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather
Apr 11

Zum bundesweiten Energietag laden auch heuer wieder deutschlandweit viele Städte und Kommunen. Anlässlich des vor 30 Jahren verunfallten Atomreaktors in Tschernobyl läuft das Projekt aufgrund einer empfundenen Notwendigkeit alternative Energie-Projekte in der Bevölkerung erlebbar zu machen am 30 April auch in Würzburg.

Am Samstag, dem 30. April 2016 ist Tag der Erneuerbaren Energien, auch bei uns in Würzburg. Am „Unteren Markt“ stellen zahlreiche Anbieter zwischen 11 und 17 Uhr aus und berichten über neueste Trends in Sachen Solarenergie, e-Mobilität, Nachhaltigkeit und jegliche Form der Beratung rund um „energetische Themen“. Macher und Probierer dürfen sich freuen über viel Interaktives. So können vor allem Elektro-Autos und Pedelecs Probe gefahren werden.

Der deutsche Aktionstag wird anlässlich der Tschernobyl-Reaktor-Katastrophe alljährlch veranstaltet. Und spätestens seit „Fukushima“ weiß die Welt, dass Unglücke dieser Größenordnung überall und immer wieder passieren können, wo Menschen im Spiel sind. Motto ist es, Wege aufzuzeigen, wie die Welt bei mehr Fokus in diese Richtung längst große Teile unserer Energie über alternative Modelle produzieren könnte. So denn der politische Wille da wäre. Im Angebot sind neben Solarenergie und Windkraft in diesem Sinne auch Geothermie, Wasserkraft und weitere, die am 30. April vorgestellt werden und teils ausprobiert und spürbar gemacht werden. Hier der Link zum bundesweiten Energietag.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather