Jul 21

Der beschauliche Ort Ganderkesee ist noch bis zum 31. August Austragungsort einer ganz besonderen Gutschein-Aktion. Hier wird belohnt, wer sich besonders aktiv für den Klimaschutz einsetzt und zwar nicht etwa in Vereinen, sondern ganz konkret im eigenen Alltag.

Für jeden Einsatz für das Klima gibt es Punkte, die in ein Sammelheft eingeklebt werden können. Die Möglichkeiten reichen von der Mülltrennung über Fahrgemeinschaften bis hin zu klimafreundlichen Elektrogeräten und deren Entsorgung. Für eigene Einfälle gibt es zusätzliche Punkte. Bereits ab 100 Punkten lässt sich teilnehmen. Doch eigentlich lohnt es sich erst mit mindestens 750 Punkten wirklich, denn dann warten Prämien.

Außerdem gibt es am Ende unter allen Teilnehmern eine Verlosung. Hauptpreis ist unter anderem eine Reise nach Juist und ein Gutschein für das Fahrrad im Wert von 500 Euro. Ansporn genug für fast 2000 Menschen, aktiv etwas für das Klima zu tun.

Eigene Ideen werden extra belohnt!

Start der speziellen Aktion war im September letzten Jahres. Nun, fast ein Jahr später, neigt sie sich dem Ende zu. Noch liegen 150 Hefte im Rathaus, den Büchereien und den regionalen VHS- Zweigstellen in Ganderkesee aus. Interessierte können also in den Endspurt gehen und teilnehmen. Alle Hefte sollten dann pünktlich zum 31. August wieder zurück sein. Als kleiner Tipp: Für große Aktionen wie dem Kauf eines klimafreundlichen Autos mit Elektroantrieb gibt es extra viele Punkte, die sich auch jetzt schon anrechnen lassen, wenngleich das neue Auto vielleicht erst zum Herbst wirklich vor der Tür steht und bislang nur bestellt wurde. Es gibt also viel zu gewinnen, viel zu erreichen und der wichtigste Gewinn der steht natürlich an erster Stelle, etwas Sinnvolles für den Klimaschutz zu tun und sich bewusst darüber zu werden, mit wie vielen Kleinigkeiten hier ein Beitrag geleistet werden kann.

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Jul 12

Das Thema Klimaschutz ist aktuell wie nie. Mit der Klimawoche vom 26. Juli bis zum 8. August möchte das Bundesland Bayern nicht nur auf die Probleme des Klimawandels aufmerksam machen, sondern auch aktiv Möglichkeiten aufzeigen, wie sich jeder Einzelne am Klimaschutz beteiligen kann.

Mitten auf dem Königsplatz im Herzen Münchens dreht sich in der letzten Woche des Julis alles um das Thema Klimawandel. Der geht alle Menschen gleichermaßen an und deshalb ist er nicht nur Thema dieser Veranstaltung, sondern auch gleichzeitig eine Aufforderung, aktiv mitzuhelfen, den Klimawandel aufzuhalten oder zumindest einzudämmen. Dazu hat die Bayrische Klima-Allianz in Zusammenarbeit mit der Bayrischen Staatsregierung eine bunte Projektwoche ins Leben gerufen. Dazu wird es einen zentralen Infostand in München geben. Zusätzlich finden unterschiedliche Veranstaltungen in ganz Bayern statt. Neben einem Symposium zum Thema Energiesparen in Würzburg und einer Radtour in Stadt Neumarkt in der Oberpfalz bietet Oberstreu eine Einführung in den Anbau von Zwischenfrüchten an.

Ein Bundesland wird aktiv

Ein ganzes Bundesland ist also auf den Beinen, um die breiten Themenfelder des Umweltschutzes und Klimawandels abzuarbeiten und die Bevölkerung über Möglichkeiten der aktiven Teilnahme zu informieren und zu motivieren. Dabei werden Themen wie Umweltverschmutzung ebenso mit einbezogen wie alternative Energieerzeugung und der Erhalt von Rohstoffen. Das breit gefächerte Angebot macht es allen Bürgern möglich, Projekte in der Nähe des eigenen Wohnorts zu finden. Die Anreise erfolgt am besten über eine Wanderung oder das Rad, aber auch mit dem PKW oder den öffentlichen Verkehrsmitteln sind alle Veranstaltungsorte gut erreichbar. Mehr Informationen über die einzelnen Projekte sowie den kompletten Veranstaltungskalender finden Interessierte unter www.klimawandel-meistern.bayern.de.

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Jul 07

Der Beliebtheitsgrad von Kreuzfahrten ist in den vergangenen Jahren beträchtlich angestiegen. Doch dass Kreuzfahrtschiffe die Umwelt belasten, ist nur den wenigsten wirklich bewusst. Das saubere Image täuscht über die Tatsachen hinweg. Trotzdem versuchen die Kreuzfahrtgesellschaften mit gutem Beispiel voranzugehen und investieren in den Schutz der Umwelt.

Schmutziger als Lastwagen und schädlicher als Flugzeuge für das Klima – auch das sind die strahlendweißen Kreuzfahrtschiffe. Was vor allem am hohen Treibstoffverbrauch liegt. Deshalb orientieren sich einige Reedereien nun endlich um.

Flüssiggas statt Schweröl

Die meisten Kreuzfahrtschiffe werden mit Schweröl betrieben. Dabei handelt es sich um ein Abfallprodukt der Erdölraffinerien. Der CO2-Ausstoß ist geradezu gigantisch und übertrifft den von Flugzeugen sogar mehrfach. Aus diesem Grunde haben verschiedene Reedereien inzwischen andere Möglichkeiten gesucht, um ihre Schiffe umweltfreundlicher zu betreiben. Zwei Schiffe der AIDA sind bereits auf Flüssigerdgas umgestellt worden.

Auch die Reederei Costa ist auf dem Weg, die Umwelt zu entlasten. 2019 und 2020 sollen Kreuzfahrtschiffe in See stechen, die ebenfalls mit Flüssigerdgas betrieben werden. Es scheint ein kleiner Trend in Sicht.

Große Gefahr für Meer und Klima

Da Kreuzfahrtschiffe meist auch in geschützten Gewässern unterwegs sind, können die Schäden kaum geschätzt werden. Die Abgase beeinträchtigen nicht nur die Naturlandschaften, sondern auch die Hafenstädte, in denen die Schiffe vor Anker gehen und oft einige Tage liegen. Die Bewohner sind starker Belastung durch enorme Abgase ausgesetzt, da die Kreuzfahrtschiffe häufig die Motoren einfach weiterlaufen lassen, obwohl sie eigentlich vor Anker liegen. Besonders dramatisch ist der Feinstaubausstoß, der sich stark auf den Klimawandel auswirkt.
Im Laufe der vergangenen Jahre wurden große Summen in die Erforschung neuartiger Abgasreinigungssysteme investiert. Ein kleiner Lichtblick ist bereits erkennbar. Trotzdem reichen die innovativen Technologien längst nicht aus, um die Kreuzfahrt wirklich „grüner“ zu machen. Katalysatoren und andere Abgasfiltertechnologien können noch immer nicht genug bewirken, um die schädliche Belastung ausreichend einzudämmen.

Fakt ist, dass Kreuzfahrten noch immer stark zu Lasten der Umwelt gehen. Dies muss sich schnellstmöglich ändern.

Quellen: umwelthaushalt.de, www.n24.de, www.blog-kreuzfahrt.ch

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Jun 30

Laut aktuellen Angaben von Friends of the Earth sind 85 Prozent der Umweltgesetze in Großbritannien Ergebnis des Beitritts in die Europäische Gemeinschaft / Union. Nach dem Brexit befürchten Umweltschützer nun, dass alte Probleme wieder einreißen und das Thema Umweltschutz im Land weniger streng gehandhabt wird. Das wäre eine akute Bedrohung für viele Naturschutzgebiete und würde auch die Energiepreise in die Höhe treiben.

Zwar ist der Brexit längst beschlossene Sache, doch der Austritt wird nur langsam voranschreiten können. Das Prozedere hat die EU im Vertrag von Lissabon genau festgeschrieben und in den ersten Tagen nach dem Referendum scheint es auch so, als hätte es die britische Regierung erst einmal nicht so eilig. Trotzdem sind nicht nur viele Politiker und Bürger besorgt über die Folgen dieser Entscheidung. Auch Naturschützer sehen dem Brexit mit Angst entgegen. Fakt ist, Großbritannien hatte lange Zeit mit einer laschen Umweltpolitik zu kämpfen. Fehlende Gesetze für den Umweltschutz wurden erst nachgeholt, nachdem die EU ihre Richtlinien festlege und somit neue Beschlüsse erzwang. Nach dem erfolgten Austritt aus der Staatengemeinschaft darf das Land nun wieder selbst entscheiden, wie es verwaltet wird. Somit könnte auch ein lascher Umgang mit der Natur eintreten. Dabei war London doch gerade erst seinen Smog los, das Klima für die Bürger wesentlich besser geworden, Flüsse und Strände sauberer und auch in der Energienutzung zeigten sich positive Veränderungen.

Neue britische Umweltpolitik gefragt

Deshalb sind Umweltschützer nun dabei, Großbritannien zu warnen vor den Folgen, die der Brexit haben könnte. Schon in den 1970iger Jahren taufte man Großbritannien heimlich „dirty man of Europe“, das soll sich nun keinesfalls wiederholen. Durch den Ausstieg aus der EU könnte das Land in eine Wirtschaftskrise schlittern, immer auch ein Grund für sinkende Umweltstandards, denn Umweltschutz ist teuer. Nun heißt es, vollen Einsatz zeigen in Sachen Klima- und Umweltpolitik.

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Jun 22

Ein deutscher Autoreifenhersteller entwickelt ein einzigartiges Verfahren in Sachen Nachhaltigkeit. Künftig soll der Kautschuk im Reifen aus Löwenzahn gewonnen werden. Das ist nicht nur umweltbewusst, sondern auch innovativ.

Der neue Naturkautschuk verspricht viele Vorteile für den Reifenhersteller Continental. Es soll nicht nur umweltbewusst und damit nachhaltig produzierbar sein, es soll sich auch auf die Motorschwingungen positiv auswirken. Diese reduzieren sich nachweislich und sorgen für einen besseren Gripp auf der Fahrbahn. Für so viel Innovation wurden die Entwickler bereits im Jahr 2015 sogar mit dem „Joseph-von-Fraunhofer-Preis“ geehrt. Das einzigartige „Projekt Kautschuk aus Löwenzahl“ stellt damit ganz neue Weichen für die Zukunft einer ganzen Industrie.

Innovationen für die Zukunft

Angebaut wird der neue Naturstoff im Fraunhofer Institut für Molekularbiologie. Das Entwicklungsprojekt soll langfristig dafür sorgen, dass auf günstigem Wege der Kautschuk ersetzt werden kann und zwar ganz industriell und trotzdem absolut naturnah. Bislang erreicht der Naturkautschuk einen Prozentanteil zwischen 10 und 30 Prozent, je nach Reifentyp. Das Geheimnis liegt in der Löwenzahnart. Diese stammt aus Russland und hat sich als besonders effizient gezeigt, da er auf Böden wächst, die sich aufgrund von Nährstoffarmut nicht zum Anbau von Obst und Gemüse eignen. So nimmt der Löwenzahn beim Anbau keinen wertvollen Raum ein.

Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Automobilen und den stark begrenzten Anbaugebieten des derzeitigen Kautschuks, bietet der Löwenzahn-Kautschuk die Chance, den Markt umweltfreundlich zu erweitern und das nicht etwa in Brasilien oder Indonesien, sondern direkt vor der eigenen Tür. Das macht das Produkt nicht nur preislich interessant, es bietet zudem die qualitativ gleichen positiven Eigenschaften wie der herkömmliche Kautschuk.

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Jun 17

Bislang kämpften die Verfechter erneuerbarer Energien immer damit, geeignete Speicher zu finden, um die überschüssige Energie bis zum tatsächlichen Verbrauch zwischenzulagern. Entsprechende Speicher standen nur stark eingeschränkt zur Verfügung. Mit dem M5BAT zeigt die KlimaExpo.NRW eine wichtige Neuentwicklung in diesem Bereich.

Erneuerbare Energien sind gut und schön. Aber wohin mit der Energie, wenn sie nicht sofort verbraucht wird? Wissenschaftler haben sich intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und präsentieren innerhalb der Landesinitiative KlimaExpo.NRW ihr Forschungsergebnis. Der Batterie-Großspeicher M5BAT könnte die bisherigen Probleme schon bald in Vergessenheit geraten lassen.

Modularer Batteriegroßspeicher – weltweit einzigartig

Das Forschungsteam der Firma Uniper aus Aachen hat es sich zur Aufgabe gemacht, die wichtigste Voraussetzung für eine stabile Versorgung mit erneuerbaren Energien zu schaffen. Bislang bestand die größte Herausforderung darin, nicht benötigte Energie zwischen zu speichern, um eine konstante Versorgung zu gewährleisten. Mit Hilfe der Neuentwicklung M5BAT könnten beispielsweise Haushalte, die Solarsysteme nutzen, auch nachts vollständig mit selbst erzeugter Energie versorgt werden.

Aufbau des Batterie-Großspeichers M5BAT

Dieser Batteriespeicher gilt bislang als weltweit einzigartig. Seine Größe von 5 Megawattstunden ist beachtlich. Der modulare Aufbau wird derzeit mit verschiedenen Bausteinen getestet, um das wirtschaftlich effizienteste Modell zu entwickeln. Dazu werden 3 Lithium-Ionen-Batteriestränge und 2 Bleibatteriestränge zusammengeführt und das Ergebnis vollständig analysiert. Verschiedene Technologien werden innerhalb des Forschungsprojekts miteinander kombiniert und verglichen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

KlimaExpo.NRW: Landesinitiative zeigt großes Interesse

Das Projekt um die Entwicklung des M5BAT Speicherbausteins hat bereits das Interesse der Landesinitiative KlimaExpo.NRW geweckt. Gerade erst wurde das Forschungsprojekt in die Leistungsschau aufgenommen. Damit haben die Verantwortlichen das enorme Potenzial dieser bislang weltweit einzigartigen Entwicklung erkannt und wollen es fördern, um zukünftig auch für mehr Stabilität auf dem Markt der erneuerbaren Energien zu sorgen.

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Jun 10

Als Antwort auf die Atomkatastrophe von Tschernobyl und den darauf folgenden Anti-Atomprotesten gründete die damalige Bundesregierung unter Leistung von Helmut Kohl das Bundesumweltministerium. Dieses sollte die Themen Naturschutz, Umweltschutz und Reaktorsicherheit vereinen. Das Vorhaben scheint geglückt, denn inzwischen ist das Ministerium 30 Jahre alt.

In Berlin trafen sich die aktuelle Bundesumweltministerin Barbara Hendricks gemeinsam mit ihren Vorgängern und zahlreichen geladenen Gästen zu einem Festakt zu Ehren des 30jährigen Bestehens. In ihrer Rede lobte die Ministerin das gute Ansehen der deutschen Umweltpolitik, auch international. Die hohen Umweltstandards haben dazu geführt, das Waldsterben einzudämmen, die Mülltrennung stärker zu etablieren und damit letztendlich auch zu einer stabilen Volkswirtschaft geführt, freut sich Hendricks. Trotzdem gäbe es auf der Welt noch viel zu tun, denn das Natursterben gehe weiter. Immer noch werden große Waldflächen gerodet, landet giftiger Plastikmüll in den Weltmeeren und führt zum Sterben vieler Meeresbewohner und der anhaltende Klimawandel tue sein Übriges, um Konflikte zwischen den Menschen zu schüren. Deshalb gäbe es noch immer viele Herausforderungen für das Bundesumweltministerium und jeden einzelnen Bürger, warnt die engagierte Politikerin in ihrer Rede.

Ein Festival zu Ehren der Umwelt

Der Festakt war dabei nicht der einzige Höhepunkt zum Thema Umwelt, dem sich die Politik in diesen Tagen widmete. Vom 7. bis zum 8. Juni lud Bundespräsident Joachim Gauck zur „Woche der Umwelt“ ein. Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit der „Deutschen Stiftung Umwelt“ statt und hatte sich zum Ziel gesetzt, neue Ideen zu den Themen Umwelt und Nachhaltigkeit vorzustellen und zu diskutieren. Geladen waren deshalb rund 200 Unternehmen, Verbände und Institute. Ab 13 Uhr am 8. Juni durften sich auch Bürger informieren und teil haben an den Ergebnissen der Vorträge und Ausstellungen. Wer die Termine verpasst hat, für den gibt es vom 10. bis zum 11, September eine neue Chance. Beim „Festival der Zukunft“ wird es um das Thema „Umweltpolitik 3.0 gehen“. Veranstalter des Festivals ist das Bundesumweltministerium, eingeladen sind alle Interessierten, Projektbegründer und Initiativen, die sich mit der Umweltpolitik als Ganzes und besonderen Themen als Einzelnes auseinandersetzen.

Quelle: PM Bundesumweltministerium

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Mai 23

Mit ihrem Beschluss den Kauf von Elektroautos zu fördern, hat die Bundesregierung auch das gesamte Thema wieder ins Gespräch gebracht. Kern der neuen Maßnahme ist die finanzielle Förderung beim Kauf eines Elektroautos, mit 4.000 Euro soll der Käufer künftig unterstützt werden. So ganz ohne Bedingungen geht es allerdings dann doch nicht, der Kaufpreis darf 60.000 Euro nicht überschreiten und die Prämie gilt, so der Wortlaut, für „rein elektrisch betriebene Fahrzeuge“. Bei den derzeitigen Angeboten auf dem Markt dürfte die Obergrenze von 60.000 Euro weniger ein Problem sein. Insgesamt 600 Millionen Euro will die Regierung bis 2019 dafür bereitstellen, weitere 300 Millionen sollen in den Ausbau der notwendigen Infrastruktur gesteckt werden.

Bleibt die Frage, ob die finanzielle Förderung die Anzahl von E-Autos auf deutschen Straßen wirklich nach oben treiben kann. Elektroautos haben es wohl gerade bei den PS verliebten Deutschen nicht ganz einfach. Allein das völlig andere, fast lautlose Fahrgefühl in einem Elektroauto dürfte manch ratternde Motoren gewöhnten Fahrer schlicht verwirren.

Neben der nach wie vor eher löchrigen Infrastruktur, scheint eben vor allem der psychologische Faktor eine große Rolle bei den Absatzproblemen von E-Autos im Autoland Deutschland zu spielen. Das Angebot an bezahlbaren Elektroautos wächst inzwischen auch bei deutschen Herstellern, die vom Erfolg des Newcomers Tesla wohl durchaus aufgeschreckt wurden. Die durchschnittliche Reichweite eines E-Autos kann sich inzwischen sehen lassen. Zwischen 150 und 210 Kilometer weit kommt man mit einem modernen Elektroauto, für die alltägliche Benutzung ist eine solche Streckenreichweite sicher ausreichend. Sicher, ein Benziner mag mit einer Tankfüllung meist mindestens die doppelte Reichweite schaffen, vereinzelte Modelle knacken auch schon mal die 1.000 km-Marke. Wer sein Auto aber lediglich für den alltäglichen Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen benötigt, für den dürfte eine solche Reichweite wohl nicht nötig sein.

Woran liegt es also, dass sich Elektroautos bis jetzt bei uns nicht gerade einer großen Beliebtheit erfreuen können? Sind es rationale Gründe, wie die schwache Infrastruktur wenn es etwa um Stromtankstellen geht? Oder sind es doch eher emotionale Gründe, und der durchschnittliche Autofahrer möchte einfach nicht auf sein Motorengeräusch verzichten?

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Mai 13

In diesem Jahr wird der EnergieEffizienz Preis der Thega (Thüringer Energie- und Green-Tech-Agentur GmbH) bereits zum 5. Mal verliehen. Wer sein grünes Projekt bekannter machen möchte und sich damit die Chance auf den begehrten Preis sichern will, kann seine Unterlagen noch bis zum 31. Juli 2016 einreichen.

Die Bewerbungsfrist zur Teilnahme am Wettstreit um den EnergieEffizienz Preis läuft noch bis Ende Juli 2016. Interessierte haben die Möglichkeit, ihre Projekte auch online einzureichen. Allerdings ist die Teilnahme regional begrenzt.

Auszeichnung für vorbildliche Energiewirtschaft

Die Vergabe des EnergieEffizienz Preises der Thega soll Thüringer Unternehmen, Kommunen und Institutionen belohnen, die durch neuartige Konzepte besonders energieeffizient arbeiten. Der Einsatz erneuerbarer Energien mit intelligenten Speicher- und Verteilungssystemen oder entsprechend angepasste oder veränderte Produktionsprozesse können ausschlaggebend für die Vergabe des Preises sein. Wichtig ist, dass die eingereichten Projekte innerhalb der vergangenen fünf Jahre umgesetzt wurden und erfolgreich betrieben werden.

Und das winkt dem Gewinner

Der begehrte Preis bringt nicht nur enorme Publicity, die den oder die Gewinner auch über die Thüringer Grenzen hinaus bekannter machen wird. Außerdem werden 10.000 Euro vergeben. Maximal 3 Gewinner wird es bei der Vergabe des EnergieEffizienz Preises geben. Die Thüringer Energie AG ist als Hauptsponsor benannt.
Am 9. November 2016 findet die Preisverleihung statt. Der Unternehmertag der Thüringer Energie, der an diesem Tag geplant ist, gilt als ideale Plattform zur Ehrung der Preisträger.

Bewerbungen noch bis zu 31. Juli 2016

Nur noch bis zum 31. Juli 2016 haben Interessenten die Möglichkeit, ihre Projekte genau dokumentiert einzureichen. Es muss nachgewiesen werden, dass diese bereits erfolgreich umgesetzt wurden. Zu den wichtigsten Kriterien zählen unter anderem die Nachhaltigkeit, die Energieeffizienz und die Wirtschaftlichkeit der Projekte. Dementsprechend werden die Gewinner ermittelt.

Quelle: www.thueringer-allgemeine.de, www.thega.de

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Mai 09

Wintergarten oder Terrassenüberdachung geplant? Diese umweltfreundliche Variante ist sicher mehr als nur eine Überlegung wert. Solardächer aus lichtdurchlässigen Modulen könnten die ideale Kombination aus Eleganz und neuestem technischem Standard bieten.

Wer bereit ist, in ein Terrassendach oder in einen Wintergarten zu investieren, sollte sich einmal mit dem Thema Solardächer auseinandersetzen. Diese sehen richtig gut aus und werten eine Immobilie auf jeden Fall auf.

Glasdach oder Solardach? Eine Frage des Geldes?

Ein innovatives Doppelglas-Modul der Solarmanufaktur SI-Module GmbH könnte ein Terrassendach in einen umweltfreundlichen Energielieferanten verwandeln. Das neuartige Modul ist lichtdurchlässig und sorgt für optimale Lichtverhältnisse. Es schützt den Terrassenbereich wie ein herkömmliches Glasdach. Die Investition sei nur geringfügig höher als die für ein Glasdach. Bei einer Fläche von etwa 20 m² würden sich die Kosten durch den gewonnenen Strom bereits nach rund vier Jahren amortisieren, so die Anbieter.

Helligkeit und Lichtdurchlässigkeit

Einfache Photovoltaik-Platten sind wenig lichtdurchlässig und würden den Terrassenbereich stark verdunkeln. Mit den neuartigen Doppelglas-Modulen sind derartige Befürchtungen aber unbegründet. Denn eine 40 %ige Lichtdurchlässigkeit schafft eine angenehme Helligkeit im Wintergarten oder auf der Terrasse.

Vor Installation Baugenehmigung einholen

Die Installation einer Überkopf-Anlage erfordert eine Baugenehmigung. Die Doppelglas-Module SI-Enduro und SI-Saphir sind leicht, witterungsbeständig und robust und damit auf jeden Fall für die Überkopf-Montage geeignet. Beide Varianten bringen unterschiedliche Eigenschaften und Leistungsfähigkeit mit. Eine gründliche Beratung vorab ist unbedingt erforderlich. Auf diese Weise wird das ideale Modell für die individuellen Bedürfnisse schnell gefunden.

Quelle: www.sonnenseite.com

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